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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.07.2021

Schön gezeichnet, hat mir gut gefallen

Enola Holmes (Comic). Band 1
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Ich kannte vor dem Lesen dieser Comic-Adaption nicht die Bücher von Nancy Springer. Allerdings habe ich die Netflix-Verfilmung gesehen.

Als ihre Mutter an Enolas vierzehnten Geburtstag spurlos verschwindet ...

Ich kannte vor dem Lesen dieser Comic-Adaption nicht die Bücher von Nancy Springer. Allerdings habe ich die Netflix-Verfilmung gesehen.

Als ihre Mutter an Enolas vierzehnten Geburtstag spurlos verschwindet bleibt Enola nichts anderes über als ihren Brüdern ein Telegramm zu schicken. Als diese in ihr Elternhaus zurückkehren sind sie über die Zustände schockiert. Enola bleibt nichts anderes übrig als für ihre Freiheit zu kämpfen und das Rätsel um das Verschwinden ihrer Mutter auf eigene Faust zu lösen. Schließlich ist sie die Schwester des berühmten Sherlock Holmes, also kann es ja so schwer nicht sein. Doch ganz so einfach, wie Enola es sich vorstellt ist das Ganze dann doch nicht.

Nachdem mich die Netflix-Verfilmung zu Enola Holmes sehr gut unterhalten hat und ich insgesamt ein großer Sherlock-Holmes Fan bin, konnte ich an dieser Comic-Adaption einfach nicht vorbei gehen. Schon beim ersten Durchblättern ist mir der Zeichenstil positiv aufgefallen.

Und auch beim neuen Erleben der Geschichte konnte mich die Ausarbeitung dieses Buches überzeugen. Ich konnte mir die verschiedenen Szenen sehr gut vorstellen und kam flüssig durch die Seiten.

Für mich eine tolle Möglichkeit die Geschichte von Enola Holmes kennen zu lernen. Zudem macht sie Lust auch die Bücher von Nancy Springer auf die Wunschliste zu setzen. Von mir gibt es eine absolute Empfehlung für alle Sherlock-Holmes Liebhaber.

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Veröffentlicht am 26.07.2021

Zum Ende hin wurde die Geschichte besser

Emma und das vergessene Buch
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Emma besucht ein Internat. Aber Schloss Stolzenburg ist nicht irgendeine Schule, denn ihr Vater ist dort Schulleiter. Als Emma dann beim Aufräumen der alten Bibliothek auf ein sonderbares Buch stößt nimmt ...

Emma besucht ein Internat. Aber Schloss Stolzenburg ist nicht irgendeine Schule, denn ihr Vater ist dort Schulleiter. Als Emma dann beim Aufräumen der alten Bibliothek auf ein sonderbares Buch stößt nimmt sie es mit. Schnell stellt sie fest, dass dieses Buch schon viele Autoren hatte und diese durch das Buch den Alltag an der Schule verändern konnten. Natürlich kann Emma da nicht widerstehen ein bisschen das Internatsleben zu perfektionieren. Doch das läuft dann nicht ganz so wie geplant.

Geschichten, in denen Bücher eine Rolle spielen finde ich schon sehr ansprechend. Doch dann auch noch ein Buch über ein Buch und über verschiedene bekannte Buchcharaktere, das klang dann doch zu schön. Und so bin ich mir recht hohen Erwartungen an diese Geschichte heran gegangen. Leider konnte sich die Vorfreude nicht lange halten.

Direkt zu Beginn ist mir die Sprecherin positiv aufgefallen. Ich konnte ihr gut zuhören und mochte ihre Vertonung der Geschichte insgesamt ganz gerne. Doch leider konnte sie die fehlende Spannung der Geschichte nicht ausgleichen.

Denn besonders zu Beginn wird sehr viel erklärt und erzählt. Aber so richtig passiert eigentlich nichts. Es kommt keine Spannung auf und ich habe sehr lange überhaupt keine Ahnung gehabt worum es geht und wohin sich die Geschichte entwickeln soll. Es war ehrlich gesagt doch recht langweilig und ich habe mehrfach mit dem Gedanken gespielt das Hörbuch abzubrechen. Hätte ich es als Buch gelesen, wäre ich bestimmt nicht weiter als bis zur Hälfte gekommen ... wenn überhaupt.

Nach der Hälfte wurde es dann besser, aber auch nicht richtig spannend. Es kamen immer mal wieder interessantere Phasen, aber insgesamt war es auch hier noch recht zäh und träge erzählt.

Emma selbst hat mich auch streckenweise sehr genervt. Aber auch Darcy war nicht unbedingt mein Lieblingscharakter. Insgesamt fand ich die Figuren und auch ihre Beziehungen zueinander nicht gut genug ausgearbeitet und oft nicht überzeugend.

Leider konnte mich die Geschichte am Ende nicht überzeugen und ich war froh als es dann endlich zu Ende war. Das Ende war dann nochmal ganz schön gemacht, mehr aber auch nicht. Für mich leider eher enttäuschend.

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Veröffentlicht am 26.07.2021

Es geht nach Paris

Auf fliegender Mission 2 - Der verschwundene Papyrus
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Es geht nach Paris! Nachdem die Kasimir und seine Freunde im letzten Abenteuer den Tukan Kainu befreit haben, begeben sie sich nun auf die Suche nach Kainus Familie. Diese wohnt nämlich eigentlich im Regenwald, ...

Es geht nach Paris! Nachdem die Kasimir und seine Freunde im letzten Abenteuer den Tukan Kainu befreit haben, begeben sie sich nun auf die Suche nach Kainus Familie. Diese wohnt nämlich eigentlich im Regenwald, aber sie scheint verschwunden zu sein. In der Hoffnung auf neue Informationen begeben sich die Freunde nach Paris um mit Kainus Vetter Valentin zu sprechen. Doch dort erhalten sie nicht nur neue Informationen über die Situation im Regenwald, sie entdecken auch ein geheimnisvolles Papyrus. Dieses könnte den entscheidenen Hinweis geben, wieso Kasimir durch die Zeit reisen konnte.

Nach Band eins waren mir die Geschwister und Kasimir ja doch ein bisschen ans Herz gewachsen und ich war gespannt darauf, was mit der Tukan-Familie passiert ist. Also bin ich den Freunden gerne nach Paris gefolgt.

Wie auch schon im ersten Teil der Reihe legt der Autor sehr viel Wert auf die Hervorhebung von aktuellen Problematiken mit besonderem Schwerpunkt auf die Umwelt. Das gefiel mir auch in diesem Band wieder sehr gut. Ich mag die Art, wie viele interessante und relevante Informationen zu Themen in die Geschichte eingebaut werden, ohne dabei zu belehrend zu wirken. Auch die Wahl der angesprochenen Problematiken finde ich sehr gut.

Die Geschichte an sich steckt auch in diesem Band der Reihe noch in den Kinderschuhen. Etwas verwundert hat mich tatsächlich das Zusammenspiel von Klappentext und Inhalt des Bandes. Dies passte für mich leider nicht ganz so gut zusammen, da der Klappentext doch deutlich vorgreift und eine Entwicklung anspricht, die dann eigentlich so nicht passiert.

Dennoch fand ich die Geschichte wieder ansprechend und altersgerecht. Die französischen Charaktere waren sehr glaubwürdig dargestellt und durch die französischen Ausdrücke sehr interessant. Das hat mir gut gefallen.


Insgesamt sehe ich besonders für die Handlung wie auch schon in Band eins noch deutliches Potential nach oben. Das Buch punktet dafür aber durch die verschiedenen aktuellen Problematiken, die altersgerecht verpackt werden. Auch die außergewöhnlichen Illustrationen machen das Buch durchaus besonders. Ich kann dieses Buch guten Gewissens weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 26.07.2021

Toll vertontes und spannendes Abenteuer

Die Chroniken von Mistle End – Teil 2: Die Jagd beginnt
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Da ich diese Geschichte zum Großteil gehört, aber auch kurze Abschnitte gelesen habe, bezieht sich diese Rezension sowohl auf das Hörspiel als auch auf das Buch.

Nachdem das Buch der verschollenen Pfade ...

Da ich diese Geschichte zum Großteil gehört, aber auch kurze Abschnitte gelesen habe, bezieht sich diese Rezension sowohl auf das Hörspiel als auch auf das Buch.

Nachdem das Buch der verschollenen Pfade gestohlen wurde ist Mistle End wieder einmal in großer Gefahr. Um diese Gefahr abzuwenden muss das Buch zurückgebracht werden. Und so reist Cedrik, der sich immer noch mit seinen neuen Fähigkeiten als Druide anzufreunden versucht, zusammen mit seinen Freunden nach London. Was die drei nicht wissen ist, dass sie sich direkt in das Gebiet der Vampire begeben. Und diese sind nicht erfreut darüber die Drei in ihrer Stadt zu wissen. Es beginnt eine rasante Verfolgungsjagd.


Da Band eins noch nicht so lange für mich zurück liegt konnte ich mich sehr schnell in die Geschichte einfinden. Da ich den ersten Teil der Reihe allerdings vollständig gelesen habe, musste ich die Stimmen zu Beginn erst zuordnen lernen. Nach dieser Eingewöhnungsphase haben mir die gewählten Sprecher für die Figuren allerdings sehr gut gefallen. Ich konnte die Emotionen sehr gut heraus hören und die Vertonung war angenehm zu verfolgen.

Bei der Handlung fand ich es stellenweise etwas schwierig zu folgen. Ich habe besonders zu Beginn mehrmals zurückspulen müssen, da ich das Gefühl hatte etwas verpasst zu haben. Aber umso mehr die Geschichte voran geschritten ist und umso mehr sie mich fesseln konnte, desto besser konnte ich das Geschehen nachvollziehen. Es sei aber gesagt, dass diese Geschichte in meinen Augen für Nebenbei-Hören nicht unbedingt geeignet ist. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, dass man mit dem Kopf beim Hören auch voll dabei ist.

Insgesamt konnte mich die Geschichte aber wie auch schon in Band eins gut unterhalten. Ich mochte die Charaktere und den Aufbau der Welt. Band drei der Reihe darf definitiv bei mir einziehen.

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Veröffentlicht am 25.07.2021

Durch tolle Anleitungen auch für künstlerisch nicht so talentierte Kritzler eine Freude

Kreaturenkritzelbuch
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Kunst war in der Schule nicht unbedingt mein Lieblingsfach. Viel lieber habe ich Strichmännchen oder anderes in meine Hefte gekritzelt. Oder auf den Tisch! Als ich dieses Buch dann entdeckt habe, wollte ...

Kunst war in der Schule nicht unbedingt mein Lieblingsfach. Viel lieber habe ich Strichmännchen oder anderes in meine Hefte gekritzelt. Oder auf den Tisch! Als ich dieses Buch dann entdeckt habe, wollte ich unbedingt meine alte Kritzelleidenschaft wieder erwecken. Und so bin ich zu diesem Buch gekommen.

Nachdem ich das Buch nach Hause gebracht habe, habe ich auch direkt einen Blick hinein geworfen. Direkt überzeugt hat mich die Aufmachung. Die Anleitungen für die verschiedenen Kritzelleien sind auf den ersten Blick verständlich, übersichtlich und laden zum nachzeichnen ein.

Bei einem genaueren Blick in das Buch ist mir dann aufgefallen, dass es sich nicht um eine normale "Zeichenschule" handelt. Stattdessen verbirgt sich in diesem Buch auch eine Geschichte, die besonders für jüngere Künstler toll gemacht ist.

Durch diese Geschichte werden dem Leser verschiedene Aufgaben gestellt, Dinge erklärt und man bekommt Hintergrund-Wissen zu den vorgestellten Kreaturen. Ich fand das durchaus spannend.

Gut gefallen hat mir außerdem, dass der Platz zum Zeichnen, der in das Buch integriert wurde. Diesen habe ich zwar nicht genutzt (da ich mich nicht überwinden konnte in dieses Buch zu kritzeln), dennoch gefällt er mir gut. Man kann aber auch super die Kritzelleien auf Schmierpapier, den Tisch oder natürlich auch auf einen Zeichenblock übertragen.

Schnell ist mir aufgefallen, dass ich nicht nur nach den Vorgaben gezeichnet habe, sondern schnell auch zu eigenen Alternativen übergegangen bin. So ist in meinem Zeichenblock mittlerweile eine richtige Fabelwesen-Familie entstanden. Diese Kreativität und die selbstständige Ideenentwicklung wird in meinen Augen durch die eingebaute Geschichte gefördert.

Für mich ein absolutes Highlight, dass ich sicher auch verschenken werde. Auch für künstlerisch wenig begabte Menschen eine tolle Abwechslung.

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