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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.02.2025

Super spannend

Schmerz
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Mein erster Roman mit dem ausdrucksstarken Cover von Jón Atli Jónasson hat mir super gefallen.
In kurzen Kapiteln wird aus der Sicht verschiedener Personen berichtet, und ich bin bei der Suche nach der ...

Mein erster Roman mit dem ausdrucksstarken Cover von Jón Atli Jónasson hat mir super gefallen.
In kurzen Kapiteln wird aus der Sicht verschiedener Personen berichtet, und ich bin bei der Suche nach der bei einem Schulausflug verschwundenen Schülerin Morgan dabei. Es ermitteln zwei Außenseiter bei der Polizei: Dora, die mit den Folgen einer Kopfschuss-Verletzung kämpft, und Rado, der feststellen muss, dass seine angeheiratete Familie in kriminelle Machenschaften verwickelt ist.
In diesem Roman treffe ich auf interessante, gut herausgearbeitete Charaktere und eine spannende Geschichte mit einigen unerwarteten Wendungen.
Absolute Lese-Empfehlung. Besonders für Fans von Island-Krimis.
Ich freue mich auf den nächsten Teil!

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Herrlicher Humor

»Wenn Ende gut, dann alles«
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Das Buch mit dem hübsch und passend gestalteten Cover nimmt mich im Wohnmobil mit auf eine unfreiwillige und kuriose Ermittlung. Der angehende Schriftsteller Tommi (Lebens-Chaaotiker und wohnhaft im ehemaligen ...

Das Buch mit dem hübsch und passend gestalteten Cover nimmt mich im Wohnmobil mit auf eine unfreiwillige und kuriose Ermittlung. Der angehende Schriftsteller Tommi (Lebens-Chaaotiker und wohnhaft im ehemaligen Wohnmobil seines Vaters) und seine (auch von seinem Vater übernommene, sehr plietsche) Putzfrau Svetlana entdecken im Wald ein allein gelassenes Mädchen, das nicht spricht, fühlen sich für sie verantwortlich und beginnen, ihre Geschichte aufzudecken, die von einem Mordfall begleitet wird. Dabei helfen Freunde und rüstige Senioren.
Mein erstes Buch von Volker Klüpfel hat mich nicht enttäuscht. Mit viel Humor und noch mehr Wortwitz eile ich durch die Seiten, um die Ermittlungen der beiden Protagonisten zu verfolgen. Ich fühle mit Tommi, stets bemüht, Svetlana richtig zu verstehen und zu deuten und ihre deutsche Grammatik zu verbessern und freue mich über neue Lebensweisheiten und Redewendungen ob deutsche, ukrainische oder erfundene. Ein herrliches Gesprächs-Ping-Pong mit Tiefgang und schrägen Charakteren.
Kleiner Kritikpunkt: der Plot hätte noch etwas spannender und komplexer sein können.

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Veröffentlicht am 29.01.2025

Ungewöhnliche Fortsetzung

Verlassen
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Mit dem markant gestalteten Cover passt sich „Verlassen“ als vierter und letzter Teil gut in die „Mörderisches Island“-Reihe ein.
Wer die Vorgänger nicht gelesen hat – kein Problem. Es gibt keinen Bezug ...

Mit dem markant gestalteten Cover passt sich „Verlassen“ als vierter und letzter Teil gut in die „Mörderisches Island“-Reihe ein.
Wer die Vorgänger nicht gelesen hat – kein Problem. Es gibt keinen Bezug zu den anderen Teilen. Das ist allerdings für mich ein Punkt, der mich enttäuscht hat. Ich war davon ausgegangen, dass ich auch wieder mit Elma ermitteln und noch mehr über ihre Entwicklung erfahren würde. In diesem Krimi spielen die Ermittler jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Der Fall wird quasi familien-intern ermittelt und gelöst.
Zur Story: eine reiche und landesweit bekannte isländische Großfamilie kommt in einem abgelegen Hotel zu einem Familienfest zusammen, und es kommt zu einem Todesfall…
Die Geschichte ist spannend aufgemacht, da man erst sehr spät erfährt, wer zu Tode gekommen ist. Die Kapitel sind kurz gehalten und aus der Sicht vieler Personen verfasst, was die Lektüre interessant und kurzweilig macht.
Mein Fazit: eine ungewöhnliche Fortsetzung der Reihe, die mich nicht ganz überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 23.01.2025

Mutiger Neuanfang

Blumen im Schuh
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Das war mein erster Roman von Annette Spratte, und er hat mir gut gefallen. Das hübsch gestaltete Cover passt perfekt dazu.
Die Autorin schreibt in einem eindringlichen, mitreißenden Stil, so dass bei ...

Das war mein erster Roman von Annette Spratte, und er hat mir gut gefallen. Das hübsch gestaltete Cover passt perfekt dazu.
Die Autorin schreibt in einem eindringlichen, mitreißenden Stil, so dass bei der Lektüre auch mal eine Träne geflossen ist. Einige Schmunzel- / Lachmomente gab es ebenfalls.
Zur Geschichte: Elisabeth stellt kurz vor der Silberhochzeit fest, dass ihr Ehemann sie betrügt. Daraufhin packt sie kurzentschlossen ihre Sachen und zieht zu ihrer Schwägerin, mit der sie eigentlich nicht viel zu tun hat, da diese ein ganz anderes Dasein führt. In all ihrer Trauer und Wut wird ihr hier klar, was für ein fremdbestimmtes Leben sie bisher geführt hat und kämpft für ihre Zukunft.
In die Protagonistin konnte ich mich (zum Glück) nicht ganz hineinversetzen, da mir ihr Leben als Anhängsel des Ehemanns einerseits und ihren hohen Ansprüchen an sich selbst andererseits sehr überzogen scheinen. Trotzdem war es eine interessante Lektüre.

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Veröffentlicht am 29.12.2024

Pagegturner

Allein gegen die Lüge
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Das farbtechnisch auffällig gestaltete Cover bringt mich zu einem großartigen Thriller eines Autors, von dem ich vorher weder gehört noch gelesen hatte – das ändert sich jetzt, ich werde mir definitiv ...

Das farbtechnisch auffällig gestaltete Cover bringt mich zu einem großartigen Thriller eines Autors, von dem ich vorher weder gehört noch gelesen hatte – das ändert sich jetzt, ich werde mir definitiv weitere Thriller von Alex Finlay besorgen.

Der Plot ist brutal: Matt, ein Student, dessen älterer Bruder (unschuldig?) wegen Mordes im Gefängnis sitzt, muss erfahren, dass seine restliche Familie (Eltern und zwei Geschwister) in Mexiko ums Leben gekommen sind. Ein Unfall oder hat jemand nachgeholfen? Matt befindet sich auf einen Schlag inmitten von Ermittlungen, die bis in den damaligen Mordfall reichen.

Alex Finley schreibt die spannende Story auf mehreren Zeitebenen und aus der Sicht verschiedener Personen. Auch in das Skript einer Fernseh-Doku taucht man ein und erhält zusätzliche Infos. Diese Erzählweise in kurzen Kapiteln macht die Lektüre sehr kurzweilig und interessant – Miträtseln inklusive.

Allein gegen die Lüge ist ein gut durchdachter, ausgereifter Thriller, der einen das Buch kaum aus der Hand legen lässt. 5 Sterne!

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