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Veröffentlicht am 11.06.2025

Ein Roman, der die wichtigen Fragen stellt

Das Gefühl von Unendlichkeit
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Wollen wir unsterblich sein? Mit dieser Frage müssen sich Zoe und Jack beschäftigen als sie glauben das Altern aufhalten zu können. Wie man mit solch einer Verantwortung umgeht in unserer heutigen kapitalistischen ...

Wollen wir unsterblich sein? Mit dieser Frage müssen sich Zoe und Jack beschäftigen als sie glauben das Altern aufhalten zu können. Wie man mit solch einer Verantwortung umgeht in unserer heutigen kapitalistischen Gesellschaft zeigt "Das Gefühl von Unendlichkeit" sehr eindrücklich.

Der Roman verwickelte mich immer wieder in die verschiedensten Dilemma und forderte mich so dazu auf, mir selbst eine Meinung zu bilden. Auch wenn es solche Ansätze zur Unsterblichkeit noch nicht gibt und alles in dem Roman fiktiv ist, scheint es doch so authentisch und real, dass man diese Möglichkeit einfach nicht ignorieren kann.
Es sollte einem im Vorhinein bewusst sein, dass dieser Roman mit allmöglichen chemischen wie auch wirtschaftlichen Details gespickt ist, die einen manchmal etwas überfordern können.
Mich hat die Geschichte aber wirklich fasziniert. Das Buch konnte ich größtenteils kaum aus der Hand legen und war ständig mit meinen Gedanken in der Geschichte, selbst wenn ich den Verpflichtungen des Lebens nachgehen musste. Die Mitte hatte sich zwar etwas gezogen, jedoch konnte das letzte Drittel, das wieder völlig wett machen. (Durchhalten lohnt sich!!!).
Jack und Zoe waren wirklich spannende Wegbegleiter, die dadurch geglänzt haben, dass sie so unperfekt waren. Sie hatten ihre Fehler und machten ihre Fehler. Sie machten mich wütend, aber genauso wollte ich sie am liebsten vor allem Schlechten bewahren. Ihre Liebesgeschichte läuft sehr nebenbei und ist absolut Slow-Burn. Aber es hatte sich genau richtig angefühlt, dass der Roman den Fokus nicht auf eine spektakuläre, explosive Liebe, sondern auf Zwischenmenschlichkeit gelegt hatte (mit Liebe als einen Teil davon). Eben auf die Chemie zwischen den beiden. (Tut mir leid, aber ein Chemie Wortwitz musste einfach sein).
„Das Gefühl von Unendlichkeit“ ist ein wirklich einzigartiger Roman, welcher genau in unsere Zeit von schnellem Fortschritt passt.

Jeder der Naturwissenschaften in der Schule geliebt hat und vielleicht bis heute ein Nerd im Herzen geblieben ist, für den ist das Buch definitiv eine riesige Empfehlung!

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Ich wünschte ich könnte dieses Buch nochmal zum ersten Mal lesen!

Will & Will
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Vielleicht bin ich nicht die neutralste Person um dieses Buch zu bewerten. John Green ist einer meiner liebsten Autoren und das war das letzte Jugendbuch, welches ich noch nicht von ihm gelesen hatte. ...

Vielleicht bin ich nicht die neutralste Person um dieses Buch zu bewerten. John Green ist einer meiner liebsten Autoren und das war das letzte Jugendbuch, welches ich noch nicht von ihm gelesen hatte. Eine Schande um ehrlich zu sein. "Will & Will" ist gerade definitiv zu einem meiner Lieblingsbücher geworden.

Zugegeben die ersten 50 Seiten waren irgendwie nicht meins. Es war für mich etwas schwierig in den Roman reinzukommen und war auch kurz davor ihn erstmal einfach auf Seite zu legen. Wüsste ich nicht, dass John Green sonst nur gute Bücher schreibt, hätte ich das vielleicht auch getan. Nach dem Anfang ist aber etwas passiert was mich gänzlich verzaubert hat.

Die Charaktere haben eine wirklich schöne Tiefe. Jeder einzelne ist super authentisch und nahbar ausgearbeitet. In dem Zusammenhang werden die verschiedensten, nicht so ganz leicht zu verdauenden,Themen behandelt. Keines davon ist leicht zu verdauen, jedoch wird dies mit einer Leichtigkeit gemacht, die einmalig ist. Damit es nicht falsch verstanden wird, es wird nicht den Themen ihre Schwere abgenommen, im Gegenteil, all diese Themen sind Teil unserer Realität und so werden sie auch wahrgenommen und dargestellt. Sie gehören (leider) zum Leben dazu. Gerade mentale Themen werden nicht versucht verschwinden zu lassen, sondern es wird gezeigt, dass es auch Wege gibt damit zu leben. Aber all das passiert irgendwie auf eine Weise die unmöglich ist zu beschreiben. Einfühlsam kommt da am nächsten dran.

Der Erzählstil ist jugendlich, jedoch wirkt es nicht aufgesetzt, sondern ziemlich authentisch. Die Geschichte nimmt unerwartete Wendungen und das Ende - ich LIEBE das Ende.

Wer Coming-of-Age liebt sollte es lesen. Unbedingt!

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Veröffentlicht am 31.05.2025

Ein faszinierendes Buch über ein faszinierendes Lebewesen

Die Geschichte der Bienen
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"Die Geschichte der Bienen" erzählt von dem Leben dreier Personen, die alle in ganz unterschiedlichen Zeiten leben. Und doch sind sie alle miteinander verbunden - durch die Bienen!

Bevor ich das Buch ...

"Die Geschichte der Bienen" erzählt von dem Leben dreier Personen, die alle in ganz unterschiedlichen Zeiten leben. Und doch sind sie alle miteinander verbunden - durch die Bienen!

Bevor ich das Buch angefangen hatte, hatte ich mir einige Rezensionen dazu durchgelesen. Und ich bin immer wieder auf welche gestoßen, die das Buch nur so mittelmäßig fanden (gerade auf Lovelybooks). Trotzdem hatte ich das Gefühl das Buch lesen zu müssen. Ich habs getan und bin froh drum.

In einem hatten die kritischeren Rezensionen recht: Die Protagonisten sind alles andere als liebenswert. Zumindest auf den ersten Blick!
Sie sind alle voller Fehler und verhalten sich teils wirklich unmöglich, jedoch einfach authentisch. Sie wirken wie echte Menschen. Sie sind voller Fehler und machen Dinge, die mich nur zum Kopfschütteln bewegen konnte. Wer auf der Suche nach wundervollen Protagonisten ist, die man am liebsten als Freunde haben wollen würde, ist bei dem Buch völlig falsch. Wer das echte Leben und eine Menge, teils schmerzhafte Authentizität sucht, dem würde ich die Geschichte ans Herz legen.

Ich bin nicht genug in der Materie drin um zu beurteilen, ob das, was in dem Buch steht auch wirklich so passiert ist oder möglicherweise passieren könnte, jedoch wirkt es, wie bei den Charakteren, so unglaublich echt. Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen. Der Spannungsbogen ist ruhig, die Handlung in Teilen etwas vorhersehbar, überrascht jedoch trotzdem immer durch nette Kniffe.

Man lernt in dem Buch so einiges über Bienen (mein Empfinden ihnen gegenüber hat sich auf jeden Fall gewandelt), die ganze Natur und den Menschen. Wer es, so wie ich, in einem Bücherschank finden sollte, sollte es mitnehmen. Es wird dich auf die ein oder andere Art bereichern! (Man kann es sich natürlich auch kaufen, das ist auch in Ordnung xD)

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Veröffentlicht am 24.05.2025

Snow landet immer oben - oder doch eher daneben?

Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange
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In "Die Tribute von Panem X" begleiten wir Coriolanus Snow durch das letzte Jahr seiner Schullaufbahn. Er wird Mentor für den weiblichen Tribut aus Distrikt 12 - Lucy Gray. Was man vom nüchternen Snow ...

In "Die Tribute von Panem X" begleiten wir Coriolanus Snow durch das letzte Jahr seiner Schullaufbahn. Er wird Mentor für den weiblichen Tribut aus Distrikt 12 - Lucy Gray. Was man vom nüchternen Snow aus der Panem Reihe vielleicht nicht erwartet hätte, entwickelt er für sie Gefühle. Kann das gut gehen?

Das Buch hat definitiv eine interessante Geschichte zu erzählen, die einen als Leser immer wieder fordert. Ständig muss sich Snow moralischen Fragen stellen. Man ist als Leser ganz nah dran zu beobachten wie er immer mehr zu dem Snow wird, den man schon aus der Hauptreihe kennt. Manchmal will man ihn einfach nur schütteln und auf den richtigen Weg drängen - nur geht das leider nicht. Dadurch ist man emotional aber voll involviert und das macht die Geschichte so unglaublich lesenswert.

Allerdings ist anzumerken, dass das Buch auch seine Längen hat. Ein paar Seiten hier und da weniger hätten definitiv nicht geschadet und hätten es dadurch prägnanter und schärfer gemacht. Der Schreibstil ist weiterhin flüssig und angenehm zu lesen.

Für die Fans der Reihe eine wundervolle Ergänzung!

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