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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.09.2025

Sehr gewöhnungsbedürftig

Ein kleines Lied über das Sterben
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Puh, das war ein Krimi der besonderen Art. Leider hat er mich nicht ganz so mitgenommen, da er in der Handlung sehr gewöhnungsbedürftig war.
Bereits am Anfang war ich sehr irritiert, denn ein bisexueller, ...

Puh, das war ein Krimi der besonderen Art. Leider hat er mich nicht ganz so mitgenommen, da er in der Handlung sehr gewöhnungsbedürftig war.
Bereits am Anfang war ich sehr irritiert, denn ein bisexueller, drogenabhängiger Ex-Kommissar, der sein Leben nicht auf die Reihe kriegt und die Umstände sehr verworren sind.
Auch gab es für mich anfangs keine direkte Handlung. Zum einen wird hier Kannibalismus thematisiert, was schon harte Kost ist und extrem schräg noch dazu. Zeitgleich kommt noch ein recht alter Fall wieder auf den Tisch, der aber mit der aktuellen Situation verschmilzt.
Der Schreibstil ist allerdings sehr angenehm zu lesen und wird aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, u.a. aus Sicht eines Hundes, was ebenso skurril wie witzig ist.
Das Erzähltempo in der ersten Hälfte empfand ich als schwierig, weil unklar war, wo der Weg hinführt, umso ereignisreicher und rasant war aber die zweite Hälfte.
Das Finale war knackig und spannend, wenn auch tragisch und schräg.
Alles in allem konnte mich der Krimi wegen seiner Thematik und seinen Protagonisten, die nicht wirklich sympathisch waren, nicht ganz überzeugen. Dennoch spannend und nichts für schwache Nerven. Kann man durchaus lesen.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Spannend, originell & raffiniert

Frag Philomena Freud
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Ich bin sehr begeistert von diesem wirklich raffinierten Krimi gewesen. Bereits die Atmosphäre im anfänglichen 20. Jahrhundert in Wien ist sehr besonders und zeigt eigentlich, wie gut wir es haben. Philomena ...

Ich bin sehr begeistert von diesem wirklich raffinierten Krimi gewesen. Bereits die Atmosphäre im anfänglichen 20. Jahrhundert in Wien ist sehr besonders und zeigt eigentlich, wie gut wir es haben. Philomena als Protagonistin ist super sympathisch und für damalige Verhältnisse sehr tough und mutig. Mit ihrer sehr aufmerksamen Art hat sie mich gleich überzeugen können. Auch der Fall selbst ist sehr spannend, verzwickt und lässt während des Lesens viel Raum zum Spekulieren, was mir gut gefallen hat. Der Zusammenhalt aller Waisenkinder ist beeindruckend und zeigt viel Stärke, was dem Krimi noch zusätzlich etwas Besonderes verleiht.

Gerade das Ende war wahnsinnig spannend und raffiniert gestaltet.

Nachdem das Buch nicht allzu lang ist, sind Erzählstil und -tempo optimal gewählt und lassen keinen Raum für Langeweile, was mir besonders gefallen hat.

Absolute Leseempfehlung für alle Krimifans, die in ein anderes Zeitalter abtauchen wollen.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Sehr atmosphärisch

Death at Morning House
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Auch wenn ich nach den ersten Kapiteln sehr skeptisch war, muss ich sagen, dass die gesamte Geschichte unheimlich atmosphärisch war. Hier gibt es quasi das Buch im Buch, welches beides gleichermaßen spannend, ...

Auch wenn ich nach den ersten Kapiteln sehr skeptisch war, muss ich sagen, dass die gesamte Geschichte unheimlich atmosphärisch war. Hier gibt es quasi das Buch im Buch, welches beides gleichermaßen spannend, unheimlich und gerade im Finale sehr emotional ist. Zum einen befindet man sich als Leser in der Gegenwart und zum anderen knapp 100 Jahre zurückversetzt, die Kulisse bleibt die gleiche. Schon allein das Setting verströmt pure Spannung und hatte einen gruseligen Charakter. Gerade die Vergangenheit fand ich wahnsinnig interessant und die Umstände sehr dramatisch. Obwohl das Buch für Jugendliche geschrieben wurde, kann man es als Erwachsener sehr gut lesen. Die Charaktere sind alle zeitgemäß für ihr Alter und haben dementsprechend ihre Probleme, was alles sehr authentisch macht. Hier verschmelzen Krimi/Thriller und Mysterie miteinander. Auch spricht es aktuelle Themen in der Gegenwart an. Der Schreibstil und das Erzähltempo sind toll gewählt und konnten mich überzeugen. Auch die bildhaften Beschreibungen wurden von der Autorin optimal eingefangen. Ein perfektes Buch für die Herbstzeit, die Grusel und Spannung optimal einfängt.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Einfach herrlich

Schule mit Juli
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Wir sind Juli-Fans der ersten Stunde und auch dieses Buch konnte uns überzeugen. Nicht nur, dass es wieder fantastisch illustriert ist, auch die Geschichte ist zeitgemäß und behandelt aktuelle Themen.
Gerade ...

Wir sind Juli-Fans der ersten Stunde und auch dieses Buch konnte uns überzeugen. Nicht nur, dass es wieder fantastisch illustriert ist, auch die Geschichte ist zeitgemäß und behandelt aktuelle Themen.
Gerade für jüngere Kinder wäre das Buch interessant, da es in einer Art Comicstil aufgebaut ist. Große und unterschiedliche Schriftarten und -größen erleichtern das Lesen ungemein. Auch der Inhalt ist leicht verständlich.
Hier wird der Zusammenhalt untereinander großgeschrieben, auch Hilfsbereitschaft und Unterstützung. Max ist nämlich versetzungsgefährdet, und die sympathische Klassenlehrerin gibt jedem Kind die Chance, sich nochmals zu beweisen.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, und auch das Tempo ist flott, und es gibt immer etwas zu entdecken.
Rundum ein fantastisches Kinderbuch, welches wir jedem Kind empfehlen würden, wer Tiere liebt und lustige, zeitgemäße Themen mag.

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Veröffentlicht am 20.08.2025

Undurchsichtig aber spannend

Schwüre, die wir brechen
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Für mich ist diese Buch das erste des Erzählduos. Trotz mangelnder Vorkenntnisse kam ich gut in die Geschichte rein, wenn auch der Prolog für mich erstmal sehr verworren war und ich die Zusammenhänge zunächst ...

Für mich ist diese Buch das erste des Erzählduos. Trotz mangelnder Vorkenntnisse kam ich gut in die Geschichte rein, wenn auch der Prolog für mich erstmal sehr verworren war und ich die Zusammenhänge zunächst nicht nachvollziehen konnte.
Generell war es an manchen Stellen etwas kompliziert dem Geschehen zu folgen. Viele wirre und mitunter zähe Abschnitte, haben die eigentliche Spannung etwas gedrosselt.
Auch die ausschweifenden Beschreibungen der Hieroglyphen hätte durch um einiges gekürzt werden können.
Die Zusammenhänge waren sehr undurchsichtig und haben erst recht spät Licht ins dunkel gebracht. Der Schreibstil war toll zu lesen und auch das Tempo war angemessen.
So ganz packen konnte es mich leider auf Grund der besagten Längen nicht.
Trotzdem ein gelungener Thriller, der sicher viele Geschmäcker trifft so wie es ist. Eine Leseempfehlung für alle, die undurchsichtige und verworren Krimis lieben.

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