Eine ungewöhnliche Mordmethode
Blutmond„Blutmond“ ist nach „Krokodilwächter“ der zweite Fall für die Ermittler Jeppe Kørner und Anette Werner und problemlos ohne den Vorgänger zu lesen. Wie bei jeder Reihe ist es allerdings schön, schon etwas ...
„Blutmond“ ist nach „Krokodilwächter“ der zweite Fall für die Ermittler Jeppe Kørner und Anette Werner und problemlos ohne den Vorgänger zu lesen. Wie bei jeder Reihe ist es allerdings schön, schon etwas Vorwissen zu den Protagonisten zu haben.
Ich mag Katrine Engbers Schreibstil sehr gerne und auch ihr Ermittlerteam, bestehend aus Jeppe und Anette, sowie aus Sara Saidani und Thomas Larsen, sind mir sehr sympathisch. Mir hat es auch gut gefallen, mehr aus dem Privatleben von Jeppe und Anette zu erfahren. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit der cleveren Rentnerin Esther de Laurenti und ihrem grantigen Untermieter Gregers, die beide bereits aus „Krokodilwächter“ bekannt sind.
Der Fall entwickelt sich zunächst nur langsam, wird dann aber immer spannender. Diesmal ist Jeppe persönlich betroffen, da sein bester Freund Johannes den Toten gut kannte und auch auf der Party war. Es gibt viele verschiedene Spurem, die die Ermittler und den Leser in die Irre führen und erst gegen Ende des Buches wird der richtige Täter gefunden.
Fazit: Ein gut konstruierter Krimi, der zwar nicht übermäßig spannend ist, den ich aber trotzdem sehr gerne gelesen habe.