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Reading_Mimi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2026

Viele Längen, aber spannendes Ende

The Ordeals
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Seit dem Tod ihrer Eltern ist Sophia an ihren grausamen Onkel - den Sammler - gebunden und muss für ihn Aufträge ausführen. Um ihm zu entkommen, beschließt sie auf die Killmarth Academy zu gehen, ...

Seit dem Tod ihrer Eltern ist Sophia an ihren grausamen Onkel - den Sammler - gebunden und muss für ihn Aufträge ausführen. Um ihm zu entkommen, beschließt sie auf die Killmarth Academy zu gehen, eine Elite-Schule für Magiebegabte. Um dort aufgenommen zu werden, müssten aber gefährliche und auch tödliche Prüfungen - die Ordeals - bestanden werden.

Obwohl ich das Thema spannend finde, hatte ich hier lange Zeit Probleme in die Geschichte zu finden. Immer wieder hatte ich das Gefühl Elemente in bereits anderen Geschichten gelesen zu haben und fand es wenig originell. Richtig rein, kam ich leider auch erst im letzten Drittel. Dann jedoch konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Die Welt, in der Sophia lebt, ist düster und so ist auch die gesamte Atmosphäre der Geschichte. Sophia an sich ist eine spannende Protagonisten und man nimmt ihr ihre Ängste, Sorgen und Schuldgefühle ab, aber dennoch fehlte es mir hier an Tiefe, bzw. lief bei ihr einfach alles zu "glatt". Die Chemie zwischen Arden und ihr fehlte mir hier. Wobei ich finde, dass beide gut mit einander harmonieren, aber doch eher auf freundschaftlicher Ebene. Alles in allem keine schlechte Geschichte, aber mehr Tiefe hätte hier nicht geschadet. Ob ich die Reihe weiterverfolgen werde, kann ich derzeit noch nicht sagen.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Spannend und sehr brutal

To Cage a Wild Bird
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In Dividium muss man ständig auf der Hut sein, denn ein einziger kleiner Fehler kann einen in das brutale Gefängnis Endlock bringen. Und hier kommt niemand mehr lebend heraus. Denn täglich finden ...

In Dividium muss man ständig auf der Hut sein, denn ein einziger kleiner Fehler kann einen in das brutale Gefängnis Endlock bringen. Und hier kommt niemand mehr lebend heraus. Denn täglich finden sogenannte Jagden statt, in denen reiche Bürger jagt auf die Gefangenen machen und diese dann bei "Erfolg" töten.
Als ihr jüngerer Bruder nach Endlock kommt, steht für Raven sofort fest, dass sie auch dorthin muss, um ihm bei zu stehen. Dieses Vorhaben braucht auch nicht lange und schon bald ist sie ebenfalls Gefangene und muss bei den Jagden um ihr Leben kämpfen.

Ich war zunächst unschlüssig, ob ich die Geschichte lesen möchte, bin aber nun sehr froh, dass ich es getan habe. Die ersten wenigen Kapitel war mir Raven und die Welt noch sehr fremd, aber spätestens ab der Verhaftung war ich richtig drin in der Geschichte.
Raven hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Sie ist jung, aber hat im Leben schon so viel erlebt, was sie geprägt hat. In jungen Jahren hat sie ihre Eltern an Endlock verloren und musste sich um ihren Bruder kümmern. Daher kann man ihren Entschluss ihm ins Gefängnis zu folgen sofort verstehen. Ihr Bruder ist die einzige Familie, die ihr noch geblieben ist. Nach und nach lernt sie in Endlock auch andere Insassen besser kennen und es entsteht ein gewisser Zusammenhalt. Diese Bande sind nur langsam entstanden, was ich sehr authentisch in dieser Umgebung finde. Und auch die Anziehungskraft, die zwischen Raven und dem Wachmann Vale besteht, konnte ich gut nachempfinden. Die Brutalität, die hier beschrieben wird, ist nichts für schwache Nerven. Man muss schon das ein oder andere Mal sehr schlucken. Aber dennoch, für mich, eine sehr lesenswerte Geschichte, die noch lange nachhallen wird. Und ich kann es nicht erwarten, dass der zweite Teil herauskommt und ich endlich erfahren kann, wie es weitergeht.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Emotionale Geschichte über Trauerbewältigung

Memories So Golden Like Us (Blue Eternity 2)
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Blairs Leben ist nicht mehr das, was es einmal war. Nach dem viel zu frühen Tod ihres Bruders flüchtet sie sich in oberflächliche Beziehungen mit Männern, hat ihre Leidenschaft - das Malen - ...

Blairs Leben ist nicht mehr das, was es einmal war. Nach dem viel zu frühen Tod ihres Bruders flüchtet sie sich in oberflächliche Beziehungen mit Männern, hat ihre Leidenschaft - das Malen - aufgegeben und ihre Eltern wollen ihr den Geldhahn zudrehen. Als wäre das nicht schon schlimm genug, wird sie auf Social Media beschimpft. Als dann Connor, der beste Freund ihres Bruders auftaucht, ist das Chaos perfekt, denn in ihn ist sie schon seit langem verliebt.

Ich habe den ersten Band "moments so blue like our love" geliebt, auch dieser Teil hat mir gut gefallen und Blairs Trauer lässt sich auf jeder Seite herauslesen, aber dennoch konnte mich diese Geschichte gefühlstechnisch nicht ganz so erreichen wie sein Vorgänger. Die Geschichte hat sich an manchen Stellen leider etwas gezogen und die Entwicklung der Protagonisten lässt relativ lange auf sich warten. Dennoch schreibt Gabriella Santos de Lima so gefühlvoll, dass man gut in die Geschichte eintauchen kann und auch an vielen Stellen mit Blair mitleidet. Die Charaktere wirken dennoch echt und nahbar und ihre Unsicherheit und Gefühle durchaus nachvollziehbar. Die Geschichte von Blair und Connor geht einem unter die Haut - vor allem wenn man das Schicksal ihres Bruders aus Band 1 kennt.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Die Magie der Bücher

Das Jahr voller Bücher und Wunder
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Als Tilly fünf Monate nach dem Tod ihres Mannes Joe einen Anruf von dem Buchhändler Alfie bekommt, kann sie es erst gar nicht glauben. Joe hat vor seinem Tod 12 Bücher ausgesucht - eins für jeden ...

Als Tilly fünf Monate nach dem Tod ihres Mannes Joe einen Anruf von dem Buchhändler Alfie bekommt, kann sie es erst gar nicht glauben. Joe hat vor seinem Tod 12 Bücher ausgesucht - eins für jeden Monat des neuen Jahres. Die einst so lesebegeisterte Tilly ist zunächst aber nicht sonderlich erfreut, denn seit dem Tod ihres Mannes hat sie kein Buch mehr in die Hand genommen. Doch dann beginnt sie zu lesen und mit dem Lesen kommt auch die Liebe zu Büchern wieder und nicht nur das: Die Bücher lassen sie Abenteuer erleben, von denen sie gar nicht mehr gedacht hätte, diese noch zu erleben.

Mir hat die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite unglaublich gut gefallen. Tilly ist eine junge und sehr sympathische Frau, der man die Trauer anmerkt. Es ist schön sie auf ihrem Weg der Heilung zu begleiten und mit ihr die verschiedensten Abenteuer zu erleben. Aber auch den Buchhändler Alfie schließt man schnell in sein Herz. Seine einfühlsame Art passt perfekt zu der verletzten Tilly und auch er trägt eine Bürde mit sich herum, von der man erst nach und nach erfährt. Dies ist eine unheimlich warmherzige Geschichte über Trauer und Neuanfängen. Einfach perfekt für gemütliche Lesestunden.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Selten waren 500 Seiten so lang...

The Blackgate Invitation
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Die Schwestern Ruby und Wren erhalten ein äußerst merkwürdiges Angebot einer älteren Dame - Mrs. Blackgate: Sie sollen sie zu einem Dinner auf Hegemony Manor begleiten und ihre Enkeltöchter spielen. ...

Die Schwestern Ruby und Wren erhalten ein äußerst merkwürdiges Angebot einer älteren Dame - Mrs. Blackgate: Sie sollen sie zu einem Dinner auf Hegemony Manor begleiten und ihre Enkeltöchter spielen. Da es gut bezahlt wird, stimmen beide zu. Doch beim Dinner kommt es zu einem Todesfall und der Geist der Toten verkündet ermordet worden zu sein. Bis ihr Tod aufgeklärt wird, sind alle - einschließlich der beiden Schwestern im Herrenhaus eingesperrt. Und als wäre das nicht schon genug, sind auch alle anderen Gäste - abgesehen von Wren und Ruby - Hexen.

Der Klappentext las sich so interessant, dass ich wirklich gespannt auf die Geschichte war. Es klang nach Spannung und unerwarteten Plottwists. Bekommen hat man jedoch leider nur einen extrem langsamen Schreibstil und Langeweile. Was auf den über 500 Seiten passiert ist, hätte man gut und gerne auf die Hälfte runterkürzen können, damit dann so etwas wie Spannung hätte entstehen können. Aber so habe ich mich leider von Anfang bis Ende durch die Geschichte (ich muss es so ehrlich sagen) gequält. Wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es auch abgebrochen. Aber nicht nur der langsame Schreibstil hat mich ungern zum Buch greifen lassen, sondern auch die teilweise unnötig komplex formulierten langen Sätze.
Die beiden Schwestern waren zwar sympathisch dargestellt, aber das konnte das Buch leider auch nicht mehr retten. Hinzu kamen die verschiedenen Hexenlinien, die teilweise doch etwas komplexer waren, aber ohne entsprechende Einleitung, sodass ich mir oft nicht klar war, was sie eigentlich darstellen. Dabei hätte die Geschichte viel Potential haben können, aber dies würde in meinen Augen überhaupt nicht genutzt.

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