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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.06.2025

Wunderschöne Bilder, die das Auge erfreuen.

KUNTH Europas grüne Paradiese
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Mit Gärten bekommt man mich immer, sagt mein Mann und er hat recht. In „Europas grüne Paradiese“ kann ich dieser Leidenschaft frönen.

„Überall in Europa findet man große und kleine Gärten und Parks – ...

Mit Gärten bekommt man mich immer, sagt mein Mann und er hat recht. In „Europas grüne Paradiese“ kann ich dieser Leidenschaft frönen.

„Überall in Europa findet man große und kleine Gärten und Parks – und allesamt sind sie perfekte Orte, um die Natur zu genießen und zur Ruhe zu kommen.“

Einige der Gärten habe ich selbst gesehen, wie den Englischen Garten in München, Powerscourt Gardens in Irland, die Blumeninsel Mainau im Bodensee oder die Jardins de Villandry im Loiretal. Aber ich entdecke auch einiges Neues.

„Welche Sträucher und Bäume können nur 50 Kilometer südlich des Polarkreises wachsen?“ Lystigardur auf Island zeigt es uns. Die vielen Sonnenstunden zwischen Mai und Juli kompensieren die kurze Wachstumszeit der Pflanzen und die tiefen Temperaturen.

Ein hübscher Garten im schwedischen Uppsala ist dem Botaniker Carl Linné gewidmet. Mit rund eintausend Gärten und Parks ist Helsinki eine der grünsten Städte in Europa.

Der Klimawandel bietet für die meisten Bewohner der Welt nichts Gutes, für die Grönländer bietet jeder Quadratmeter eisfreier Boden dagegen mehr Anbau- und Weidefläche.

Interessant sind auch die Poison Gardens, dessen über 100 Giftpflanzen in jedem Krimi Verwendung finden könnten.

Welches ist wohl der schönste Garten? Ist es der Sissinghurst Gastle Garden in England? Die Tulpenblüte des Keukenhof in den Niederlanden? Der Jardins de Claude Monet in Frankreich? Oder das Weltkulturerbe, der tschechische Schlossgarten Kromeriz?

In Dresden kann ich ein halbes Dutzend Schlossparks bewundern und manchmal sind es nicht nur die großen Gärten, sondern ich finde auch schöne Vorgärten, die das Aushängeschild der Eigentümer sind. Kein wirklicher Fan bin ich von Gartenzwergen, der Inbegriff der deutschen Schrebergärten Mentalität, dabei erfahre ich, dass der Gartenzwerg eigentlich aus Anatolien stammt.

Die Bilder des Kunth Verlag machen Lust, in Europa auf Entdeckungsreise zu gehen und ich empfehle „Europas grüne Paradiese“ sehr gerne weiter.

Ich schließe mit dem Zitat von Rabindranath Tagore, dem bengalischen Philosophen, Dichter, Maler und Musiker: „Wer Bäume pflanzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.“

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Veröffentlicht am 01.06.2025

Spannender Einblick in die 70er Jahre

Die Kriminalistinnen. Acht Schüsse im Schnee
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Ein Millionär wird vor seiner Villa mit acht Schüssen getötet. Wer hat ihn ermordet und werden die Kriminalistinnen mit weiblichem Gespür die Lösung finden oder brauchen sie dazu männliche Unterstützung?

Band ...

Ein Millionär wird vor seiner Villa mit acht Schüssen getötet. Wer hat ihn ermordet und werden die Kriminalistinnen mit weiblichem Gespür die Lösung finden oder brauchen sie dazu männliche Unterstützung?

Band 2 der Kriminalistinnen bietet viele Einblicke in die Privatleben der jungen Frauen, die es wagen, in eine Männer Domäne einzubrechen und mehr wollen, als nur Kaffee kochen und Briefe tippen auf einer Polizeiwache.

Im Vordergrund steht Lucia, die einen sehr persönlichen Grund hat, sich zur Kriminalistin ausbilden zu lassen. Aber auch Lilli, Ruth, Petra, Renate und Mieze lerne ich im Laufe der Ermittlungen besser kennen.

Ich rege mich auf über Doppelmoral, Frauenfeindlichkeit und Homophobie und muss feststellen, dass es diese Dinge leider auch heute noch gibt. Glücklicherweise muss ich heutzutage meinen Mann nicht mehr um Erlaubnis bitten, dass ich Arbeiten darf. 😉

Mathias Berg versetzt mich in die 70er Jahre mit der Musik, mit Käseigeln und Fruchtbowle und das finde ich ebenso spannend, wie den Kriminalfall. Mühelos schlüpfe ich in die Rolle einer Kriminalistin und erlebe hautnah die damalige Zeit mit allen Facetten.

Am Ende wird zwar der Mordfall aufgeklärt, aber es bleiben noch viele Fragen offen, die das Schicksal der sechs Kriminalistinnen betreffen, so dass ich mich schon auf Band 3 freue.

Daumen hoch und 5 Sterne für ein tolles Sittenbild der damaligen Zeit

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Veröffentlicht am 01.06.2025

Spannender Mord an einem Mann ohne Vergangenheit

Lavendel-Wut
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Die Provence ist ein gefährliches Pflaster, zumindest literarisch wird in diesem schönen Fleckchen Erde auffallend häufig gemordet. Da ich nach einem unschönen Erlebnis in Avignon mit Autoaufbruch und ...

Die Provence ist ein gefährliches Pflaster, zumindest literarisch wird in diesem schönen Fleckchen Erde auffallend häufig gemordet. Da ich nach einem unschönen Erlebnis in Avignon mit Autoaufbruch und Diebstahl des gesamten Reisegepäcks mich leider nicht mehr in die Provence traue, freut es mich aber umso mehr, ein wenig Lavendelduft einzusaugen und Lilou Braque erneut bei ihren Ermittlungen in Carpentras zu unterstützen.

Ich muss gestehen, dass ich die Faszination des Radfahrens am Berg noch nie so richtig verstanden habe, und lieber mit dem Auto auf den Mont Ventoux fahren würde, aber es gibt viele Radsportenthusiasten, die unbedingt ein Bild von sich und dem Gipfelschild dieses Berges knipsen möchten. Doch was passiert, wenn genau dieses Gipfelschild plötzlich verschwunden ist?

Ein Suchtrupp wird gebildet und statt des verschwundenen Schildes wird ein toter Radfahrer gefunden. Während ich gemeinsam mit Lilou auf Mördersuche gehe, erfahre ich noch einiges über die Radfahrszene. Es gibt drei verschiedene Fahrtstrecken auf den Mont Ventoux und wer in den Klub der Verrückten aufgenommen werden will, muss diese drei unterschiedlichen Routen an einem Tag bewältigen 🤣. Dabei bleibt keine Zeit, die atemberaubenden Ausblicke zu genießen.

Neben blühenden Lavendelfeldern hat die Provence auch kulinarisch einiges zu bieten und die Autorin weiß gekonnt, der Leserschaft den Mund wässrig zu machen. Immerhin führt Lilous Freund Simon das Restaurant Chez Amande und ich beneide sie ein wenig darum, dass sie ihren Hunger immer mit den leckersten Speisen stillen kann.

Kaum zu glauben, dass Lavendel Wut bereits der 7. Teil dieser Reihe ist. Ich hoffe, dass Carine Bernard noch lange nicht die Ideen ausgehen und wir noch viele weitere Morde in der Provence erleben, natürlich nur literarisch. 😉

Mir haben die Ermittlungen wieder viel Spaß gemacht und sehr gerne empfehle ich Lavendel Wut weiter.

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Veröffentlicht am 01.06.2025

Spannung in Südtirol

Merano criminale
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Warum mussten diese beiden Frauen sterben? Hat es ein Mörder auf Kellnerinnen abgesehen? Ausgerechnet in der Hochsaison trauen sich Kellnerinnen aus Angst um ihr Leben nicht mehr zur Arbeit.

Höchste Zeit ...

Warum mussten diese beiden Frauen sterben? Hat es ein Mörder auf Kellnerinnen abgesehen? Ausgerechnet in der Hochsaison trauen sich Kellnerinnen aus Angst um ihr Leben nicht mehr zur Arbeit.

Höchste Zeit also, dass Ispettore Emmenegger und seine Kollegin und Lebenspartnerin Eva Marthaler den Mörder finden.

Ich habe so gelacht, als Schauspielschüler Paul undercover in der Küche eines Spitzenrestaurants ermittelt, ohne eine Ahnung vom Kochen zu haben.

Mit dabei ist auch wieder der Motorradclub die Flying Taifl und zeigt uns die unkonventionelle Seite von Emmenegger, kurz Emmi genannt.

Mir gefällt besonders gut der Humor bei dieser Reihe. Wenn sich etwa der Emmi über einen Mord freut, weil ihm dadurch der verhasste Besuch im Möbelhaus erspart bleibt oder sich Paul als Sherlock Holmes betätigt.

Daneben schnuppere ich noch ein wenig Südtiroler Bergluft und versuche herauszufinden, wie diese Morde mit einem alten Kriminalfall zusammenhängen.

Wer sich bei den kulinarischen Köstlichkeiten die Lippen geleckt hat, für den hat die Autorin am Ende des Buches noch zwei Rezepte zum Nachkochen angehängt.

Ich muss unbedingt Meran mal wieder selbst einen Besuch abstatten, bis dahin hoffe ich auf weitere Fälle mit Emmi und Eva und empfehle diese Reihe sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 30.05.2025

Spannende japanische Fantasy

A Tale of Foxes and Moons
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Mit „A Tale of Foxes and Moons“ habe ich mich literarisch auf absolutes Neuland begeben. Aber ab und zu muss ich mich mal außerhalb meiner Komfortzone bewegen und entdecke Überraschendes.

Aiko und Chiaki, ...

Mit „A Tale of Foxes and Moons“ habe ich mich literarisch auf absolutes Neuland begeben. Aber ab und zu muss ich mich mal außerhalb meiner Komfortzone bewegen und entdecke Überraschendes.

Aiko und Chiaki, zwei studentische Rivalen an der Universität in Tokio sind die Reinkarnationen von Fuchsgöttin Inari und Mondgott Tsukuyomi. Jedes ihrer vielen Leben von Inari wurde durch Tsukuyomi beendet, ein Grund mehr, warum Aiko Chiaki mit Misstrauen begegnet. Aber trotzdem müssen die beiden zusammenarbeiten.

Ich fand es interessant, dass in dem Buch viele japanische Legenden vorkommen, die nicht von der Autorin ausgedacht wurden, sondern tatsächlich so überliefert sind. Mein Cousin hat eine Japanerin geheiratet, so dass mich die Sitten und Gebräuche auch der Neuzeit sehr interessieren.

Je besser ich Aiko und Chiaki kennenlerne und sie einander, desto besser verstehe ich ihre Handlungsweisen und leide mit ihnen. Wir reisen ein wenig durch das Land, entdecken die zauberhafte Kirschblüte, die sich auch auf dem wunderschönen Cover wiederfindet und die Autorin überrascht mich immer wieder mit einem Plot Twist.

Mir hat diese Liebesgeschichte gut gefallen, ich konnte mich fallenlassen in diese unbekannte Welt der Götter und ihrer Wiedergeburten und empfehle „A Tale of Foxes and Moons“ daher sehr gerne weiter.

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