Wunderschöne Bilder, die das Auge erfreuen.
KUNTH Europas grüne ParadieseMit Gärten bekommt man mich immer, sagt mein Mann und er hat recht. In „Europas grüne Paradiese“ kann ich dieser Leidenschaft frönen.
„Überall in Europa findet man große und kleine Gärten und Parks – ...
Mit Gärten bekommt man mich immer, sagt mein Mann und er hat recht. In „Europas grüne Paradiese“ kann ich dieser Leidenschaft frönen.
„Überall in Europa findet man große und kleine Gärten und Parks – und allesamt sind sie perfekte Orte, um die Natur zu genießen und zur Ruhe zu kommen.“
Einige der Gärten habe ich selbst gesehen, wie den Englischen Garten in München, Powerscourt Gardens in Irland, die Blumeninsel Mainau im Bodensee oder die Jardins de Villandry im Loiretal. Aber ich entdecke auch einiges Neues.
„Welche Sträucher und Bäume können nur 50 Kilometer südlich des Polarkreises wachsen?“ Lystigardur auf Island zeigt es uns. Die vielen Sonnenstunden zwischen Mai und Juli kompensieren die kurze Wachstumszeit der Pflanzen und die tiefen Temperaturen.
Ein hübscher Garten im schwedischen Uppsala ist dem Botaniker Carl Linné gewidmet. Mit rund eintausend Gärten und Parks ist Helsinki eine der grünsten Städte in Europa.
Der Klimawandel bietet für die meisten Bewohner der Welt nichts Gutes, für die Grönländer bietet jeder Quadratmeter eisfreier Boden dagegen mehr Anbau- und Weidefläche.
Interessant sind auch die Poison Gardens, dessen über 100 Giftpflanzen in jedem Krimi Verwendung finden könnten.
Welches ist wohl der schönste Garten? Ist es der Sissinghurst Gastle Garden in England? Die Tulpenblüte des Keukenhof in den Niederlanden? Der Jardins de Claude Monet in Frankreich? Oder das Weltkulturerbe, der tschechische Schlossgarten Kromeriz?
In Dresden kann ich ein halbes Dutzend Schlossparks bewundern und manchmal sind es nicht nur die großen Gärten, sondern ich finde auch schöne Vorgärten, die das Aushängeschild der Eigentümer sind. Kein wirklicher Fan bin ich von Gartenzwergen, der Inbegriff der deutschen Schrebergärten Mentalität, dabei erfahre ich, dass der Gartenzwerg eigentlich aus Anatolien stammt.
Die Bilder des Kunth Verlag machen Lust, in Europa auf Entdeckungsreise zu gehen und ich empfehle „Europas grüne Paradiese“ sehr gerne weiter.
Ich schließe mit dem Zitat von Rabindranath Tagore, dem bengalischen Philosophen, Dichter, Maler und Musiker: „Wer Bäume pflanzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.“