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Redrose

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Veröffentlicht am 26.01.2025

Wunderschönes wildes Europa

KUNTH Unterwegs durch das wilde Europa
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Schon Rilke hat gesagt: „Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist und wie viel Pracht in den kleinsten Dingen, in irgendeiner Blume, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt ...

Schon Rilke hat gesagt: „Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist und wie viel Pracht in den kleinsten Dingen, in irgendeiner Blume, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenbart.“

Mit dem Reisehandbuch aus dem Kunth Verlag habe ich wieder großartige Bilder aus ganz Europa, kann Tiere entdecken und erhalte Wandervorschläge für ganze Wanderurlaube. Wobei die Tour zum Mont Blanc mit 8.000 m Höhenunterschied schon sehr anspruchsvoll erscheint 😉.

Ich kann mich aber auch ganz gemütlich zurücklehnen und einfach die Bilder auf mich wirken lassen. In den Texten entdecke ich dann kleine Details, die neugierig machen.

Ich starte in Skandinavien und bin in Island fasziniert von der Farbenvielfalt in Landmannalaugar und dem Gletscher Vatnajökull, der derzeit noch 8% der Fläche Islands bedeckt. Ich lese über die Überlebenstaktik der Moschusochsen und die erste Wanderroute mit der Durchquerung der Hardangervidda , 94 km wollen in 5 Tagen mit 2.000 Höhenmetern erwandert werden. Ob man da auch Elche sehen kann?

Weiter geht es mit zugefrorenen Seen in Finnland, mystischen Mooren und einem reichen Bernsteinvorkommen in Litauen, das muss ich gleich einer Freundin erzählen, die gerne an der Ostsee nach Bernstein sucht.

Bereits in einem Liebesroman habe ich über das Wikingerfest Up Helly Aa auf den Shetland Inseln gelesen und treffe es auch in diesem Reisehandbuch als Tipp wieder, muss gleich auf die Bucketlist.

Was für großartige Farben beleuchten den Old Man of Storr auf der Insel Skye und wie wäre es mit einer Zugfahrt mit der West Highland Railway durch Schottland? In Dartmoor hat sich bereits Sir Arthur Conan Doyle zu seinem Roman „Der Hund von Baskerville“ inspirieren lassen.

Vielleicht sollte ich auch einfach mal unser Nachbarland, die Niederlande besuchen und in den Dünen von Texel nach Mufflons Ausschau halten. Natürlich gibt es auch viele bekannte Landschaften, das Mont Blanc Massiv, Seehunde im Wattenmeer, die Triberger Wasserfälle im Südschwarzwald und vieles mehr.

Sonnenaufgang in der Hohen Tatra, bei den Karpaten denke ich sofort an Graf Dracula, von ihm hat es allerdings kein Bild in dieses Buch geschafft 🤣.

Der Adlerweg durch Ost- und Westtirol ist mit seinen 412 km in seiner Gesamtlänge sicherlich nur für Langzeitwanderer geeignet, allerdings ist an vielen Stellen auch ein einfacher Ein- und Ausstieg möglich.

Landschaftlich locken auch die Azoren und wer kennt eigentlich die Albino Esel auf Sardinien?

Ich habe gelernt, dass eine der übelsten korsischen Verwünschungen lautet: „Mögen die Brombeeren deine Tür überwuchern.“

Ich bin begeistert von der Vielfalt Europas, habe wunderbare Bilder gesehen und viele neue Inspirationen für Urlaube erhalten.

Sehr gerne empfehle ich dieses große Reisehandbuch weiter.

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Veröffentlicht am 19.01.2025

„Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an…“

Mrs Winterbottom nimmt sich eine Auszeit
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Schon Udo Jürgens hat über das Alter gesungen und über den Neuanfang nach der Rente.

Wenn die Arbeit den größten Teil meines Lebens ausgemacht hat, wie verhalte ich mich dann, wenn der eigentlich ersehnte ...

Schon Udo Jürgens hat über das Alter gesungen und über den Neuanfang nach der Rente.

Wenn die Arbeit den größten Teil meines Lebens ausgemacht hat, wie verhalte ich mich dann, wenn der eigentlich ersehnte Ruhestand da ist? Und warum sterben viele Menschen bald nach Renteneintritt?

Diesem Thema widmet sich die Autorin auf heitere Weise anhand des Ärzteehepaares Dres. Winterbottom.

Nachdem die Last der Arbeit abgefallen ist, möchte Heather endlich reisen. Die Kinder sowie der anstrengende Beruf haben das bisher verhindert. Sie möchte frei und ungebunden durch fremde Länder schweifen, zunächst durch Griechenland. Aber Alan hat ganz andere Ziele.

Ein wenig hat es mich erschreckt zu sehen, wie wenig Gemeinsamkeiten nach so einer langen Beziehung noch übrigbleiben. Wenn die kleinen Marotten des Partners plötzlich riesengroß erscheinen.

Mir gefällt der Humor, der dieses Buch durchzieht, etwa, wenn Heather den Einkauf im Supermarkt jetzt gemeinsam mit ihrem Mann vornimmt und die Situation damit vergleicht, als sie ihre Kinder mitnehmen musste. Plötzlich erscheint der Einkauf mit quengelnden ungezogenen Kindern viel einfacher als mit dem Ehemann 😉.

Interessante Nebendarsteller bereichern das Leben von Heather und Alan und bringen mich zum Schmunzeln. Gemeinsam mit Heather koste ich die weltbeste Baklava und reise nach Griechenland.

Ein Buch über alte Gewohnheiten, die Liebe und die Lust auf Abenteuer, welches Mut macht, dass das Rentnerleben aus mehr als Warten auf den Tod besteht.

Mir hat „Mrs. Winterbottom nimmt sich eine Auszeit“ sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Saukomisch und herrlich bayerisch

Törtchen, Tod und Techtelmechtel
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Nachdem mich Elli Fuchs, die Sanitärfachverkäuferin mit dem Hang zum Ermitteln in ihrem ersten Fall schon begeistern konnte, war ich gespannt, wie sie sich erneut schlägt. Elli findet in der Gefriertruhe ...

Nachdem mich Elli Fuchs, die Sanitärfachverkäuferin mit dem Hang zum Ermitteln in ihrem ersten Fall schon begeistern konnte, war ich gespannt, wie sie sich erneut schlägt. Elli findet in der Gefriertruhe im örtlichen Wirtshaus eine Leiche, da mache ich mir doch gleich eine geistige Notiz, dass ich in diesem Wirtshaus im Pfaffenwinkel ganz sicher nicht einkehren werde 😉.

Überhaupt warten wieder einige schräge Gestalten auf mich: Bademeister Berti, der gerne auch einmal bei mir zum Putzen kommen dürfte oder der attraktive Schneckerl Tscharlie, über den Elli sagt „Ein leckerer Apfel kann nämlich äußerlich perfekt ausschauen, aber innerlich faul sein.“

Es gibt jede Menge Verdächtige, denn das Mordopfer war besonders bei dem männlichen Teil der Bevölkerung sehr beliebt und hat nicht mit ihren Reizen gegeizt.

Bis es dann aber zur Auflösung kommt, müssen Elli und ich uns standhaft gegen die leckeren Köstlichkeiten der bayerischen Küche, jede Menge Trugschlüsse sowie die Invasion von verdächtigen Kölnern wehren.

Die Dialektpassagen passen wunderbar und vermitteln mir das Gefühl, direkt in einem bayerischen Wirtshaus zu sitzen.

Wer den Humor der Eberhofer-Krimis mag, der wird auch Törtchen, Tod und Techtelmechtel lieben. Ich habe mehrfach laut gelacht und kann dieses Buch als Heilmittel gegen den trüben Winterblues wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Spannender Krimi aus der Kaiserzeit

Die Mur schweigt
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Mehrere Menschen werden ermordet und sie alle verbindet, dass sie auf die ein oder andere Weise mit dem ältesten Gewerbe der Welt zu tun hatten. Haben sie deswegen den Tod verdient, wie so manch einer ...

Mehrere Menschen werden ermordet und sie alle verbindet, dass sie auf die ein oder andere Weise mit dem ältesten Gewerbe der Welt zu tun hatten. Haben sie deswegen den Tod verdient, wie so manch einer meint?

Hauslehrerin Ida Fichte macht sich auf die Suche nach dem Täter und wird dabei unterstützt von zwei sehr aufgeweckten Klavierschülerinnen und natürlich Gendarm Wilhelm Koweindl.

Interessant finde ich auch die Hin und Her Gerissenheit von Ida, die sich auf der einen Seite zu Wilhelm hingezogen fühlt, aber auf der anderen Seite permanent das Gefühl hat, ihre Intelligenz verbergen zu müssen, um den etwas einfach gestrickten Gendarm nicht zu blöd dastehen zu lassen.

In einer Zeit, in der Männer grundsätzlich als intelligenter angesehen wurden, während Frauen nur für Haushalt und Kinder da waren, war das besonders schwierig. Ich fühle mit Ida und überlege, wie ich mich entscheiden würde. Menschlich gesehen ist mir Wilhelm sehr sympathisch.

„Die Mur schweigt“ vermittelt mir einen realistischen Einblick in die Verhältnisse der damaligen Zeit in Graz und ich bin wieder einmal froh, im Hier und Jetzt zu leben.

Ein spannender Fall, sympathische Protagonisten und ein Hauch von Romantik, so mag ich das. Ich hoffe auf weitere Fälle für Ida und Wilhelm und bin gespannt, wie sich die persönliche Geschichte zwischen den beiden weiterentwickelt.

Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne für diese interessante Reise nach Graz.

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Witziger Allgäu Krimi

Mordsärger
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Im Allgäu lässt es sich feucht fröhlich feiern und im Dörfchen Legau feiern alle ein Musikfest. Die gute Laune weicht einer Katerstimmung, was nicht nur am reichlich fließenden Alkohol liegt. Ein Dörfler ...

Im Allgäu lässt es sich feucht fröhlich feiern und im Dörfchen Legau feiern alle ein Musikfest. Die gute Laune weicht einer Katerstimmung, was nicht nur am reichlich fließenden Alkohol liegt. Ein Dörfler wurde mit einem Maßkrug erschlagen. Verdächtige gibt es genug, das Mordopfer war als Frauenheld bekannt.

Schon auf der ersten Seite muss ich grinsen, wie einige Bewohner vorgestellt werden. Etwa Erna Dobler, Rentnerin und moralische Instanz von Legau, die zuhause kräftig mit Melissengeist vorgeglüht hatte, damit sie hinterher nicht so viel fürs Bier bezahlen musste. „Denn aus dem Alter, in dem man wegen eines gut gefüllten Dirndls ein Getränk spendiert bekam, war sie seit ein paar Jahrzehnten raus.“

Bei der Kripo in Memmingen ermitteln Sissi Sommer und ihr Kollege Klaus Vollmer, den es aus Berlin in die „intellektuelle Diaspora“ verschlagen hat. Kenner der Reihe wissen, dass mit Mordsärger bereits zum 9. Mal in Memmingen ermittelt wird, für mich ist es der erste Fall, es gibt also noch einige „Altfälle“ für mich aufzuarbeiten 😉. Der Großstädter und die Allgäuerin bilden ein prima Gespann und das gegenseitige Frotzeln trägt zur Teambildung bei.

Ein Running Gag sind anscheinend die Hobbies, mit denen Sissis Ehemann Peter allen auf die Nerven geht, also ich würde mich sehr über täglich frisch gebackenes Brot freuen.

Ich schnuppere Festzelt-Atmosphäre und finde immer neue Verdächtige. In Legau hat so manch einer Dreck am Stecken, aber wer war der Mörder? Die bissigen Kommentare von Erna, die bayerischen Eigenheiten und das dynamische Ermittler-Duo bringen mich zum Lachen und Wecken die Vorfreude auf weitere Morde im Allgäu 🤣.

Mir hat „Mordsärger“ ein paar schöne Lesestunden beschert und ich empfehle diesen Allgäu Krimi sehr gerne weiter.

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