Mord am Haff ist bereits der zweite Fall für Radioreporterin Franziska Mai und Kommissar Kay Lorenz, aber mein erstes Buch der Autorin. Als Reporterin ist Franziska von Berufswegen neugierig und damit ...
Mord am Haff ist bereits der zweite Fall für Radioreporterin Franziska Mai und Kommissar Kay Lorenz, aber mein erstes Buch der Autorin. Als Reporterin ist Franziska von Berufswegen neugierig und damit hervorragend für Ermittlungen geeignet.
Eine Einbrecherbande hält Usedom in Atem und als bei einem Einbruch ein Mord geschieht, ist auch Kommissar Lorenz wieder mit im Spiel.
Die Protagonisten sind sympathisch und glaubwürdig, die Jagd nach dem Täter spannend und das Setting auf der Insel bietet schöne Momente, die Lust auf Spaziergänge am Meer machen.
Daneben kommt auch der Humor nicht zu kurz, besonders in der Beziehung zwischen Franziska und Volontär Janis. Ich habe Mord am Haff quasi in einem Rutsch durchgesuchtet und empfehle das Buch sehr gerne weiter. Ich bin schon gespannt, wie es in Teil 3 weitergeht 😍
Auch wenn ich die ersten 4 Bände mit dem Ermittler Michalis Charisteas noch nicht gelesen habe, habe ich mich doch sofort sehr heimisch gefühlt auf Kreta. Zum Glück startet das Buch gleich mit einem Personenverzeichnis, ...
Auch wenn ich die ersten 4 Bände mit dem Ermittler Michalis Charisteas noch nicht gelesen habe, habe ich mich doch sofort sehr heimisch gefühlt auf Kreta. Zum Glück startet das Buch gleich mit einem Personenverzeichnis, da die Namen der Protagonisten für deutschsprachige Ohren doch ein wenig ähnlich klingen.
Das Cover spricht mich direkt an mit der wunderschönen Lagune und dem türkisfarbenen Meer und ich will kaum glauben, dass es in dieser schönen Landschaft gleich mit einem Mord beginnt.
Michalis ist mir auf Anhieb sympathisch und da seine Familie ein Restaurant betreibt, wird der Glückspilz permanent mit leckerem Essen versorgt. Ich gewinne den Eindruck, dass durch das Blut der kretischen Polizisten Frappé fließt, so oft nehmen die Ermittler dieses kalte Kaffeegetränk zu sich. 😉
Aber irgendwie muss man sich ja wach halten, denn der Krimi nimmt schnell an Fahrt auf, die Ermittler bekommen wenig Schlaf, da die Verdächtigen ständig vor der Polizei flüchten.
Mir hat diese Mischung aus Krimi, wunderschönen Landschaftsbeschreibungen und Privatleben der Protagonisten sehr gut gefallen. Kretische Nacht ist spannend, die Protagonisten haben ihren eigenen Kopf und wo bekomme ich eigentlich dieses leckere griechische Essen her?
Ich fliege nur so durch die Seiten, erfahre einiges aus dem Bereich der Archäologie und bin jetzt definitiv reif für einen Urlaub auf der Insel. Efkharisto für Kretische Nacht und ich bin schon gespannt auf die nächsten Fälle.
Der 5. Band um den Pfälzer Hauptkommissar Achill und seinen Freund André Sartorius beginnt passend zum Titel ziemlich blutig. Doch während Achill den Fall als Unfall und jugendlichen Leichtsinn schnell ...
Der 5. Band um den Pfälzer Hauptkommissar Achill und seinen Freund André Sartorius beginnt passend zum Titel ziemlich blutig. Doch während Achill den Fall als Unfall und jugendlichen Leichtsinn schnell vom Tisch haben möchte, entwickelt seine Partnerin Verena Bertling endlich Eigeninitiative und tritt heraus aus dem Schatten ihres Mentors.
Während Verena, unterstützt von Weinkenner Sartorius, beginnt auf eigene Faust bei den Winzern herumzuschnüffeln, spielt dieses Mal meine Lieblingsprotagonistin Irina leider nur eine kleine Nebenrolle. Aber vermutlich muss sie sich nach „Klostertod“, dem Vorgängerband, erst einmal erholen 😉
Obwohl ich selbst keinen Wein trinke, fand ich die Geschehnisse um den Weinanbau, den Verdrängungswettbewerb und die teilweise fiesen Machenschaften in diesem Bereich unheimlich interessant und spannend.
Ich finde es großartig, wie sich Verena als bisheriges Anhängsel von Achill inzwischen weiterentwickelt hat und wenn auch mit eigenwilligen Methoden, aber dennoch durchdacht, in den Fall verbeißt und interessante Erkenntnisse gewinnt.
Einmal angefangen, konnte ich „Winzerblut“ nicht mehr aus der Hand legen und auch die pfälzischen Einsprengsel der örtlichen Bevölkerung konnten meinen Lesefluss nicht stören, das passt einfach perfekt zu einem Krimi, der in der Pfalz spielt.
Uwe Ittensohn schafft es mühelos, Wissen über Wein und Weinanbau zu vermitteln, ohne langweilig oder belehrend zu wirken. Ich hatte wieder ein paar spannende Stunden und empfehle Winzerblut wie auch die gesamte Reihe um Achill und Sartorius sehr gerne weiter.
Ich lese die ersten Seiten und leide sofort mit Pommes mit. Der Laborbeagle aus Band 1, der kurzfristig als Superstar gefeiert wurde, ist wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Noch immer ist die ...
Ich lese die ersten Seiten und leide sofort mit Pommes mit. Der Laborbeagle aus Band 1, der kurzfristig als Superstar gefeiert wurde, ist wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Noch immer ist die Meute im Labor, von einer Freilassung scheint keine Rede mehr zu sein, denn Max, Hauptaktionär von Müller-Löweneck hat gerade ganz andere Sorgen. Max erhält Morddrohungen und versucht gleichzeitig die Firma umzugestalten. Als Tierarzt sind ihm Tierversuche eigentlich ein Gräuel, aber da sind ja noch die anderen Aktionäre und die Tierschützer und überhaupt.
So leiden Max und Pommes - jeder für sich - still vor sich her, beide haben Liebeskummer, Pommes wird gemobbt, Max bedroht, die Situation weist Parallelen auf, die mich schmunzeln lassen. Überhaupt wird der Humor ganz groß geschrieben, anders kann man das Thema Labortiere und Tierversuche auch nicht in einem Unterhaltungsbuch verarbeiten.
Die Autorin schafft es wunderbar, dass ich die Welt aus Sicht der Hunde betrachten kann, ohne sie zu sehr zu vermenschlichen.
Pommes, der mutige kleine Hund mit leicht hypochondrischen Einschlägen, muss mal wieder die Welt retten. Und das macht er auf so entzückende Weise, dass ich einfach nicht aufhören kann zu lesen. Schon in „Ein Beagle kommt selten allein“ hat sich Pommes in mein Herz geschwanzwedelt und ich kann einfach nicht genug von ihm bekommen.
Es gibt wieder einen kleinen Ausflug in den Wald und ich staune über die Lebensweisheiten von Muhnika und lache über die Begriffsstutzigkeit der Rehe. Ich liebe den subtilen Humor der Autorin, ganz besonders wenn es um die Tiere geht. Wer hätte gedacht, dass die Waldtiere sogar Helene Fischer kennen? 😂
Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit anderen Protagonisten aus Band 1 und drücke ganz fest die Daumen, dass im Abschluss der Trilogie endlich die Freiheit auf Pommes wartet. Und wer nach der Lektüre dieses Buch selbst Herrchen oder Frauchen eines Laborbeagle werden möchte, für den hat Megan McGary ganz sicher auch noch Tipps parat, ist sie doch selbst Alphatier einer kleinen Hundemeute.
Ich bin ganz klar Team Pommes, vergebe 5 Sterne plus und kann es kaum abwarten, bis endlich „Ein Beagle startet durch“ erscheint 😍
1815 endet eine Epoche permanenter Kriege. Gervase Frant, der Earl of St. Erth kehrt aus der Schlacht zu Waterloo zurück und ist zum Ärger seiner Verwandtschaft nicht auf dem Schlachtfeld gefallen.
Wie ...
1815 endet eine Epoche permanenter Kriege. Gervase Frant, der Earl of St. Erth kehrt aus der Schlacht zu Waterloo zurück und ist zum Ärger seiner Verwandtschaft nicht auf dem Schlachtfeld gefallen.
Wie der Earl mit seiner boshaften Stiefmutter fertig wird und mit sanfter Ironie seinen Willen durchsetzt, hat mir gut gefallen. Die versteckten Unverschämtheiten wurden wunderbar gekontert und haben mich zum Schmunzeln gebracht.
Die Geschichte wurde 1951 geschrieben, wer also erotische Szenen a la Bridgerton erwartet, der wird enttäuscht werden. Mir hat die eher prosaische Stimme der Sprecherin gefallen, der unaufgeregte Stil bringt die subtile Ironie prima zur Geltung. Stellenweise musste ich laut lachen, weil etliche Szenen so herrlich absurd in der heutigen Situation wirkten.
In Zeiten von öffentlichen Sexszenen im TV wie bei diversen Datingshows, kommt der schweigsame Gentleman wohltuend zurückhaltend rüber. Mir hat gerade das unaufgeregte, etwas altmodische Kennenlernen der Protagonisten gut gefallen, auch wenn es im Hier und Jetzt natürlich nicht mehr zeitgemäß erscheint.
Fans von Jane Austen werden sicherlich Freude an dieser Geschichte haben.