Platzhalter für Profilbild

Redrose

Lesejury Star
offline

Redrose ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Redrose über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.09.2022

Speeddating mit Todesfolge

Prost, auf die Singles
0

Bereits zum fünften Mal ermittle ich jetzt bereits gemeinsam mit Hauptkommissar Tischler und jedes Mal setzt der Autor noch einen drauf.



Dieses Mal versucht Polizeiobermeister Fink sein Single Dasein ...

Bereits zum fünften Mal ermittle ich jetzt bereits gemeinsam mit Hauptkommissar Tischler und jedes Mal setzt der Autor noch einen drauf.



Dieses Mal versucht Polizeiobermeister Fink sein Single Dasein bei einem Speeddating im örtlichen Gasthof zu beenden. Als eine weibliche Teilnehmerin des Speeddatings am nächsten Morgen tot aufgefunden wird, mangelt es nicht an Tatverdächtigen. Zu unsympathisch hat sich Tanja Kleinschmidt verhalten. Aber wird man heutzutage schon wegen ein paar herablassender Bemerkungen getötet? Und ist womöglich Fink selbst der Täter?



Ich konnte überhaupt nicht mehr aufhören zu lachen, so witzig war es, wie Tischler und Fink sich gegenseitig die Bälle zuspielen. Der naive Fink mit seinem Trachtenjanker, die treue Sekretärin Louise mit ihrer Vorliebe für den „Herzhaften von Brunello“ und Tischler mit seinem trockenen Humor, das zu Lesen ist ein wahrer Hochgenuß. Viel zu schnell waren die Seiten schon wieder gelesen, für Spannung war ebenfalls gesorgt, da der Autor nicht nur die Kripo sondern auch mich immer wieder auf falsche Spuren lotste.



Ich kann kaum glauben, dass Brunngries nur in der Fantasie des Autors existiert, fühle ich mich doch dort ausgesprochen wohl und habe die Bewohner sehr ins Herz geschlossen.



Ich gestehe, ich bin inzwischen süchtig nach der TuF Methode und kann es kaum abwarten, bis der 6. Band erscheint.



Wer den Allgäuer Kluftinger mag, wird Tischler und Fink aus dem Chiemgau lieben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.09.2022

Hyggelige Cornwall-Romanze

Cornwall-Küsse im kleinen Cottage
0

Dies ist bereits der zweite Roman, der im idyllischen Porthlynn spielt. Melissa ist zwar Londonerin mit Leib und Seele, aber als ihre Patentante Eleanor Unterstützung auf ihrem Tierschutzhof benötigt, ...

Dies ist bereits der zweite Roman, der im idyllischen Porthlynn spielt. Melissa ist zwar Londonerin mit Leib und Seele, aber als ihre Patentante Eleanor Unterstützung auf ihrem Tierschutzhof benötigt, lässt sie sich notgedrungen bereitschlagen, für ein paar Wochen auszuhelfen.

Gleich zwei attraktive Männer lenken Melissa von ihren Alltagssorgen ab. Und warum brechen dauernd Tiere aus dem Tierschutzhof aus? Ist Eleanor zu alt oder will sie jemand vertreiben?

Ich habe mich gefreut, alte Bekannte aus dem 1. Band der Cornwall-Reihe wiederzutreffen und mich sofort wieder heimisch gefühlt. Die Autorin schafft eine Wohlfühloase, aus der ich nicht mehr wegmöchte.

Cornwall-Küsse machen Lust auf die Landschaft, die sympathischen Bewohner von Porthlynn und natürlich auf einen Besuch im Katzencafé. 😋

Cara Lindons Bücher machen süchtig und lassen mich mit einem glücklichen Lächeln das Buch schließen. Ich freue mich schon riesig auf Teil 3 der Reihe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.09.2022

Macht Lust, Katalonien zu entdecken

Grand Tour von Katalonien
0

Ich könnte mir sehr gut vorstellen, mit diesem Buch einen ganzen Urlaub zu verbringen. Diese Art des Reiseführers war mir bisher neu und ich genieße die Mischung aus spannenden Beschreibungen der einzelnen ...

Ich könnte mir sehr gut vorstellen, mit diesem Buch einen ganzen Urlaub zu verbringen. Diese Art des Reiseführers war mir bisher neu und ich genieße die Mischung aus spannenden Beschreibungen der einzelnen Regionen, eindrücklichen Bildern und Informationen zu Festen, Unterkünften und Restaurants.

Geheimtipps von Freunden, das trifft es sehr gut. Wenn mir bei meinen Reisen etwas besonders gut gefallen hat, erzähle ich das auch meinen Freunden und schon manches mal wurde eine Unterkunft auch aufgrund von solchen Empfehlungen gewählt.
Ich erfahre nebenbei woher die Redewendung „das kommt mir spanisch vor“ kommt und bin fasziniert von einem Bild aus der Salzmine von Cardona.

In Grand Tour von Katalonien spüre ich viel Herzblut der Autorin und man merkt, dass sie die Region selbst bereist hat. Auch die Tipps zu einheimischen Tourguides finde ich klasse.

Ein rundum gelungener Reiseführer, der Lust auf Katalonien macht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.09.2022

Wunderbare Neuentdeckung für Krimifans

Madame Beaumarie und der Winter in der Provence
0

Mit Madame Beaumarie und der Winter in der Provence legt die Autorin bereits den zweiten Teil einer Reihe vor, die absolutes Suchtpotential hat.

Ich liebe ja Krimis, die in der Provence spielen und eine ...

Mit Madame Beaumarie und der Winter in der Provence legt die Autorin bereits den zweiten Teil einer Reihe vor, die absolutes Suchtpotential hat.

Ich liebe ja Krimis, die in der Provence spielen und eine Ermittlerin mit Kanten und Ecken gibt es auch noch dazu. Florence Beaumarie, aus mysteriösen Gründen vorzeitig in den Ruhestand gegangene Kommissarin aus Paris, plant eine Auszeit im Luberon. Bei Wanderungen über Lavendelfelder und gemütlichen Kaminabenden möchte sie ihrem neuen Freund Charles näherkommen, aber so einfach ist das dann doch nicht. Einmal Kommissarin, immer Kommissarin: als vor ihren Augen eine junge Frau erschossen wird, beginnt Florence zu ermitteln.

Die Beschreibungen der Landschaft und des leckeren Essens machen Lust, ein Weihnachtsfest in der Provence zu verbringen. In so einem Landhaus mit flackerndem Kamin, guter Gesellschaft und jeder Menge Bücher könnte ich es auch gut aushalten. Morde erlebe ich dann aber lieber in Büchern 😉

Die verarbeiteten Themen wie Nachhaltigkeit und Konflikte beim Aufeinandertreffen von unterschiedlichen Kulturen fand ich spannend und regen zum Nachdenken an.

Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und Madame Beaumarie hat einen neuen Fan hinzugewonnen. Ich hoffe, es wird noch weitere Fälle für Florence geben und empfehle die Reihe gerne weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.09.2022

Witziger Roadtrip in den USA, der wunderbare Erinnerungen weckt.

Come in we are Open – Als Asphaltcowboy quer durch die USA
0

Vorsichtig, dieses Buch ist nicht für trockene Alkoholiker geeignet. Der Autor hat nach eigener Beschreibung in den 3 Monaten seiner Tour quer durch die USA 250 Biere getrunken, das macht rund 2,8 Biere ...

Vorsichtig, dieses Buch ist nicht für trockene Alkoholiker geeignet. Der Autor hat nach eigener Beschreibung in den 3 Monaten seiner Tour quer durch die USA 250 Biere getrunken, das macht rund 2,8 Biere pro Tag 🤣 anhand der häufigen Bemerkungen zu Bier in dem Buch ist das sogar wenig, gefühlt waren es mehr Biere. Vielleicht sollte ich das Buch nochmal lesen und nachzählen 😉

Eine Tour durch 19 US-Staaten aus der Sicht eines Mannes habe ich als sehr kurzweilig und unheimlich lustig empfunden. Der Humor des Autors ist ganz meins, ich habe stellenweise Tränen gelacht. Kleine Kostprobe gefällig? Bei der Automietstation: „Die Dame am Schalter staunte nicht schlecht, als ich ihr erzählte, was ich mit dem Wagen vorhatte. Wahrscheinlich war sie vor allem deswegen so erstaunt, weil ich sie kaum verstand und gleichzeitig nicht gerade miteigenen Englischkünsten brillierte.“

Zu lesen, was der Autor, der in den ersten 3 Wochen noch von einem Freund begleitet wird, danach aber alleine weiterreist, als essentiell wichtige Sachen für eine Reise einkauft: eine Riesentüte M&M´s, Mini-Donuts, Wasser und Bier, hat schon einen hohen Unterhaltungswert.

Außerdem teile ich die Meinung von Florian, was Unterkünfte angeht: ich bevorzuge ebenfalls die Annehmlichkeiten eines zimmereigenen Bades. „Nur Zelten ist noch schlimmer. Wie Menschen das als Urlaub betrachten können und das obendrein auch noch freiwillig tun, wird sich mir in diesem Leben nicht mehr erschließen.“

Ob man selbst schon die USA bereist hat und mit diesem Roadtrip schöne Erinnerungen geweckt werden oder ob man nach dieser Lektüre Lust bekommt, das einmal selbst zu erleben, „Come in, we are open“ ist ein herrlich verrückter Reisebericht, der meine Mundwinkel dauerhaft anhebt und mich hoffen lässt, dass der Autor noch weitere Reisen unternimmt, an denen ich literarisch teilhaben darf.

Ganz große Leseempfehlung, auch für Leute wie mich, die keine Fans des Gerstensaftes sind 😉

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere