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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 20.10.2022
  • ISBN: 9783740814809
Yvette Eckstein

Wen die Specht holt

Oberpfalz Krimi
Ein unterhaltsamer Provinzkrimi rund um eine ungewöhnliche Weihnachtstradition.

Besinnliche Feiertage? Von wegen. Als die grausig inszenierte Leiche des Bürgermeisters auf dem Kirchplatz gefunden wird, ist das kleine Oberpfälzer Dorf Holzwiesenreuth in heller Aufregung und die Laune von Kommissar Johann Kranzfelder im Eimer – sein Festessen kann er höchstens noch aufgewärmt genießen. Zusammen mit seiner jungen Kollegin Klara Stern macht er sich auf die Suche nach dem Mörder. Die Messnerin hingegen ist sich sicher: Den Bürgermeister hat die Specht geholt!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.12.2022

So wird ein Fabelwesen schnell zum Schuldigen

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MEINE MEINUNG
Der Kommissar Johann Kranzfelder war mit seiner Frau Maria in der Kindermette, als die Messnerin kreidebleich in die Kirche poltert. Da wurde dann das Krippenspiel der Kinder jäh unterbrochen. ...

MEINE MEINUNG
Der Kommissar Johann Kranzfelder war mit seiner Frau Maria in der Kindermette, als die Messnerin kreidebleich in die Kirche poltert. Da wurde dann das Krippenspiel der Kinder jäh unterbrochen.
Der Bürgermeister Winkler hing tot am Baum und da war schnell die Specht der Täter. Es gab da wohl so eine Legende um die Specht und das Opfer sah so aus, als hätte tatsächlich die Specht zugeschlagen.

Johann und seine Kollegin Klara ermitteln gemeinsam und die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein.
Johann hat hier so eine schnorrige und kauzige Art, die den Humor hier voll aufleben lässt. Das macht dann dieses Buch so leicht und locker zu lesen. Es liest sich sehr zügig und auch sehr flott und der Humor tut hier sein übriges.

Das hindert die beiden aber nicht, mit Hochdruck zu ermitteln und da sind sie wirklich voll dabei.
Es gibt hier so einige Verdächtigen und das macht das ganze dann schon wieder sehr abenteuerlich und auch spannend.
Man fiebert richtig mit und rätselt hier, wer denn der Mörder vom Winkler war.

Das was sich dann aber gegen Schluß alles so ergibt, ist echt der Knaller. Damit hätte ich jetzt so nicht gerechnet, das war echt hart, was hier so alles passiert ist.
Die Autorin hat hier wirklich alles geschmeidig aneinander gefügt, denn der Humor nimmt hier der Spannung keinen Platz.

Von mir gibt es hier gerne die vollen 5 Sterne, da ich mich hier super gut unterhalten fühlte und ich war am Schluß dann auch noch überrascht, was sich hier noch alles ergeben hat.

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Veröffentlicht am 11.12.2022

Ein arbeitsreiches Weihnachten für den Kommissar

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Yvette Eckstein Wen die Specht holt Oberpfalz Krimi Emons 2022


Kommissar Johann Kranzfelder freut sich schon auf die Weihnachtsessen. Doch ein Mörder macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Er muss ...

Yvette Eckstein Wen die Specht holt Oberpfalz Krimi Emons 2022


Kommissar Johann Kranzfelder freut sich schon auf die Weihnachtsessen. Doch ein Mörder macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Er muss mit seiner Kollegin Klara Stern ermitteln. Dabei wollte Kranzfelder doch in Urlaub fahren.

Der Krimi fängt schon recht spektakulär an und tötet die Weihnachtsstimmung. Ich mag Bräuche, dieser ist jedoch recht barbarisch. Zuerst wurden wir von Autorin Yvette Eckstein auf falsche Fährten gelockt. Auch das Gspusi vom Sohn des Kommissars und seiner Kollegin, habe ich beim ersten Versuch nicht rausgebracht. Und hinterher war es ein Highlight des Krimis. Er war sehr spannend, mit viel Lokalkolorit und weihnachtlichem Essen, was mir sehr gefallen hat.

Das Cover ist auch typisch Emons, sehr schön und wunderbar passend und auffallend. Eine 2 +.

Die Charaktere fand ich auch sehr gut gelungen. Einige Szenen konnte ich mir so richtig gut vorstellen. Das peinliche Treiben der Witwe. Ich fand die Szene total witzig. Insgesamt war es eine Familientragödie, die sogar vorstellbar ist.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Die Autorin – Yvette Eckstein – sollte man sich unbedingt merken. Ich hoffe, dass es noch viele Fortsetzungen gibt. Die beiden Ermittler haben sich ja schon gut zusammengerauft, aber ich glaube, da ist noch viiiiiiiiiiiiiel mehr möglich. 5 Feensternchen für den gelungenen Krimi.

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Veröffentlicht am 09.12.2022

Gelungenes Debüt

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„...Keiner achtete mehr auf den Kleinsten unter ihnen, als die bucklige Gestalt gemächlich und völlig lautlos, im Vorübergehen, hinter einem der Bäume hervortrat. Ihr gekrümmter Frauenkörper war in alte ...

„...Keiner achtete mehr auf den Kleinsten unter ihnen, als die bucklige Gestalt gemächlich und völlig lautlos, im Vorübergehen, hinter einem der Bäume hervortrat. Ihr gekrümmter Frauenkörper war in alte Frauenkleider gehüllt...“

Die alte Frau ist die Specht. Lange galt sie in de Oberpfalz als Kinderschreck am Heiligabend. Der Prolog zeigt, wie das auf die Kinder wirkte. Mittlerweile aber sind einige Jahre vergangen. Das Kind von damals wurde zum Mann.
Die Autorin hat eine spannenden Krimi geschrieben. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Der Schriftstil passt zu den örtlichen Gegebenheiten. Auch mit der Mundart hatte ich kein Problem.
Mitten ins Krippenspiel platzt die Messnerin. Sie behauptet, die Specht habe einen Mann geholt. Die Massen strömen nach draußen. Dort hängt der Bürgermeister und seine Leiche ist so zugerichtet, wie man es die Specht nachsagt. Auch Kriminalhauptkommissar Kranzfelder ist zugegen.

„...Ach, bitte nicht! Nicht heute, nicht am Heiligabend und nicht in meinem Urlaub, dachte er sich mit jedem Schritt, den er dem Baum näher kam...“

Es bleibt ihm nichts übrig. Zusammen mit Klara Stern muss er den Fall lösen. Und das möglichst bis gestern, wenn es nach seinem Vorgesetzten ginge. Der allerdings lässt sich beim Weihnachtsessen nicht stören.
Schnell stellt sich heraus, dass der Bürgermeister nicht sehr beliebt war. Sein Prestigeobjekt, das neue Esoterikzentrum im Dorf, wird nicht von allen befürwortet.
Die Autorin lässt mich an den Ermittlungen teilnehmen, so dass ich immer auf den gleichen Stand bin wie die Kriminalisten. Die Gespräche mit der Ehefrau und weiteren möglichen Verdächtigen bringen aber wenig Licht ins Dunkel.
Ich mag die Sprachbilder, die ab und an mit einem feinen Humor versehen sind:

„...Seine Laune war gerade dabei, sich wie ein trotziges Kind mit Karacho gen Boden zu werfen, als er in der wuchtigen Kirchentür Pfarrer Markus entdeckt...“

Der ist alles andere als begeistert. Nicht nur, dass der Tote auf dem Kirchengrundstück hing, die erwartete Heiligsprechung im Ort kann keinen ungelösten Mord gebrauchen.
Sehr gut werden die Personen charakterisiert. Kranzfelder nimmt seine Arbeit ernst, lässt sich aber nicht gern drängeln. Mit leeren Magen geht schon mal gar nichts. Zugute kommt ihm, dass er alle und jeden im Dorf kennt und gleich die richtigen Worte findet. Seine Kollegin ist jung, engagiert und selbstbewusst.
Beide müssen tief graben, bevor sie die richtige Spur finden.
Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen. Dazu hat auch beigetragen, dass das Privatleben von Kranzfelder gekonnt eingebunden wurde.

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Veröffentlicht am 08.12.2022

Bösen Kindern reißt die Specht den Bauch auf und füllt ihn mit Stroh [#1 - Kranzfelder & Stern]

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Die Regionalkrimis von Emons lese ich sehr gerne und am allerliebsten sind mir die, die in Bayern spielen. Hier in diesem Buch führt uns die Autorin in die Oberpfalz, ins fiktive "Holzwiesenreuth". Der ...

Die Regionalkrimis von Emons lese ich sehr gerne und am allerliebsten sind mir die, die in Bayern spielen. Hier in diesem Buch führt uns die Autorin in die Oberpfalz, ins fiktive "Holzwiesenreuth". Der Bürgermeister wird während der Kinderchristmette erhängt, mit aufgeschlitztem Bauch, aufgefunden. So wie das Opfer präpariert wurde, muss er der "Specht" zum Opfer gefallen sein. Die "Specht" ist eine Sagenfigur, mit der den Kindern früher gedroht wurde.

Kommissar Kranzfelder, der mich ein bisschen an den Allgäuer Kommissar Kluftinger (Kobr&Klüpfel) erinnert und seine junge Kollegin Klara Stern ermitteln zwischen Weihnachten und Neujahr und dabei erfahren sie, dass der Bürgermeister einen richtig miesen Charakter hatte. Mehr schreibe ich nicht zur Handlung, weil das der Spannung nur schadet.

Yvette Eckstein ist es gelungen eine spannende Handlung mit viel Lokalkolorit und sehr lebendigen Figuren zu schaffen.

Das Buch enthält aber auch brutale Szenen, die für manchen Leser vielleicht grenzwertig sein könnten, weil man sie hier nicht erwarten würde. Für mich war das aber alles noch im Rahmen und auch passend zur Gesamthandlung.

Da relativ viele Figuren eingeführt und vorgestellt wurden, gehe ich davon aus, dass es eine Fortsetzung mit Kranzfelder & Stern gibt. Ich würde mich auf jeden Fall darüber freuen.

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Veröffentlicht am 04.12.2022

Ein neuer Ermittler ganz nach meinem Geschmack

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Für ihr Debüt schickt Yvette Eckstein einen Ermittler ins Rennen, der fatale Ähnlichkeiten mit mir selbst aufweist. Sei es das Frühstücksei, dass genau so sein muss, wie es Johann Kranzfelder mag, das ...

Für ihr Debüt schickt Yvette Eckstein einen Ermittler ins Rennen, der fatale Ähnlichkeiten mit mir selbst aufweist. Sei es das Frühstücksei, dass genau so sein muss, wie es Johann Kranzfelder mag, das gemütliche Dösen in der Christmette oder der Drang Dinge zu verschieben, der Kranzfelder ist einfach ein sympathischer Typ wie du und ich und kein geschniegelter Obergescheiter aus der Großstadt.

Holzwiesenreuth, ein fiktives Örtchen in der Oberpfalz beheimatet einen gar grauslichen alten Brauch, das Spechten und wer wissen will, was es damit auf sich hat, dem sei Band 1 um die Reihe mit Kranzfelder und seiner Kollegin Stern wärmstens empfohlen.

Gemeinsam mit den Ermittlern bin ich lange Zeit im Dunkeln getappt, habe mich aber schon bald heimisch gefühlt in der Oberpfalz, was nicht zuletzt an den lebendigen Beschreibungen der Autorin und den Dialekteinsprengseln gelegen hat. Manchmal war es mir fast zu lebendig, so dass ich mich immer wieder vergewissern musste, dass die Specht es nicht auf mich abgesehen hat. Aber was für ein Schmarrn, ich war ja eigentlich immer brav und die Specht holt ja nur die Unartigen, oder???

Ein spannender Oberpfalz Krimi aus dem Hause Emons, für mich inzwischen ein Qualitätsmerkmal.

Ich hoffe, es geht bald weiter mit dieser Reihe.

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