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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.09.2019

Spannend und fesselnd

Blutfährte
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*Ein Thriller im Umfeld der Bundeswehr – Wirklich lesenswert*

Mit Blutfährte startet Frau Stolzenburg eine neue Krimi/Thriller Reihe um den Feldjäger Mark Becker. Ich kenne von der Autorin schon ein paar ...

*Ein Thriller im Umfeld der Bundeswehr – Wirklich lesenswert*

Mit Blutfährte startet Frau Stolzenburg eine neue Krimi/Thriller Reihe um den Feldjäger Mark Becker. Ich kenne von der Autorin schon ein paar historische Romane und war neugierig wie sie einen Thriller schreibt. Sie kann wirklich beides.

Dem Sanitätsfeldwebel Tim Baumann fällt in der Notaufnahme des BWK Ulm ein seltsames Verhalten seines Vorgesetzten im Umgang mit Unfalltoten auf. Er hat einen Verdacht, klaut Akten und taucht unter. Das bedeutet für die Bundeswehr, dass er 'eigenmächtig abwesend' ist und das ist ein Fall für die Feldjäger, die ihn suchen und zurück zur Truppe bringen müssen.

Den Auftrag bekommt Mark Becker und gemeinsamen mit dem Kameraden Müller macht er sich auf die Suche. Erst als ein Toter in einem Hotelzimmer gefunden wird gibt es eine Spur von Tim Baumann. Mark Becker muss mit der Kripo Stuttgart zusammenarbeiten und lernt dadurch die eifrige Lisa Schäfer kennen. Die beiden sind wie Feuer und Eis.

Die Autorin hält die Spannung mit kurzen Kapiteln und wechselnden Perspektiven hoch und man ist schnell mittendrin in dieser Hetzjagd. Da ich die Gegend,in der die Handlung spielt, kenne, hatte ich die Szenen meist vor Auge. Das Ende war ein Showdown wie man ihn von Hollywood kennt.

Zusammengefasst: Ein toller Thriller im Umfeld der Bundeswehr mit eigenwilligen Protagonisten, von denen man gerne noch mehr lesen möchte.

Veröffentlicht am 20.09.2019

Eine Rückblende auf den ersten gemeinsamen Fall von Wallner und Kreuthner

Totensonntag
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*Der 5. Band der Reihe handelt vom ersten gemeinsamen Fall von Wallner und Kreuthner und der hat es in sich*

Im Herbst 1992 gibt es eine Party im Hirschberghaus und da kommt es u.a. wegen einer Dummheit ...

*Der 5. Band der Reihe handelt vom ersten gemeinsamen Fall von Wallner und Kreuthner und der hat es in sich*

Im Herbst 1992 gibt es eine Party im Hirschberghaus und da kommt es u.a. wegen einer Dummheit vom Kreuthner zu einer Geiselnahme. Bevor das ganze eskaliert, erzählt der Geiselnehmer was von einer mysteriösen Leiche mit einer Kugel im Kopf. Der frischgebackene Kriminalkommissar und sein Kollege Kreuthner machen sich auf die Suche und finden wirklich ein Skelett in einer abgelegenen Kapelle. Damit beginnt eine sehr emotionale Ermittlungen, weil die Tat in die letzten Kriegstage im Mai 1945 fällt. In einem zweiten Handlungsstrang wird die Geschichte der jungen Frieda erzählt, die nach Jahren im Konzentrationslager auf die Befreiung durch die Amerikaner hofft.

Mir hat die Geschichte wieder richtig gut gefallen. Diesmal hat sich Andreas Föhr ein sehr ernstes Thema vorgenommen und geschickt in eine Krimihandlung eingebettet.

Ich weiß nicht ob ich es mir eingebildet habe, aber ich meine, dass der Sprecher Michael Schwarzmaier die bekannten Protagonisten alle etwas „jünger“ gesprochen hat.

Veröffentlicht am 18.09.2019

Interessant für Selbstversorger und 'faule' Gärtner

Gemüse forever!
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*schöner Gartenratgeber mit 33 ausführlichen Pflanzenportraits – Einmal pflanzen und immer wieder ernten*

In diesem Buch werden 33 Pflanzen vorgestellt, die man mehrjährig im Garten anbauen kann. Die ...

*schöner Gartenratgeber mit 33 ausführlichen Pflanzenportraits – Einmal pflanzen und immer wieder ernten*

In diesem Buch werden 33 Pflanzen vorgestellt, die man mehrjährig im Garten anbauen kann. Die meisten davon habe ich schon gekannt, aber nicht als unbedingt als Gemüse ( z.B. Taglilie, Nachtkerze, Funkie, Fetthenne ). Für mich waren Oca und Silene/Strigoli Neuentdeckungen, die ich mir mal besorgen werde.

Die Autorin Christine Weidenweber stellt jede Pflanze steckbriefartig vor und ergänzt manchmal auch mit kleinen Kochrezepten.

Das Buch ist von ihrer Tochter schön illustriert worden und ist mit 90 Seiten ein handlicher Ratgeber.

Mir persönlich waren es etwas zu viele Blattpflanzen im Verhältnis zu den fruchttragenden Pflanzen, deshalb 'nur' 4 Sterne.

Wer Spaß am Garten hat und experimentierfreudig ist, kann sich durch dieses Buch bestimmt noch Anregungen holen.

Veröffentlicht am 17.09.2019

Die Spionin der „Schwäbischen Pompadour“

Die Meisterbanditin
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*Sehr gelungener historischer Roman und schöner Auftakt in eine neue Reihe*

Ich kenne von der Autorin schon Bücher über die 'Salbenmacherin Olivera' und mag ihren Schreibstil sehr. Mit diesem Buch startet ...

*Sehr gelungener historischer Roman und schöner Auftakt in eine neue Reihe*

Ich kenne von der Autorin schon Bücher über die 'Salbenmacherin Olivera' und mag ihren Schreibstil sehr. Mit diesem Buch startet sie eine neue Reihe mit der Hauptprotagonistin Marie. Marie ist 17 Jahre, Tochter eines Kleinbauern und ihre Welt bricht zusammen als ihr Schwarm Bartholomäus ihr eröffnet, dass er ein anderes Mädchen heiraten wird. Zur damaligen Zeit gab es nicht viel Möglichkeiten für junge Mädchen. Entweder heiraten oder sich als Magd verdingen. Ihr Vater will sie nicht weiter durchfüttern und schickt sie vom Hof.

In ihrer Not versucht sie eine Stelle bei der Gräfin Wilhelmine von Grävenitz, der Mätresse des Herzogs von Württemberg, zu bekommen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, dass sie eine Stelle als Küchenmagd bekommt. Doch das Glück währt nicht lange. Der Jäger Hubertus stellt ihr nach und bringt sie in eine missliche Lage. Die Gräfin hat viele Feinde im Herzogtum und nutzt die Not des Mädchens aus. Sie schickt das Mädchen mit einer Theatergruppe los, das von ihrem Meisterspion geleitet wird. Marie wird nicht nur auf der Bühne die Meisterbanditin, sondern auch eine geschickte Diebin und Spionin.

Mir hat die Geschichte gut gefallen und Marie war mir von Anfang an sympathisch. Es war eine schöne Zeitreise in den August und September des Jahres 1721.

Die gut 300 Seiten sind schnell gelesen, weil Frau Stolzenburg die Handlung sehr kompakt gestaltet hat und mit relativ kurzen Kapiteln schnelle Szenenwechsel bietet.

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung

Veröffentlicht am 17.09.2019

Ein sehr persönlicher Fall für Leonhard Kreuthner

Schwarze Piste
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*Ein spannender Regionalkrimi der von Michael Schwarzmaier hervorragend gelesen wird*

Wiedereinmal stolpert der Kreuthner über eine Leiche. Diesmal beim Marsch durch den Schnee, abseits der Piste. Eine ...

*Ein spannender Regionalkrimi der von Michael Schwarzmaier hervorragend gelesen wird*

Wiedereinmal stolpert der Kreuthner über eine Leiche. Diesmal beim Marsch durch den Schnee, abseits der Piste. Eine Frau sitzt eingeschneit auf einer Parkbank und blickt ins Tal mit aufgeschnittenen Pulsadern. Es deutet vieles auf Selbstmord doch kurz darauf findet der Kreuthner nochmal eine Leiche an der gleichen Stelle. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel.
Diesmal verarbeitet Andreas Föhr die Themen Finanzkrise 2008, Kapitalismuskritik und linken Terror in seiner Geschichte. Ich fand alles zusammen sehr stimmig und die Aufklärung am Ende war sehr gelungen.

Privat ist bei den Ermittlern auch einiges geboten. Wallner ist mittlerweile Vater, der Kreuthner ist verliebt und Opa Manfred hat als Uropa auch einiges zu tun.

Ich finde die Krimi-Reihe entwickelt sich schön weiter und ich freue mich auf die Band 5 „Totensonntag“.

Michael Schwarzmaier war als Sprecher wieder hervorragend.