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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2021

Inselkrimi mit interessanten Ermittlern

Tod zwischen den Meeren
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Mit der Welt der Tauben und Hörgeräten habe ich mich bisher noch nicht großartig befasst, aber da Hauptkommissarin Marlene Louven Cochlea Implantate trägt und sich einiges im Buch um die Einschränkungen ...

Mit der Welt der Tauben und Hörgeräten habe ich mich bisher noch nicht großartig befasst, aber da Hauptkommissarin Marlene Louven Cochlea Implantate trägt und sich einiges im Buch um die Einschränkungen dreht, denen sie hierdurch unterworfen ist, habe ich jetzt doch jede Menge darüber erfahren. Wie ermüdend es ist, sich richtig anstrengen zu müssen, um zu hören, dass Hören Arbeit bedeutet und wie stressig für das Gehirn, wenn viele gleichzeitig reden.

Mich hat es nicht gestört, dass der Krimi sich eher langsam entwickelt hat und wir vieles über die Situation von Marlene mit ihren unterschiedlichen Hörhilfen erfahren haben. Ich fand es interessant und es hat dazu beigetragen, dass ich Marlene und ihren Partner in crime, Simon, besser kennengelernt habe. Simon ist der Traumschwiegersohn schlechthin, aber in der Liebe scheint er bisher noch nicht so richtig erfolgreich zu sein. Ob er und Marlene wohl ein Traumpaar wären?

Marlene und Simon kümmern sich um die sogenannten Cold Cases. Eine Frau, Birthe ist vor ein paar Jahren auf Amrum verschwunden.

Sehr interessant fand ich auch, wie ein alter Fall neu aufgewickelt wird und wie dann plötzlich neue Erkenntnisse auftauchen. Alibis werden zerstört, weil endlich die richtigen Fragen gestellt werden.

Die Geschichte hinter dem Krimi hat mich berührt, es geht um Schuld und Rache und wie leicht ein kleiner Moment der Unachtsamkeit viele Leben zerstören kann.

Ich bin Fan von Marlene und Simon geworden und würde mich sehr über neue Fälle mit den beiden freuen 😊

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Veröffentlicht am 28.03.2021

Sensibles Thema wunderbar verpackt

Bernsteinsommer
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Das Thema Demenz der Eltern oder sogar des Partners trifft leider immer mehr von uns und nur wenige können souverän damit umgehen, wenn der geliebte Mensch einen plötzlich nicht mehr erkennt oder in seiner ...

Das Thema Demenz der Eltern oder sogar des Partners trifft leider immer mehr von uns und nur wenige können souverän damit umgehen, wenn der geliebte Mensch einen plötzlich nicht mehr erkennt oder in seiner Welt plötzlich neue Beziehungen aufbaut, die wichtiger sind als das bisherige Leben.

Mit Bernsteinsommer ist es der Autorin gelungen, uns eine neue Sichtweise zu zeigen. Dankbar sein für die Zeit, die man gemeinsam genießen durfte und annehmen, was noch bleibt. Wunderbar sympathisch sind hierbei Christina und ihre Mutter, die sich liebevoll um den demenzkranken Vater/Ehemann sorgen und dabei doch nicht vergessen, sich auch um sich selbst zu kümmern.

Nicht empfehlen kann ich dieses Buch für alle Menschen auf Diät, da Christina Konditorin ist und ein Cafe/Bistro betreibt. Wer also von köstlichen Kuchen, Minitörtchen und Pralinen getriggert wird, der sei hiermit gewarnt 😉

Dass die Autorin Rügen liebt, ist deutlich spürbar, denn auch in Bernsteinsommer führen Recherchen Christina auf die Insel. Hier trifft der Leser wieder auf liebgewonnene Figuren aus vorherigen Büchern von Anne Barns und auch eine befreundete Autorin erhält einen kleinen Gastauftritt.

Bernsteinsommer ist ein Wohlfühlroman mit liebenswerten Protagonisten, in die man sich sehr leicht verlieben kann und mit denen ich gerne befreundet wäre. Also ehrlich, wer hätte nicht gerne eine begnadete Kuchenbäckerin im Freundeskreis? Wer es gerne selbst probieren möchte, der findet am Ende des Buches noch ein paar Rezepte zum Nachbacken.

Ich bin jetzt leider wieder zurück von meiner literarischen Reise ans Meer, aber ich habe mir einige Ziele und Ausflüge notiert und Rügen und Hiddensee sind definitiv noch eine Reise wert. In natura und auch in weiteren Büchern von Anne Barns 😉


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Veröffentlicht am 28.03.2021

Ostseeromantik, die süchtig macht

Fischbrötchen und Salzkaramell
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Dies ist Band 2 von Förderliebe, aber die einzelnen Teile sind in sich abgeschlossen und gut einzeln lesbar. Trotzdem habe ich mich gefreut, dass die Protagonisten aus Band 1 auch hier einen kurzen Gastauftritt ...

Dies ist Band 2 von Förderliebe, aber die einzelnen Teile sind in sich abgeschlossen und gut einzeln lesbar. Trotzdem habe ich mich gefreut, dass die Protagonisten aus Band 1 auch hier einen kurzen Gastauftritt hatten, es war wie das Wiedersehen mit alten Freunden 😊

Sehr schnell bin ich wieder in die Geschichte reingekommen und habe mit Katharina Engel im Büro gelitten. Höher, schneller, weiter ist die Devise im Hamsterrad und nachts durcharbeiten keine Seltenheit. Kein Wunder, dass sie einfach mal zusammenklappt und ihr der Chef Urlaub verordnet.
Um Eindruck zu schinden und ihre Führungsqualitäten zu beweisen, beschließt Kat einfach mal eine Woche Survival Training zu buchen, wo jeder andere es doch lieber mit Wellness probiert hätte.

Doch ganz so hart im Nehmen ist Kat dann doch nicht und auch ihr Survival Trainer Hannes hat ganz andere Qualitäten als gebucht 😉 „Der Typ machte mich irre. Wenn es einen direkten Weg gab, nahm er einen Umweg.“

Fischbrötchen und Salzkaramell macht gute Laune und bringt eine Prise frische Meeresluft in mein Leben. Die Autorin schreibt über den Ort, in dem sie selbst lebt und das merkt man. Das Buch ist wie ein Kurzurlaub am Meer und „lässt Zeit und Raum für die langsamen und schönen Dinge in meinem Bewusstsein auftauchen“.

Nicht nur nach Salzkaramell wird der Leser hier süchtig, nein, auch nach mehr Förderliebe, der ganze sympathische Haufen rund um die liebenswerten Bewohner von Eckernförde. Wie schön, dass am Ende des Buches zu lesen ist, dass Teil 3 im Herbst/Winter dieses Jahrs erscheint. Endlich ein Grund, sich auf die dunkle Jahreszeit zu freuen 😉

Meine Entschleunigung am Meer ist leider schon wieder vorbei, aber wer wissen will, ob Workaholicwoman Kat sich am Ende für „Geld oder Liebe“ entscheidet oder sich einfach nur einen Tag ans Meer träumen möchte, dem kann ich Fischbrötchen und Salzkaramell nur wärmstens empfehlen!

„Das Meer gluckerte friedlich, die warmen Sonnenstrahlen streichelten meine Wange und am Horizont warteten Fischbrötchen und Salzkaramell.“

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Veröffentlicht am 21.03.2021

Eden Bay, eine Kleinstadt zum Verlieben!

Ein bisschen Charme, bitte! (Verliebt in Eden Bay 6) (Chick-Lit;Liebesroman)
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Dies ist bereits Teil 6 der Reihe und Eden Bay ist offensichtlich ein Mekka für Singles 😉
Wenn ich auf der Suche wäre, ich wäre happy, wenn ich in dieser Kleinstadt leben und lieben würde.

Sky und Jaxx ...

Dies ist bereits Teil 6 der Reihe und Eden Bay ist offensichtlich ein Mekka für Singles 😉
Wenn ich auf der Suche wäre, ich wäre happy, wenn ich in dieser Kleinstadt leben und lieben würde.

Sky und Jaxx scheinen auf den ersten Blick so überhaupt nicht zusammen zu passen. Sie, der Bücherwurm, die ihre todkranke Mutter 5 Jahre aufopferungsvoll gepflegt hat und mit der neuen Freiheit nicht umzugehen weiß. Er, der tätowierte Bad Boy, der nicht an die Liebe glaubt und als Casanova bekannt ist.
Und doch ist da diese Anziehungskraft zwischen den beiden, dieses Prickeln…

Natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten aus den vorherigen Bänden. Die Nebencharaktere, die Eden Bay bevölkern, machen den Charme der Reihe aus und es fühlt sich an, wie nach Hause kommen. Jedes Buch kann natürlich auch unabhängig von den anderen gelesen werden, aber es macht Spaß auf bekannte Gesichter zu treffen und man verspürt ein wohliges Gefühl der Geborgenheit. Wie ein Treffen mit alten Freunden, bei denen man nicht viel reden muss und sich trotzdem wieder sofort wohl fühlt.

Saskia Louis Romane zeichnen sich aus durch ganz viel Humor und alleine die Kapitelüberschriften bringen mich regelmäßig zum Schmunzeln. „Natürlich ist das Leben kein Liebesroman. Aber kann der Kerl nicht trotzdem ein paar kitschige Dinge sagen, ein Pferd mieten und mich im Regen küssen?“ Denkt da nicht sofort jeder an Pretty Woman? 😉

Aber die Autorin schreibt auch sehr gefühlvoll:
„Es fühlte sich an wie flüssiges Vertrauen, das auf einmal durch seine Adern schwappte. Wie sanfte Finger, die über jede seiner Narben strichen, um sie als unwichtig zu markieren.“ Bei solchen Stellen seufzt die Romantikerin in mir auf.

Ich hatte wieder jede Menge Spaß, habe gelacht und auch ein paar Tränen verdrückt und freue mich jetzt schon auf Band 7 und die Rückkehr nach Eden Bay 😊


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Veröffentlicht am 14.03.2021

Cosy Crime, der die Lust auf Urlaub in der Toskana weckt

Toskanisches Vermächtnis
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Das Cover erinnert mich an einen schönen Urlaub in der Toskana. Sanfte Hügel, Zypressen, romantische kleine Städtchen, leckeres italienisches Essen. Und genauso ist auch die Handlung zu großen Teilen. ...

Das Cover erinnert mich an einen schönen Urlaub in der Toskana. Sanfte Hügel, Zypressen, romantische kleine Städtchen, leckeres italienisches Essen. Und genauso ist auch die Handlung zu großen Teilen.

Dazwischen passiert noch ein Mord und der örtliche Polizist Salvatore Perillo mit seinem Assistenten Daniele ist mehr als froh, dass in Gravigna seit kurzem ein waschechter ehemaliger Polizist aus New York lebt, von dem er sich Hilfe bei den Ermittlungen erhofft.

Nico ist Amerikaner und hat nach dem Tod seiner Frau mehr oder weniger freiwillig den Dienst beim NYPD quittiert. Im Chianti, der italienischen Heimat seiner verstorbenen Frau, fühlt sich Nico seiner Rita nahe. Die Familie seiner Frau ist eine typische italienische Großfamilie und führt ein Restaurant, in welchem ich am liebsten auch jeden Abend sitzen würde. Leckere toskanische Köstlichkeiten werden aufgetischt und verborgene Geheimnisse der Dorfbewohner durch die Mordermittlungen ans Tageslicht gezerrt.

Gravigna mit seinen skurrilen, aber liebenswerten Einwohnern ist mir sehr ans Herz gewachsen.
Das gemächliche Tempo, mit dem die Ermittlungen vorangehen, hat mich nicht gestört, es passt für mich zur italienischen Lebensart.

Mir gefällt, wie sich die Charaktere im Laufe der Geschichte entwickeln, ich habe viele der Protagonisten ins Herz geschlossen und besonders gut hat mir gefallen, dass auch ein streunender Straßenhund endlich wieder ein sicheres Zuhause gefunden hat.

Am Schluss wird selbstverständlich der Fall aufgeklärt und nur ungern habe ich Abschied genommen von meinen neugewonnenen Freunden. Ich hoffe darauf, dass auch der zweite Fall mit Nico und seinen Freunden bald aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt wird und beschließe, so bald wie möglich wieder in der Toskana Urlaub zu machen. Bis dahin muss ich mich eben mit Tomatensoße und Pasta über Wasser halten 😉

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