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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 23.03.2021
  • ISBN: 9783749900206
Anne Barns

Bernsteinsommer

Verlorene Erinnerungen und eine neue Liebe

Nach ihrer Ausbildung zur Konditorin hat Christina ihr eigenes Café eröffnet. Wunderschöne Aquarelle schmücken dort die Wände. Ihr Vater hat sie ihr geschenkt, doch seit er die Diagnose Alzheimer erhalten hat, malt er nicht mehr. Er verändert sich und verschwindet immer mehr in seiner eigenen Welt. Dass er trotzdem eines Tages nach seinen Malkreiden fragt, ist für Christina ein Lichtblick. Ohne Zögern macht sie sich in seinem Arbeitszimmer auf die Suche und findet dabei ein Ölgemälde, das nicht von ihrem Vater stammen kann. Trotzdem fühlt sie sich wie magisch angezogen von der lichtdurchfluteten Meerlandschaft und begibt sich bei der Suche nach dem Künstler auf eine Reise, die sie von Hanau nach Rügen und in die Vergangenheit ihrer Familie führt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.06.2021

Bernsteinsommer

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Christinas Vater verliert sich, da er an Alzheimer leidet, mehr und mehr in seiner eigenen Welt. Früher hat er gerne gemalt, in letzter Zeit jedoch gar nicht mehr. Als er eines Tages nach seinen Malkreiden ...

Christinas Vater verliert sich, da er an Alzheimer leidet, mehr und mehr in seiner eigenen Welt. Früher hat er gerne gemalt, in letzter Zeit jedoch gar nicht mehr. Als er eines Tages nach seinen Malkreiden fragt, macht sich Christina auf die Suche, dabei findet sie im Arbeitszimmer ihres Vaters ein Ölgemälde, das nicht von ihm sein kann. Sie macht sich auf die Suche nach dem Künstler, und damit auf eine Reise nach Rügen und in die Vergangenheit ihrer Familie.

Wieder ein wunderschöner Roman von Anne Barns, ich finde ein Wohlfühlroman, trotz des Themas Demenz, mit dem die Autorin meiner Meinung nach behutsam umgeht.

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Veröffentlicht am 19.05.2021

Feel-Good-Roman

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Zum Inhalt:
Christina ist stolz auf ihr kleines Cafe und auch auf die schönen Aquarelle, die sie dort hängen hat. Diese hat ihr Vater gemalt, doch jetzt malt er nicht mehr. Er ist an Alzheimer erkrankt. ...

Zum Inhalt:
Christina ist stolz auf ihr kleines Cafe und auch auf die schönen Aquarelle, die sie dort hängen hat. Diese hat ihr Vater gemalt, doch jetzt malt er nicht mehr. Er ist an Alzheimer erkrankt. Als er nun doch nach Malutensilien fragt, sucht sie gleich das Arbeitszimmer auf um diese zu holen und findet dort eine Gemälde, dass eindeutig nicht von ihrem Vater gemalt wurde. Sie macht sich auf die Suche nach dem Künstler und damit auf eine Reise in die Vergangenheit der Familie.
Zum Inhalt:
Aufmerksam wurde ich auf die Autorin durch die Kinderbücher um Mirella Manusch, die ich toll fand. Aber auch diese doch völlig andere Art des Romans hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat ein Talent Geschichten interessant zu schreiben. Mir hat die Geschichte um Christina, ihre Freunde, ihr Cafe, ihren Vater, ihren neuen Freund sehr gut gefallen. Es war irgendwie so eine Feel-Good-Story, wenn auch Teile der Geschichte schon etwas traurig sind, aber auch das gehört zu einer schönen Geschichte. Die Sprecherin hat mir gut gefallen, nett fand ich auch, dass sie der polnischen Freundin einen leichten Akzent verpasst hat. Das passte einfach gut. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
Fazit:
Feel-Good-Roman

Veröffentlicht am 15.05.2021

Ein wunderbarer Sommerroman!

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Christina hat ihren Traumberuf Konditorin gefunden. Vorallem nachdem sie schon als Kind "Eisdielerin" werden wollte, passt es perfekt. Mit ihrem eigenen Café mit Mittagstisch und viel selbst gebackenem ...

Christina hat ihren Traumberuf Konditorin gefunden. Vorallem nachdem sie schon als Kind "Eisdielerin" werden wollte, passt es perfekt. Mit ihrem eigenen Café mit Mittagstisch und viel selbst gebackenem Gebäck hat sie sich ihren großen Traum erfüllt. Leider ist gerade aber einiges nicht so einfach, da ihr Vermieter nicht bereit ist, das Haus, in dem sich ihr Café befindet, zu sanieren und sie mittlerweile im Winter ohne Heizung dasteht. Die Entscheidung über die weitere Zukunft ihres Cafés wird ihr aber indirekt abgenommen, als ein Wasserrohrbruch nicht nur die Küche unter Wasser setzt, sondern auch die Stromversorgung kappt... Das ist aber nicht alles, denn auch im privaten Leben ist es kompliziert. Ihr baldiger Ex-Mann hat sich vor einem knappen Jahr von ihr entliebt und in eine andere Frau verliebt und will so schnell wie möglich die Scheidung. Und ihr Vater hat vor vier Jahren die Diagnose Alzheimer erhalten, baut seither immer mehr ab, sodass Christina und ihre Mutter immer Angst haben, dass er wieder aus dem Pflegeheim ausbüchst und ihm etwas passiert. Aber Christina ist stark und gibt nicht so schnell auf...

Anna Barns schreibt wunderbar. Ich liebe ihre Bücher und ihren Schreibstil. Denn alles ist rund. Die Handlung hat Tiefgang und schafft es, den Leser zu fesseln. Die Kulisse wird wunderschön beschrieben, dass man sofort Lust auf einen Besuch auf Rügen oder Hiddensee bekommt.

Dieses Buch hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen. Denn der Unterhaltungswert ist sehr groß und die Themen sind tiefgründig und kratzen nicht nur an der Oberfläche. Dieser Roman ist nicht nur ein Sommerroman, sondern sehr viel mehr!

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Veröffentlicht am 11.05.2021

Bernsteinsommer / emotionsgeladene und spannungsreiche Story

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In " Bernsteinsommer " hat es Christina momentan nicht leicht im Leben. Erst erfüllte sich die ausgebildete Konditorin den Traum eines eigenen Cafe, als dann ihr Vater an Demenz erkrankt.
Um möglichst ...

In " Bernsteinsommer " hat es Christina momentan nicht leicht im Leben. Erst erfüllte sich die ausgebildete Konditorin den Traum eines eigenen Cafe, als dann ihr Vater an Demenz erkrankt.
Um möglichst noch viel Vater-Tochter Zeit mit ihm zu verbringen, vernachlässigt sie dabei ihren Mann etwas, was zur Scheidung der Ehe führt. Und als wäre dies noch nicht genug, steht wegen eines Wasserrohrbruchs ihr Cafe unter Wasser und muss vorübergehend schließen.
Zu dieser Zeit fragt ihr Vater, vom dem sie einige Aquarelle besitzt, plötzlich nach dessen Malsachen und als Christina ihm diese raussucht, findet sie zwischen seinen Bildern Bilder von einer früheren Zeit, als ihr Vater noch nicht geboren war.
Wie kann Christina etwas über den Maler der Werke erfahren, der die gleichen Initialen wie ihr Vater hat?
Zeitgleich tritt auch wieder Lukas in Christinas Leben und plötzlich fühlt sich dessen Gegenwart angenehm an, nicht so wie früher als er bloß Auszubildender unter ihrem Vater gewesen war und ihr Gedichte schrieb. Kann es jetzt für beide due richtige Zeit sein?
Um ein wenig durchzuatmen reist Christina zur entfernten Familie nach Rügen und kommt dort dem Geheimnis der Bilder auf die Spur, dazu erfährt sie auch etwas über die alten Familienverhältnisse seitens ihres Vaters.
Kann Christina mit den neuen Erkenntnissen nach vorne in eine glückliche Zukunft blicken und gibt es für sie und Lukas eine Chance?
Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen, da ich erfahren wollte, wie es für Christina weiterging und ob es für sie mit Lukas ein Happy End gab.
Das Buch bekommt von mir eine Lese / Kaufempfehlung und 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 09.05.2021

einfühlsamer Roman

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Christina führt ein kleines Bistro in Frankfurt, lebt gerade in Scheidung von ihrem Mann und ihr Papa leidet unter Alzheimer und lebt mittlerweile im Heim. Dann gibt es auch noch einen Wasserschaden in ...

Christina führt ein kleines Bistro in Frankfurt, lebt gerade in Scheidung von ihrem Mann und ihr Papa leidet unter Alzheimer und lebt mittlerweile im Heim. Dann gibt es auch noch einen Wasserschaden in ihrem Bistro und alles läuft scheinbar schief. Doch wie ihr Vater immer sagt: „Das Leben ist ungerecht, aber nicht immer zu deinen Ungunsten“.

Da ihr Mann eine schnelle Scheidung will, findet er sie finanziell ab, es findet sich ein neuer Standort für ihr Café und auch in der Liebe läuft es endlich rund, mit Lukas, einem ehemaligen Kollegen ihres Vaters.

Als Christina bei den Malereien ihres Vaters unbekannte Bilder entdeckt, ist ihre Neugierde geweckt. Sie nimmt Kontakt mit der entfernten Verwandtschaft auf Rügen auf und findet dort einiges über die Vergangenheit ihrer Familie heraus.

Anne Barns gelingt es auch hier Christines Geschichte in ihre Romanwelt mit einzubinden. Die Verwandtschaft auf Rügen ist Thea, die beste Freundin von Anni, die wir aus „Drei Schwestern am Meer“ und „Eisblumenwinter“ kennen. Auch ihre Enkelinnen Pia und Jana haben einen Auftritt.

Das Buch ist wirklich wieder ein Wohlfühlroman. Die Schicksalsschläge bleiben nicht aus, werden aber hingenommen und überwunden und oft entsteht etwas Besseres daraus. Auch der Umgang der Familie mit der Krankheit des Vaters ist toll beschrieben, da hat alles Hand und Fuß. Das Wiedersehen mit den Rügenern war schön, ich mag solche Referenzen zu anderen Büchern immer gerne. Lustig fand ich auch den Cameo Auftritt der Autorin Susanne Oswald (Der kleine Strickladen in den Highlands), die sich auf Hiddensee mit ihren Autorinnen-Freundinnen trifft.

Alles in allem war es wieder ein absolut tolles Leseerlebnis, das mir den Muttertag versüßt hat.

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