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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.11.2020

Dr. Maus darf gerne weiter ermitteln

Tote Hunde bellen nicht
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Dies war mein erster Krimi mit Dr. Maus und womöglich nicht mein letzter, das hängt ja von der Autorin ab.
Auch ohne die Vorkenntnisse aus Band 1 konnte ich der Handlung gut folgen und bin auch gleich ...

Dies war mein erster Krimi mit Dr. Maus und womöglich nicht mein letzter, das hängt ja von der Autorin ab.
Auch ohne die Vorkenntnisse aus Band 1 konnte ich der Handlung gut folgen und bin auch gleich prima in die Geschichte eingestiegen. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und gleich zu Beginn wird eine Leiche gefunden. Ich benötige keine blutigen Mordbeschreibungen und unnötige Gewaltszenen, daher hat mir der Krimi gut gefallen.
Die Autorin ist wie ihre Romanheldin selbst Tierärztin, die Beschreibungen der tierärztlichen Behandlungen kommen meiner Einschätzung nach sehr authentisch rüber. Stellenweise habe ich laut gelacht, wie bei der Szene im Schweinestall, aber da möchte ich nicht zu viel verraten.
Integriert sind auch immer wieder Abschnitte aus einer vergangenen Zeit, welche letztlich den Leser bei der Suche nach dem Täter unterstützen.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

Freunde von Cosy Crime und Tierliebhaber werden ihren Spaß an diesem Buch haben.

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Veröffentlicht am 08.11.2020

Allgäu-Krimi

Seealpmord (Egi-Huber-ermittelt 4)
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Jetzt bin ich mit dem Buch durch und ein wenig ratlos zurückgeblieben.
Eigentlich hat das Buch so vieles, was ich mag: ein Allgäu-Krimi, humorvolle Figuren, witzige Sprüche, regionaler Bezug, Spannung ...

Jetzt bin ich mit dem Buch durch und ein wenig ratlos zurückgeblieben.
Eigentlich hat das Buch so vieles, was ich mag: ein Allgäu-Krimi, humorvolle Figuren, witzige Sprüche, regionaler Bezug, Spannung bis zum Schluss und trotzdem hat mir irgendetwas gefehlt.

So richtig warm geworden bin ich mit der Hauptperson, Egi Huber einfach nicht.

Gelacht habe ich über die Kemptener Polizisten, die alles besser wissen und sogar im kalten Bergsee aus ermittlungstechnischen Gründen baden gehen, über das Schäm-Mobil des Egi, mehr über seine Familie, als über ihn selbst, über den ewigen Praktikanten Daniel, der zwar schon lange kein Praktikant mehr ist, aber immer noch wie einer behandelt wird, über Uroma Bruni und ihre witzigen Zeichnungen, die wesentlich zur Klärung des Falles beitragen.

Ja was ist denn der Fall? Es beginnt mit zwei toten Fallschirmspringern, die die ausgelassene Stimmung beim Viehscheid im Allgäu gewaltig stören.Und dann wird so allerhand zutage gebracht, was den Leser gewaltig verwirrt.

Das Buch lässt sich flüssig lesen, aber mir waren es auf einmal zu viele Nebenschaukriegsplätze.
Weil mich die Hauptfigur nicht wirklich begeistern konnte, vergebe ich 3,5 Sterne

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Veröffentlicht am 08.11.2020

Friedensweide, von Frieden keine Spur

Friedensweide
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Dieses Buch wird als politischer Dorfkrimi bezeichnet und dieses Genre war mir bislang unbekannt.
Angezogen hat mich das Cover mit dem dramatischen Blitz über einer kargen Landschaft.
Was mich zu erwarten ...

Dieses Buch wird als politischer Dorfkrimi bezeichnet und dieses Genre war mir bislang unbekannt.
Angezogen hat mich das Cover mit dem dramatischen Blitz über einer kargen Landschaft.
Was mich zu erwarten hatte, war mir ungewiss. Aber ich wollte mich auf das Experiment einlassen und ein Buch jenseits meiner Komfortzone lesen.

Der Anfang hat mir gut gefallen, es wurde das Dorf Friedensweide mit seinen vielen Bewohnern vorgestellt. Gleich zu Beginn wird Erwin, ein Außenseiter, verprügelt und die Suche nach dem Schuldigen beginnt.

Trotzdem es viele Handelnde gibt, war mir leider keiner von ihnen sympathisch und deshalb konnte ich ihre Handlungen auch nur schwer nachvollziehen.
Anders als im benachbarten Reutlin, welches ein straff geführtes Nazi-Dorf ist, tritt der Rassismus in Friedensweide nicht so deutlich zu tage, ist aber unterschwellig trotzdem vorhanden.

Friedensweide hat 4 Syrer aufgenommen und diese scheinbar gut integriert, trotzdem nennen auch die Dorfhonoratioren sie herablassend „die Arabs“.
Die beiden Dörfer wimmeln nur so vor lauter Unsympathen und ich kann nur hoffen, niemals an so einem Ort wohnen zu müssen.

Grundsätzlich ist die Story gut geschrieben, es wird Spannung aufgebaut, aber mir hat einfach gefehlt, dass ich für die Protagonisten Verständnis oder Sympathie aufbringen konnte.

Daher kann ich nicht mehr als 3 Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 08.11.2020

Neugierig aufgrund der guten Rezensionen

Nach dem Tod gleich links
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Eine Warnung vorweg: wer gebrochene Rippen hat, eine Rippenfellentzündung oder aus anderen gesundheitlichen Gründen möglichst nicht lachen soll, sollte dieses Buch keinesfalls lesen.
Für alle anderen ...



Eine Warnung vorweg: wer gebrochene Rippen hat, eine Rippenfellentzündung oder aus anderen gesundheitlichen Gründen möglichst nicht lachen soll, sollte dieses Buch keinesfalls lesen.
Für alle anderen spreche ich eine eindeutige Leseempfehlung aus.

Else, vom Leben bisher nicht so verwöhnte Endfünfzigerin, verliebt sich in den Schlagersänger Bernhard Bardensiehl und glaubt endlich die große Liebe gefunden zu haben. Doch das Schicksal hat anders entschieden, der Tod ist auf dem Weg, Bernhard zu holen.

In Zeiten von Massenvernichtungswaffen und Mikrowellengerichten boomt das Geschäft mit dem Tod, neue Außendienstmitarbeiter sind daher notwendig für die Firma Life Limited Ltd., ein Tod alleine ist dieser Aufgabe nicht mehr gewachsen. Der neue Außendienstmitarbeiter Detlev ist noch ungeübt und deshalb bleibt Bernhard zunächst am Leben und Else kämpft mit allen Mitteln darum, dass der Tod seinen Lebensfaden nicht durchschneidet.

Wie der Tod als Firma geführt wird, in der wie in allen anderen Firmen die EDV installiert wurde und dass alleine für die Eingabe der Sintflut ein Praktikant siebeneinhalb Jahre gebraucht hat, das alles wird so witzig beschrieben, dass man manche Stellen einfach nochmal lesen muss.

Bei ihrer Mission, den geliebten Bernhard dem Tod zu entreißen, helfen Else viele andere skurrile Gestalten, die sie auf ihrem Weg kennen und der Leser lieben lernt.

Ich habe mich köstlich amüsiert, mit den einzelnen Charakteren mit gebangt und gehofft und werde Else und ihre Truppe vermissen. Darauf einen Eierlikör ;)

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Veröffentlicht am 08.11.2020

Ein Buch nicht für die Tonne, sondern für die Wanne

Der Mörder heißt Sranelli
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Der Mörder heißt Sranelli ist mein erstes Wannenbuch. Ich muss gestehen, dass ich vorher noch nie von Wannenbüchern gehört habe und auch in meinem Umfeld habe ich erstaunte Gesichter gesehen, wenn ich ...



Der Mörder heißt Sranelli ist mein erstes Wannenbuch. Ich muss gestehen, dass ich vorher noch nie von Wannenbüchern gehört habe und auch in meinem Umfeld habe ich erstaunte Gesichter gesehen, wenn ich von meinem Wannenbuch berichtet habe.

Aber die Idee finde ich klasse. Gerade in der kalten Jahreszeit genieße ich ein warmes Bad und als absolute Leseratte gehört da natürlich auch ein Buch dazu. Angst, dass das Buch Spritzer abbekommt oder gar ins Wasser fällt, brauche ich bei einem Wannenbuch nicht zu haben, schließlich ist es garantiert wasserfest.

Da das Buch in 15 Minuten gelesen ist, fällt es mir schwer viel zum Inhalt zu schreiben. Es handelt sich um einen Krimi, der nach einer wahren Begebenheit erzählt wird. Die Geschichte spielt 1931 und ein findiger Kommissar und Gehirn spielen eine wichtige Rolle bei der Aufklärung eines Mordes.

Lasst euch am besten selbst ein Bad ein und lest gemütlich in der Badewanne. Toll auch als Geschenkidee geeignet.

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