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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2021

Erotisch, witzig und romantisch

Glass Castle Prince
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Ach, war das wieder mal schön. Eine ganz tolle Geschichte, voller Klitsches, aber manchmal brauchen wir das auch.
In der Story geht es vor allem um Charlotte und Edward. Ich bin sehr dankbar, dass die ...

Ach, war das wieder mal schön. Eine ganz tolle Geschichte, voller Klitsches, aber manchmal brauchen wir das auch.
In der Story geht es vor allem um Charlotte und Edward. Ich bin sehr dankbar, dass die Autorin einfach Namen genommen hat. Das machte die ganze Story noch leichter - was nicht negativ gemeint ist.
Charlotte verliebt sich in Edward, der Thronfolger. Alles beginnt mit einer Bitte, aber beiden ist sehr schnell klar, dass da deutlich mehr im Spiel ist, als nur Hilfsbereitschaft. Und dann nimmt die Story ihren Lauf. Ich hätte diesen Roman genauso geschrieben. Eigentlich total vorausschaubar, aber trotzdem schön. Gut, ich hätte wahrscheinlich Josephine feindseliger gegenüber Charlotte sein lassen. Das hatte man sich noch so ein wenig gewünscht, ein bisschen Bitch-fight zwischen der Auserwählten und der Standesgemäßen. Denn im Grunde war die Story sehr soft, es lief eigentlich fast alles perfekt. Natürlich gab es am Ende auch ein Happyend und das war toll. Ich hätte mir ein wenig gewünscht, dass es noch einen zweiten Teil gegeben hätte, da die Geschichte es auf jeden Fall hergegeben hätte.
So haben wir eine schöne Story, für Zwischendurch, wo wir uns einfach mal wieder ein wenig in der Welt der Royals verlieren können. Ich bin sehr begeistert von der Story und bin gespannt, ob wir noch mehr solcher romantischen, aber auch witzigen und erotischen Geschichten von Nicole Williams bekommen.

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Veröffentlicht am 09.11.2021

Emotional und fesselnd

Playlist
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Gibt es überhaupt ein Buch von Sebastian Fitzek, was nicht gut ist?!
Schon wieder gibt es einen Roman, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Es ist vom ersten Wort an spannend und man kann gar nicht ...

Gibt es überhaupt ein Buch von Sebastian Fitzek, was nicht gut ist?!
Schon wieder gibt es einen Roman, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Es ist vom ersten Wort an spannend und man kann gar nicht anders, als mit offenem Mund lesen. Es ist einfach so angenehm die Bücher von Sebastian zu lesen, weil sie so einfach geschrieben sind, ohne viel Schnick Schnack und besonderen Fachausdrücken.
Die Charaktere in Playlist sind alle durchweg krass. Da gibt es die blinde Alina, die eine Art siebten Sinn hatte, bevor sie sich operieren lies. Oder Emelie, die Mutter von Feline, die einfach so eine verdammt gute Schauspielrein ist. Einfach top. Man wird sofort abgeholt und ist direkt mittendrin. Der Moment, als Feline von ihrem Vater im Auto zurück gelassen wurde, hat mir fast das Herz gebrochen. Ich war mir absolut sicher, das wars, wir erfahren nun auf den nächsten Seiten, warum Felines Vater das gemacht hat. Denkst'e.
Ich will gar nicht so viel Spoilern und es gibt bestimmt Leute, die das alles nicht so mitgenommen hat, aber an dem Punkt, als Alina dem Mörder in die Arme läuft und ihr Verlobter hinterher geht und alles was dann passiert, war nicht sehr schön. Ich hatte gehofft, dass wenn Aina schon nicht mit Alexander zusammen kommt, dann soll sie doch so wenigstens ein Happyend haben.
Es ist also wieder mal ein unglaubliches Buch. Was einen teilweise sprachlos zurücklässt und auch unbefriedigt, weil am Ende zwar Feline wieder da ist, aber bis dahin viele Menschen sterben mussten und am Ende nur Verlierer übrig blieben.

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Veröffentlicht am 05.11.2021

Anders als erwartet, aber es holt einen trotzdem ab

Nach dem Tod komm ich
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Ich hatte von dem Buch erwartet, dass Thomas Kundt uns seine interessantesten Fälle aufzählt, ähnlich wie bei Michael Tsokos, am Ende war das Buch aber eher eine Biografie. Das muss nicht unbedingt schlecht ...

Ich hatte von dem Buch erwartet, dass Thomas Kundt uns seine interessantesten Fälle aufzählt, ähnlich wie bei Michael Tsokos, am Ende war das Buch aber eher eine Biografie. Das muss nicht unbedingt schlecht sein.
Ich war aber, dementsprechend, zunächst enttäuscht. Nach wenigen Seiten, wurde es dann aber besser. Man hatte das Gefühl, man lernt hier den Menschen Thomas Kundt richtig kennen. Ich fand es bewegend, wie er über die Beziehung zu seiner Mutter und Großmutter geschrieben hat - schonungslos und ehrlich. Andere hätten das vielleicht beschönigt oder einfach komplett raus gelassen. Es war so emotional geschrieben, das man am Ende selber ein Träne verdrückt hat, als er über den letzten Tag seiner Mutter und den Tod der Beiden erzählt hat.
Neben den persönlichen Einblicken, bekommt man auch einen tiefen Einblick in den Beruf des Tatortreinigers und wie einfach es eigentlich ist, diesen zu erlernen. Ich könnte das allerdings nicht. Ich würde wahrscheinlich im Flur mir schon in den Anzug kotzen, wegen dem Geruch. Wahrscheinlich hätte ich auch nie wieder einen Job angenommen, wenn mir beim ersten Mal ein menschlicher Zeh entgegen gekommen wäre. Größten Respekt an diese Berufsgruppe.
"Nach dem Tod komm ich" ist auf jeden Fall ein interessantes Buch, was es einem ermöglicht auch mal hinter die Kamera zu blicken, es zeigt aber auch, wie blind unsere Gesellschaft geworden ist und das wir den Blick für andere wieder schärfen sollten und einfach mal nach dem älteren Nachbarn schauen, den man schon seit einigen Wochen nicht mehr gesehen hat. Denn manchmal reicht schon ein freundliches Wort um den Menschen das Gefühl zu geben, dass sie nicht alleine sind.

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Veröffentlicht am 05.11.2021

Gutes Ende, aber mit Luft nach oben

Black Forest High 3
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Man fängt mitten in der Geschichte an, was erstmal ein wenig Überlegung braucht, um überhaupt wieder in die Story einzutauchen, da ja der letzte Teil doch schon ein wenig her ist. Aber wenn man dann wieder ...

Man fängt mitten in der Geschichte an, was erstmal ein wenig Überlegung braucht, um überhaupt wieder in die Story einzutauchen, da ja der letzte Teil doch schon ein wenig her ist. Aber wenn man dann wieder richtig drin ist, dann fühlt man die Geschichte auch wieder richtig.
Der Zwist zwischen Crowe und Parker tut einem schon fast leid und das Seven da dann auch noch hineingerät, obwohl sie eigentlich nichts dafür kann, ist noch unschöner.
Die Story selber ist schön gemacht und ich freue mich für Seven, dass Sie ihr Happy-End bekommen hat, aber im Großen und Ganzen fand ich es am Ende ein wenig zu gestaucht. Als müsste man jetzt zwanghaft das Buch schnell zu Ende schreiben. Ich hätte es schöner gefunden, wenn man die Story noch ein wenig weiter erzählt hätte, wie hat es zum Beispiel die Mutter der Drillinge wirklich geschafft, sich mit den Poltergeistern einzulassen, wie konnte sie einfach die Morde begehen und wie viel Plasma wurde wirklich missbraucht. Das sind so Fragen, die ich gerne noch beantwortet hätte.
Auch der Teil mit Seven und dem Hochhaus fand ich zu schnell erzählt. Was ist mit Sevens Schwester, werden die beiden sich wiedersehen und kann Nova dann für immer bei Seven bleiben? Fragen über Fragen. Hier hätte ich mir persönlich noch einen vierten Teil gewünscht.
Zum Abschluss kann man sagen, dass die Story gut aufgegangen ist, man aber noch mehr hätte herausholen können.

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Veröffentlicht am 16.10.2021

Ich bin verliebt

Crave
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Was für ein wahnsinnig gutes Buch. Ich bin verliebt. Auch mit zweiunddreißig bin ich im Herzen immer noch der kleine Teenie, der sich in solchen Geschichten total vertiefen kann. Ich kann den Hype um dieses ...

Was für ein wahnsinnig gutes Buch. Ich bin verliebt. Auch mit zweiunddreißig bin ich im Herzen immer noch der kleine Teenie, der sich in solchen Geschichten total vertiefen kann. Ich kann den Hype um dieses Buch absolut verstehen und finde es einfach grandios, wie Tracy hier die verschiedensten Wesen miteinander vermischt und etwas völlig neues dabei heraus kommt.
Am Anfang fällt schon mal der sehr coole Schreibstil auf. Ich kann mich da total drin verlieren und wer kennt es nicht selber, die vielen Selbstgespräche, die man mit sich führt. I love it. Dann kommen die coolen Charaktere dazu. Am Anfang war ich ein wenig skeptisch Jaxon gegenüber. Das könnte ich aber auch daran liegen, dass ich vor kurzem ja erst die Reihe von J.S. Wonda gelesen habe, in der auch ein Jaxon vorkommt, der generell kein so netter Typ ist.
Zum Glück ist dieser Jaxon anders. Und das erfährt man immer wieder in dem Buch. Wo man am Anfang noch denkt, man wüsste, was passiert, überrascht uns Tracy immer wieder mit Jaxons Entscheidungen. Und er und Grace passen einfach perfekt zusammen.
Einen Minuspunkt gibt es für die Handlung. Die ist zwar im Großen und Ganzen gut geschrieben, aber für meinen Geschmack passieren die schlimmen Sachen viel zu schnell hintereinander. Man erinnert uns immer wieder daran, dass Grace ja erst ein par Tage da ist, hat aber schon mehr erlebt, als in ihrem ganzen Leben. Ich finde das einfach ein wenig too much.
Den zweiten Minuspunkt gibt es für die Übersetzung bzw. den Druck. Es haben sich doch einige Fehler eingeschlichen, die dazu führten, dass man den einen oder anderen Satz zweimal lesen musste. Das nimmt immer ein wenig die Lust.
Diese Reihe wird immer wieder im Zusammenhang mit Twilight genannt - find ich nicht ganz passend. Klar, es geht auch um Vampire, aber viel mehr geht es allgemein um mystische Wesen. Dieses Buch sollte auf jeden Fall für sich alleine stehen. Es ist eine tolle Reihe, das weiß ich jetzt schon, auch wenn es bisher nur einen Band gibt. ^^
Achtung Spoiler: Nach der eigentlichen Geschichte, gibt es noch ein paar Kapitel aus der Sicht von Jaxon. Ich hoffe so sehr, dass es die Gescheite auch aus seiner Sicht zu lesen gibt. Es ist einfach so toll geschrieben und ich finde es immer mega spannend, die Geschichte aus zwei Sichten zu sehen. Solltet ihr große Fans von Fantasy und Liebesromanen sein, die aber auch Action beinhalten ist dieses Buch perfekt für euch.

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