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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.07.2025

Im Herzen der Flammen

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren
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Ich hatte mich sehr auf die Story gefreut, allerdings anfangs Schwierigkeiten in die Welt einzusteigen. Die ersten Kapitel haben sich für mich eher nach Info Dumping mit schottischer Mythologie angefühlt, ...

Ich hatte mich sehr auf die Story gefreut, allerdings anfangs Schwierigkeiten in die Welt einzusteigen. Die ersten Kapitel haben sich für mich eher nach Info Dumping mit schottischer Mythologie angefühlt, was möglichst schnell abgehandelt werden musste, um mit der eigentlichen Handlung loslegen zu können. Der Schreibstil ist einfach gehalten und lässt sich flüssig lesen.

Aemyras hitzköpfige und impulsive Art hat mir gut gefallen und passt zu ihrer Rolle im Königreich. Im weiteren Verlauf ändert sich jedoch ihr Verhalten etwas und sie wirkte schon fast langweilig und austauschbar auf mich. Die Lovestory finde ich ok, für mich ein klassisches Enemies to lovers Konzept. Leider ist an dem atemberaubend schönen Prinzen ein Großteil ihres Charakters verloren gegangen.

Erwartungsgemäß endet das Buch mit einem Cliffhanger. Obwohl mich die Geschichte nicht vollständig überzeugen konnte, werde ich das zweite Buch sicherlich lesen.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Wie weit würdest du gehen für die Macht der Unsterblichkeit?

If We Were Gods
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Ich war mir erst unsicher, wie ich dieses Buch bewerten soll. Bereits der Klappentext hat mich total an die Charaktere der Atlas Six erinnert - inklusive Professor, der in die Machenschaften der Gruppe ...

Ich war mir erst unsicher, wie ich dieses Buch bewerten soll. Bereits der Klappentext hat mich total an die Charaktere der Atlas Six erinnert - inklusive Professor, der in die Machenschaften der Gruppe verstrickt ist und ggf. eine moralisch fragwürdige Beziehung zu einer Person unterhält. Auch hier befinden wir uns an einer elitären Universität, d.h. die Figuren sind Anfang 20. Auch hier wirken diese auf mich tatsächlich eher wie Jugendliche, sowohl im Verhalten als auch in ihren Liebesbeziehungen. Auch hier wird die Frage aufgeworfen, wie weit eine Person gehen würde, um die ultimative Macht über die Welt und sogar Unsterblichkeit zu erreichen. Sogar die Gruppendynamik untereinander ist erstaunlich ähnlich aufgebaut. Was die Geschichte für mich trotzdem so spannend gemacht hat, ist das World Building. Die Arkanen Ebenen und das Magiesystem der Schriftzeichen, wie diese genutzt werden können und zusammenwirken, war für mich so interessant, dass ich das Buch in kurzer Zeit ausgelesen habe.

Ist die Idee von Dark Academia, rich kids und der Frage nach der Moral auf der Sucht nach Macht neu? Nein. Sind die Charaktere originell und gut ausgearbeitet? Nein. Hat mich das Buch trotzdem gut unterhalten? Absolut ja.

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Veröffentlicht am 07.06.2025

Abenteuer in den Alpen

Holmes & Moriarty
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Ich bin ein großer Fan der Dynamik zwischen Sherlock Holmes und Watson. Daher wollte ich dieses Buch schnellstmöglich lesen.
Der Einstieg aus der Sicht von Watson hatte den typischen Klang und ließ mich ...

Ich bin ein großer Fan der Dynamik zwischen Sherlock Holmes und Watson. Daher wollte ich dieses Buch schnellstmöglich lesen.
Der Einstieg aus der Sicht von Watson hatte den typischen Klang und ließ mich bereits innerlich bei einer Tasse Tee lächeln. Bei der erzwungenen Zusammenarbeit konnte ich Watson förmlich mit den Augen rollen sehen. Die Kapitel aus der Sicht von Moran haben mir leider nicht so gut gefallen. Die ungeduldige und manchmal recht platte Erzählweise bildeten zwar einen großen und sicherlich gewollten Gegensatz zum Ton von Watson, haben mir ansonsten aber nicht viel gegeben. Trotzdem war ich auf die Spannungen zwischen Holmes und Moriarty gespannt - die dann gar nicht so groß waren wie erwartet. Was mich am meisten irritiert hat, war die Darstellung von Sherlock Holmes. Die Figur wirkte hier geradezu unspektakulär und stand wenig im Vordergrund.

Insgesamt eine kurzweilige Story, die mich aber nicht vollkommen überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 29.05.2025

Das Paradies ist nicht immer wie es scheint

The Surf House
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Bea ist Model, doch der Job macht ihr keinen Spaß. Nach einem Vorfall in den Gassen von Marrakesch beschließt sie, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen und in einem kleinen Küstenort neu anzufangen. ...

Bea ist Model, doch der Job macht ihr keinen Spaß. Nach einem Vorfall in den Gassen von Marrakesch beschließt sie, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen und in einem kleinen Küstenort neu anzufangen. Doch das Surferparadies ist nicht so friedlich wie es scheint.

Es ist mein zweites Buch der Autorin. Der Schreibstil ist schlicht und lässt sich flüssig lesen. Auch hier ist es Clarke wieder gelungen, einen konstanten, allerdings eher langsamen, Spannungsbogen aufzubauen. Gut gefallen hat mir die Urlaubsatmosphäre: Sonne, Strand und optimale Bedingungen zum Surfen. Das schöne Cover spiegelt dieses Feeling wider.

Leider konnte ich bis zum Schluss keinen richtigen Zugang zum Hauptcharakter finden. Die meisten Handlungen von Bea waren für mich einfach nicht nachvollziehbar. Trotzdem war die Geschichte interessant und ich wollte wissen wer der Mörder ist. So ganz überraschend war die Auflösung zwar nicht, jedoch spannend genug um weiterzulesen.

Insgesamt ein gemütlicher Thriller und eine gute Lektüre für den nächsten Strandurlaub.

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Veröffentlicht am 16.05.2025

Wem kannst du vertrauen?

The Island - Auf der Flucht
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Lola läuft ihrem bisherigen Leben in Hongkong davon und nimmt einen neuen Job in einem karibischen Luxusresort an. Keeper Island wirkt auf den ersten Blick wie das Paradies: Weiße Strände, gute Drinks ...

Lola läuft ihrem bisherigen Leben in Hongkong davon und nimmt einen neuen Job in einem karibischen Luxusresort an. Keeper Island wirkt auf den ersten Blick wie das Paradies: Weiße Strände, gute Drinks und nie endender Sonnenschein. Doch nachdem ihr Freund Moxham tot aufgefunden wird, zeigen sich die Schattenseiten im Luxusidyll.

Der Schreibstil ist locker und einfach gehalten, was gut zum Thema passt und ein Urlaubsfeeling auf einer tropischen Insel aufkommen lässt. Der Spannungsbogen wurde konstant aufrechterhalten und steigerte sich bis zum Finale. Auch wenn nicht jede Wendung in der Geschichte überraschend kam, hatte ich Spaß an der Suche nach dem Mörder. Dieses Buch hebt sich aus meiner Sicht von anderen ähnlichen Geschichten (Mordfall auf einer Insel, niemand kommt weg) durch die Darstellung von Lola als Hauptcharakter heraus. Sie war mir sympathisch und ihre Handlungen sind nachvollziehbar. Das Setting in der Hotellerie auf Luxusniveau und die Nebencharaktere der Angestellten im Hotel wirken gut recherchiert.

Eine Empfehlung an alle, die einen spannenden Thriller mit Karibikfeeling suchen.

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