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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.12.2022

Geheimnisvoll. Suchend. Rätselnd.

The Inheritance Games - Der letzte Schachzug
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Leseerlebnis:
Lange habe ich dieses Finale herbeigesehnt, habe darauf hingefiebert und die Tage gezählt. Bereits mit dem ersten Band habe ich mich in die Geschichte um Avery und die vier Hawthorne-Brüder ...

Leseerlebnis:
Lange habe ich dieses Finale herbeigesehnt, habe darauf hingefiebert und die Tage gezählt. Bereits mit dem ersten Band habe ich mich in die Geschichte um Avery und die vier Hawthorne-Brüder verliebt.
Gewohnterweise wird auch "Der letzte Schachzug" aus der Sicht von der Protagonistin Avery in der Ich- Form erzählt und schließt nahtlos an seinen Vorgänger an. Man lernt die bekannten Charaktere noch besser kennen, trifft auf Neues und natürlich gibt es auch wieder einige Rätsel zu lösen.
Im Vergleich zu den beiden Vorgänger - für mich absolute Highlights - empfinde ich diesen Teil etwas schwächer. Die Rätsel sind nicht mehr so komplex und mir fehlt ein wenig die Spannung, die sonst definitiv greifbarer war. Was mir hingegen extrem gut gefallen hat, war die Entwicklung der Charaktere und die Lüftung einiger Geheimnisse.
Mit dem Ende war ich dafür durchaus zufrieden, gerade den Epilog empfand ich als sehr gelungen.
Ich bin definitiv gespannt auf weitere Bücher der Autorin und verlasse das Hawthorne Haus mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Fazit :
Perfekter Abschluss der Jugendthriller-Trilogie um das Milliardenerbe. Insgesamt ist die Reihe eine geniale, moderne Cinderellastory, die auf eine Vielzahl an Geheimnissen, Lügen, Intrigen und vorallem Rätsel trifft und dabei nicht auf Knistermomente verzichtet. Absolute Leseempfehlung meinerseits.

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Veröffentlicht am 05.12.2022

Dunkel. Schattig. Rätselhaft.

Book of Night
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Leseerlebnis :
"Book of night" wird aus der Perspektive der Protagonistin Charlie in der Sie-Form erzählt, zudem gibt es einige Zeitsprünge,
die dann wiederrum aus der Ich-Form erzählt werden. Diese Wechsel ...

Leseerlebnis :
"Book of night" wird aus der Perspektive der Protagonistin Charlie in der Sie-Form erzählt, zudem gibt es einige Zeitsprünge,
die dann wiederrum aus der Ich-Form erzählt werden. Diese Wechsel werden selten so ausgeführt, dass sie meinen Lesefluss nicht stören - so auch hier der Fall.
Das Setting hat mir direkt sehr gut gefallen. Es ist düster, dunkel, wirkt schmutzig und ein wenig verrucht. Auch Charlie als Charakter fand ich direkt interessant, weil sie nicht eine typische Hauptfigur darstellt. Vince hingegen hat fast alles, was das Leser:innen Herz höher schlagen lässt. Gemeinsam haben sie mir sehr gut gefallen und ich mochte die Dynamik der beiden. Allerdings gab es hier keine wirkliche Romantik oder dergleichen. Es gab interessante Nebencharaktere, die sicherlich noch mehr in Erscheinung treten werden.
Zum Handlungsverlauf:
Ich hatte sehr schnell Probleme die ganzen Informationen aufzunehmen, die sehr geballt auf einen zufliegen. Hier wäre ein Glossar unheimlich sinnvoll gewesen. Inzwischen habe ich bei einer Verkaufsplattform zumindest eine über die vier Disziplinen der Schattenmagie entdeckt. Das wäre während des Lesens sehr hilfreich gewesen. Oder man hätte am Anfang des Buches mehr den Fokus darauf gelegt, die Welt der Schattenmagie zu erklären. So fühlte ich mich etwas übertollt.
Zudem gab es für mich unheimlich viele Längen. Die Grundidee finde ich immernoch richtig genial, aber meiner Ansicht nach, wurde hier unheimlich viel Potential verschenkt.
Fazit:
Für mich eine geniale Idee, die leider ihr Potential durch vernachlässigtes Worldbuilding verschenkt.

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Veröffentlicht am 04.12.2022

Bildgewaltig. Lebendig. Magisch.

Die magische Krone von Lyoness (Lyoness 1)
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Leseerlebnis :
"Die magische Krone von Lyoness" wird aus der Perspektive der Protagonistin Sara in der Ich-Form erzählt. Gleich zu Beginn startet die Geschichte so einnehmend und bildgewaltig, dass ich ...

Leseerlebnis :
"Die magische Krone von Lyoness" wird aus der Perspektive der Protagonistin Sara in der Ich-Form erzählt. Gleich zu Beginn startet die Geschichte so einnehmend und bildgewaltig, dass ich das Gefühl hatte Teil des Ganzen zu sein und wirklich durch die Seiten geflogen bin.
Der Aufbau der Welt ist so gestaltet, dass man garnicht merkt, wie er immer komplexer wird und sich mit mehr und mehr Charakteren füllt. Ich musste nicht einmal überlegen, wie etwas zusammenhängt oder wem ich wen zuordnen soll, etc.
Sandra Regnier schreibt unheimlich bildhaft und sehr lebendig. Einige Szenen werden bestimmt lange in meinem Kopf verweilen und dann dieses Ende...
Kurz gesagt : es ist einfach großartig und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
Fazit :
Ein genialer Auftakt, der Fantasyherzen höher schlagen lässt. Eine Geschichte die neben der vorherrschenden Magie Zusammenhalt, Loyalität und Freundschaft in den Vordergrund rückt. Eine tolle Mischung.

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Veröffentlicht am 04.12.2022

Forschend. Hartnäckig. Bedrohlich.

A Good Girl’s Guide to Murder
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Leseerlebnis :
"A good girls guide to murder" wird aus der Perspektive der Protagonistin Pippa in der Sie-Form erzählt, wobei es auch eine Vielzahl an Protokollen gibt, in der Pippa ihre Gedanken entsprechend ...

Leseerlebnis :
"A good girls guide to murder" wird aus der Perspektive der Protagonistin Pippa in der Sie-Form erzählt, wobei es auch eine Vielzahl an Protokollen gibt, in der Pippa ihre Gedanken entsprechend in der Ich-Form festhält. Obwohl ich sonst nicht der Fan von solchen Wechseln bin, gelingt es Holly Jackson, dass diese kaum auffallen - vielleicht auch dem anderen Format geschuldet.
Ich muss auch sehr lobend die Aufmachung erwähnen. Chats, Interviews, Karten, Mindmaps, Kalendereinträge, etc. werden alle perfekt dargestellt. Das ist für mich als Leser immer ein Highlight, weil das Lesen irgendwie nicht mehr Spaß macht.
Die Autorin schreibt unheimlich fesselnd und vereinnahmend, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Gerade auch der Handlungsverlauf intensiviert sich spannungstechnisch mit jeder Seite. Man kann wunderbar miträtseln, verdächtigen und wieder ausradieren und wird mehr als nur einmal überrascht. Dazu gibt es noch ein paar Knistervibes - einfach genial.
Ich bin definitiv sehr gespannt auf die folgenden Bände der Reihe.
Fazit:
Ein absolut gelungener Jugendthriller, der mich komplett überzeugt hat und definitiv Suchtpotential verspricht.

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Veröffentlicht am 02.12.2022

Düster. Bildhaft. Lebendig.

Ash – Vergessene Sterne
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Leseerlebnis :
"Ash - Vergessene Sterne" ist der zweite und finale Band der Noir Saga von K. T. Steen und wird aus der Perspektive der Protagonistin Ash(ley) in der Ich-Form erzählt und schließt nahtlos ...

Leseerlebnis :
"Ash - Vergessene Sterne" ist der zweite und finale Band der Noir Saga von K. T. Steen und wird aus der Perspektive der Protagonistin Ash(ley) in der Ich-Form erzählt und schließt nahtlos an das Ende des ersten Bandes an. Nach wenigen Seiten war ich wieder komplett in der tiefen Düsternis der Geschichte versunken und bin durch die Seiten geflogen, da ich unbedingt wissen wollte, ob.... (nein, mehr verrate ich hier nicht - zudem gibt es mehrere Obs).
Der Handlungsverlauf hat es jedenfalls in sich und überrascht mit unerwarteten Twists mit einem Ende, mit dem die meisten wohl nicht rechnen.
Dieses Teil hatte leider ein paar Längen für mich und verlor sich manchmal ein wenig zu sehr in den teils komplexen Konstrukten.
Nichtsdestoweniger habe ich auch das Finale sehr geliebt und kann es bedingungslos weiterempfehlen.
Fazit :
Wer Romantasy mit einem düsteren Touch mag, kommt an K. T. Steen kaum vorbei: atmosphärisch, finster und mit latenter Dauergänsehaut.

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