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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2023

Ein netter und leichter Roman

Das Licht dieses Sommers
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Diese Geschichte führt den Leser auf das Jagdschloss Sonnbach im Schwarzwald. Finanziell steht die Familie Cehringer nicht gut da, denn die Einkünfte aus den Ländereien sind zurückgegangen. Nur der Hotelbetrieb ...

Diese Geschichte führt den Leser auf das Jagdschloss Sonnbach im Schwarzwald. Finanziell steht die Familie Cehringer nicht gut da, denn die Einkünfte aus den Ländereien sind zurückgegangen. Nur der Hotelbetrieb hält die Familie über Wasser. Da kündigt Bernhard seinen Besuch ein, ein Geschäftsmann, der sich in den letzten Jahren ein Vermögen erarbeitet hat. Bernhard bekam bei seinem letzten Besuch vor drei Jahren von der damals 18jährigen Schlossherrin einen Korb, doch ihre Mutter Juliane hofft, dass sich Alexandra jetzt anders besinnt.
Dieser Roman spielt in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. Es ist die Zeit der Wirtschaftswunder, doch an dem Jagdschloss Sonnbach ist dies vorbeigegangen. Also muss ein etwas geschehen, um seine Existenz zu retten. Da wäre ein reicher Schwiegersohn gerade richtig.
Es ist ein Thema, über das schon viele Bücher geschrieben wurden. Doch leider konnte ich mich mit den verschiedenen Protagonisten nicht so richtig anfreunden. Sie kamen auf mich fade herüber und die Handlung erzeugte bei mir keine besondere Spannung. Für mein Gefühl plätscherte sie so vor sich hin.
Lediglich Johann, der Butler, gewann meine volle Sympathie und mein Mitgefühl. Der Schreibstil führt locker und leicht durch diese Geschichte.
Mein Fazit:
Mir fehlte es in diesem Buch an Tiefgang. Trotzdem hat es mir leichte und unaufgeregte Lesestunden bereitet. 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 15.04.2023

Eine nette Geschichte für Zwischendurch

Träume aus Eis
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Der Leser begleitet in dieser Geschichte Erna und Josef Pankofer mit ihren Töchtern Frieda und Lotti, die im Jahr 1929 im München die erste Eisdiele eröffnen, nachdem sie zuvor mit einem Eiswagen unterwegs ...

Der Leser begleitet in dieser Geschichte Erna und Josef Pankofer mit ihren Töchtern Frieda und Lotti, die im Jahr 1929 im München die erste Eisdiele eröffnen, nachdem sie zuvor mit einem Eiswagen unterwegs waren. Josef hat den Einfall, das Eis auch am Stil zu verkaufen, um die Umsätze anzuheben.
Obwohl dieser Roman auf historischen Ereignissen beruht, ist die Geschichte der Familie Pankofer fiktiv. Die verschiedenen Charaktere hat die Autorin warmherzig beschrieben, doch konnte ich dennoch keinen Bezug zu ihnen aufbauen. Mir fehlte es an Tiefgang, da meiner Meinung nach die Protagonisten teilweise etwas zu oberflächlich abgehandelt wurden und ihr Tun vorhersehbar war. Auch fielen mir einige logische Fehler in diesem Roman auf. Der Schreibstil ist einfach gehalten, er führt locker und flüssig durch dieses Buch.
Mein Fazit:
Eine unterhaltsame Geschichte, bei der ich mir mehr Tiefe gewünscht hätte. Trotzdem hat sie mir angenehme Lesestunden bereitet. 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 15.04.2023

Aufwühlend, auf historischen Begebenheiten beruhend

Flüchtlingskind
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Im eiskalten Winter 1945 ist Emma gezwungen, mit ihren beiden Kindern, dem vierjährigen Jakob und der siebenjährigen Sophie aus Lodz vor den herannahenden russischen Truppen zu fliehen. Während der Flucht ...

Im eiskalten Winter 1945 ist Emma gezwungen, mit ihren beiden Kindern, dem vierjährigen Jakob und der siebenjährigen Sophie aus Lodz vor den herannahenden russischen Truppen zu fliehen. Während der Flucht wird der kleine Jakob schwerkrank und es bleibt Emma nur die einzige Möglichkeit um ihr Kind zu retten, es in Posen in ein Krankenhaus zu bringen. Doch Emma darf nicht bei ihrem Kind bleiben, obwohl die Rote Armee die Stadt erreicht hat. Als sie ihren Sohn abholen will, ist das Krankenhaus evakuiert worden. Jetzt steht sie vor der schweren Entscheidung, weiter nach Westen zu fliehen, damit den Russen ihre Tochter nicht in die Hände fallt, oder ihren Sohn zu suchen.
Dieser Roman ist aufwühlend und voller Dramatik. Obwohl die Geschichte fiktiv ist, basiert sie doch auf historischen Begebenheiten. Was habe ich mit den Protagonisten mitgelitten, mitgehofft und mitgebangt. Und so manches Mal konnte ich mir eine Träne nicht verdrücken. Die fesselnde Handlung, durch die die Autorin mit einem bildgewaltigen Schreibstil führt, machte es mir unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.
Mein Fazit:
Auch mit diesem Roman ist es Marion Kummerow wieder meisterhaft gelungen, eine Geschichte zu schreiben, die noch lange in mir nachwirken wird. 5 ganz klare Sterne und eine ausdrückliche Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 14.04.2023

Eine leichte Urlaubslektüre

Die Frauen der Villa Sommerwind. Das Glück am Horizont.
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Dieser Roman erzählt die Geschichte von von Henriette Hohnhold, die mit ihrem Vater zusammen die geerbte Villa Sommerwind in ein gehobenes Hotel verwandeln will. Vater und Tochter verbindet ein inniges ...

Dieser Roman erzählt die Geschichte von von Henriette Hohnhold, die mit ihrem Vater zusammen die geerbte Villa Sommerwind in ein gehobenes Hotel verwandeln will. Vater und Tochter verbindet ein inniges Verhältnis, welches jedoch nach einer Beobachtung von Henriette und dem darauffolgenden Streit mit ihrem Vater, zu zerbrechen droht. Henriette flieht an den Strand und lernt den Fischersohn und Bootsbauer Ole Bergmann kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick, doch Eberhard Hohnhold hat schon die Eheschließung seiner Tochter mit einem anderen Mann arrangiert.
Der Leser begleitet Henriette und ihre Familie durch die Jahre 1903 bis 1919. Der Roman wird in teilweise zeitlich sehr großen Zeitsprüngen erzählt, so dass es oft im Dunkeln blieb, was in der Zwischenzeit geschah. Hier hätte die Autorin detaillierter schreiben können. Dadurch konnte ich keinen richtigen Bezug zu den Geschehen und den Personen aufbauen. Die Handlung ist trotzdem interessant, doch große Spannung konnte sie nicht erzeugen. Mit einem flüssigen Schreibstil führt Anna Husen durch dieses Buch.
Mein Fazit:
Eine nette und leichte Urlaubslektüre, die mich jedoch nicht restlos überzeugen und mitreißen konnte. 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 12.04.2023

Ein empfehlenswerter Historienroman

Das Geheimnis des Klosterplans
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Die Geschichte handelt hauptsächlich im Jahre 839 während der Regentschaft von Kaiser Ludwig dem Frommen, dem Sohn Karls des Großen. Isenbart, der Sohn von Karamann, dem Grafen von Dietfurt, wird von seinem ...

Die Geschichte handelt hauptsächlich im Jahre 839 während der Regentschaft von Kaiser Ludwig dem Frommen, dem Sohn Karls des Großen. Isenbart, der Sohn von Karamann, dem Grafen von Dietfurt, wird von seinem Vater auf eine Reise geschickt, deren eigentlichen Sinn er nicht vollständig kennt. Auf dieser Reise erlebt er diverse Abenteuer, die in der Vorgeschichte der zu lösenden Aufgabe begründet sind.
Monika Küble entwickelt die Familiengeschichte Isenbarts anhand der auftretenden Figuren des Romans.
Dabei schildert sie, angefangen bei der Landschaft, bei der Beschreibung der Personen und deren Verhaltensweisen, präzise den Verlauf der Geschichte.
Durch die relative Kürze der einzelnen Kapitel entsteht beim Leser nie das Gefühl einer aufkommenden Langeweile, sondern man legt das Buch nur ungern wieder aus der Hand. Auch durch die Beschreibung der Lebensumstände der einzelnen Personen wird man ins Zeitgeschehen hineingezogen.
Wenn man bisher kein Fan von historischen Romanen war, so kann dieses Buch dafür sorgen, dass sich das ändert.
Ich gebe dem Werk 5 Sterne und eine ausdrückliche Leseempfehlung.

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