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Veröffentlicht am 08.08.2022

das Leben ist nicht immer einfach

Snowflake
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Wir lernen in diesem Buch die junge Frau Debbie White kennen. Sie lebt auf einer Milchfarm etwas außerhalb von Dublin. Und ich muss sagen, ich habe etwas Zeit gebraucht um mich mit ihr anzufreunden. Die ...

Wir lernen in diesem Buch die junge Frau Debbie White kennen. Sie lebt auf einer Milchfarm etwas außerhalb von Dublin. Und ich muss sagen, ich habe etwas Zeit gebraucht um mich mit ihr anzufreunden. Die Geschichte wird in der Ich-Erzählung aus Sicht von Debbie erzählt. Dadurch kann man sie eigentlich sehr gut kennenlernen und ihre Gedanken und ihre Motivation hinter ihren Handlungen werden dadurch dem Leser auch direkt klar. Ihre Lebenssituation ist sicher nicht einfach, aber trotzdem hätte ich sie am liebsten manchmal geschüttelt, denn sie kommt mir doch etwas zu naiv rüber. Irgendwie hatte ich das Gefühl, sie informiert sich einfach nicht genug und läuft wie ein kleines Schaf in der Gegend rum. Sie zeigt in meinen Augen nicht genug Selbstinitiative und hofft irgendwie, alles wird sich schon richten. Man kann sie sich sehr gut vorstellen und sie wirkt auch sehr authentisch. Im Laufe des Buches hat sie sich doch weiterentwickelt und sie wurde mir immer sympathischer. Ihre familiäre Situation ist schon sehr extrem und die Personen haben alle einen sehr speziellen Charakter. Sie sind interesssant, keine Frage, sie haben aber alle ihre Probleme und die sind nicht gerade einfach. Und auch die anderen Personen im Buch sind interessante Persönlichkeiten. Man muss sie meist erst etwas besser kennenlernen, ehe man sie versteht und sympathisch findet. Ich fand die beschriebenen Ereignisse sehr interessant und man erkennt im Laufe des Buches die Zusammenhänge. Das Leben wird hier sicher nicht als einfach dargestellt, die Protagonisten haben keinen einfachen Alltag. Man erfährt viel über die Lebensart der Leute und die Unterschiede zwischen Land- und Stadtleben könnten nicht größer sein. Es geht manchmal etwas chaotisch zu, aber mir haben die Entwicklungen im Buch gut gefallen. Es waren jedenfalls sehr menschliche Problematiken, die hier aufgezeigt werden. Der Text lässt sich gut und flüssig lesen. Und man kann sich beim Lesen gut einfühlen. Ich war jedenfalls mit den Entwicklungen zufrieden und konnte das Ende gut annehmen. Es hat mich mit einem guten Gefühl zurückgelassen.
Es ist eine interessante und im Endeffekt positiv gestimmte Geschichte für abwechslungsreiche Lesestunden.

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Veröffentlicht am 06.08.2022

interessantes Thema

Die Küstenkommissarin – Tod in der Bucht (Frida Beck ermittelt 2)
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Auch der zweite Teil der Küstenkommissarin um die Kommissare Frida Beck und Deniz Yilmaz hat mir gut gefallen. Besonders das Thema um die historischen Wracks hat mein Interesse geweckt und da werde ich ...

Auch der zweite Teil der Küstenkommissarin um die Kommissare Frida Beck und Deniz Yilmaz hat mir gut gefallen. Besonders das Thema um die historischen Wracks hat mein Interesse geweckt und da werde ich mich mal genauer drüber informieren. Deshalb hat mir der Fall auch besonders gut gefallen. Und wenn man in einem Krimi auch noch interessante Themen für sich findet, kann man ja nun wirklich von einer gelungenen Lektüre sprechen. Die Geschehnisse um unsere Protagonisten waren jedenfalls sehr spannend und sehr lebendig geschrieben. Die Handlungen waren abwechslungsreich und schlüssig. Man konnte dem Geschehen die ganze Zeit gut folgen und durch die detailreichen Beschreibungen auch immer gut nachvollziehen. Die vorkommenden Charaktere waren interessant, vielschichtig und neben den sympathischen Figuren, gab es auch wieder die fiesen und unsympatischen Personen.Es ist immer sehr interessant, die verschiedenen Personen durch ihre Motivationen, die sie zu den Handlungen bewegen, genauer kennenzulernen.

Der Fall war spannend und dazu kommt das Privatleben der Protagonisten. Das ist eben das Schöne an Serien, man erlebt die Bandbreite an persönlichen Erfahrungen und bekommt noch einen interessanten Kriminalfall dazu. Und mir gefällt natürlich immer gut, dass ich die Gegend kenne und weiß, wo die Orte liegen und die Landschaft dort ist. Und wer den ersten Teil nicht gelesen hat, kann trotzdem auch jetzt noch ohne Probleme einsteigen. Viele Dinge aus der Vergangenheit werden irgendwie immer mal erwähnt und der Leser kann so seine Rückschlüsse daraus ziehen. Mir macht jedenfalls die Ermittlung mit Frida großen Spaß und freue mich schon auf einen neuen Fall. Ich kann diese neue Serie von der Ostsee jedenfalls mit einem guten Gefühlt empfehlen und hoffe, auch die anderen Leser haben eine so schöne Lesezeit mit dem Buch, wie ich sie hatte.

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Veröffentlicht am 05.08.2022

Start einer neuen Krimiserie an der Ostsee

Die Küstenkommissarin – Der Tote am Leuchtturm (Frida Beck ermittelt 1)
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Da ich ein Fan von Serien von Regionalkrimis bin und auch sehr gerne über weibliche Protagonistinnen lese, kommt mir diese neue Serie um die Küstenkommissarin Frida Beck genau richtig. Und der erste Band ...

Da ich ein Fan von Serien von Regionalkrimis bin und auch sehr gerne über weibliche Protagonistinnen lese, kommt mir diese neue Serie um die Küstenkommissarin Frida Beck genau richtig. Und der erste Band hat mich auch nicht enttäuscht. Die Kommisssarin und ihre Kollegen haben ihren Hauptsitz in Lübeck und von dort starten sie zu den verschiedenensten Tatorten. Mir hat natürlich die Umgebung sehr gut gefallen, denn ich kenne die Gegend und dann macht das Ermitteln dort umso mehr Spaß. Frida Beck ist mir sofort sympatisch. Sie ist gradlinig und hat so ihre eigenen Macken. Sie kommt sehr authentisch rüber. Aber auch die anderen Kollegen sind - bis auf wenige - mir sympatisch. Ihr Kollege Deniz ist mir auch sofort positiv aufgefallen und ich finde, die beiden sind ein gutes Team. Sie ergänzen sich gut in ihren Fähigkeiten und Charakteren. Es gab aber nicht nur interessante Episoden aus dem Privatleben, sondern der Fall war schon spannend. Denn irgendwie was alles etwas verworren und undurchsichtig. Für mich gab es einige Lösungsansätze, aber das Ende war dann doch etwas überraschend. Es war sehr gut zu lesen und ich fand den Prolog sehr gut als Einstieg, denn später hatte man ihn immer im Kopf und versuchte mit diesen Informationen Rückschlüsse zu ziehen. Die Ermittlungen sind spannend und es ergeben sich interesssante Situationen. Die vorkommenden Charaktere sind vielschichtig und bringen Lebendigkeit mit. Langweilig wird es jedenfalls nicht. Mir hat der erste Band also gut gefallen und wer wie ich, Regionalkrimis mit interessanten Protagonisten mag, ist hier gut aufgehoben. Ich freue mich jedenfalls schon auf den nächsten Fall mit Frida Beck an der Ostsee.

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Veröffentlicht am 29.07.2022

Wer hätte das gedacht...

Muckross House
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Wieder durfte ich eine schöne Zeit auf der grünen Insel mit Ella und den anderen Protagonisten verbringen. Mir gefallen besonders die ganzen detailreichen Beschreibungen der Landschaften und die vielen ...

Wieder durfte ich eine schöne Zeit auf der grünen Insel mit Ella und den anderen Protagonisten verbringen. Mir gefallen besonders die ganzen detailreichen Beschreibungen der Landschaften und die vielen besonderen Orte, die hier beschrieben werden. Egal ob es Gasthäuser, alte Fischerhäuser, tolle Strände, urige Cafés oder alten Herrenhäuser sind - es führt den Leser direkt auf die Insel und man kann alles genau vor sich sehen. Dazu kommen die vielen verschiedenen Charaktere, die beschrieben werden, denn außer den immer wiederkehrenden Protagonisten, lernen wir die unterschiedlichsten Menschen mit ihren ganzen Eigenheiten kennen. Diesmal werden wir ein paar spezielle Ärzte kennenlernen und werden auch wieder mehr über Freunde und Bekannte aus dem Dorf erfahren. Und die Handlungen der Protagonisten hat mich wirklich sehr überrascht. Ella kann es wie immer nicht lassen und mischt sich wieder in Dinge ein, die sie eigentlich nichts angehen. Aber sie hat wie immer den richtigen Riecher. Auch wenn ihr Mann Ryan, der ja Polizist ist, das absolut nicht möchte und sich manchmal echt um seine Frau Sorgen macht. Und das zu Recht. Aber Ella ist nunmal eine etwas neugierige Frau und möchte auch immer allen Dingen auf den Grund gehen. Ich finde aber auch, dass sie manchmal etwas zu unbedarft an die Sache rangeht und sich in Gefahr bringt. Und möchte sie zwischendurch mal richtig schütteln, damit sie wieder runterkommt. Aber trotzdem ist sie mir, wie einige Personen in dem Buch, sehr sympatisch. Und auch wenn es eine Serie ist, braucht sich ein Neueinsteiger nicht zu Sorgen, denn er bekommt im Laufe des Buches einige Informationen aus dem vorherigen Geschehen und versteht die Zusammenhänge gut. Die Geschichte zieht sich hier am Anfang etwas, bis es spannend wird. Aber man verfolgt einfach mal dem normalen Alltagsleben der Personen und kann sich ja so selber seine Gedanken darüber machen. Ich bin jedenfalls immer überrascht, was sich in so einem Dorf und seinem Umfeld alles abspielen kann. Ella hat in diesem Band auch wieder sehr persönliche Ereignisse zu verarbeiten, die bestimmt nicht einfach sind. Aber sie findet auch hier einen Weg und sie hat doch eine sehr positive Lebenseinstellung. Es war jedenfalls wieder ein schöner Ausflug nach Irland und ich habe schöne Lesestunden mit dem Buch verbracht.

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Veröffentlicht am 28.07.2022

Es ist nicht immer so einfach, wie es aussieht

Surfermord in Neuharlingersiel. Ostfrieslandkrimi
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Und wieder durfte ich bei Nina und ihren Kollegen beim Ermitteln über die Schultern schauen. Und bei diesem Fall ist es wirklich sehr verzwickt. Es sieht auf den ersten Blick nicht so schwer aus, aber ...

Und wieder durfte ich bei Nina und ihren Kollegen beim Ermitteln über die Schultern schauen. Und bei diesem Fall ist es wirklich sehr verzwickt. Es sieht auf den ersten Blick nicht so schwer aus, aber im Laufe des Geschehens kommen immer wieder neue Aspekte ans Licht. Und jedesmal ändert sich der Blick auf die Ereignisse. Nina und zum Schluß auch wieder Bert, haben viele Dinge zu berücksichtigen und das gesamte Team wird wieder voll gefordert. Mir haben die verschiedenen Handlungsstränge sehr gut gefallen. Es kommen so viele verschiedene Persönlichkeiten vor und deren Handlungen sind oft nicht zu durchschauen bzw. machen die Tätersuche ziemlich schwer. Es gibt viele Geheimnisse und die Vergangenheit spielt auch wieder eine große Rolle. Mir haben die Schilderungen der Ereignisse wieder gut gefallen. Durch die detailreichen Erklärungen kann sich der Leser auch alles gut vorstellen. Mir macht es eh immer besonders viel Spaß, da ich die Gegend kenne und auch selber Camper bin. Das Leben auf Campingplätzen ist mir also wohlbekannt. Zum Glück habe ich dort allerdings noch nie einen Mord erlebt. In diesem Band waren ja besonders interessante Themen dabei.Mir hat der Umgang damit gut gefallen und auch die Lösungen waren nachvollziehbar und für mich auch total zufriedenstellend. Die Spannung bleibt eigentlich die ganze Zeit auf einem hohen Niveau, da man auch die Gefahren für die Personen die ganze Zeit auf dem Schirm hatte. Das Privatleben der Protagonisten war diesmal kein so großes Thema, aber wir alle haben uns über die Rückkehr von Bert am Ende des Buches gefreut. Das ist immer das Schöne an Serien. Man verfolgt die Protagonisten auf ihrem Lebensweg als Konstante und die aktuellen Fälle sind dann immer die neuen Höhepunkte. Da können dann immer wieder interessante und aktuelle Themen aufgegriffen werden. Und natürlich darf man die tolle Natur und die Orte mit den verschiedenesten Menschentypen nicht vergessen. Auch das ist hier ein großer Pluspunkt. Aber man kann jederzeit auch als Neuleser in der Serie einsteigen. Meist werden viele Dinge aus der Vergangenheit im Laufe des Buches erwähnt und man kann seine Rückschlüsse daraus ziehen. Wer also gerne Serien liest, Regionalkrimis und Spannung liebt, ist hier genau richtig. Ich kann die Serie um die Kommissare Bert und Nina nur weiter empfehlen.

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