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Veröffentlicht am 03.11.2020

Wenn Tauziehen zum Lebenssport wird

Madly
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Zur Info: Dies ist der zweite Band einer New-Adult-Reihe. Die Bücher sind unabhängig voneinander lesbar, die Empfehlung ist aber dennoch, sie nacheinander zu lesen, weil die gleichen Figuren und Schauplätze ...

Zur Info: Dies ist der zweite Band einer New-Adult-Reihe. Die Bücher sind unabhängig voneinander lesbar, die Empfehlung ist aber dennoch, sie nacheinander zu lesen, weil die gleichen Figuren und Schauplätze auftreten.

Klappentext:
June hat ein Geheimnis, und ihr Alltag besteht darin, dieses vor anderen Menschen zu bewahren. Daher hält sie alle auf Abstand und versucht, körperliche Nähe zu meiden. Doch sie hat nicht mit Mason gerechnet. Er ist attraktiv, reich, charmant und absolut planlos – und er findet die verschlossene und zugleich temperamentvolle Studentin faszinierend. Er will alles über sie erfahren, sie kennenlernen. Und June fragt sich das erste Mal, was passieren würde, wenn sie ihre Mauern einreißt …

Der Schreibstil:
Ich finde, dass Ava Reed sehr schön schreibt. Ihre Sätze sind fließend und gut durchdacht. Man merkt richtig, dass sie immer versucht hat, genau die exakten Wörter gesucht hat, um die Szene so zu beschreiben, wie sie sich sie vorstellte. Zwischenzeitlich hatte ich immer wieder mal das Gefühl, dass sich Details wiederholten. Aber das ist nur eine Kleinigkeit. Ansonsten habe ich wirklich nichts zu meckern. Das Buch ließ sich wunderbar locker flockig lesen:)

Meine Meinung:
Da ich wie schon erwähnt schon Band 1 gelesen habe, wusste ich natürlich, wie die Beziehung zwischen Mason und June aussieht. Wenn man es so sehen will, dann erzählt diese Geschichte nur ab der Stelle, an der sich die Gefühle eingestanden werden müssen. Das ganze Drumherum, das „Oh, wen erblicke ich da“, haben wir schon in Band 1 erzählt bekommen. Wenn auch nur nebenher. So wird es in diesem Band auch nur aus der Erinnerung nacherzählt.
Wer jetzt aber denkt, dass die Geschichte deshalb eigentlich keinen Inhalt mehr hätte, der irrt. Denn Mason und June sind eben Mason und June und die machen etwas, was ganz leicht sein könnte, durchaus sehr kompliziert und langwierig.

Fangen wir aber ganz vorne an: Der Epilog überrascht mit einem Vorweggriff, der aber immer noch nicht überraschend ist, denn wir wissen ja im Prinzip, was die beiden füreinander fühlen. Dennoch fragt man sich natürlich, wie es bis dahin kommen konnte. Was ist das Problem?

Ich habe mich in June verliebt, als sie mir mit ihrem frechen und störrischen Blick eine Ananas in die Tasche meines Designerhemdes gesteckt hat.

MADLY VON AVA REED – PROLOG
Dies wird ziemlich schnell klar, sobald das erste Kapitel aus Junes Perspektive erzählt wird. Plötzlich wusste ich, warum sie so ist, wie sie ist und ich konnte mir durchaus vorstellen, dass es ein längerer Prozess ist. Trotz dessen, dass June so selbstbewusst und laut auftritt, wurde ihr ihr Selbstbewusstsein genommen. Zudem ist sie auch noch unheimlich stur. Da ist es gar nicht so einfach, über seinen Schatten zu springen. Darauf müsst ihr euch gefasst machen.
Sympathisch war mir June dennoch. Ich mochte ihre schlagfertige Art, ihre Aufopferung für ihre Freunde, ihr wirklich gutes Herz und ich konnte auch ein wenig verstehen, warum sie versucht, alles mit sich selbst auszumachen. Das hat die Autorin wirklich sehr schön herausgearbeitet und wird dem Leser auch gut deutlich.
In Bezug auf Mason ist es fast lustig, June zu „beobachten“. Sie „führt sich auf wie eine Irre“, wie man so schön sagt, bleibt gleichzeitig aber sehr cool und nutzt ihre Worte, um ihn auf Abstand zu halten.
Das Hin und her zwischen den beiden, mit ihren Spielereien und verqueren Gedankengänge, ist wirklich etwas, was die Geschichte sehr lebendig macht. Manchmal konnte ich zudem gar nicht glauben, was da gerade geschieht. Es zeigte auf jeden Fall, dass die beiden ein Spezialfall sind und deshalb etwas ungewöhnliche Methoden zu Tage treten^^ (Ihr glaubt nicht, was vor allem Mason sich einfallen lässt und abzieht.)
Auch wenn ich June die meiste Zeit über verstehen konnte, war es für mich aber dennoch an einigen Stellen so, dass ich mir gewünscht hätte, sie gäbe endlich nach. Ich habe noch nie in einem Buch so viele „Nein“s gelesen. Sie ist da wirklich hartnäckig. Fast schon ein wenig zu viel.
Das sorgt u.a. dafür, dass dieses Buch eine Geschichte erzählt, die beinahe über ein Jahr hinweg erzählt. Die Zeitsprünge und Übergänge sind dabei verschieden gut gelungen. Bei einigen war ich verwirrt, hätte gerne noch ein paar mehr Informationen gehabt, bei anderen hätte ich mir eine Vorspultaste gewünscht, um noch ein wenig weiter vorzuspulen. Natürlich macht genau das die Spannung dieses Buches aus. Man fragt sich, was die beiden sich als nächstes ausdenken, ob June endlich schwach wird und auch, wann Mason aufgibt.

Mase mag die Maske, die ich jeden Tag trage wie ein maßgeschneidertes Kleid. Mase findet das Bild schön, das ich selbst von mir male…
Das ich male, weil ich mich selbst nicht lieben kann, wie ich bin.

MADLY VON AVA REED – KAPITEL 9
Kommen wir also zu Mason: Ich liebe ihn! Mason ist einfach genau das, was man sich unter einem Traummann vorstellt. Er kämpft für das, was er unbedingt möchte, er ist ein Gentleman, er arbeitet hat, hat ein großes Herz, ist hilfsbereit, sieht gut aus… Ich könnte ewig so weiter machen. Natürlich hat Ava Reed ihm aber auch seinen Hintergrund und seine ganz eigenen Ecken und Kanten und Probleme gegeben. Im Vergleich zu Junes Verhalten, wirkt seins jedoch beinahe unwichtig. Nicht der Rede wert. Das ist es aber nicht. Mason hat während der Geschichte mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen und wächst unheimlich an der Lösung dieser. Das fand ich echt schön gemacht. Er war die zartere Gestalt dieser Geschichte und ging dennoch nicht unter, weil er so viel Güte, Tiefe und Hoffnung zeigt.
Wenn man hier an den Kritikpunk bezüglich June anschließen möchte, dann könnte man natürlich kritisieren, dass er nicht irgendwann einmal hätte aufgeben sollen. Bei ihm ist das aber tatsächlich ein anderer Fall. Er zeigt seine Beharrlichkeit im positiven Sinne, hat nebenbei noch ein Leben und es wird zudem deutlich, dass er in June etwas sieht, was er vorher noch nie gesehen hat. Es ist anders als bei June, die sich gegenüber nie so ehrlich ist.

Wer Band 1 gemocht hat, wird in diesem Band auch dahingehend nicht enttäuscht. Die Geschichte der anderen wird weitererzählt und zwar sehr schön. Ich habe in Band 1 bemängelt, dass ich zu wenige Details über Andie erfahren habe. Was soll ich sagen? Genau diese Details habe ich in diesem Buch gefunden. Es war wundervoll, Andie nochmal mehr kennen lernen zu können. Ebenso wie Cooper. I liked it.
Im Vergleich zu anderen Büchern dieses Genres, wird hier wieder ziemlich viel Nebensächliches erzählt. Aber dadurch, dass sie eben so eng miteinander verbunden sind und man alle kennt, ist es einfach nur schön. Ein wenig wie in den Romanen, in denen das ganze Dorf für eine wohlige Stimmung beim Lesen sorgt. So ist es auch hier mit Andie, Cooper, Mason, June und Dylan.

Fazit:
Eine schöne Geschichte, die viel Witz und Charme enthält, tolle Protagonisten zum Leben erweckt und ein wundervolles Gefühl beim Leben auslöst, weil alle so toll zueinander sind. Es ließ sich super flüssig und leicht lesen. Man sollte sich aber darauf gefasst machen, dass June auf die Dauer etwas nerven könnte. Das ist mein einziger Kritikpunkt. Ansonsten ist dies auf jeden Fall ein New-Adult-Roman, den man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man das Genre liebt.

4 von 5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 22.10.2020

Tiefe, Action, ein bisschen Grey^^ und ein paar Längen

Gentleman Sinner
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Der Schreibstil:
Also ich muss sagen, dass er nicht ganz meinen Erwartungen entsprach. Aber das ist meine eigene Schuld. Ohne Erwartungen kann ich sagen, dass es sich super flüssig lesen ließ und es auch ...

Der Schreibstil:
Also ich muss sagen, dass er nicht ganz meinen Erwartungen entsprach. Aber das ist meine eigene Schuld. Ohne Erwartungen kann ich sagen, dass es sich super flüssig lesen ließ und es auch echt schöne Passagen gab, in denen man das Gewicht der Worte förmlich spürte. Mit Erwartungen sage ich, dass er mich nicht so in seinen Bann ziehen konnte, wie ich es erwartet hatte und das ich mir manchmal einfach ein wenig mehr Zugkraft gewünscht hätte. Manchmal ist das ja so, dass wenn es schön klingt, die Geschichte aber leider hinter ihren Worten zurückbleibt. Diesen Eindruck hatte ich hier auch ein wenig. Aber nur ein wenig. Ohne Erwartungen war er super:)

Meine Meinung:
Zuerst einmal zu den Protagonisten. Ich muss schon sagen, dass ich hier auf verhältnismäßig bekannte Figuren getroffen bin. Izzy ist toll. Eine mutige Frau, die ihre Kraft unter anderem daraus schöpft, dass sie schon einiges überlebt hat und jetzt einfach nur auf ihren eigenen Beinen stehen will. Gleichzeitig sehnt sie sich aber auch nach einer Brust zum Anlehnen. Innerhalb der Geschichte schwankt es so bei ihr immer mal zwischen Selbstständigkeit und dem Wunsch, die Verantwortung über sich einfach einmal abzugeben. Das fand ich ganz schön gemacht, weil sie dabei nie vergaß, wer sie war und sich und den Leser immer wieder auf das Geschehen und die Bewertung dieses um sie herum aufmerksam macht. So steckt sie gegenüber Theo die komplette Handlung hinweg in einem Widerstreit mit sich selbst. Teilweise konnte ich das ganz gut nachvollziehen, teilweise habe ich aber auch gedacht, dass sie irgendwann die Grenze schon übertreten hat, es aber lange Zeit nicht versteht. Das dehnt die Geschichte an dieser Stelle etwas. Es hätte mich normalerweise nicht gestört. Da der Handlungsverlauf sich aber hauptsächlich mit diesem Thema befasst, kommt es dort schon zu einer kleinen Länge.

Theo war ein durchaus interessanter Protagonist. Interessant deshalb, weil er irgendwie etwas von Christian Grey hat mit seiner Verletzlichkeit, seinem Trauma und seiner Macht. Gleichzeitig ist er aber viel weichherziger. Manchmal kam er mir vor wie ein kleiner, einsamer Junge. Diesen Eindruck verstärkt die Autorin sehr fein und dreht ihre Geschichte daraus. Izzy geht darauf ein, versucht ihn zu verstehen und sieht seine Stärken wie auch Schwächen, was Theo zu einem sehr starken, weil tiefgreifend beschrieben, Protagonisten macht. Anfangs kommt dies noch nicht ganz so durch. Da ging mir das mit seiner Verliebtheit und so weiter fast schon zu schnell, weil er sich dadurch sehr schwach im Geiste macht. Nach und nach wird er aber einfach immer greifbarer und zum Ende hin, lernt man ihn in seinem ganzen Wesen schätzen. Das war eine schöne Entwicklung, die sich auch in seinen Handlungen abzeichnet und ihn von den Klischees befreit. (Zudem verliert er immer mehr die Ähnlichkeit zu Christian Grey^^). Er ist dann einfach ein Kerl, den man sich herbeiwünscht, wann immer man jemanden braucht, der zu einem steht. Ein übergroßer, kräftiger, grobschlächtiger Teddybär mit super weichem Innenfutter:)

Die Nebenprotagonisten fand ich sehr schön dargestellt. Ich wäre sehr davon angetan, wenn die Geschichte der beiden besten Freunde auch erscheinen würde. Sie waren einfach immer präsent, ohne zu viel Raum einzunehmen und konnten ihre Persönlichkeiten zeigen. Zudem knisterte es zwischen ihnen gewaltig.

Den Handlungsverlauf explizit auf die Geschichte fokussiert würde ich als nicht ganz einfach bezeichnen. Für mich war es kein Buch, dass man in einem Rutsch durchliest. Eher eins, dass man zwischendurch weglegt, weil die Längen dann manchmal doch über den Punkt hinausgehen, den man ihnen gibt, sich wieder einzukriegen. Die Grundidee fand ich dabei super und interessant. Es geht gleich aufregend los und Theo sorgt immer wieder dafür, dass Izzy nicht so leicht davonkommt und sich mit ihm auseinandersetzt. Ziemlich bald werden wir Leser dann mit den Geheimnissen der beiden auf die Folter gespannt. Ich fand es hier vor allem interessant, dass die Gründe, warum die Geheimnisse nicht erzählt wurden, endlich mal wirklich eindrucksvoll waren. Man konnte verstehen, warum die beiden sie nicht gleich offen ausgesprochen haben. Bei dieser Geschichte muss man sich einfach darauf gefasst machen, dass einiges doch einen Tick ernster und folgenreicher ist, als das in anderen Liebesromanen der Fall ist.
Zu erwähnen ist außerdem, dass es explizite Sexszenen gab. Meiner Meinung nach waren die von der Häufigkeit her noch im Rahmen, dadurch aber, dass die Story selbst öfters Längen hatte, geraten sie mehr in den Fokus und nehmen dann vielleicht doch Überhand.

Also kommen wir zu den Längen: das Buch hat definitiv welche. U.a. weil die Geheimnisse eben sehr lange nicht ausgesprochen wurden und die beiden eigentlich ohne ehrliche Worte in ihrer Beziehung nicht wirklich weiterkommen. Getröstet hat mich hier aber wirklich das Ende des Buches, bzw. schon der Teil, an dem es darauf zu geht. Erst einmal überrascht die Story hier mit einer unerwarteten Wendung und dann fügt sich alles so dramatisch und gut zusammen, dass es tatsächlich richtig cool wird und die Spannung sich bis in zuvor nicht erlebte Höhen hebt. Da könnt ihr euch wirklich noch auf etwas gefasst machen, dass Theo auch nochmal ganz anders definieren und verfeinern wird. Mir hat es sehr gefallen:)

Fazit:
Ein Buch, dass durchaus mit Klischees aufräumen will (sieht man mal von der Figurenkonstellation allgemein ab) und dies teilweise auch schafft. Die Story bietet viele schöne Worte, Action und Dramatik. Öfters aber auch Längen, sodass es sich vom Schreibstil her zwar recht gut lesen lässt, die Story einen aber doch dazu verleitet, das Buch kurz wegzulegen. Das Ende konnte mich hier überzeugen. Ebenso wie die Tiefe und Entwicklung des Charakters von Theo.

Es gibt 4 von 5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 15.10.2020

Ein Wohlfühlbuch, dass gleich auf der ersten Seite Fahrt aufnimmt:)

Kisses from the Guy next Door (Baileys-Serie 2)
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Zur Info: Dies ist der zweite Band der Baileys-Reihe von Piper Rayne. Die Bücher hängen in ihrer Situierung und ihrem Figurenstand zusammen, sind ansonsten aber in sich abgeschlossene Geschichten.

Klappentext:
Was ...

Zur Info: Dies ist der zweite Band der Baileys-Reihe von Piper Rayne. Die Bücher hängen in ihrer Situierung und ihrem Figurenstand zusammen, sind ansonsten aber in sich abgeschlossene Geschichten.

Klappentext:
Was tun, wenn man per Textnachricht vor dem Altar abserviert wird? Brooklyn Bailey träumt seit dem Tod ihrer Eltern nur von einem: einer eigenen Familie. Doch ihr Traum zerplatzt, als sie von ihrem Verlobten Jeff verlassen wird, mit dem sie den Rest ihres Lebens verbringen wollte. Wyatt Whithmore ist eigentlich nur vorübergehend in Lake Starlight. Niemals hätte er damit gerechnet, in Alaska jemandem wie Brooklyn zu begegnen. Wyatt ist der Typ Mann, der sich auf nichts Festes einlässt. Brooklyn ist die Art Frau, die sich für immer bindet. Und doch fühlen sie sich unwiderruflich zueinander hingezogen. Das kann nicht gut gehen …

Der Schreibstil:
Ich bin wie immer durch die Seiten geflogen! Piper Rayne schreiben sehr spritzig frisch, voller aufregender und emotionaler Elemente, sodass es immer wahnsinnig Spaß macht, ihre Bücher zu lesen. Vielleicht war dieser Band diesmal ein ganz kleines bisschen weniger

Meine Meinung:
Ich bin richtig gut in die Geschichte reingekommen, weil man einfach ins Geschehen reingeworfen wird und so schon ganz zu Anfang einen Supercrash erfährt. Der Rest des Buches baut auf diesem Ereignis auf, sodass hier keine Zeit mit einer langsamen Annäherung verschwendet wird.

Brook war von Anfang an in Action und mir damit sehr sympathisch. Dies änderte sich auch im Verlauf der Geschichte nicht. Sie ist einfach eine total liebe Seele, die aber dennoch nicht verweichlicht ist. Es gibt viele Bereiche, neue Bereiche für sie, in denen sie unsicher ist. Genauso oft weiß sie aber genau, was sie will und setzt das durch. Das hat mir sehr gefallen, weil sie so sehr authentisch wirkte und ich als Leser ein gutes Gefühl hinsichtlich der Einschätzung für sie bekam.

Wunderschön ist auch ihre Entwicklung. Ihr Leben ist so durchflutet von Liebe und gleichzeitig Trauer, dass sie das eine verstärkt sucht, um das andere verdrängen zu können. Das geht leider nicht immer gut, wie man anfangs gleich merkt. Im Laufe der Geschichte entdeckt Brook immer mehr, wie Liebe sich anfühlen sollte, welchen Trugschlüssen sie sich über Jahre hingegeben hat und was man bei der wahren Liebe vielleicht auch bereit ist, auf sich zu nehmen.

Ebenso sympathisch war mir Wyatt. Ich hatte bei ihm die ganzen Zeit einen süßen Sunnyboy im Kopf, dabei ist er eigentlich eher ein Geschäftsmann. Während er jedoch bei Brook ist, passt er sich einfach so wundervoll an den Ort und die Menschen an, dass man ihm das gar nicht mehr anmerkt. Ausnahmsweise mal ein richtiger Kerl zum Wohlfühlen und nicht immer nur der Ort:) Schön ist an dieser Stelle außerdem, dass es nicht einfach von den Autorinnen vernachlässigt wird, dass Wyatt in dem kleinen Örtchen so anders ist, sondern dass es später sogar noch problematisiert wird. So war es für mich schön rund:)

Die Nebenprotagonisten fand ich ebenfalls alle sehr sympathisch und liebenswert. Man bekam richtig Lust darauf auch ihre Geschichten zu erfahren und hat zudem die beiden Protagonisten des ersten Bandes indirekt bei ihrem weiteren Weg begleiten können.

Was den Handlungsverlauf angeht, kann ich sagen, dass es nie langweilig wurde. Es ist dabei nicht unbedingt eine durchgehende Spannung, die einen an das Buch fesselt, sondern oft auch die Protagonisten in liebenswerten Szenen oder die Hoffnung darauf, dass es jetzt ein wenig anders abläuft als gewohnt. Und das tut es auch auf gewisse Weise.
Was ihr dazu wissen müsst, ist, dass Wyatt ein Geheimnis hat, dass er erst einmal durch die Geschichte trägt. Es sollte auf jeden Fall den Leser neugierig darauf machen, wie es damit nun weitergeht, denn der Leser selbst kennt dieses Geheimnis. Allerdings muss ich sagen, dass man es definitiv unter die Kategorie „viel Drama um nichts“ einordnen könnte. Ich habe ehrlich gesagt beim Lesen des Teils, in denen es noch ein Geheimnis ist, nicht verstanden, was daran so schlimm ist. Und lustigeres zeigt sich das dann später auch bei Brook. Ist so die Frage, ob man sich da als Leser einfach freut, dass es nicht überdramatisiert oder künstlich gepusht wurde, oder ob man lieber etwas gehabt hätte, was den ganzen Wind wert gewesen wäre.

Schön fand ich dagegen, wie Wyatt mit diesem Geheimnis umgeht. Er weicht den Klischees nämlich schön aus und löst es sehr bald auf. Da habe ich mich richtig gefreut:)

Die Lovestory zwischen den beiden war ebenfalls sehr gelungen. Erst annähern, dann Freundschaft, dann mehr. Das Ganze ging dabei nicht zu schnell vonstatten. Man muss sich schon ein wenig darauf einstellen, dass das Buch sich sehr auf die Gefühle der Protagonisten konzentriert und ihnen da viel Zeit gibt. Ich persönlich finde sowas toll. Gerade bei Geschichten, in denen die Protagonisten schon alt genug sind, um an Heirat und Familie zu denken. Wäre es vornehmlich sexuelle Lust, würde ich doch arg bezweifeln, dass die beiden so lange zusammenbleiben.

Ansonsten kann ich nur sagen, dass es ganz im Sinne eines Wohlfühlbuches in solch einem kleinen Ort alles sehr harmonisch ablief, es auch die ein oder andere „aufregendere“ Szene gab und man immer wieder den Zusammenhalt der Familie spürte sowie dass diese Familie Wyatt als zu ihnen gehörig zählt, was es für den Leser und auch Wyatt einfacher macht, sich zu entscheiden.

Fazit:
Ein super schönes Buch zum Wohlfühlen. Tolle Protagonisten, Gefühle zum Miterleben, eine tolle Atmosphäre und Witz in Sprache und Handlungsverlauf. Es läuft nicht alles a-typisch ab, sodass es noch keine Überraschungen bereit hält. Mich hat einzig der Kernpunkt des Dramas nicht ganz überzeugen können. Es hat in der Story nicht ganz gepasst und wurde auch nicht vom Schreibstil unterstützt.

4 von 5 Sterne vorn mir.

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Veröffentlicht am 02.10.2020

Kein Buch, das man in einem Rutsch durchliest

An Ocean Between Us
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Klappentext:
Avery Cole will nichts anderes als Ballett tanzen, doch dann zerstört ein schwerer Autounfall ihren Lebenstraum. Sie wird nie wieder tanzen können.
Am Boden zerstört beginnt Avery ein Studium ...

Klappentext:
Avery Cole will nichts anderes als Ballett tanzen, doch dann zerstört ein schwerer Autounfall ihren Lebenstraum. Sie wird nie wieder tanzen können.
Am Boden zerstört beginnt Avery ein Studium am LaGuardia Community College – obwohl sie eigentlich gar nicht weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Und dann begegnet sie in ihrer ersten Vorlesung auch noch einem Typen, der arrogante Kommentare über ihre Verletzung ablässt: Theo Jemison, dem gefeierten Star-Schwimmer des Colleges. Nur dumm, dass Schwimmen eine der wenigen Sportarten ist, die Avery mit ihrem kaputten Rücken noch bleiben. Und natürlich ist es ausgerechnet Theo, der ihren Kurs trainiert.
Wohl oder übel verbringt sie mehr Zeit mit ihm und lernt eine völlig andere und viel nettere Seite von ihm kennen, die er sorgsam hinter der arroganten Fassade verbirgt. Doch als er sie plötzlich wieder von sich stößt, muss sich Avery fragen, wer der wahre Theo ist …

Das Cover:
Finde ich durchaus hübsch und sehenswert. Ich mag es, dass es einerseits recht schlicht gehalten ist, dennoch aber nicht langweilig wirkt, weil der Titel schön gesetzt und noch dazu gliterfarbend ist.

Der Schreibstil:
Nina Bilinszki schreibt ziemlich unaufregend, leicht und locker und flüssig. Mich hat im Lesefluss nichts gestört, allerdings hätte ich mir manchmal gewünscht, dass sie die Gefühlsebene noch mehr ausführt. Es kratzte zu häufig nur an der Oberfläche, weil einiges eben nicht weit genug ausgeführt wurde.

Meine Meinung:
Ich bin anfangs gut in das Buch reingekommen und habe das erste Mal ein wenig verpasst, wer Hauptprotagonist istXD Nie hätte ich gedacht, dass der lediglich als eingebildet beschriebene Typ aus der Vorlesung derjenige ist, von dem ich nun dreihundert Seiten lesen werde. Ich denke, dass man hieran schon ein wenig sehen kann, dass sich diese Verkürzung einiger Dinge, auch auf die Geschichte ausgewirkt hat. Es hätte einfach noch ein wenig mehr zu Theo am Anfang kommen müssen, damit man sich als Leser mehr auf ihn fokussiert und auch eine Art von Gespanntheit auf ihn ausgelöst wird.

Aber fangen wir erst einmal mit Avery an. Die war durch die erste Erzählperspektive sehr deutlich als Hauptprotagonistin zu erkennen und hatte auch durchaus das Potential dafür. Sie ist anfangs ein teilweise gebrochener Mensch, der sich aber dennoch nicht seinen Charakter hat nehmen lassen. Sie zieht sich nicht in dem Sinne zurück, als dass sie nur noch bedingt an den Geschehnissen in ihrer Umwelt teilnimmt. Stattdessen fehlt ihr einfach ein wenig die Lebensfreude und alles andere bemerkt sie durchaus. So verteidigt sie sich mit deutlichen Worten, ist direkt und ehrlich und hält andere damit ein wenig auf Abstand. Mir hat das unheimlich gut gefallen, weil sie so trotz der Umstände kein reiner Trauerkloß war, mit dem man nun Mitleid hätte haben müssen. Der Unfall war immer präsent und dennoch hat sie auch etwas von sich gezeigt.
Im Verlauf der Handlung entwickelt sie sich da noch weiter. Der Unfall und seine Auswirkungen verschmelzen immer mehr mit ihrem Leben. Das fand ich schön gemacht, weil es auch entsprechend langsam voranschritt und sie eigentlich immer positiv eingestellt blieb. Einzig kritisieren möchte ich, dass ich etwas merkwürdig fand, dass sie in Bezug auf Theo nicht aufmerksamer war, ihn nie ausgefragt hat, wenn es drauf ankam.

So komme ich zu Theo, der durchaus Momente hatte, in denen ich gerne ein Befragungsteam auf ihn losgelassen hätte. Mitten in irgendwelchen Szenen hat er einfach irgendwelche überdramatisierten Anfälle, die von seinen Freunden als normal abgetan werden. Sie sind aber so überdramatisiert, dass es mir nicht vorkam, als wäre das nur Teil seines Charakters. Sowas wie seine fünf Minuten beispielsweise. Stattdessen hat es für mich immer wieder Fragen aufgeworfen, die ich gerne beantwortet gehabt hätte. Auch hier bleibt es aber oberflächlich.
Ansonsten wird einem als Leser durch den Wechsel der Erzählperspektiven ziemlich schnell klar, dass Theo ein deutliches Gewissen hat. Er bereut Entscheidungen und vergisst nichts so leicht und denkt unheimlich viel darüber nach. Mir schon fast zu viel, denn es bremst jedes Mal die Handlung und führt letztlich auch nie zu etwas. Er bleibt in Bezug auf Avery einfach unehrlich, was man als Leser schon ziemlich früh weiß. Diese ganzen Passagen, in denen er nicht mit der Sprach rausrückte, etwas kaputt machte, was er hätte retten können und quasi Momente erzeugt, die man immer erst am Wendepunkt der Geschichte, wenn das Paar kurzzeitig getrennt ist, erlebt. werden dadurch schon früher beschworen. Es gibt also mehrere solcher Passagen in diesem Buch, was es nicht unbedingt leicht macht, es zu lesen. Ich habe es dann tatsächlich ein paar Mal weggelegt, weil die Spannung leider verloren ging. Auch von Avery kommt dann nämlich nichts. Keine explosiven Szenen, keine Emotionen, nur bloßes Grübeln und das bringt einem als Leser, der schon weiß, worum es geht, einfach nichts.

Damit bin ich schon beim Handlungsverlauf und hier möchte ich gerne kritisieren, dass es auch emotional alles recht oberflächlich blieb. Ja, es gibt logische Entscheidungen, die einiges beeinflussen und immer schön alles vergegenwärtigen, was nicht vergessen werden sollte. So kann man als Leser die meisten Momente nachvollziehen. Allerdings sind die Übergänge zwischen den Gefühlen immer ziemlich abrupt und man bekommt als Leser gar nicht richtig mit, wie tief die Verbindung nun geht. Es wird schlicht nur gesagt, nicht aber beschrieben oder für den Leser erlebbar gemacht. So kann ich mir natürlich vorstellen, wie man sich in Theo und auch in Avery verlieben kann, von der Tiefe dessen, was zwischen ihnen ist, habe ich aber nur eine Ahnung. Das fand ich wirklich schade.

Und dabei fand ich die Thematik echt gut und auch sinnvoll aufgearbeitet. Nur wurde sie leider vom Rest nicht so unterstützt.

Fazit:
Dieses Buch hatte für mich einige Schwachstellen. So zum Beispiel, dass die Spannungselemente zu früh aufgelöst wurden und sich dann einfach in Phasen verliefen, in denen ich als Leser nicht viel Spaß an der Lektüre hatte. Die Liebesgeschichte ist irgendwo süß und gut durchdacht, allerdings bleibt es sowohl auf Schreibstilebene als auch auf Ebene der Emotionen zu flach und oberflächlich. Die Gefühle wollten nicht so richtig durchkommen. So kann man die Geschichte durchaus lesen, man sollte sich aber bewusst machen, dass man das Buch nicht in einem Rutsch durchliest.

3 von 5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 01.10.2020

Solider Urban-Fantasy-Roman mit süßer Liebesgeschichte

Das Flüstern der Magie
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Klappentext:
Die 19-jährige Fallon besitzt das Talent die Magie zu spüren. Daher betreut sie in der schottischen Hauptstadt ein Archiv für magische Gegenstände, die für Unwissende zum Risiko werden können. ...

Klappentext:
Die 19-jährige Fallon besitzt das Talent die Magie zu spüren. Daher betreut sie in der schottischen Hauptstadt ein Archiv für magische Gegenstände, die für Unwissende zum Risiko werden können. Eines Nachts trifft Fallon auf den geheimnisvollen Reed, mit dem sie sofort etwas zu verbinden scheint. Doch Reed hintergeht sie und entwendet einen magischen Gegenstand aus ihrem Archiv. Damit bringt er nicht nur Fallon in Bedrängnis, sondern auch die Einwohner Edinburghs in große Gefahr … Laura Kneidl wird mit diesem Roman alle Fans spannender und romantischer Fantasy begeistern.

Schreibstil:
Ich habe tatsächlich noch nicht viel von Laura Kneidl gelesen und das hier war mein erstes Buch abseits des New Adults. Allerdings ist es ja so, dass es sich hierbei um Urban Fantasy und dann auch noch mit Liebesgeschichte handelt. So fand ich, dass der Schreibstil da sehr gut passte. Ich finde immer, sie schreibt recht unkompliziert, sehr flüssig und sehr locker leicht. Zu diesem Genre passt das, bei einem High Fantasy-Roman wäre ich da kritisch, aber ich habe ja noch „Die Krone der Dunkelheit“ zu Hause, weshalb es sich theoretisch nachprüfen lässt. Ich bin auf jeden Fall gespannt.

Meine Meinung:
Die Protagonistin Fallon war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie ist ein klein wenig chaotisch und lebt in den Tag hinein, dennoch ist sie sich sehr bewusst über ihre Pflichten und nimmt diese sehr ernst. Ihren Eltern zu beweisen, dass sie es schaffen kann, ist quasi ihre Lebensaufgabe.

Ich wusste anfangs überhaupt nichts über die Regeln dieser erzählten Welt. Ich hatte keine Ahnung, was möglich ist und was nicht, die Idee, dass Fallon das Flüstern der Magie hört, war super um die Brücke zwischen gewöhnlichem und eigenen zu schlagen. Schön fand ich, dass einem durch Fallon bewusst wird, dass dieses Flüstern keineswegs nervig wie etwas ein Tinitus ist. Stattdessen ist es für Fallon etwas wundervolles und diese Begeisterung für die Magie zieht sich durch das ganze Buch und charakterisiert Fallon zu einem großen Teil. Sonst würde man wohl nicht verstehen, warum sie für die Magie soviel bereit ist zu opfern.

Reed fand ich ebenfalls klasse. Er hat Geheimnisse, diese bleiben jedoch zum Glück nicht nervig lange erhalten und einige entpuppen sich als etwas völlig Unerwartetes. Er bringt Fallon dazu, alles aus einer anderen Sicht heraus zu betrachten, sodass letztlich die Geschichte in ihrer Perspektive recht vielfältig wird. Zudem war Reed ein Faktor in der Geschichte, der auch das Reale, das nicht mit Magie versehene gegenwärtig bleiben lässt. Dadurch kann Fallon nicht einfach in ihre Welt abtauchen und das war es dann.

Was ich wirklich schön fand und was bei mir dem Buch einen großen Pluspunkt verleiht, ist, wie die Liebesgeschichte der beiden verläuft. Da ist kein kindliches Zögern, was ich so oft bei diesem Genre finde, dabei ist es doch kein Jugendbuch. Da wird nichts totgequatscht oder geschwiegen. Die beiden reden vernünftig miteinander, sind sich ihrer Gefühle füreinander bewusst und geben sich ihnen in einem Rahmen hin, der für mich perfekt zur Geschichte gepasst hat. Es ging nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam und gleichzeitig war es immer gegenwärtig, sodass man die Gefühle bei seiner Lektüre stets spürte und genießen konnte.

Nun zur Handlung und damit vielleicht erst einmal zur Welt und ihren Ideen: ich kann sagen, dass ich alles durchweg spannend fand, allerdings nicht, weil die Welt nun die größte Spannung vermittelte. Vielmehr ist das, was Laura Kneidl sich da für ihre Welt in Bezug auf Magie ausgedacht hat originell und gut angewandt. Es werden verschiedene Magische Gegenstände erwähnt, die wirklich cool sind und ihren Teil zur Geschichte beitragen. Viel spannender fand ich aber immer das Drumherum. Fallons beinahe oder ja, auf jeden Fall kriminelle Aktivitäten, um an diese Gegenstände heranzukommen (und das findet immer in unserer ganz normalen Welt statt), die Auswirkungen und Nachwirkungen, die die Gegenstände für ihre Besitzer oder andere Personen haben und die Aktion drumherum. Denn natürlich geht nicht immer alles glatt und es gibt tatsächlich ein größeres Handlungselement in der Story, dass von einer ziemlich actionreichen und gefährlichen, ich würde sagen „Mission“ erzählt.

In Bezug auf die Handlungsstränge, gibt es teilweise echt schöne Verwebungen, die letztlich auch zu einem Ergebnis führen, dass man zwar hätte erahnen können, dass aber durch die restliche Handlung soweit verdrängt wurde, dass es dennoch überraschend ist. Auch für Fallon. Ich will jetzt nicht Spoilern, aber es hat schön krimimäßige Züge.

Zudem wird auch auf Ebene der Emotionen und Beziehungen fein alles aufgearbeitet, sodass die Geschichte am Ende für den Leser zufriedenstellend abgeschlossen ist.

Letztlich hat mir nur das gewisse Etwas gefehlt, um dem Buch fünf Sterne geben zu können. Es hätte einfach noch etwas eindrücklicher, etwas verzwickter und nicht planmäßig funktionieren können. Irgendetwas, was beim Lesen einen Wow-Moment ausgelöst hätte.

Fazit:
Ein solides Urban-Fantasy-Buch mit einer richtig süßen, gut inszenierten Liebesgeschichte und interessanten Ideen auf Ebene der Fantasy. Ich habe es super schnell und gut lesen können, weil der Schreibstil das einfach unterstützt und die Protagonisten luden dazu ein, mit ihnen mitzufiebern. Erstaunlich viel Action und kriminelle Energie verleihen der Geschichte zudem eine besondere Spannung, die sie immer wieder zusätzlich interessant gestaltet. Mir hat einzig und allein noch ein etwas Mehr gefehlt. Das, was es zu einem Buch macht, dass ich nicht mehr vergessen kann.
Oh und Edinburgh wird einem auf jeden Fall schmackhaft gemacht!

Deshalb gibt es 4 von 5 Sterne von mir.

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