Wenn das Leben beginnt
Der Große GaryBenjamin ist nicht wie die breite Masse.
Zwängen unterworfen fällt es ihm schwer, an einem normalen Sozialleben teilzunehmen und dass seine Großmutter als sein Fels in der Brandung momentan nicht an seiner ...
Benjamin ist nicht wie die breite Masse.
Zwängen unterworfen fällt es ihm schwer, an einem normalen Sozialleben teilzunehmen und dass seine Großmutter als sein Fels in der Brandung momentan nicht an seiner Seite weilt, befeuert seine Situation noch. Als er am Strand einen verlorenen Hund findet, ahnt er nicht, wie dieser sein Leben auf den Kopf stellen könnte.
Auch wenn Benjamins Zwänge individuell sind, so sind doch viele Menschen ebenfalls ihren eigenen Dämonen ausgeliefert. Gary, in vierbeiniger Mission, bricht die eingefahrenen Spuren auf und zwingt wiederum Benjamin, aus seiner Komfortzone auszubrechen.
Vielleicht hat der ein oder andere auch Begegnung mit einem befellten Lebensveränderer gemacht und kann ein Lied zu dem Satz singen, dass man nicht den Hund bekäme den man will, sondern den, den man bräuchte. Benjamin hätte wohl gerne verzichtet.
Wobei so ein Einschlag nicht zwangsläufig auf vier Beinen um die Ecke kommt.
Das Verhältnis von Benjamin und Gary zeigt wiedermal, dass Worte nicht nötig sind um sich zu verstehen und Kommunikation ihren eigenen Weg findet.
Auch die menschlichen Kontakte, die Benjamin auf seinem Weg macht, prägen den Fortgang der Geschichte mit lauten und leisen Tönen.
Unweigerlich reflektiert man als Leser sein eigenes Leben, nicht nur hinsichtlich Benjamin.
Das Buch ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was passiert, wenn man sich traut einen Schritt in eine andere Richtung zu wagen.
Für mehr Mut, Vertrauen in sich selbst, offene Augen und Herzen. ❤️
Ein Schatz, nicht nur für Tierfreunde.