Profilbild von Squirrel

Squirrel

Lesejury Star
offline

Squirrel ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Squirrel über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2022

Es wird chaotisch und sehr lustig

Die Schule der magischen Tiere 12: Voll das Chaos!
0

Ein Brief bringt Unruhe in die magische Zoohandlung. Mister Morrison und Miss Cornfield reisen ab. Sie wissen nicht, dass sich im Bus ein paar Kinder mit ihren magischen Tieren versteckt haben.
In der ...

Ein Brief bringt Unruhe in die magische Zoohandlung. Mister Morrison und Miss Cornfield reisen ab. Sie wissen nicht, dass sich im Bus ein paar Kinder mit ihren magischen Tieren versteckt haben.
In der Zoohandlung herrscht nach kurzer Zeit voll das Chaos.

Diesmal spielt die Geschichte nicht in der Wintersteinschule. Das Abenteuer wurde verlegt. Das Chaos entsteht bei Mr. Morrison daheim. Die Erdmännchen machen Eisbär Murphy verrückt.
Die Presse sucht die Schlange und das Geheimnis der magischen Zoohandlung ist in Gefahr.
Die Kinder mit ihren magischen Tieren halten zusammen und versuchen das Unheil aufzuhalten.

Hier kommt jede Spaß und Spannung auf. Was die Kinder erleben, ist mal was ganz anderes, als der Schulalltag.
Es ist schön, dass sie gemeinsam an dem Chaos arbeiten. Da wird den jungen Lesern wieder gezeigt, Freundschaft ist wichtig und auf andere zugehen. Auch teilen, etwas von sich abgeben ist hilfreich und freundlich.
Margit Auer schreibt detailreich und farbenfroh. Die Bilder von Nina Dulleck passen wie immer toll ins Buch.

Es wird sehr interessant und die Kinder machen eine verblüffende Entdeckung.

Die Reihe der magischen Tiere geht weiter. Da haben junge Leser noch viel Spaß dran.
Die Bücher sind einfach zu lesen, die Schrift ist etwas größer, so kommen auch die Kleinen gut durch das Buch. Auch zum Vorlesen sind die magischen Tiere gut geeignet, durch die Bilder wirkt die Geschichte sehr lebendig.


  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.01.2022

Too much violence

Too Late
0

"Too late" war zunächst als privates Projekt von Colleen Hoover geplant. Nach Anfragen der Verwandten und Freunden hat die Autorin die Geschichte häppchenweise im Internet gepostet. Die Nachfrage wuchs ...

"Too late" war zunächst als privates Projekt von Colleen Hoover geplant. Nach Anfragen der Verwandten und Freunden hat die Autorin die Geschichte häppchenweise im Internet gepostet. Die Nachfrage wuchs und das Buch entstand.

Der Ausflug in die Thriller Region ist Colleen Hoover gelungen. Sie kann auch anders als rosarot und bittersüß.
Drogen, Sex, Gewalt, scharfe Worte, normal gehört eine Trigger Warnung rein. Zumindest ist dies bei den aktuellen Büchern mit Kraftausdrücken und Gewalt so.

Mir hat die Geschichte nicht ganz so gut gefallen. Meine Bewertung fällt trotzdem nicht allzu negativ aus. Das Buch ist gut, für mich ist die Thematik nicht sympathisch genug. Die Charaktere haben mich nicht überzeugt. Zur Story passen sie sehr gut.
Ich konnte jedoch die Aktionen nicht nachvollziehen, Sloanes Verhalten war mir zu überzogen. Ihre Beziehung zu Asa fand ich recht übertrieben. Asa ist extrem dominant und fackelt nicht lange. Sloane möchte weg von ihm, schafft es nicht.
Er lügt und betrügt, sie kuscht und leidet erbärmlich. Einziger Lichtblick war Luke, der hat seine Rolle gut gespielt. Zwar nicht der perfekt Job, zumindest ausbaufähig.
Das Milieu ist treffend gewählt, die Handlungen passen dazu.

Es ist deutlich spürbar, dass dies ursprünglich ein Schreibexperiment war. Die Zusammenfassung zu einem Buch ist nicht optimal gestaltet. Der Schreibstil ist gewohnt sehr gut. Die Kapitel haben als Überschrift den Namen, wer gerade erzählt.
Dieses Umschalten schafft Colleen Hoover bestens.

Wer zum ersten Mal ein Buch von Colleen Hoover liest, sollte nicht zu "Too late" greifen. Da gibt es bessere Werke zum anfangen. Fans der Autorin werden auch "Too late" gut finden.
Ich bin nicht 100%ig überzeugt, dennoch wohlgesonnen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.01.2022

Ein Panzer, der sich nicht knacken lässt

Der Panzer des Hummers
0

"Der Panzer des Hummers" von Caroline Albertine Minor, wohnhaft in Kopenhagen,
ist eine Geschichte über drei Geschwister die sehr verschieden sind.
Niels, Ea und Sidsel leben ihr Leben ohne besondere ...

"Der Panzer des Hummers" von Caroline Albertine Minor, wohnhaft in Kopenhagen,
ist eine Geschichte über drei Geschwister die sehr verschieden sind.
Niels, Ea und Sidsel leben ihr Leben ohne besondere Ambitionen.
Ea lebt in Amerika mit ihrem Freund Hector und seiner Tochter Coco. Aus einem Gedanken heraus sucht sie den Kontakt zur toten Mutter. Die Seherin Beatrice schafft es, doch wer antwortet, ist nicht die Mutter, der ungeliebte Vater meldet sich.

Niels ist Plakatierer und wurschtelt sich so durch.
Sidsel ist alleinerziehend, ihre Tochter Laura ist sechs Jahre alt.

Die Kapitel zeigen immer an, von wem gerade die Rede ist. Dies ist sehr wichtig, da der Lesefluss anstrengend ist. Zu Beginn ist ein Namenauflistung der wichtigsten Personen. Dort habe ich oft hin geblättert, da die Namen teilweise schwer zu merken waren.

Zusammenhanglos dümpelt die Geschichte vor sich hin. Die Erzählungen über die Geschwister haben kaum einen Zusammenhang.
Wie die Geschwister zueinander stehen, wird mäßig gut erzählt.
Es ist eine unvergorene Suppe, die leise vor sich hin kocht. Die Mischung will sich nicht verbinden. Es ist ein abstruser Mix aus Lebenserzählungen und eine aneinander Reihung von Situationen.

Die kurzen Einblicke ins Jenseits brachten mir zunächst Interesse. Die tote Mutter kommt zu Wort, aber nicht besonders gut zu Geschichte passend. Die Wortwahl der toten Mutter ist seltsam und schwer verständlich.

Ich hatte mir mehr vom Buch versprochen, meine Erwartungen waren zu hoch. Insgesamt gebe ich 3 Sterne, mich überzeugt es nicht und hat mich eher verwirrt als gut unterhalten.
Diogenes Fans kommen sicher voll auf ihre Kosten.


  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.01.2022

Auch ungesprochene Worte können weh tun

All das Ungesagte zwischen uns
0

Es ist faszinierend, wie es Colleen Hoover wieder geschafft hat, mich völlig in den Bann zu ziehen. Sie ist die Königin der Worte und der Emotionen.
Dieses Buch macht süchtig nach noch mehr. Ich wollte ...

Es ist faszinierend, wie es Colleen Hoover wieder geschafft hat, mich völlig in den Bann zu ziehen. Sie ist die Königin der Worte und der Emotionen.
Dieses Buch macht süchtig nach noch mehr. Ich wollte weiterlesen und von den Figuren viel mehr erfahren. Es ist eine Geschichte, vollgepackt mit tiefen Gefühlen und mächtigen Worten.
Das Ungesagte hat enorm viel Intensität, die stummen Sätze, die fallen, haben mehr Kraft und haben mich mitgerissen.

Ein Unfall zerstört in Morgan all ihre Träume und ihren Glauben. Anscheinend basiert ihr Leben auf einer Lüge. Die Beziehung zu ihrer Tochter Clara droht zu zerbrechen.
Der einzige Mensch, der Morgan aus diesem tiefen Loch holen könnte, ist die falsche Person.
Aber was soll sie tun, wenn ihr Herz blutet und geheilt werden möchte?

Eine Achterbahn der positiven und negativen Emotionen rast durch die Seiten.
Ich hatte keine Chance auszusteigen, was ich auch nicht gewollt hätte, die Geschichte ist so toll. Die Figuren phantastisch gewählt. Der Sog ist unglaublich intensiv.
Die Liebe tut weh, die Liebe heilt, die Liebe tröstet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.01.2022

Zuckerfrei genießen und gesund essen

Die Ernährungs-Docs – Zuckerfrei gesünder leben
0

Zuckerfrei leben und genießen. Erstmal schier unmöglich. Doch bei genauerem Hinsehen ist es möglich und lecker.
Zucker ist in sehr vielen Fertigprodukten und eingelegten Obst- und Gemüsesorten.
Der Blick ...

Zuckerfrei leben und genießen. Erstmal schier unmöglich. Doch bei genauerem Hinsehen ist es möglich und lecker.
Zucker ist in sehr vielen Fertigprodukten und eingelegten Obst- und Gemüsesorten.
Der Blick lohnt sich hinter die Kulissen.
Das Kleingedruckte muss groß gelesen werden. Es ist eine Unverschämtheit der Lebensmittelindustrie, den Kunden im Dunkeln zu lassen. Schön winzig die Inhaltsstoffe und Nährwerte aufdrucken, damit der Kunde blind danach schnappt.

Die Ernährungs-Docs fühlen auf den Zahn, bevor es Karies gibt. Lehrreich, aber nicht Lehrerhaft wird die zuckerredudierte Ernährung näher gebracht.
Bunte und sehr lecker aussehende Bilder machen den Mund wässrig.
Ob Hauptgericht, Nachttisch oder Snack, alles einfach nach zu machen und schnell verspeist, weil alles super lecker ist.

Beim Lesen bleibt der Keks im Hals stecken, wenn bewusst wird, was da drin ist und wie viel Zucker.
Und schon wird der Kaffee und Tee Zuckerfrei geschlüpft.

Im herkömmlichen Supermarkt ist in Gemüsekonserven und Brotaufstrichen jede Menge unnötiger Zucker drin. Besser zu Bioprodukten greifen, die kommen ohne die weiße Sünde aus. Vieles lässt sich süßen, mit gesunden Dingen. Zum Beispiel Honig, Kokosblütenzucker und Obst.

Also in Zukunft die Lupe mit zum Einkaufen nehmen, um das Kleingedruckte lesen zu können. Mit der Zeit ist der Mensch lernfähig und weiß spontan, was gesünder ist.

Definitiv ein Plus in der Küche, die Ernährungs-Docs haben es echt drauf.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere