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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.12.2024

Deutlich besser als Band 1

Wildfire
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Die Geschichte von Aurora und Russ konnte mich von Anfang an besser packen als die Geschichte von Nate und Anastacia. Mir gefiel vor allem das Setting im Sommercamp - da war so viel Wärme, Spaß und Freude ...

Die Geschichte von Aurora und Russ konnte mich von Anfang an besser packen als die Geschichte von Nate und Anastacia. Mir gefiel vor allem das Setting im Sommercamp - da war so viel Wärme, Spaß und Freude zu spüren, dass ich mich gerne an meine eigene Sommercamp-Zeit zurückerinnert gefühlt habe.

Russ fand ich als Typ einfach super, eine total gute Mischung aus schüchtern, gefühlvoll und leidenschaftlich. Aurora hat mir auch gut gefallen, auch wenn sie es mir gerade anfangs mit ihrer LMAA-Einstellung nicht leicht gemacht hat. Beide haben im Laufe des Buchs eine gute Entwicklung hingelegt und ihre jeweiligen Vaterkomplexe zu beherrschen gelernt.

Positiv aufgefallen ist mir außerdem das Ende. Nachdem mir das in Band 1 viel zu kitschig und klischeebeladen war, war ich nun in Band 2 sehr zufrieden mit der Entscheidung der Autorin.

Womit ich wiederum gar nicht zufrieden war, das waren die vielen Wiederholungen, gerade auch innerhalb der beiden Bände. Ich spreche hier von einzelnen Wörtern, aber auch von sich ständig wiederholenden Ausdrücken oder sogar Szenen, die recht ähnlich in Band 1 und 2 vorkommen. Man müsste zum Beispiel mal zählen, wie oft der Ausruf "Himmel!" vorkommt - und zwar aus dem Mund aller vier Protagonisten. Ein wenig mehr Abwechslung wäre hier echt schön gewesen.

Nachdem ich das Buch als Hörbuch gehört habe, noch eine Sache zu den Sprechern: Beide haben für mich wunderbar zu den Protagonisten gepasst und im Gegensatz zu Band 1 hat man hier auch viel deutlicher die Absätze im Buch herausgehört. Hat für mich super harmoniert!

Mein Fazit: Deutlich besser als Band 1, was vermutlich daran lag, dass mich die Handlung besser mitnehmen konnte. Band 3 kriegt auf jeden Fall auch nochmal eine Chance von mir. "Wildfire" bekommt 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 30.11.2024

Spicy Sports Romance - viel Buch mit wenig Inhalt

Icebreaker
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Ich habe das Hörbuch gehört, weil mich das Cover angesprochen hat. Es wirkt modern und ließ mich auf eine romantische Sports Romance hoffen. Bereits in den ersten Kapiteln stellte sich heraus, dass das ...

Ich habe das Hörbuch gehört, weil mich das Cover angesprochen hat. Es wirkt modern und ließ mich auf eine romantische Sports Romance hoffen. Bereits in den ersten Kapiteln stellte sich heraus, dass das Buch zu einem Großteil aus sehr explizit beschriebenen Sexszenen besteht. Kann man mögen - oder überspringen. Leider fehlte mir abgesehen davon das gewisse Etwas an der Handlung. Die Geschichte war recht vorhersehbar, wirkte oft konstruiert und wies jede Menge Längen auf, die es mir enorm schwierig machten, bei der Stange zu bleiben. Der erhoffte Sport war zwar vorhanden, aber nicht in dem Maße, das ich mir gewünscht hatte. Man wusste zwar, dass Nate und Anastacia Sportler sind, bekam davon aber nicht allzu viel mit. Außerdem fehlte mir die Tiefe - vieles wurde nur angerissen, während Belanglosigkeiten schon fast zu Brei gekaut und oft wiederholt wurden.

Die Charakterentwicklung war zweifelsohne vorhanden, vor allem bei Anastacia. Nate konnte ich bis zum Ende nicht so recht greifen. Er war ein Zwischending aus selbstbewusstem Mannschaftskapitän, liebevollem Freund und Schwerenöter, aber mehr kann ich über ihn eigentlich nicht sagen. An sich ein cooler Typ, aber so richtig gefühlt hab ich ihn nicht.

Zum Hörbuch selbst muss ich sagen, dass ich mit den Stimmen der Sprecher sehr glücklich war. Die beiden haben wunderbar gepasst. Einzig die Stellen, an denen im Buch wahrscheinlich Absätze gewesen wären, fand ich etwas unglücklich, weil die Geschichte in einem Rutsch durcherzählt wurde und man mit plötzlichen Sprüngen konfrontiert war, die beim Lesen wahrscheinlich besser zu erkennen gewesen wären.

Mein Fazit: Mit 560 Seiten und 15 Std. Hörzeit ein richtiger Wälzer. Etwas weniger Spice und eine straffere Handlung hätte dem Buch nicht geschadet. Den Epilog hätte ich persönlich nicht gebraucht - das war mir zu viel heile Welt und ich hätte gerne gehabt, dass das Buch vorher endet. Ansonsten nett für zwischendurch und damit 3 von 5 Sterne wert.

Veröffentlicht am 23.11.2024

Schönes Thema mit Macken

Whitestone Hospital - Saved Dreams
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Die Whitestone Hospital-Reihe von Ava Reed erinnert mich immer an meine "wilden Jahre", in denen Arztserien à la Grey's Anatomy zu meinem Alltag gehörten. Auch Band 4 fügt sich nahtlos in dieses Schema ...

Die Whitestone Hospital-Reihe von Ava Reed erinnert mich immer an meine "wilden Jahre", in denen Arztserien à la Grey's Anatomy zu meinem Alltag gehörten. Auch Band 4 fügt sich nahtlos in dieses Schema ein - auch diesmal begleiten wir wieder die jungen Assistenzärzte im Whitestone Hospital, es gibt jede Menge Drama und natürlich geht es auch hier wieder um die große Liebe.

Ava Reed hat sich diesmal an eine queere Geschichte herangewagt und ich finde, sie hat das ganz gut gemacht. Es ist eine Slow Burn Romanze, die mehr von den kleinen Gesten lebt als von den großen, und das hat die Love Story zwischen Jane und Abby sehr glaubwürdig gemacht. Bitte verurteilt mich nicht, aber ich muss gestehen, dass ich mir ein anderes Setting dafür gewünscht hätte als die sowieso schon sehr frauenlastige Gynäkologie. Aber so hätte der Rest der Handlung dann natürlich nicht funktioniert.

Ein zentraler Punkt der Handlung ist das Trauma, das Jane durchlebt und bis heute nicht verarbeitet hat. Die Geschichte hat dadurch leider einen ziemlich schweren Grundton, der es mir oft ein wenig schwer gemacht hat, das Buch weiterzulesen. Ich hätte mich gefreut, wenn sie etwas früher darüber hätte sprechen können und dadurch dem Buch zu etwas mehr Leichtigkeit verholfen hätte.

Eine Sache, die mir schon bei den ersten drei Bänden aufgefallen ist: Die Autorin versucht immer möglichst viel Lehrreiches in ihren Büchern anzusprechen. Für meinen Geschmack ist das regelmäßig zu viel des Guten - es fühlt sich beim Lesen oft sehr belehrend an und lässt den Verlauf der Geschehnisse manchmal unnatürlich wirken (hier zum Beispiel die Szene in der Cafeteria). Das Motiv dahinter ist natürlich ein hehres und sei auf jeden Fall lobend erwähnt, die Umsetzung wiederum fand ich nicht so gelungen. Weniger ist manchmal eben doch mehr.

Mein Fazit: Für Fans der Reihe ein absolutes Must Read. Dennoch siedle ich meine Bewertung aus oben genannten Gründen mit 3,5 von 5 Sternen im Mittelfeld an. Ich freue mich riesig, dass es einen fünften Band gibt und bin gespannt auf die Geschichte von Ian und Jess.

Veröffentlicht am 21.11.2024

Kommt leider nicht an Band 1 ran.

One Of Six - Vertrauen
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Nachdem ich Band 1 der Dilogie sehr packend und spannend gefunden habe, war die Vorfreude auf Band 2 "One of six - Vertrauen" groß. Leider kam das Buch nicht an Band 1 ran.

Die Cover dieser Reihe finde ...

Nachdem ich Band 1 der Dilogie sehr packend und spannend gefunden habe, war die Vorfreude auf Band 2 "One of six - Vertrauen" groß. Leider kam das Buch nicht an Band 1 ran.

Die Cover dieser Reihe finde ich wunderschön, und dass Kim Nina Ocker nicht nur New Adult und Fantasy schreiben kann, hat sie ebenfalls bewiesen. Auch die Grundidee der Dilogie hat mir total gut gefallen. Mein Problem mit Band 2 war inhaltlicher Natur - mir war nach dem Ausschlussprinzip relativ schnell klar, wer unser Mr. / Ms. X ist - damit war auch recht bald die Luft raus und die Geschichte zog sich wie Kaugummi. Die Intention des Täters konnte ich am Ende durchaus nachvollziehen, dennoch fand ich sein Vorgehen total seltsam, es wirkte alles recht konstruiert und willkürlich und an der ein oder anderen Stelle fehlte mir die Logik. Ich hätte grundsätzlich gerne mehr zum Background der einzelnen Personen erfahren - einige Charaktere rückten im Vergleich zu den anderen komplett in den Hintergrund und waren die meiste Zeit nur schmückendes (oder besser füllendes) Beiwerk.
Auf den letzten 50 Seiten wurde die Geschichte nochmal etwas lebhafter und interessanter. Aber auch hier fehlte mir zum Teil die Logik.

Was mir wiederum gut gefallen hat, war der Umgang der verschiedenen Personen mit ihren Erlebnissen. Man hat gesehen, welche Auswirkungen ein Trauma auf den Alltag eines Menschen haben kann und wie sehr dadurch zwischenmenschliche Beziehungen erschwert werden.

Außerdem hat mir das Thema mit dem gläsernen Menschen gut gefallen. Bücher wie dieses sensibilisieren mich immer sehr stark im Umgang mit den Sozialen Medien und dem Internet. Denn unsere digitalen Fußabdrücke sind nun mal deutlich zu leicht nachzuverfolgen und machen uns angreifbar.

Mein Fazit: Tolles Thema, wunderbarer Schreibstil, aber leider inhaltlich mit einigen Macken. Ich hatte mir mehr erwartet und vergebe 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 21.11.2024

Fleischklößchen-Alarm!

Gregs Tagebuch 19 - So ein Schlamassel!
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So ein Schlamassel! Greg muss mit seiner Familie und der kompletten Verwandtschaft mütterlicherseits Urlaub auf der Insel Knitterfels machen. Beengte Platzverhältnisse im Ferienhäuschen werden dabei ebenso ...

So ein Schlamassel! Greg muss mit seiner Familie und der kompletten Verwandtschaft mütterlicherseits Urlaub auf der Insel Knitterfels machen. Beengte Platzverhältnisse im Ferienhäuschen werden dabei ebenso zur Herausforderung wie die gemeinsame Freizeitgestaltung und die Nachwehen einer verschmähten Jugendliebe. Am Ende des Aufenthalts lauert ein großes Familiengeheimnis und der absolute Fleischklößchen-Super-GAU…

Das Buch war für mich bisher eines der besten der Reihe. Für mich als Erwachsene gibt es so viele Szenen, in denen man sich selbst oder eigene Erlebnisse mit der lieben Verwandtschaft wiedererkennt – einfach wunderbar.
Auch die Bilder sind wieder die totalen Kracher und eine perfekte Untermalung zum Text. Ich feiere Jeff Kinney dafür, dass er es in seinen Büchern immer wieder schafft, vom Hundertsten ins Tausendste zu kommen, und am Ende doch noch eine runde Sache daraus zu machen.

Mein Fazit: Höchstpunktzahl – 5 von 5 Sternen! Hat mir richtig gut gefallen und ich konnte viel lachen und Greg und seiner Sippe.

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