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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2020

Ein Muss für alle Romantasy Fans - sehr spannend!

Unendlich funkenhell
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Amy hat immer wieder Bilder im Kopf, die sie nicht zuordnen kann. Als sie Louis zum ersten mal trifft, hat sie das Gefühl ihn schon ewig zu kennen. Hängt das mit den Bildern zusammen?

Ab der ersten Seite ...

Amy hat immer wieder Bilder im Kopf, die sie nicht zuordnen kann. Als sie Louis zum ersten mal trifft, hat sie das Gefühl ihn schon ewig zu kennen. Hängt das mit den Bildern zusammen?

Ab der ersten Seite war ich komplett an die Geschichte gefesselt. Der Schreibstil ist so mega gut, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Am Anfang wird man mitten in die Story geschmissen. In diesem Fall fand ich das total passend und gut. Die Deja-vus von Amy sind sehr geheimnisvoll und ich wollte immer weiterlesen um mehr über sie zu erfahren. Meine Neugier wurde von Seite zu Seite immer größer. Von Kapitel zu Kapitel wird es immer spannender, weil man immer ein bisschen mehr erfährt. Der Spannungsaufbau im Buch ist sehr, sehr gelungen. Allerdings fand ich, wurde die Geschichte in der Mitte ein bisschen zu sehr in die Länge gezogen. Deshalb gibts auch einen halben Stern Abzug. Nathan und Louis sind sehr geheimnisvoll und es war wirklich sehr spannend zu erfahren, was es mit den beiden auf sich hat. Amy war mir auch schon zu Beginn an sympathisch. Sie ist wirklich sehr mutig und stark. Die Geschichte konnte mich immer wieder überraschen und ich konnte sie so gut wie nicht vorhersehen. Beim Lesen hat sich alles total real angefühlt. Das Setting in London war ein absoluter Traum.

Eine absolute Empfehlung für alle Romantasy Fans (und welche, die es noch werden wollen)! 4,5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.10.2020

Nett für zwischendurch - aber teilweise grenzwertige Aussagen

Very First Time
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Keely möchte unbedingt ihr erstes mal hinter sich bringen, bevor sie die Highschool beendet. Nachdem sie ihrem Freund das nicht sagen möchte, soll ihr bester Freund als "Testperson" dienen. Doch kann die ...

Keely möchte unbedingt ihr erstes mal hinter sich bringen, bevor sie die Highschool beendet. Nachdem sie ihrem Freund das nicht sagen möchte, soll ihr bester Freund als "Testperson" dienen. Doch kann die Freundschaft so bleiben, wie sie mal war?

"... Aber ich weiß, dass man diese Dinge nicht planen kann. Ich kann das nirgends nachschlagen, kann das nicht alles analysieren, bevor es passiert." Dieses Zitat ganz am Ende des Buches wird mir noch länger im Kopf bleiben. Das ist auch das, was das Buch eigentlich hätte rüberbringen sollen. Leider ist das nicht ganz gelungen, was ich total schade fand. Das Thema "Jungfräulichkeit" wurde meiner Meinung nach falsch dargestellt. Es kommt so rüber, als wäre es total peinlich und was schlimmes mit 18 noch Jungfrau zu sein. Das zieht sich auch leider durch das ganze Buch. Ich finde Keely geht mit dem Thema total falsch um. Viele Handlungen von der Protagonistin habe ich einfach nicht verstanden und konnte sie nicht nachvollziehen. Es war stellenweise sehr kindlich und irgendwie hat einfach keiner richtig nachgedacht. Leider konnte ich so auch keine richtige Verbindung zu den Figuren aufbauen. Außerdem finde ich, wird zu viel (illegal) Alkohol getrunken. Auch da wird, wie ich finde, ein falsches Bild vermittelt. An keiner Stelle wird erwähnt, dass man das eigentlich nicht tun sollte. Mit ihren 18 Jahren dürfte Keely in Amerika eigentlich noch nicht trinken. Auch, dass mit Alkohol intus noch Auto gefahren wird, und es nicht als schlimm dargestellt wird, finde ich falsch. Generell hat mir der Tiefgang in der Geschichte gefehlt. In der ersten Hälfte passiert fast nichts, doch dann nimmt alles an Fahrt auf. Das Buch ist schon ziemlich spannend geschrieben und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Der Schreibstil ist wirklich sehr gut. Jedoch konnte mich die Handlung leider nicht überzeugen. 2,5/5 Sterne. Leider kann ich das Buch nicht uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 03.10.2020

Ehrliches und realistisches Jugendbuch mit wichtigen Themen

In meinem Kopf klangs irgendwie besser
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Natalie hatte jahrelang Probleme mit sehr unreiner Haut und ihr Selbstbewusstsein hat sehr darunter gelitten. Als sich auch noch ihre Eltern trennen ist das Chaos perfekt. Eine Party ändert für Natalie ...

Natalie hatte jahrelang Probleme mit sehr unreiner Haut und ihr Selbstbewusstsein hat sehr darunter gelitten. Als sich auch noch ihre Eltern trennen ist das Chaos perfekt. Eine Party ändert für Natalie jedoch alles.

Am Anfang fand ich den Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig. Die Sätze wirken teilweise sehr abgehackt, das meinen Lesefluss leider beeinträchtigt und immer wieder ins stocken gebracht hat. Im Laufe des Buches konnte ich mich zum Glück dran gewöhnen. Aber ganz überzeugen konnte mich der Schreibstil leider nicht. Die Themen, die angesprochen werden konnten mich umso mehr überzeugen. Beispielsweise unreine Haut, die Trennung der Eltern, erste Liebe und generell das Erwachsenwerden. Diese wurden auch sehr gut ausgearbeitet und ausführlich behandelt. Dadurch wurde die Geschichte ziemlich tiefgründig. Das Buch ist einfach nur ehrlich und besonders. Es beinhaltet sehr viele Gedanken von Natalie, die sehr echt rüberkommen. Auch Gedanken, die man sonst eher selten in Büchern liest. Sie sind ehrlich und ungeschönt. Mir hat allerdings ein wenig die Spannung gefehlt. Mit Alex wurde ich leider nicht ganz so warm. Seine Handlungen fand ich teilweise ein bisschen unlogisch und komisch. Natalie fand ich schon ganz sympathisch, allerdings war sie mir oft viel zu negativ. Ich dachte mir oft: "Jetzt sei doch endlich mal ein bisschen optimistischer". Die Entwicklung von ihr fand ich allerdings sehr gut.

Insgesamt eine Empfehlung für eher jüngere Leser. 3,5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.09.2020

Sehr gefühlvoller und romantischer Wohlfühlroman

Hoch wie der Himmel
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Nach dem Tod von ihrem Mann zieht die Ärztin Annik mit ihrem Sohn nach Norwegen. Krister, ihr Chef, macht zunächst den Eindruck, dass er sie nicht mag. Doch er hat seine eigenen Gründe, warum er ihr aus ...

Nach dem Tod von ihrem Mann zieht die Ärztin Annik mit ihrem Sohn nach Norwegen. Krister, ihr Chef, macht zunächst den Eindruck, dass er sie nicht mag. Doch er hat seine eigenen Gründe, warum er ihr aus dem Weg geht.

Von Beginn an habe ich mich in die Atmosphäre in diesem Buch verliebt. Das Setting in Norwegen ist ein Traum. Die Geschichte passt perfekt, um es sich an herbstlichen Tagen gemütlich zu machen, denn sie hat meinen Körper von innen gewärmt. Der Schreibstil der von Julie Birkland ist wirklich sehr gut. Ich bin nur so durch die einzelnen Seiten geflogen. An keiner Stelle kam Langeweile auf. Am Anfang fand ich zwar die Perspektive ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber das hat sich schnell gelegt. Die Geschichte konnte mich immer wieder aufs neue überraschen. Besonders interessant fand ich, dass man auch ein wenig über den Alltag als Ärztin und die Patienten erfahren hat. Bei einigen Szenen bin ich ganz schön dahin geschmolzen. Krister ist soo, soo süß!! Ein absoluter Bookboyfriend. Seine Fürsorge, auch für Anniks Sohn, fand ich unglaublich. Mit Krister habe ich vor allem am Anfang ganz schön mitgefiebert. Auch Annik war mir von Anfang an sehr sympathisch. Mit ihr konnte ich richtig mitfühlen und wenn sie von ihrer Vergangenheit erzählt hat, musste ich ein paar Tränchen verdrücken. Das ganze Buch ist voller Gefühle und Tiefgang - das hat mich begeistert! Es ist zwar auch ein bisschen kitschig, aber das hat einfach zur Geschichte gepasst.

Eine klare Leseempfehlung! 5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 16.09.2020

Spannend bis zur letzten Seite

Blue Sky Black. Ohne Dunkelheit keine Sterne
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Mila hat zusammen mit ihren Eltern in den USA gelebt, bis einige Naturkatastrophen die Welt erschüttert haben. Ab diesem Zeitpunkt muss sie in Kanada selbst für sich sorgen. Die Welt ist nicht mehr so, ...

Mila hat zusammen mit ihren Eltern in den USA gelebt, bis einige Naturkatastrophen die Welt erschüttert haben. Ab diesem Zeitpunkt muss sie in Kanada selbst für sich sorgen. Die Welt ist nicht mehr so, wie sie früher war. Plötzlich trifft sie auf einen jungen Mann - und das Abenteuer beginnt.

Ab der ersten Seite konnte mich die Dystopie total fesseln. Ich konnte sie gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist unglaublich gut und flüssig zu lesen. Die aufgetretenen Naturkatastrophen, wie z.B. ein riesiger Vulkanausbruch, haben mich total fasziniert. Es war total spannend zu erfahren, wie diese entstanden sind. Das Buch fand ich überhaupt nicht vorhersehbar. Es gab immer wieder Überraschungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hätte. Ich hätte mir vielleicht nur noch ein paar mehr romantische Szenen gewünscht. Die Handlung fand ich total gelungen. Die einzelnen Ereignisse waren so gut ausgearbeitet und sie konnten mich sehr faszinieren. Die Geschichte war von vorne bis hinten sehr stimmig und die Idee dahinter ist wirklich unglaublich gut. Das Buch konnte mich auch ein bisschen zum Nachdenken bringen. Obwohl es Fantasy ist, hat es sich für mich so angefühlt, als könnte sowas wirklich passieren. Die einzelnen Szenen konnte ich mir wunderbar bildlich vorstellen. Auch die Charaktere fand ich mega gut! Vor allem Doris hat es mir angetan. Mich hat ihr Tatendrang und ihre Zielstrebigkeit total begeistert. Aber auch mit Mila konnte ich sehr gut mitfühlen und mitleiden.

Ein Buch, das großes Potential hat, zu meinen Jahreshighlights zu zählen. 5/5 Sterne.

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