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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.06.2020

Eine super Idee mit tollen Protagonisten

Time to Love – Tausche altes Leben gegen neue Liebe
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Leena hat eine Präsentation bei ihrem Arbeitgeber in London vermasselt und wird daher gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Sie beschließt zu ihrer Großmutter Eileen zu fahren. Die beiden kommen auf die Idee ...

Leena hat eine Präsentation bei ihrem Arbeitgeber in London vermasselt und wird daher gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Sie beschließt zu ihrer Großmutter Eileen zu fahren. Die beiden kommen auf die Idee ihr Leben für ein paar Wochen zu tauschen.

Die Idee hinter dem Buch finde ich einfach nur genial. Es war so schön zu sehen, wie die beiden sich in dem jeweiligen Leben des anderen zurecht finden. Total erstaunt hat mich, was sie daraus machen und lernen. Besonders die Entwicklung von beiden konnte mich total überzeugen. Das Buch ist sehr humorvoll und ich kam oft aus dem Lachen gar nicht mehr raus, beispielsweise, als sie auch noch Handys getauscht haben. Doch auch die Emotionen kamen nicht zu kurz. Es wurden sehr wichtige Themen angesprochen. Vor allem ging es um die Trauerbewältigung und wie unterschiedlich sie sein kann. Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen. Den halben Stern Abzug gibt es nur, weil ich finde, dass manche Szenen ein bisschen zu übertrieben waren. Das Buch ist aus der Sicht von Leena und Eileen verfasst. Beide Protagonisten konnten mich sehr von sich überzeugen. Mit beiden konnte ich total mitfühlen. Besonders die Großmutter Eileen fand ich einfach nur den Knaller! Aber auch alle Nebencharaktere konnte ich total in mein Herz schließen. Die Geschichte hatte so viel Wahres und die ernsten Themen fand ich sehr gut verpackt.

Eine absolute Leseempfehlung! 4,5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 26.06.2020

Ein wunderschöner Roman zum Wohlfühlen

New Promises
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Will und Izzy, die Snowboardlehrerin, sind schon immer beste Freundin. Doch eigentlich will Izzy mehr. Doch dann taucht der zunächst noch unsympathische Star Cole in Green Valley auf. Auch diesen findet ...

Will und Izzy, die Snowboardlehrerin, sind schon immer beste Freundin. Doch eigentlich will Izzy mehr. Doch dann taucht der zunächst noch unsympathische Star Cole in Green Valley auf. Auch diesen findet sie mit der Zeit immer anziehender.

Schon ab der ersten Seite war ich total in das Buch verliebt. Der Schreibstil ist einfach so wunderbar flüssig zu lesen und ich konnte jedes einzelne Wort total genießen. Man fühlt sich direkt sehr wohl in der Geschichte und hach nach Green Valley würde ich auch gerne ziehen. Die Kleinstadt wird total schön beschrieben. Auch die Charaktere waren super authentisch, man muss sie einfach ins Herz schließen. Auch wenn ich Will am liebsten immer mal wieder durchgeschüttelt hätte. Izzys Humor lässt sie sehr sehr sympathisch wirken. Ich musste total oft einfach mega grinsen. Es hat sich so angefühlt als würde ich Izzy schon ewig kennen. Besonders die Dialoge konnten mich begeistern. Die Handlung ist einfach nur zum Wohlfühlen. Ich konnte total in die Geschichte abtauchen und hatte sehr viel Spaß beim Lesen.

Der zweite Teil hat mir noch besser gefallen als New Beginnings. Man kann die Bücher aber auch unabhängig voneinander lesen. Würde aber schon empfehlen mit New Beginnings anzufangen, weil man die Charaktere dann in New Promises wieder trifft. Eine Reihe, die ich euch total ans Herz legen kann. Absolute Empfehlung! 5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.06.2020

Netter Jugendroman für zwischendurch

The Summer of Us
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Nach ihrem Schulabschluss machen die 5 Freunde Ray, Aubrey, Clara, Jonah und Gabe eine Interrail-Reise durch Europa, bevor jeder an einer anderen Uni in größerer Entfernung studiert.

Gleich zu Beginn ...

Nach ihrem Schulabschluss machen die 5 Freunde Ray, Aubrey, Clara, Jonah und Gabe eine Interrail-Reise durch Europa, bevor jeder an einer anderen Uni in größerer Entfernung studiert.

Gleich zu Beginn wird man in die Geschichte reingeworfen. Das Buch ist aus der Sicht von Rae und Aubrey verfasst. Mir haben ein paar Erklärungen über die verschiedenen Charaktere gefehlt und wie sie zusammenhängen. Die Freundschaften klären sich dann auch erst im Laufe des Buches auf. Generell geht die ganze Handlung ziemlich Schlag auf Schlag. Das Buch beinhaltet wenige Erklärungen oder Beschreibungen, was meine Vorstellungskraft immer ein bisschen eingeschränkt hat. So konnte ich leider auch keine richtige Bindung zu den Figuren aufbauen. Doch der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich fand ihn sehr außergewöhnlich bzw. besonders. Die ganze Geschichte liest sich wie eine Melodie. Auch ist das Buch sehr gefühlvoll und spricht ein wichtiges Thema an. Was mich ein bisschen gestört hat ist das Wort "Bitch" das ungefähr zweimal vorkam..

Ich finde es steht nicht die Reise durch Europa im Vordergrund, sondern die Veränderungen der Freundschaft und die Selbstfindung. Die Entwicklung von allen Charakteren ist erstaunlich und hat mir sehr gut gefallen. Leider findet der größte Teil der Handlung im Zug statt. Wahrscheinlich saßen sie auch die meiste Zeit im Zug, dennoch hätte ich mir ein paar mehr Beschreibungen der Städte gewünscht. Gut gefallen hat mir, dass Bücher eine größere Rolle spielen. Das hat Aubrey total sympathisch gemacht.

Insgesamt ein netter Roman für Jugendliche, der schön für zwischendurch zum Lesen ist. 3/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.06.2020

Schöner Schreibstil und tolles Setting auf der Wilflower Ranch

Wildflower Summer – In deinen Armen
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Olivia hat erst vor kurzem durch einen tragischen Unfall bei der Army ihren Bruder Justin verloren. Plötzlich steht Nate, ein ehemaliger Freund und Kollege von Justin, vor Olivias Haustür. Nate wurde ...

Olivia hat erst vor kurzem durch einen tragischen Unfall bei der Army ihren Bruder Justin verloren. Plötzlich steht Nate, ein ehemaliger Freund und Kollege von Justin, vor Olivias Haustür. Nate wurde von ihrem sterbenden Bruder aufgefordert auf Olivia aufzupassen.

Am Anfang hatte ich ein paar Startschwierigkeiten mit diesem Buch. Ich musste mich erst an die Perspektive gewöhnen. Das Buch ist nicht aus der Ich-Perspektive verfasst. Teilweise wird von Satz zu Satz gewechselt, von wem gerade die Rede ist. Das fand ich ein bisschen schwierig zu erkennen und hat den Lesefluss ein wenig gestört. Doch insgesamt hat mir der Schreibstil sehr, sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich total locker, leicht und flüssig lesen. Vor allem die Beschreibungen der einzelnen Figuren und des Settings konnten mich überzeugen. Die Wildflower Ranch ist wirklich einzigartig. Nate wurde so unglaublich realistisch dargestellt, dass ich ihn immer direkt bildlich vor Augen hatte. Ein muss schon wirklich sehr sexy sein und ich verstehe, warum ihn Olivia so anziehend findet. Auch mit den Charakteren musste ich erstmal warm werden, das hat leider etwas länger gedauert. Die Geschichte ist immer mal wieder humorvoll und genau mein Humor. In der ersten Hälfte haben mir noch ein paar Gefühle gefehlt. Ich konnte dadurch ein paar Handlungen der beiden nicht so ganz nachvollziehen. Das Buch fand ich alles andere als ruhig. Es war immer mal wieder ziemlich dramatisch und spannend. Der Aufbau der Handlung war von vorne bis hinten total stimmig. Ein Kritikpunkt von mir ist, dass ab der Hälfte zu viele erotische Stellen hintereinander folgen. Ich hatte das Gefühl, damit "müssen" noch ein paar Seiten gefüllt werden.

Doch insgesamt kann ich euch das Buch nur weiterempfehlen. 4/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.06.2020

Sehr philosophisch und für mich keine Handlung erkenntlich

Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte
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Der Bibliothekar Lazo träumt immer wieder von der verborgenen Stadt "Weep". Sein größter Traum ist es, einmal in diese Stadt zu gelangen. Diesem Ziel kommt er immer näher.

Leider wurde ich mit diesem ...

Der Bibliothekar Lazo träumt immer wieder von der verborgenen Stadt "Weep". Sein größter Traum ist es, einmal in diese Stadt zu gelangen. Diesem Ziel kommt er immer näher.

Leider wurde ich mit diesem Buch nicht so richtig warm. Die Idee dahinter fand ich zwar ziemlich gut und es ist auch total magisch, aber die Umsetzung hat mir nicht wirklich gefallen. Die Handlung war für mich nicht so ganz erkenntlich. Durch einen sehr ausführlichen und beschreibenden Schreibstil wurde alles nur umschrieben und es kam nichts richtig auf den Punkt. So ging es mir oft, dass ich nicht genau verstanden habe, was ich denn da jetzt eigentlich gelesen habe. Sehr oft saß ich mit einem großen Fragezeichen im Kopf vor dem Buch. Bis zum Ende hin wurde das leider auch nicht besser und ich habe die Geschichte nicht wirklich kapiert. Auch die Spannung hat unter dem Schreibstil gelitten, sie war kaum vorhanden. Die Handlung ist sehr geschichtlich angehaucht und der Schreibstil ziemlich poetisch bzw. philosophisch. Für mich war das leider nicht das Richtige. Lazo als Protagonist hat mir sehr gut gefallen, am Anfang hat man auch richtig viel über ihn erfahren, was ich sehr spannend fand. Leider rückte er im weiteren Verlauf eher in den Hintergrund. Ich hätte ihn gerne noch näher kennen gelernt. Generell waren es mir zu viele Charaktere. Immer wieder bin ich durch die doch sehr schwierigen Namen durcheinandergekommen.

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. 2/5 Sterne.

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