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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.08.2019

Sehr lebendiger Schreibstil mit toller Story

My Second Chance
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Das Buch handelt von der 17-Jährigen Basketballerin Lorn, die unglücklich in Theo verliebt ist. Dieser sieht in ihr nur eine sehr gute Freundin. Doch auch in der Schule läuft nicht alles rund, irgendwer ...

Das Buch handelt von der 17-Jährigen Basketballerin Lorn, die unglücklich in Theo verliebt ist. Dieser sieht in ihr nur eine sehr gute Freundin. Doch auch in der Schule läuft nicht alles rund, irgendwer hat es auf Lorn abgesehen und macht ihr das Leben schwer. Doch gemeinsam mit ihrer besten Freundin Cassidy übersteht sie auch die schwierige Zeit und auch das Verhältnis mit Theo verändert sich.

In das Cover von diesem Buch habe ich mich sofort verliebt. Es ist so wunderschön sommerlich. Der Schreibstil von Tanja Voosen hat mir richtig gut gefallen. Ich bin sehr gut in das Buch rein gekommen und es ist sehr flüssig zu lesen. Die einzelnen Szenen konnte ich mir richtig gut bildlich vorstellen und auch die Atmosphäre am Strand fand ich total schön. Die Seiten fliegen nur so dahin. Lorn und Theo waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Theo ist auch einfach nur zum Verlieben. Mit Lorn konnte ich so richtig mitfühlen, als sie immer wieder in Schwierigkeiten steckte - die Arme.. Und auch, dass sie ihre Energie immer entladen muss konnte ich sehr gut nachvollziehen. Sehr schön fand ich, dass man auch Lorns Freunde sehr gut kennen lernt. Sie hat wirklich tolle Freunde! Auch das Lachen konnte ich mir bei einigen Stellen nicht verkneifen, beispielsweise als Lorns Hamster Sir Ham Ham in Theos Hose war. Ich hätte nicht erwartet, dass das Buch vom Reiten und von Pferden handelt. Doch das Leben auf der Ranch konnte ich mir dadurch auch sehr gut vorstellen. Die Geschichte zeigt, wie wichtig es ist gute Freunde zu haben. Einen besonders schönen Moment fand ich, als Lorns Familie zusammen mit Cassidy in der Wohnung getanzt haben.

Einen halben Stern Abzug gibt es, da ich das Buch ab der Hälfte etwas langatmig fand. Das ständige hin und her mit Lorn und Theo hat mich da etwas genervt.
Trotzdem ist das Buch eine absolute Leseempfehlung von mir. Es bekommt 4,5/5 Sterne.

Veröffentlicht am 11.08.2019

Sehr poetischer und besonderer Schreibstil

Alles okay
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Das Buch handelt von Marin, die fluchtartig, nach dem Tot ihres Großvaters, ihr altes Leben und damit auch ihre beste Freundin Mabel verlassen hat, da sich ihr Leben als einzige Lüge entpuppt hat. Auf ...

Das Buch handelt von Marin, die fluchtartig, nach dem Tot ihres Großvaters, ihr altes Leben und damit auch ihre beste Freundin Mabel verlassen hat, da sich ihr Leben als einzige Lüge entpuppt hat. Auf dem College lebt sie in Trauer und Einsamkeit. Zu Weihnachten wird sie von Mabel besucht und sie denkt über ihr Leben nach.

Der Schreibstil von Nina LaCour ist sehr poetisch und literarisch. Durch die Ich-Perspektive fühlt man immer direkt mit Marin mit. Die kurzen Sätze sind mir zu Beginn noch sehr aufgefallen, aber irgendwie passen sie zu der Stimmung im Buch. Es ist definitiv kein gewöhnlicher Jugendroman. Der Schreibstil ist anders als in anderen Büchern, aber trotzdem sehr fesselnd. Man erkennt daran immer sofort, wie sich Marin in diesem Moment fühlt. Generell muss ich sagen, dass Alles Okay ein sehr besonderes Buch ist. Am Anfang fand ich sehr geheimnisvoll, um was sich die Geschichte eigentlich handeln wird. Niemals hätte ich gedacht, dass sie sich in diese eine Richtung bewegt, die ich hier aber wegen Spoilergefahr nicht weiter ausführen werde. Es sind sozusagen zwei Geschichten in einer, denn immer wieder gibt es einen Rückblick in Marins altes Leben. Es wird immer mehr von ihrer Vergangenheit aufgedeckt. Dies fand ich sehr gut, so hatte ich gleich den Kontrast zwischen der Marin von Früher und Heute. Sehr schön fand ich auch, dass man auch ihren toten Opa noch sehr gut kennen lernt. Insgesamt hatte das komplette Buch eher eine traurige Stimmung und wenig Handlung, aber das passt zu Marins Gedanken und ihrer Einsamkeit. Am Ende hatte ich sogar Gänsehaut, das kommt bei mir wirklich nur sehr selten vor.

Das Buch bekommt von mir 4,5/5 Sterne. Eine absolute Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 09.08.2019

Der lockere, leichte und humorvolle Schreibstil hat mich überzeugt

New Beginnings
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Die Berlinerin Lena geht für ein Jahr als Au Pair nach Colorado in ein kleines Örtchen namens Green Valley mitten in den Rocky Mountains. Das ist natürlich ein Kulturschock für die Großstädterin. Zu Beginn ...

Die Berlinerin Lena geht für ein Jahr als Au Pair nach Colorado in ein kleines Örtchen namens Green Valley mitten in den Rocky Mountains. Das ist natürlich ein Kulturschock für die Großstädterin. Zu Beginn wartet nicht ihre Gastfamilie auf sie, sondern nur der jüngere Bruder Ryan ihres Gastvaters. Ryan ist zunächst sehr launisch und nicht wirklich nett zu Lena. Doch irgendwann kommen sich die beiden Näher und eine romantische Geschichte beginnt.

Der Schreibstil von Lilly Lucas ist sehr leicht, flüssig und locker und dadurch sehr angenehm zu lesen. Ein richtig schönes Buch ohne viel Spannung, doch trotzdem fliegen die Seiten nur so dahin. Ich habe mich in diesem Buch sofort sehr wohl gefühlt. Ich würde nur zu gerne auch in Green Valley wohnen oder Urlaub machen. Zu Beginn der Geschichte war ich sofort mitten im Geschehen, als Lena bei ihrer Ankunft nicht abgeholt wurde war ein sehr guter Einstieg. Die Dialoge zwischen Ryan und Lena haben mir sehr gut gefallen, wie sie sich immer Gegenseitig hochschaukeln. So ist das Buch gleich am Anfang sehr humorvoll, das zieht sich auch durch die ganze Geschichte. Ich konnte so oft lachen und musste eigentlich die ganze Zeit grinsen, z.B. als Lena sich bei einem Stromausfall eingeschlossen hat. Doch auch die romantischen Szenen konnten mich sehr überzeugen. Ich fand sehr schön, als sich Ryan und Lena näher gekommen sind. Die Gefühle sind richtig gut bei mir angekommen. Eine traurige Stelle ist auch vorhanden, bei dir ich sogar kurz vor den Tränen war, als Ryan von seinen Eltern erzählte. Ryan mochte ich von Anfang an sehr gerne, doch zwischenzeitlich habe ich ihn mal gehasst, doch diese Erfahrung denke ich musste er machen und er hat die richtige Entscheidung getroffen. Lena ist auch einfach nur zum Gern haben, sie war mir Beginn an sehr sympathisch und auch ihre Gastfamilie ist einfach nur toll! Generell haben mir alle Charaktere richtig gut gefallen. Sehr gerne hätte ich aber noch gern über Lenas Aufgaben und Alltag als AuPair erfahren. Das ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt von mir.

Das Buch ist einfach nur wundervoll und hat 5/5 Sterne verdient. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil "New Promises" im Herbst.

Veröffentlicht am 04.08.2019

Sehr bildlicher Schreibstil, aber leider etwas langatmig

Show me the Stars
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Liv verliert in Hamburg ihren Job als Journalistin bei einer Zeitschrift. Da kommt ihr die Stellenausschreibung auf einen Leuchtturm aufzupassen sehr gelegen. Sie nimmt sich für 6 Monate eine Auszeit in ...

Liv verliert in Hamburg ihren Job als Journalistin bei einer Zeitschrift. Da kommt ihr die Stellenausschreibung auf einen Leuchtturm aufzupassen sehr gelegen. Sie nimmt sich für 6 Monate eine Auszeit in Irland und lernt dort den attraktiven Kjer kennen. Doch dieser ist dafür bekannt, dass er eine feste Beziehung möchte. Trotzdem kann Liv ihm nicht widerstehen.

Das Cover von diesem Buch hat mich sofort angesprochen und mit den Wellen passt es super zum Inhalt. Jedoch hätte ich mir vom Buch selbst mehr erwartet. Der Schreibstil konnte mich an einigen Stellen leider nicht so richtig mitreißen. Doch positiv überrascht war ich, dass die Landschaft so bildlich dargestellt wurde. Ich habe mich oft so gefühlt, als wäre ich zusammen mit Liv in Irland und schaue mir zusammen mit ihr das Meer mit den Wellen an - eine sehr malerische Umgebung! Es hat sich angefühlt wie ein kurzer Ausflug auf die grüne Insel. Zu Beginn, aber auch teilweise mitten drin hat sich das Buch leider etwas gezogen. Mir ist einfach ein bisschen zu wenig passiert. Die Protagonistin hat Angst im Dunkeln, dies wurde sehr gut dargestellt. Ich war stolz auf sie, als sie sich ihren Panikattacken gestellt hat. Bei Livs Geschichte aus der Vergangenheit, die ihre Angst vor der Dunkelheit erklärt, hatte ich richtig Gänsehaut. Doch leider waren es nur wenige Stellen, die mich emotional berühren konnten. Bei Kjer hatte ich oft das Gefühl, ihn nicht richtig kennen lernen zu können. Sein Aussehen hingegen konnte ich mir sehr gut vorstellen, er muss schon sehr gut aussehend sein. Liv hingegen war mir sehr sympathisch und ich konnte ihre Entscheidungen meist nachvollziehen. Und auch ihre neue Freundin Airin habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Zum Ende hin fand ich die Geschichte richtig schön. Schade, dass sie mich nicht die ganze Zeit so mitreißen konnte.

Das Buch erhält von mir 3,5/5 Sterne.

Veröffentlicht am 27.07.2019

Das perfekte Buch für heiße Sommertage

Ein Sommer voller Himbeereis
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Inhalt:

Pauline ist Besitzerin von einem kleinen Eiscafé namens Eistraum, in dem sie ihre selbst hergestellten, ausgefallenen Eiskreationen anbietet. Neben ihrem Café ist der Antiquitätenladen von Anna. ...

Inhalt:

Pauline ist Besitzerin von einem kleinen Eiscafé namens Eistraum, in dem sie ihre selbst hergestellten, ausgefallenen Eiskreationen anbietet. Neben ihrem Café ist der Antiquitätenladen von Anna. Deren Enkel Christian lernt Pauline kennen und er lässt ihr Herz höher schlagen. Doch der Eistraum soll einem großen Einkaufszentrum weichen und ausgerechnet Christian hat damit etwas zu tun, denn er soll ich das Geschäft seines Onkels eintreten und sieht anfangs nur das Geld, das er dafür bekommen soll. Kann Pauline ihren Eistraum retten?

Das Buch hat mich restlos begeistert. Es ist perfekt für heiße Sommertage. Der Schreibstil von Persephone Haasis ist sehr angenehm, flüssig zu lesen. Es ist aus der Sicht von Pauline und Christian verfasst. Ich konnte mir immer alles sehr gut bildlich darstellen. Die verschiedenen Eiskreationen von Pauline konnten mich restlos begeistern, sie ist so unfassbar kreativ. Beispielsweise die Eisbecher "Hotdog" oder "Prinzessinnentraum" fand ich total cool. Sehr fasziniert war ich davon, dass sie ihr komplettes Eis selbst herstellt. Nur zu gerne würde ich bei Pauline mal einen Besuch abstatten und alle Sorten probieren. Sie ist mir außerdem sehr sympathisch, so wie auch ihre Freundin Florence. Sie hilft Pauline sehr viel im Eiscafé und hat immer ein offenes Ohr für sie. Pauline versteckt manchmal kleine Zettelchen im Antiquitätenladen. Diese Botschaften sind auch im Buch abgedruckt. Das fand ich eine sehr tolle Idee. Christian war mir auch sehr sympathisch und auch sein Handeln konnte ich gut nachvollziehen. Generell haben mir alle Personen wirklich sehr gut gefallen. Sehr schön fand ich auch, dass Pauline sehr oft an ihre tote Oma Toni denkt und sich an Momente in ihrer Kindheit zurück erinnert um ein neues Rezept zu kreieren. Ich konnte mit Pauline so sehr mitleiden. Die Gefühle wurden im Roman sehr gut transportiert. Doch bei dem Humor von Anna kam ich aus dem Grinsen teilweise gar nicht mehr raus. Pauline ist sehr bewundernswert, sie ist so mutig und stark. Das Buch ist ein richtiger Wohlfühlroman, perfekt für den Urlaub.

Das Buch bekommt von mir 5/5 Sterne. Es könnte sogar eins von meinen Jahreshighlights werden. Ich kann es absolut weiterempfehlen