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Veröffentlicht am 27.07.2025

Geheime Magie

Fae Isles − Der Henker der Königin
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Seit Jahren kontrollieren die Fae die Menschen und verlangen jährlich eine Entschädigung der Dörfer, nur dann werden sie am Leben gelassen.
Das Dorf von Emelin will sich dem nicht länger aussetzen und ...

Seit Jahren kontrollieren die Fae die Menschen und verlangen jährlich eine Entschädigung der Dörfer, nur dann werden sie am Leben gelassen.
Das Dorf von Emelin will sich dem nicht länger aussetzen und besiegelt diese Entscheidung mit einem Fest.
Emelin jedoch muss zu Hause bleiben und gefrustet von dieser Situation wirkt sie verbotenerweise Magie, als plötzlich der Silent Death auftaucht, der Henker der Fae-Königin, und sie dabei erwischt.
Ohne große Erklärungen nimmt er sie gegen ihren Willen mit zum Hof der Fae, aber nicht um sie zu verraten oder noch schlimmeres mit ihr anzustellen, sondern um sie um ihre Hilfe zu bitten.
Er will die Königin besiegen und mit ihrer Magie könnte er es vielleicht endlich schaffen.

Ich bin ziemlich begeistert von diesem Reihenauftakt!
Ich mochte schon immer Geschichten, in denen Fae die Hauptrolle spielen und auch wenn ich dadurch schon einiges gelesen hatte, gab es dennoch so viele neue Dinge, die es zu entdecken gab.
Das Magiesystem war sehr spannend und kannte ich in der Art auch noch nicht.
Das Spiel der Farben und die Magie dahinter waren einzigartig und viel intensiver und stärker, als ich es zu Beginn angenommen hatte.
Aber auch der Rest dieser Welt, in der es nicht nur Fae, sondern auch andere Wesen gibt, war einnehmend und konnte mich die gesamte Zeit fesseln.

Emelin wird mit Wahrheiten konfrontiert, die sie nie für möglich gehalten hätte und die auch ein großer Bestandteil ihrer Entwicklung sind.
Von einer unterdrückten Tochter, zu einer starken jungen Frau.
Auch Creon war ganz anders, als ich erwartet habe.
Er versteckt viel von sich, aber wenn dann doch mal Informationen über ihn aufblitzen, hinterlassen diese ein gutes Gefühl.
Da Creon nicht reden kann, mussten die beiden eine Art finden zu kommunizieren und das hat ihnen sehr viel mehr Tiefe verliehen, als wenn sie "nur" miteinander gesprochen hätten.

Das Buch ist mit fast 560 Seiten sehr lang und zwischendurch gab es schon ein paar Längen.
Zwar ist auch dort immer etwas passiert, aber vielleicht hätte man es kürzer und kompakter zusammenfassen können.
Da mich der Rest des Buches aber zu hundert Prozent überzeugen konnte, ist das vergleichsweise ein unbedeutender Kritikpunkt.

Fazit: Eine faszinierende Geschichte über die Welt der Fae und ein sehr gelungener Reihenauftakt, der ziemlich vielversprechend ist für die restlichen Bände der Reihe.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.07.2025

Eine intensive Geschichte

Hero
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In der Vergangenheit hatte Hero viel Pech in der Liebe und mit den Männern in ihrem Leben.
Manchmal hat es das schlechteste in ihr hervorgerufen und so möchte sie sich nie wieder fühlen.
Die Liebe schien ...

In der Vergangenheit hatte Hero viel Pech in der Liebe und mit den Männern in ihrem Leben.
Manchmal hat es das schlechteste in ihr hervorgerufen und so möchte sie sich nie wieder fühlen.
Die Liebe schien lange Zeit keine Option mehr für sie zu sein, bis sie auf einen Mann traf, der sie alles überdenken ließ.
Mit ihm führt sie die glücklichste Beziehung ihres Lebens, bis er sie ein paar Jahre später fragt, ob sie seine Frau werden will.
Hero ist sich ihrer Antwort nicht sicher, weil sie nicht weiß, ob sie überhaupt heiraten möchte.
Verletzt sucht ihr Freund Abstand und verlässt für eine Woche die gemeinsame Wohnung und Hero hat sieben Tage Zeit, um sich darüber klar zu werden was sie will.

Ich muss gestehen, zu Beginn hatte ich gedacht, dass dieses Buch wahrscheinlich nicht meinen Geschmack treffen wird. Mir fiel der Einstieg nämlich sehr schwer.
Der Schreib- und Erzählstil waren ziemlich speziell und manchmal auch etwas abstrakt.
Gleichzeitig konnte mich die Handlung schnell fesseln und ich war fasziniert von Hero und ihrer Art zu Denken.
Bald darauf war es dann auch nicht mehr schwer der Geschichte zu folgen und ich habe mich sogar etwas in den Schreibstil verliebt.
Dennoch würde ich sagen, dass das Buch definitiv Geschmacksache ist, vielleicht sogar noch mehr, als das bei anderen Büchern der Fall ist.
Mich konnte es jedoch wirklich überzeugen.

Hero hat sieben Tage Zeit um darüber nachzudenken, ob sie ihren Freund heiraten möchte oder nicht.
Lehnt sie seinen Antrag ab, sieht er keine Zukunft für die beiden.
In sieben Abschnitten, einen für jeden Tag, lässt sie ihre Gedanken fließen und schreibt alles für ihn auf, damit er es später lesen kann.
Sie beschäftigt sich viel mit ihrer Vergangenheit und erzählt von ihren Erfahrungen mit Männern und Beziehungen, bezieht dabei auch Beziehungen in ihrem Umfeld mit ein.
So versucht sie zu erklären, warum sie so fühlt wie sie fühlt und so denkt wie sie denkt.

Heros Vergangenheit ist keine leichte Geschichte und doch hat sie sie zu dem Menschen gemacht, der sie jetzt ist.
Sie will nicht nur die Frau an der Seite eines Mannes sein, sie will noch so viel mehr sein, aber geht das noch, wenn sie erstmal verheiratet ist?
Nur weil es für viele andere die richtige Entscheidung ist, muss es das für sie auch sein?
Darf sie nicht einfach ihr Leben so leben, wie sie es möchte und nicht wie andere es sich für sie vorstellen?
Hero hinterfragt weibliche Rollenbilder und den Stand der Frau in der Gesellschaft, auf eine höchste authentische und emotionale Art und Weise.
Dabei kommt auch immer wieder die Frage auf, ob sie ihren Freund heiraten soll der nicht.
Sie liebt ihn, sehr sogar, aber was ist, wenn Liebe allein nicht reicht?

Fazit: Eine einnehmende Geschichte über eine junge Frau, die sich den Herausforderungen des Lebens und der Liebe stellt. Eine absolute Empfehlung!

  • Einzelne Kategorien
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  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 20.07.2025

Die Liebe mit Grenzen

Bis mein Herz wieder schlägt
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Emery leidet an einer seltenen Herzkrankheit. In Momenten wenn sie sich erschreckt oder sie einen plötzlichen Schmerz spürt, bleibt manchmal ihr Herz stehen. Jedes Mal wenn das passiert, kommt Emery in ...

Emery leidet an einer seltenen Herzkrankheit. In Momenten wenn sie sich erschreckt oder sie einen plötzlichen Schmerz spürt, bleibt manchmal ihr Herz stehen. Jedes Mal wenn das passiert, kommt Emery in eine Art Zwischenwelt und dort trifft sie auf Nick. Er hilft den Menschen nach dem Tod und begleitet sie auf dem Weg ins Jenseits. Nick hat es noch nie erlebt, dass ein Mensch mehrmals bei ihm auftaucht, doch Emery begegnet er immer wieder. Die Zeit, die die beiden zusammen haben ist jedoch begrenzt und je häufiger Emery zurück ins Leben geholt wird, desto mehr beginnt sie Nick zu vermissen. Doch auch in ihrer Welt warten Menschen auf sie, wie zum Beispiel Colin, ihr bester Freund, der noch so viel mehr sein könnte. Und bald ist es nicht mehr nur die Krankheit, die Emerys Herz verrückt spielen lässt.

"Bis mein Herz wieder schlägt" war mein zweites Buch der Autorin und nachdem "Das Chaos eines Augenblicks" ein absolutes Highlight war, war ich sehr auf ihr neues Buch gespannt und habe mich sehr darauf gefreut es zu lesen.

Das Buch begleitet Emery auf verschiedenen Stationen ihres Lebens. Man lernt sie im Alter von fünf Jahren kennen, dort hat sie ihren ersten Herzstillstand und wird mit ihrer Krankheit diagnostiziert. Danach gibt es immer wieder größere Sprünge, in denen Emery jedes Mal älter wird. Somit begleitet man sie in der Kindheit, Jugend und auch als junge Erwachsene, aber nicht jedes einzelne Jahr. Einerseits hat das Sinn ergeben, aber manchmal wurden dadurch zwischenmenschliche Beziehungen sehr oberflächlich behandelt. Jedoch gab es auch Beziehungen, wie die zu ihrer großen Schwester Amber, die sehr berührend waren und der Geschichte viele Emotionen gegeben haben.

Durch ihre Krankheit weiß Emery nie so ganz, wie sie ihr Leben leben soll. Jeder Tag könnte ihr letzter sein, jeder Herzstillstand könnte zum endgültigem Tod führen. Sollte sie nicht gerade deswegen so viel erleben wie es nur geht? Oder muss sie erst recht vorsichtig sein? Sie trifft sicherlich nicht immer die besten Entscheidungen, aber dadurch wurde sie sehr authentisch und menschlich dargestellt. Die Liebesgeschichten haben mich daher auch nie so ganz abholen können. In vielen Punkten waren auch diese sehr berührend und emotional aufwühlend, aber der innere Kampf von Emery hat meine ganze Aufmerksamkeit bekommen.

Das Ende kam dann etwas abrupt. Selbst auf den letzten Seiten hat es sich nicht so angefühlt, als würde man auf das Ende der Geschichte zusteuern. Bestimmte Konflikte wurden zwar geklärt, aber mir hat immer etwas gefehlt, hauptsächlich mehr Zeit, um den Personen gerecht zu werden. Erst das letzte Kapitel fühlte sich wirklich wie das Ende an, wofür ich aber noch gar nicht bereit war, weil ich noch ganz in der Handlung gesteckt habe.

Insgesamt hat mich das Buch definitiv emotional gefordert und auch abgeholt, aber ganz anders als ich es am Anfang erwartet habe. Durch meine Kritikpunkte wurde es nicht ganz zu einem Highlight, aber dennoch wird mich Emerys Geschichte noch eine ganze Weile begleiten.

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Veröffentlicht am 08.07.2025

Sommer in Malibu

The summer that broke us (Lifeguard 1)
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Sutton verbringt bereits ihren dritten Sommer in Malibu, um dort als Lifeguard zu arbeiten. Diesmal begleitet sie sogar ihre beste Freundin Layla.
Dennoch fällt Sutton die Rückkehr alles andere als leicht, ...

Sutton verbringt bereits ihren dritten Sommer in Malibu, um dort als Lifeguard zu arbeiten. Diesmal begleitet sie sogar ihre beste Freundin Layla.
Dennoch fällt Sutton die Rückkehr alles andere als leicht, ihren letzten Sommer will sie einfach nur vergessen.
An ihrem ersten Tag trifft sie auf Ben, den Ex von Layla und die eine Person, die ihrem Geheimnis auf die Schliche kommen könnte.
Doch schon bald ist er nicht mehr ihr größtes Problem, denn an den Klippen Malibus passiert ein schreckliches Unglück.

Ich wollte dieses Buch wirklich gerne mögen und es klang wie die perfekte Sommerlektüre. Leider konnte es mich nicht überzeugen und mein Leseerlebnis war anders als erwartet.

Aber erstmal zu den positiven Dingen.
Das Setting in Malibu hat mir wirklich gut gefallen und es wurde sehr atmosphärisch beschrieben.
Speziell das Meer, mit seinen unterschiedlichen Launen, wurde toll rübergebracht.
Auch das Lifeguard Thema mochte ich und man hat authentische Einblicke bekommen.

Viel mehr konnte mich allerdings nicht überzeugen, was ich wirklich schade fand.
Von Anfang an habe ich keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen können und dadurch bin ich auch nur schwer in die Geschichte reingekommen.
Sutton und Ben waren für mich kaum greifbar und während Ben wenigstens eine Backstory hatte, wurde Suttons nur angerissen oder sie wurde einfach als ehemaliges Partygirl degradiert.

Die Lovestory der beiden konnte mich ebenfalls nicht catchen.
Zu Beginn mochten die beiden sich nicht und Sutton hat auch wegen Layla Abstand zu ihm gehalten.
Als dann der Umbruch kam, ging mir das etwas zu schnell und ich konnte die Entwicklung nicht ganz nachvollziehen.
Aber auch die anderen zwischenmenschlichen Beziehung konnten mich nicht abholen.
Die Freundschaft von Sutton und Layla empfand ich als toxisch und ich habe nicht verstanden, warum sie immer noch befreundet waren.
Manchmal wirkte es eher so, als würde Layla sie nicht mal mögen.

Auch der angekündigte Suspense Teil war anders und sehr viel kleiner als erwartet. Zwar spielte er zum Ende hin eine größere Rolle und die Wendung zum Schluss war überraschend spannend und hat mich doch neugierig gemacht, aber ich hätte mir gewünscht, dass das viel früher passiert wäre.

Fazit: Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen, aber ich sehe durchaus das Potenzial, dass es anderen Leuten gefallen kann.

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Veröffentlicht am 04.07.2025

Lebe, Liebe, Lache!

My Dearest Enemy. The Heygate Girls
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Amabel ist mit John verlobt, dem Sohn einer adligen Familie mit einem hohen Ansehen. Bald soll die Hochzeit stattfinden und was eigentlich ein fröhlicher Anlass wäre, ist für Amabel nur schwer zu ertragen. ...

Amabel ist mit John verlobt, dem Sohn einer adligen Familie mit einem hohen Ansehen. Bald soll die Hochzeit stattfinden und was eigentlich ein fröhlicher Anlass wäre, ist für Amabel nur schwer zu ertragen. Nicht nur zeigt John ihr ständig die kalte Schulter, sie ist noch dazu nicht an einer Ehe mit einem Mann interessiert. Die Gefühle bleiben komplett aus. Bis Amabel auf Harriett trifft, Johns Cousine und beste Freundin. Harriett ist laut und auffällig und kennt Johns Geheimnis, das Amabel unbedingt erfahren will. Noch dazu beginnt sie ihre Nähe immer mehr zu genießen...

Amabel kannte man bereits aus "My Dearest Lovers", da sie die beste Freundin von Lucie ist. Nun war Amabel selbst die Protagonistin und man hatte die Chance, sie noch näher kennenzulernen. Schon in Band eins war klar, dass sie mit ihrer Verlobung nicht glücklich ist und das aus mehreren Gründen. Doch ein entscheidender Grund ist auch, dass sie sich zu Männern nicht hingezogen fühlt, sondern zu Frauen, dies zu der Zeit allerdings als Sünde galt. Sie möchte ihre Adoptiveltern nicht enttäuschen und versucht verzweifelt sich mit der Situation zu arrangieren, aber das schafft sie nur schwer. Als dann Harriett auftaucht, die ein ganz gegensätzliches Leben führt und offen zu ihrer Liebe zu Frauen steht, merkt Amabel schnell, dass da etwas zwischen ihnen ist und es bringt sie dazu alles zu hinterfragen.

In historischen Büchern oder Liebesgeschichten kommt es nicht sehr oft vor, dass gleichgeschlechtliche Liebe zum Thema gemacht wird. Noch seltener besteht das Paar einer historischen Liebesgeschichte aus zwei Frauen oder zwei Männern. Deswegen fand ich es wirklich toll, dass das Thema in diesem Buch seinen Platz gefunden hat, um auch zu zeigen, dass es so auch gehen kann.

Der Aufbau der Geschichte hat mir gefallen, auch wenn es zum Ende hin vielleicht eine kleine Schippe zu viel Aufregung gab, nachdem man eigentlich dachte, es wäre alles geklärt. Zumal das Verhalten etwas widersprüchlich zu vorherigen Aussagen war. Trotzdem mochte ich das Ende. Was mir über das ganze Buch hinweg gefallen hat, waren die Gespräche zwischen den Charakteren, die oft sehr tiefgründig und bedacht waren.

Fazit: Ein guter zweiter Band und Abschluss der Dilogie, das Lesen hat viel Spaß gemacht.

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