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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.08.2025

Die Sumpflandschaft Louisanas

Der Duft der Sumpfzypressen
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Bereits nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war ich total gespannt auf das Buch. Die Sumpflandschaft Louisanas war mir bisher noch nicht so präsent und deshalb war das natürlich ein weiterer ...

Bereits nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war ich total gespannt auf das Buch. Die Sumpflandschaft Louisanas war mir bisher noch nicht so präsent und deshalb war das natürlich ein weiterer Pluspunkt für das Buch. Ich wurde davon auch gut unterhalten.

Die Storyline dreht sich um Maybelle, die jeden Winkel der malerischen Sumpflandschaft Louisianas kennt. Auf ihren Bootstouren führt sie Besucher durch die geheimnisvollen Wasserwege voller Alligatoren, Sumpfzypressen und uralter Legenden der Cajuns. Doch sie ist alles andere als begeistert, als der schweigsame Ökologe Cody Jackson aus Washington auftaucht, um ausgerechnet mit ihrer Hilfe das Bayou zu erforschen. Aber je mehr Zeit sie mit Cody verbringt, desto mehr beginnt seine kühle Fassade zu bröckeln…

In die Geschichte habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht, schön bildlich und es ist ein schöner Lesefluss gegeben. So mag ich es! Maybelle und ihre Familie sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Jeder hat so seine Eigenarten, aber sie haben alle das Herz am rechten Fleck. Cody hat es mir anfangs etwas schwerer gemacht, aber auch er hat sich nach und nach in mein Herz geschlichen.

Ich finde es auch sehr interessant, wie man hier die Sumpflandschaft Louisianas besser kennenlernt. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Die Geschichte selbst war anfangs noch etwas schleppend, aber nach und nach wurde Spannung aufgebaut und zum Ende hin konnte ich das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Das Ende ist generell versöhnlich und genauso wie ich es mir gewünscht habe. Ich wurde von dem Buch gut unterhalten und vergebe 4 von 5 Sternen.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.08.2025

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle

My Haunted Heart – Ich sehe dich
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Bereits das Cover dieses Romans ist mir direkt ins Auge gestoßen und nach dem Lesen des Klappentextes war für mich klar: Dieses Buch muss ich auf jeden Fall lesen. Und ich muss sagen, dass ich von der ...

Bereits das Cover dieses Romans ist mir direkt ins Auge gestoßen und nach dem Lesen des Klappentextes war für mich klar: Dieses Buch muss ich auf jeden Fall lesen. Und ich muss sagen, dass ich von der Storyline so mitgerissen wurde, dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte.

Die Geschichte dreht sich um einen mysteriösen Fremden, der plötzlich in Floras Blumenladen auftaucht. Dann nachts vor ihrem Haus. Wer ist er, und was will er ausgerechnet von ihr? Obwohl er ihr Angst macht, fällt es Flora mit jedem Tag schwerer, sich von Sawyer fernzuhalten. Tiefer und tiefer verliert sie sich in einem Strudel verbotener Gefühle. Doch der ehemalige Soldat ist nicht in Bishop’s Hope, um sie kennenzulernen. Er ist gekommen, um sich von ihr zu verabschieden. Denn sie beide verbindet eine Vergangenheit, die alles infrage stellt, was Flora zu wissen glaubte ...

In die Storyline habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker, bildlich, aber ohne großem Geschnörkel. Zudem ist ein angenehmer Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Toll finde ich, dass abwechselnd aus der Sicht von Flora und Sawyer erzählt wird, so dass man sich mit deren Denken und Handeln besser identifizieren kann.

Flora ist mir von Anfang an richtig ans Herz gewachsen. Sie ist eine absolut liebe und sympathische Frau, die schon einiges im Leben mitgemacht hat. Sawyer hat es mir etwas schwerer gemacht, weil er anfangs eher gefährlich und wie ein Stalker daherkommt. Manche Dinge, die er anfangs tut, kann ich nicht gutheißen. Aber nach und nach erfährt man mehr von ihm und dann wird auch einiges von seinem merkwürdigen Verhalten klar. Deshalb hat er sich zum Ende hin richtig in mein Herz geschlichen.

Die Storyline blieb von Anfang bis zum Ende spannend. Sie ist vor allem anfangs sehr düster, wird dann zur Mitte hin spicy und am Ende sehr emotional. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle, was mich aber sehr gut unterhalten hat. Ein wirklich tolles Buch, das ich absolut weiterempfehlen kann. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.08.2025

Ein toller Ratgeber zum Mutig-werden

Gönn dir einen Mutausbruch!
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Auf diesen Ratgeber war ich sehr gespannt, denn ich plage mich etwas mit der einen oder anderen Angst herum. Und auch als Mutter zweier Töchter ist eine gewisse Angst immer da. Deshalb war ich sehr gespannt ...

Auf diesen Ratgeber war ich sehr gespannt, denn ich plage mich etwas mit der einen oder anderen Angst herum. Und auch als Mutter zweier Töchter ist eine gewisse Angst immer da. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe.

Zum Buch:

Oft fehlt uns die letzte Prise Mut, um uns zu trauen, was wir uns wünschen: Allein ins Kino gehen. Ein neues Hobby ausprobieren. Offen unsere Meinung vertreten. Dabei braucht es gar nicht viel, damit wir über uns hinauswachsen. Heike Abidi und Ursi Breidenbach erzählen Geschichten vom Mutigsein, die inspirieren und zum Nachmachen anregen. Ob für den Sprung über den eigenen Schatten oder als Geschenk für die beste Freundin: Diese Mut-Spritze können wir alle gut gebrauchen!

Bereits die Vorworte von Heike und Ursi waren humorvoll, aber auf den Punkt gebracht. Hier habe ich mich gleich wiedergefunden in so einigen Punkten. Deshalb wusste ich, dass das genau der richtige Ratgeber für mich sein wird.

Hier erhält man u.s. einige Tipps zum Mutigsein, Tipps zum Nein-Sagen, Mutstrategien sowie die kulturellen Unterschiede, wenn es um Mut und Angst geht. Man lernt einiges dazu – auch über sich selbst. Ich habe einige Anregungen erhalten, die ich sicherlich nun im Alltag ausprobieren werde.

Mir hat der Ratgeber sehr gut gefallen und einige Punkte werde ich mir noch genauer ansehen. Ich kann das Buch ganz klar weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Interessante Dystopie - aber leider nicht ganz meins

Omni-X
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Ich lese sehr gerne dystopische Romane, die mich in eine andere Zeit katapultieren, mit interessanten Figuren unterhalten und mich mitreißen. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch „OMNI-X“ nachdem ...

Ich lese sehr gerne dystopische Romane, die mich in eine andere Zeit katapultieren, mit interessanten Figuren unterhalten und mich mitreißen. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch „OMNI-X“ nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Jedoch konnte mich das Buch am Ende doch nicht so überzeugen, wie ich mir das gewünscht hätte.

Die Geschichte dreht sich um eine Gesellschaft der totalen Überwachung, in der nur zählt, wie regelkonform man sich verhält. Die siebzehnjährige Ellie hofft, endlich den sogenannten „goldenen Status“ zu erreichen, um ihre Familie zu retten. Doch der soziale Aufstieg ist nur wenigen vorbehalten und sich gegen das System zu stellen, kann gefährliche Folgen haben … Als sie den charmanten Sam kennenlernt, dessen Status auf mysteriöse Weise immer bei „Gold“ stehen zu bleiben scheint, glaubt sie der Lösung all ihrer Probleme nah zu sein. Doch kann Sam wirklich ihre Rettung sein, oder stürzt er sie ins Verderben?

In die Storyline habe ich leider sehr schwer hineingefunden. Der Schreibstil ist recht abgehackt, zwar sehr bildlich, aber trotzdem nicht ganz mein Fall. Deshalb hatte ich anfangs Probleme damit, was sich aber nach einiger Zeit gelegt hat. Zudem waren die Chat-Protokolle zwischen den Kapiteln teilweise etwas störend und anfangs auch verwirrend. Erst nach und nach erfährt man, wie diese mit dem eigentlichen Erzählstrang zusammenhängen.

Die Figuren kommen interessant rüber, aber mir blieben sie leider etwas zu blass. Ellie wirkt zwar authentisch und auch sympathisch, aber richtig mit ihr identifizieren konnte ich mich nicht. Die Geschichte selbst wurde unterhaltsam erzählt und die Zukunft wird auch wirklich gut dargestellt, so dass man sich inmitten dieser Welt wiederfindet, aber mir hat teilweise die Spannung gefehlt.

Zusammenfassend habe ich einfach etwas anderes erwartet nach dem Lesen des Klappentextes. Das ist aber meine persönliche Meinung und können andere Leser natürlich ganz anderes sehen. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Dramatischer und mitreißender Roman

Verlorene Träume
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Ich kenne die Autorin vor allem von ihren mitreißenden Thrillern, aber da ich auch sehr gerne historische Romane lese, die mich auch etwas dazulernen lassen, war ich sehr gespannt auf ihr neuestes Werk ...

Ich kenne die Autorin vor allem von ihren mitreißenden Thrillern, aber da ich auch sehr gerne historische Romane lese, die mich auch etwas dazulernen lassen, war ich sehr gespannt auf ihr neuestes Werk „Verlorene Träume“, das mich nach Sankt Petersburg und die Russische Revolution im Jahr 1917 entführt.

Die Geschichte dreht sich um die Journalistin Lilly, die bei einem Besuch der Ausstellung „Zarenpracht“ auf ein Ballkleid aufmerksam wird: ein Meisterwerk aus Seide, Chiffon und Tüll, einst im Besitz der russischen Gräfin Alexandra Oblenskaja. Fasziniert von der Ausstrahlung des Gewandes beginnt Lilly nachzuforschen und reist nach Sankt Petersburg, in jene Stadt, in der ihre Mutter mit einer neuen Familie lebt. An der Seite von Christian, einem vertrauten Freund ihres Stiefvaters, folgt sie den Spuren eines Jahrhunderts: tastend, suchend, mit jedem Schritt näher an eine glanzvolle und erschütternde Epoche. Zwischen der glanzvollen Melancholie Sankt Petersburgs und der zeitlosen Eleganz von Paris, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, entfaltet sich eine Geschichte von Erinnerung und Verlust, Schmerz und Liebe…

In die Storyline habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei zackig, ohne viel Geschnörkel, aber auch bildlich. Es ist zwar ein anderer Schreibstil, als ich ihn von anderen historischen Romanen kenne, aber er hat mich trotzdem mitgerissen und er war ehrlich und direkt. Zudem ist ein wunderbarer Lesefluss gegeben, so dass die Seiten nur so dahingeflogen sind.

Erzählt wird die Geschichte einmal in der Gegenwart aus der Sicht von Lilly und in der Vergangenheit aus der Sicht von Alexandra bzw. Juri. Dabei ist mir vor allem Alexandra total ans Herz gewachsen. Mit ihr konnte ich mich sehr gut identifizieren. Auch Juri wurde interessant beschrieben, nur Lilly blieb mir ein bisschen zu blass und ich konnte sie nicht richtig greifen.

Die Geschichte um Lilly war interessant, aber die Geschichte in der Vergangenheit hat mich am Meisten mitgerissen. Es gab ehrliche und heftige Passagen, die mir das Grauen der Russischen Revolution sehr nahe gebracht und mich einiges dazulernen gelassen haben. Zudem war die Liebesgeschichte einfach nur sehr emotional und ergreifend. Überhaupt blieb die Geschichte die ganze Zeit über spannend und mitreißend. Ein tolles Buch, das ich regelrecht verschlungen habe. Ich bin nun auf weitere historische Romane der Autorin sehr gespannt. Ich vergebe hierfür sehr gute 4,5 von 5 Sternen.

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