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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2025

Mitreißende Storyline für junge Pferdefans

Hearts & Horses – Reiten, Rockstar und das große Glück
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Obwohl ich nicht direkt in die Zielgruppe des Buches gehöre, war ich doch sehr gespannt auf „Hearts & Horses“, als ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe. Und ich muss sagen, dass ich regelrecht ...

Obwohl ich nicht direkt in die Zielgruppe des Buches gehöre, war ich doch sehr gespannt auf „Hearts & Horses“, als ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe. Und ich muss sagen, dass ich regelrecht durch das Buch gerauscht bin, so gefangen war ich von der Storyline.

Die Geschichte dreht sich um Mia, die Pferde über alles liebt, besonders den Lusitano ihrer Mutter. Als er verkauft wird, schwört Mia, ihn eines Tages zurückzuholen. Aber als sie den Wallach tatsächlich wiedertrifft, ist er völlig verändert und lässt niemanden mehr an sich heran – mit Ausnahme eines Jungen namens Arvid. Auch Mia fühlt sich zunehmend zu Arvid hingezogen und kann die Schmetterlinge in ihrem Bauch bald nicht mehr verleugnen. Doch dann erfährt sie, dass Arvid kein gewöhnlicher Junge ist! Diese Erkenntnis verändert alles, und die märchenhafte Zeit auf dem Pferdehof droht jäh zu enden ...

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht, aber auch bildlich und passt sehr gut zu der Zielgruppe. Sehr gut finde ich, dass die Storyline im Wechsel zwischen Mia und Arvid erzählt wird. So kann man sich mit deren Denken und Handeln viel besser identifizieren.

Beide waren mir auf Anhieb sympathisch und sie haben auch ihr Päckchen zu tragen. Arvid will endlich etwas Ruhe nach seiner Tour und Mia will Tiago nach 2 Jahren endlich wieder sehen, den sie nach dem Tod ihrer Mutter abgeben musste. Ich habe den Beiden sehr gerne dabei zugesehen, wie sie nach und nach Gefühle füreinander entwickelt haben und wie Mia wieder durch den Kontakt mit Pferden aufgeblüht ist. Dabei fand ich es toll, dass die Beiden nicht naiv und kindlich hingestellt wurden, sondern sich wirklich reife Gedanken gemacht haben.

Zum Ende wurde die Spannungsschraube noch einmal mächtig angezogen, so dass ich das Buch gar nicht mehr zur Seite legen konnte. Ich wurde auf jeden Fall sehr gut von der Geschichte unterhalten und das Band hat für mich auf jeden Fall Potenzial für eine Fortsetzung. Nun gebe ich das Buch an meine Tochter weiter, da ich mir sicher bin, dass sie genauso fasziniert von der Storyline sein wird. Von mir erhält das Buch ganz klar 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Toller Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe für junge Leser

Secret Forest Academy. Avas Bestimmung
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Meine Tochter ist zu einem richtigen Lesejunkie mutiert und vor allem Fantasy-Abenteuer haben es ihr angetan. Deshalb waren wir auf dieses Buch sehr gespannt, dass sich um magische Wesen und eine geheime ...

Meine Tochter ist zu einem richtigen Lesejunkie mutiert und vor allem Fantasy-Abenteuer haben es ihr angetan. Deshalb waren wir auf dieses Buch sehr gespannt, dass sich um magische Wesen und eine geheime Akademie dreht.

Die Geschichte dreht sich um Ava, die schon wieder mitten im Wald aufgewacht ist. Seit ihre Eltern verschwunden sind, passiert ihr das immer wieder. Eines Tages taucht ein unheimlicher Fremder auf, der behauptet zu wissen, wo Avas Eltern sind – und warum es sie nachts in den Wald zieht. Als er Ava angreift, bekommt sie unerwartet Hilfe von einem sprechenden und sehr verfressenen Bären: Urs kennt ihre Eltern und er hat den Auftrag, Ava in eine geheime Akademie zu bringen. In der Secret Forest Academy erwarten sie magische Wesen und coole (und auch ein paar nicht so coole) Mitschüler…

Meine Tochter hat sehr gut in die Storyline hineingefunden. Der Schreibstil ist absolut altersgerecht, schön bildlich und auch locker-leicht. Somit kann ich bestätigen, dass das Buch für Leser ab 10 Jahren auf jeden Fall geeignet ist.

Ava sowie auch der sprechende Bär Urs sind meiner Tochter schnell ans Herz gewachsen. Vor allem mit Ava konnte sie sich sehr gut identifizieren. Auch die anderen Figuren sind interessant beschrieben. Die Geschichte selbst blieb die ganze Zeit über spannend und die Reihe bietet auf jeden Fall Potential für viele weitere Bücher.

Wir wurden auf jeden Fall gut unterhalten von dem Auftaktbuch und vergeben dafür 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.08.2025

Mitreißende und emotionale Reise nach Sri Lanka

Die Nelkentochter (Die Blumentöchter 3)
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Ich liebe Bücher, die mich an andere Orte entführen, mit interessanten Figuren unterhalten und nach und nach ein Familiengeheimnis enthüllen. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch „Nelkentochter“ ...

Ich liebe Bücher, die mich an andere Orte entführen, mit interessanten Figuren unterhalten und nach und nach ein Familiengeheimnis enthüllen. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch „Nelkentochter“ von Tessa Collins, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Und ich muss auch sagen, dass ich mehr als begeistert von dem Roman bin. Ich habe ihn von Anfang bis zum Ende regelrecht verschlungen.

Die Geschichte dreht sich um Lali, die nach dem Tod ihrer Großmutter den Halt verloren hat. Bei Rose hat sie Trost und Wärme gefunden, nachdem ihre eigene leibliche Mutter die Familie früh verlassen und nach Sri Lanka gegangen ist ist. Lali hat nie begreifen können, wieso ihre Mutter das getan hat, und ist nun vollkommen überrumpelt, als sie in der Gärtnerei eine Gedichtsammlung von ihr findet. Die feinfühligen Texte brechen in Lali etwas auf und sie beschließt, ihre Mutter endlich zur Rede zu stellen. Zum ersten Mal in ihrem Leben verlässt sie ihr Nest in Cornwall und geht nach Sri Lanka. Dort begibt sie sich auf die Spuren einer alten Teeplantage und stößt auf ein großes Familiengeheimnis …

Ich habe ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil war einfach traumhaft: Locker-leicht, schön bildlich, so dass ich mich die ganze Zeit inmitten des Geschehens wiedergefunden habe. Wie die Landschaft in Sri Lanka beschrieben wurde, war einfach nur toll. Und zudem war ein sehr schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen gelassen hat.

Auch wenn es sich hier um den dritten Teil einer Reihe handelt, hatte ich keine Probleme, in die Geschichte abzutauchen. Man kann somit auf jeden Fall die Bücher getrennt voneinander lesen ohne Vorkenntnisse. Aber ich werde mir die Vorgängerbücher nun auf jeden Fall auch zulegen, so gut wurde ich von dem Buch unterhalten.

Lali war mir von Anfang an schon sympathisch, aber manchmal hätte ich sie sehr gerne geschüttelt und ihr mehr Mut gemacht – vor allem, es um Männer geht. Aber sie hat eine tolle Entwicklung im Laufe der Geschichte hingelegt, was ich absolut gerne verfolgt habe. Aber auch die anderen Figuren wurden interessant beschrieben. Vor allem Santosh hat sich in mein Herz geschlichen, aber auch die Geschichte von Saliya fand ich sehr bewegend.

Ich wurde auf jeden Fall sehr gut von der Storyline unterhalten. Ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Vor allem die überraschenden und auch sehr emotionalen Wendungen haben mich in ihren Bann gezogen. Ein wirklich tolles Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Ich vergebe dafür ganz klar von 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 23.07.2025

Interessante und spannende Dystopien um zwei Frauen

Fable for the End of the World
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Ich bin ein großer Fan von Dystopien und deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, das mich vom Klappentext her etwas an die Panem-Reihe erinnert hat. Das Buch habe ich nun in nur wenigen Tagen verschlungen ...

Ich bin ein großer Fan von Dystopien und deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, das mich vom Klappentext her etwas an die Panem-Reihe erinnert hat. Das Buch habe ich nun in nur wenigen Tagen verschlungen und wurde davon mehr als gut unterhalten. Nun hoffe ich auf eine Fortsetzung.

In der Geschichte ist die Erde verseucht, der Meeresspiegel steigt und ein Konzern regiert Inesas Heimat. Dieser hat auch den Lauf des Lamms etabliert: einen tödlichen Wettkampf, der live übertragen wird und bei dem schwer verschuldete Menschen als „Lämmer“ von ausgebildeten „Engeln“ gejagt werden. Als Inesas Mutter zu tief in die Schulden rutscht, muss ihre Tochter für sie beim Lauf antreten. Doch der Kampf um Leben und Tod bringt Inesa ihrem Engel Melinoë näher als geahnt…

In die Storyline habe ich wirklich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und schön bildlich. Genau so soll es sein. Überhaupt fand ich es faszinierend, wie die dystopische Welt beschrieben wurde. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.

Toll finde ich, dass die Geschichte im Wechsel von Inesa und Melinoe erzählt wird. So kann man sich besser mit deren Denken und Handeln identifizieren. Beide Hauptfiguren sind mir im Laufe der Geschichte richtig ans Herz gewachsen und ich musste richtig mitfiebern. Dass sich zwischen den Beiden auch Gefühle entwickeln, kam aber dann doch etwas überraschend.

Die Spannungsschraube wird nach und nach immer weiter hochgeschraubt – bis zum Ende, das einige überraschende Wendungen bereithält. Ich bin nun total gespannt auf eine Fortsetzung, denn Potential für eine größere Reihe wäre hier auf jeden Fall gegeben. Ich vergebe für dieses Buch auf jeden Fall sehr gute 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Story auf zwei Zeitebenen

Duftwickensommer
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Ich lese sehr gerne Romane, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen und nach und nach ein Geheimnis aus der Vergangenheit offenlegen. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch, nachdem ich den Klappentext ...

Ich lese sehr gerne Romane, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen und nach und nach ein Geheimnis aus der Vergangenheit offenlegen. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe.

Die Storyline spielt zum einen im Jahr 1911 und dreht sich um einen Wettbewerb der Daily Mail um den schönsten Wickenstrauß, den das Land euphorisiert. Auch die junge Anni nimmt teil und träumt davon, mit dem Preisgeld die Welt zu bereisen. Lord John Ramsgate, verlobt mit der Tochter ihres Arbeitgebers, berichtet über den Contest. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege. Der andere Zeitstrang spielt im Jahr 2024: Marieke ist nun geschieden und in ein Insulanerhäuschen gezogen. Am Giebel prangt in altmodischer Schrift »Villa Cupani«. Von Nachbarin Alwine erfährt sie, was es damit auf sich hat – einst lebte hier eine Frau namens Anni, die in England ihre Liebe zu Duftwicken entdeckte …

In die Storyline habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil hat mir auf jeden Fall gut gefallen: Er ist schön bildlich, locker-leicht und es ist ein sehr schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt.

Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen, was mir wirklich gut gefällt. Jedoch hat mich die Vergangenheit die ganze Zeit über mehr gecatcht, als das bei der Gegenwart der Fall war. Anni ist mir ziemlich schnell ans Herz gewachsen und die anderen Figuren wurden ebenfalls interessant gezeichnet. Hier war die ganze Zeit über eine Spannung in der Luft, so dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen wollte. Bei der Gegenwart war das etwas anders. Hier waren mir die Figuren nicht ganz so sympathisch wie bei dem anderen Zeitstrang und auch die Geschichte plätscherte teilweise etwas dahin. Deshalb habe ich mich immer gefreut, wenn das Kapitel endete und es mit der Vergangenheit weiter ging.

Das Ende hat mir dagegen wirklich gut gefallen. Zusammengefasst wurde ich aber gut von dem Buch unterhalten und vergebe ganz klar 4 von 5 Sternen.

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