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Veröffentlicht am 13.09.2025

spannend

Animal
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Ben, ein junger Anwalt, bekommt von seinem Chef den Auftrag, einen wichtigen Mandanten zu vertreten, einen Massentierhaltungsbetrieb, der von einem Schwein verklagt wird. Eigentlich ein todsicherer Fall, ...

Ben, ein junger Anwalt, bekommt von seinem Chef den Auftrag, einen wichtigen Mandanten zu vertreten, einen Massentierhaltungsbetrieb, der von einem Schwein verklagt wird. Eigentlich ein todsicherer Fall, meint sein Chef. Schließlich sind Tiere keine Personen und können nicht klagen, also wird die Klage abgewiesen werden. Denoch wird eine Tierschützerin, die die Klage angestrengt hat, bedroht. Hat der Massentierhaltungskonzern etwa Angst, dass das Schwein mit seiner Klage auf Freiheit Erfolg hat ? Wer sonst könnte die junge Frau bedrohen ? Oder sind es ihre Verbindungen zu einer Gruppe Forscher, die in Mexico versuchen, die Sprache der Tiere mithilfe einer KI zu entschlüsseln ?

Alles in allem ein spannendes, teils amüsantes Buch, das auch zum Nachdenken anregt und stellenweise sehr betroffen macht. Die Charaktere haben mir gut gefallen, vor allem die 3 Anwälte. Auch der Bösewicht war gut dargestellt. Enna blieb anfangs etwas blass und klischeehaft, hat aber dann doch eine Entwicklung durchgemacht. Das Thema des Buches ist aktuell und wichtig. Auch wenn hier das Leid der Tiere bei der Massentierhaltung im Vordergrund steht, ist der enorme Fleischkonsum, verbunden mit dem Abholzen der Regenwälder um Viehfutter anzubauen, eine der Hauptursachen der Klimakrise.

Die Sprache der Tiere verstehen lernen zu können, ist sicherlich interessant, aber ich denke, dass steckt noch in den Kinderschuhen und ich habe meine Zweifel, ob dies je gelingt. Die Bedenken, dass der Mensch auch dies auf Kosten der Tiere ausnutzen wird, kann ich verstehen. Entweder, um sie zu jagen (ich kann mir vorstellen, dass wir z.B. im Afrikanischen Busch gar nicht merken, dass Tiere da sind, weil sie sich gut tarnen. Wenn ich aber jetzt einen Radar oder eine App oder eine Drohne oder irgendetwas habe, womit ich die Kommunikation zwischen Tieren abfangen kann, kann ich sie vielleicht finden und töten.), oder zum Beispiel für militärische Zwecke. Wenn ich ihre Sprache verstehe, versuche ich als nächstes, mich mit den Tieren zu unterhalten. Von da ist es nicht weit, um ihnen Befehle zu geben. Schon jetzt werden Tiere zu allem möglichen abgerichtet. Man stelle sich einen Überwachungsstaat vor, indem Tiere wie Ratten, Bienen, Stubenfliegen oder sonstige Tiere, die man nicht bemerkt, von Staatsdienern später befragt werden, was sie belauscht haben. Eine tierische Stasi quasi. Natürlich gibt es auch Vorteile. Der Tierarzt kann direkt rausfinden, wo es weh tut, und auch sonst wird sich eine ganz neue Welt auftun. Was für ein Wissens- und Erfahrungsschatz stünde uns plötzlich zur Verfügung. Allein zu erfahren, wie die Welt anders wahrgenommen wird, wäre eine immense Bereicherung. Wie spannend ! Aber wie gesagt, auch die Bedenken kann ich verstehen, denn der Mensch geht mit fremden bzw. neuen Kulturen oder Erkenntnissen nicht immer verantwortungsbewußt um, sondern nutzt alles zu seinem Vorteil aus.

Ein spannendes Thema, dem in diesem Buch aber zu wenig Raum gegeben wird. Hatte mir unter einem spannenden Thriller etwas anderes bei dem Thema vorgestellt, aber das macht nichts, denn ich habe mich trotzdem gut unterhalten, das Buch war spannend und hat mir gut gefallen. Klare Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 30.08.2025

nicht das Beste der Reihe

Verwesung
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Eine großangelegte Suchaktion im Moor soll die Leichen der Bennett-Zwillinge zutage fördern, nachdem man die Überreste von Tina Williams in Dartmoor entdeckt hatte. Jerome Monk sitzt für die Morde in ...

Eine großangelegte Suchaktion im Moor soll die Leichen der Bennett-Zwillinge zutage fördern, nachdem man die Überreste von Tina Williams in Dartmoor entdeckt hatte. Jerome Monk sitzt für die Morde in Haft, sagt aber nicht, wo er seine Opfer vergraben hat. David Hunter lernt bei der Suche Sophia kennen, die sich darauf spezialisiert hat, Gelände zu untersuchen, im Hinblick auf mögliche Verstecke. Da kommt eine Nachricht aus dem Gefängnis von Monk, die für Aufregung sorgt.

Spannend, flüssig geschrieben, aber recht kurz. Auch passiert nicht so viel in dem Krimi. Hunter steckt in wie immer alle körperlichen Angriffe, wie Schläge auf den Kopf, gebrochene Rippen etc locker weg und ist dennoch zu Höchstleistungen fähig. Das ist in jedem Band ein Störfaktor für mich, über den ich aber hinweg sehe. Ja, es gibt überraschende Wendungen, aber irgendwie waren die anderen Krimis aus dieser Reihe spannender und besser. Das waren wahre Pageturner, dieses wirkt eher wie ein Kammerspiel mit wenigen Protagonisten. Aber dennoch habe ich es gerne gelesen, auch wenn es nicht ganz die, durch die anderen Bände geweckten, Erwartungen erfüllt hat.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

das erste Buch war besser

Das geheime Band zwischen Mensch und Natur
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Nachdem ich das Buch " Das geheime Leben der Bäume" von Peter Wohlleben gelesen habe, war ich begeistert. Dieses Buch, ich weiß nicht, das wievielte es ist, hat mich dagegen etwas enttäuscht, da es nicht ...

Nachdem ich das Buch " Das geheime Leben der Bäume" von Peter Wohlleben gelesen habe, war ich begeistert. Dieses Buch, ich weiß nicht, das wievielte es ist, hat mich dagegen etwas enttäuscht, da es nicht viele neue Infos enthielt. Vielleicht ist es eine Bereicherung für Leute, die sich nicht viel mit Natur, Biologie und Umweltschutz etc. beschäftigen, aber auch, wenn es einige interessante Dinge beinhaltet, war es für mich nicht wirklich informativ. Der Autor philosophiert auch gerne, was mich nicht so interessiert. Und wenn er schildert, mit welchen interessanten Menschen er sich getroffen hat, kommen diese Begegnungen zu kurz und bleiben oberflächlich. Mich hätte interessiert, was diese Menschen zu sagen hatten. Das war bestimmt mehr als die zwei bis drei Sätze, die der Autor wieder gibt. Und auch, wenn er einer solchen Begegnung eine ganze Seite widmet, erfährt man wenig über den, mit dem er sich getroffen hat, sondern hauptsächlich über die Gedanken des Autors zu dieser Begegnung. Das Buch ist einfach und flüssig geschrieben, manches wiederholt sich und es gibt viele kurze Kapitel, sodass man es immer wieder weglegen kann.

Das Buch hat mir gefallen, aber bei weitem nicht so gut wie "Das geheime Leben der Bäume" . Ich weiß nicht, ob der Autor jetzt auf die Schnelle ein Buch nach dem anderen schreibt, aber ich habe noch eins im Regal stehen und werde mir dann ein Urteil bilden. Ja, dies Buch ist gut, aber , wer noch kein Buch von ihm kennt, sollte vielleicht lieber Das geheime Leben der Bäume lesen.

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Veröffentlicht am 20.08.2025

was wenn die Pflanzen sich wehren ?

Der Wald
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Überall tauchen plötzlich kleine Samentütchen in der Post auf. Ohne Absender oder Begleitschreiben. Etliche Menschen pflanzen die Samen ein, mit verheerenden Folgen. Zunächst fällt gar nicht auf, dass ...

Überall tauchen plötzlich kleine Samentütchen in der Post auf. Ohne Absender oder Begleitschreiben. Etliche Menschen pflanzen die Samen ein, mit verheerenden Folgen. Zunächst fällt gar nicht auf, dass plötzliche Asthmaanfälle, Verbrennungen, Juckreiz, Blindwerden, Verätzungen und Todesfälle etwas mit der Pflanze zu tun haben. Und auch die rasante Vermehrung und das Absterben der umgebenden Pflanzen gibt nur lokal Anlass zur Beunruhigung. Erst nach und nach zeigt sich was für ein Ausmaß die Verwüstung durch die Horrorpflanze annimmt. Aber wer hat die Samen verschickt ? Wo kommen sie her ? Und können sie vernichtet werden ?

Der Botaniker Marcus Holland, der auf dem Gebiet der Pflanzen-Neurobiologie forscht, wird von einem Agenten der Homeland Security hinzugezogen. Aber auch er steht vor einem Rätsel.

Das Buch ist sehr spannend und das Szenario beängstigend, da vieles durchaus möglich und denkbar ist. Der Schreibstil ist flüssig und wir erfahren in mehreren Erzählsträngen, wie es den verschiedenen Figuren geht. Mit dem Experiment der jungen Leute habe ich mich etwas schwer getan, da ich mich mit Computern nicht so gut auskenne, aber irgendwann wird sowas sicher möglich sein. Dass all die Ereignisse sich innerhalb weniger Tage abspielen und Holland in einer Woche USA, China, Deutschland, Kanada bereist, halte ich aber für sehr übertrieben. Aber das tut der Geschichte keinen Abbruch.

Klare Leseempfehlung eines spannendes Zukunftsthrillers.

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Veröffentlicht am 16.08.2025

leichte Mängel

Tod in der Marsch
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Eine Lehrerin macht sich Sorgen, weil eine ihrer Schülerinnen seit Tagen unentschuldigt fehlt und geht zur Polizei. Die Mutter ist nicht erreichbar. So wirklich ernst nimmt die Polizei das Ganze nicht ...

Eine Lehrerin macht sich Sorgen, weil eine ihrer Schülerinnen seit Tagen unentschuldigt fehlt und geht zur Polizei. Die Mutter ist nicht erreichbar. So wirklich ernst nimmt die Polizei das Ganze nicht und erst, als die Leiche der Mutter in der Marsch gefunden wird, laufen die Ermittlungen an. In jedem anderen Krimi, würde jetzt eine Suche nach dem vermissten Kind auf Hochtouren laufen und oberste Priorität haben. Hier dagegen versucht man den Mörder der Mutter zu finden und bei jeder Lagebesprechung wird nur beiläufig erwähnt " und das Kind wird ja auch noch vermisst". Nach dem Motto : Da war ja noch was.

Auch sonst ist nicht alles wirklich logisch, auch das Ende nicht. Mit unlogisch meine ich, dass das Verhalten und die Reaktionen der Polizei und anderer Leute nicht immer nachvollziehbar sind. Aber in sich gibt es keine logischen Brüche. Nur das Ende leuchtet mir nicht ein. Aber der Krimi ist dennoch spannend wegen der Figuren und weil man wissen möchte, wer denn nun der Täter ist. Das Buch liest sich flüssig und Dialoge und Figuren gefallen mir. Das ganze ist ein Husumkrimi, könnte aber auch woanders spielen.

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