Cover-Bild Die Gabe
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - SciFi: Nahe Zukunft
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 08.03.2021
  • ISBN: 9783453425019
Naomi Alderman

Die Gabe

Roman
Sabine Thiele (Übersetzer)

Wenn Ohnmacht zur Macht wird - die Zukunft gehört den Frauen

Von einem Tag auf den anderen entdecken Frauen auf dem ganzen Planeten, dass sie »die Gabe« in sich tragen. Durch bloße Berührung können sie anderen Menschen schreckliche Schmerzen zufügen und sie sogar töten. Von einem Tag auf den anderen werden die Männer zum schwachen Geschlecht. Doch ist eine von Frauen beherrschte Welt auch eine bessere Welt?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.09.2025

anders als erwartet

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Überall auf der Welt können Frauen plötzlich einen Stromschlag abgeben. Bei einigen ist er so stark, dass er töten könnte, bei anderen nur wie ein Kitzeln, was den Sex etwas prickelnder macht für die Männer. ...

Überall auf der Welt können Frauen plötzlich einen Stromschlag abgeben. Bei einigen ist er so stark, dass er töten könnte, bei anderen nur wie ein Kitzeln, was den Sex etwas prickelnder macht für die Männer. Die meisten lösen bei Berührung aber vor allem Schmerzen aus. Werden damit die Machtverhältnisse der Geschlechter umgekehrt ?

Was für ein Thema und was hätte man draus machen können ! Das Buch ist gut geschrieben, flüssig, mit unterschiedlichen Charakteren und einem Twist am Schluß, der einen umhaut, auch wenn es der Anfang impliziert. Das Buch schildert die Anfänge und wie Frauen bei anderen Frauen diese Fähigkeit wecken und nach und nach begegnen wir den Hauptfiguren, deren Handlungsstränge sich immer wieder kreuzen. Kriminelle Mafiosi, die ihre Geschäfte ausweiten, in einem Land kommt eine Frau an die Macht, ein Journalist berichtet, welche Auswirkungen die Gabe der Frauen überall auf der Welt hat, eine Politikerin versucht mit der neuen Situation umzugehen und eine Frau gründet eine neue Religion. Das Buch ist spannend und man kann es kaum aus der Hand legen. Vor allem der Schluß ist gewaltig. Dennoch habe ich das Gefühl, dass etwas fehlt, dass man mehr auf die Auswirkungen hätte eingehen könnte, Aber wahrscheinlich hätte das den Rahmen des Buches gesprengt. Es wird ja auf unterschiedliche Aspekte eingegangen. Und eine komplette Soziomilieustudie wäre wohl zuviel erwartet. Einige Szenen sind sehr grausam. Interessant finde ich folgenden Gedanken : Männer sind Bewahrer des eigenen Hauses und daher friedlich, während Frauen aggressiv sind, weil sie ihre Kinder schützen müssen. Allem in allem ein Buch, was Eindruck hinterlässt.

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Veröffentlicht am 29.06.2025

Interessant

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haben sie es alle. Es verbreitet sich wie ein Virus. Über Nacht werden Frauen zum stärkeren Geschlecht. Doch ist eine Welt unter der Herrschaft von Frauen auch eine bessere Welt? Auf ein Mal haben Frauen ...

haben sie es alle. Es verbreitet sich wie ein Virus. Über Nacht werden Frauen zum stärkeren Geschlecht. Doch ist eine Welt unter der Herrschaft von Frauen auch eine bessere Welt? Auf ein Mal haben Frauen die Macht durch ihre Finger Stromschläge zu verteilen. Sie nennen es die Gabe. Die Frauen erheben sich auf der ganzen Welt, doch nicht alle sind friedlich..

Die Grundidee hat mich sehr angesprochen. Ich hatte einen Dystopische Roman erwartet und dieser wurde auch geliefert. Dennoch hatte ich große Schwierigkeiten eine Bezug zu den Characteren auf zu bauen. Durch die vielen Perspektiven und Sprünge war ich häufig etwas verwirrt, was meinen Lesefluss etwas gestört hat. Auch haben sehr viele Charactere nicht einmal daran gedacht mit dieser Gabe etwaas gutes zu tun. Viele von ihen wurden einafach nur zu Vrgewaltigerinnen und mörderinnen. Ich denke dieser Teil des Buches war der, der mich am meisten schokiert hat. Denn dieses Buch hat einen sehr grausamen Anteil und ich denke dieser schokiert einige sehr. Dennoch darf man nicht vergessen, dass einigen Frauen (Achtung, ich müöchte nichts veralgemeinern.) dieses Schiksal erfahren.



Fazit:

Ein interessantes Buch über die Abgründe der Macht. Eine durchaus spannende, wenn auch grausame Dystopie mit eingen Schwachstellen.

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Veröffentlicht am 20.12.2022

Wenn wir die Welt plötzlich umdrehen würden...

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Ich hab keine Ahnung, wie ich ordentliche Worte zu diesem Buch finden soll. Echt nicht. Ich hab die letzten Tage jede freie Minute zwischen dem Lernen genutzt, um ein paar Seiten zu lesen, um mich weiter ...

Ich hab keine Ahnung, wie ich ordentliche Worte zu diesem Buch finden soll. Echt nicht. Ich hab die letzten Tage jede freie Minute zwischen dem Lernen genutzt, um ein paar Seiten zu lesen, um mich weiter schockieren zu lassen. Denn das konnte das Buch gut...mich schockieren.

Die Idee: Frauen haben plötzlich Macht, können durch ihre Berührung Schmerzen zufügen, Menschen töten. Und es klingt ein bisschen wie Shatter-Me gemischt mit Handmaid's Tale. Und das klingt perfekt für mich.

Und dann ist da diese Welt, in der Frauen plötzlich an Macht gewinnen. In der Frauen von jetzt auf gleich zum starken Geschlecht werden. In der die Männer unterdrückt werden.
Es ist schockierend zu lesen, wie Männer vergewaltigt, getötet, misshandelt werden. Wie ihnen die einfachsten Rechte entzogen werden, wie sie im Schatten leben. Wie sie Angst haben, Nachts auf die Straße zu gehen, Angst haben, ihre Meinung zu sagen und in der Welt kein Gehör finden. Wie sie keine Bedeutung mehr haben. Weil Männer eigentlich nicht gebraucht werden, außer zur Fortpflanzung. Weil Männer nichts wert sind. Wie männliche Embrios abgetrieben werden, weil sie keinen Nutzen für die Gesellschaft haben.

Und mit jeder dieser Seiten, mit jeder dieser Seiten wird einem bewusst, das genau das, genau das, was da so schockierendes mit den Männern passiert, mit Frauen aktuell passiert, schon immer passiert ist. Vielleicht hier bei uns nicht ganz so heftig wie in andern Ländern, aber trotzdem. Und dass es nur so schockierend klingt, weil es plötzlich den Männern geschieht. Weil man so abgestumpft ist, dass es schon normal ist, wenn man als Frau nachts Angst hat, wenn man vor einer Gruppe Männer Angst hat, wenn man weniger Chancen hat, weil man eine Frau ist.
Doch dann, wenn das ganze umgekehrt wird, realisiert man irgendwie erst, wie fucked up diese Situation ist. Wie fucked up das für uns Frauen jetzt grade ist, überall. Und vielleicht ist das genau das, was das Buch noch einmal vor Augen rufen will. Dass es fucking unfair ist.

Ich bin nicht mit allem happy, nicht mit dem Ende, nicht mit der Konfliktlösung, nicht mit der Ungewissheit, was so viele Dinge angeht. Aber die Rahmenhandlung, die das finale Ende-Ende ausmacht? Großartig. Genau wie der Plot, die Idee, die Absicht hinter dem ganzen Buch. Das Gedankenexperiment, das 'was wäre wenn'.

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Veröffentlicht am 21.06.2023

Abgebrochen

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Persönlich gefällt mir die Grundidee zu dem Buch sehr gut. Allerdings bin ich überhaupt kein Fan von dem Schreibstil der Autorin, und mir fiel es daher auch schwer den Text zu lesen, da ich dies nicht ...

Persönlich gefällt mir die Grundidee zu dem Buch sehr gut. Allerdings bin ich überhaupt kein Fan von dem Schreibstil der Autorin, und mir fiel es daher auch schwer den Text zu lesen, da ich dies nicht flüssig tun konnte. Neben dem mag ich es auch nicht sonderlich, wenn es zu viele Protagonist*innen auf einmal gibt, da ich es dann immer schwierig finde eine „Beziehung“ zu diesen aufzubauen. Ich habe das Buch auf Seite 102 von 480 abgebrochen.

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