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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.02.2024

Etwas wenig Thrill

Fastenzeit. 40 Tage Rache
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Kriminalkommissarin Hannah Meyer ist gerade erst aus dem Norden in die Alpen versetzt worden, als nachts auf dem Marktplatz ein Mann gefunden wird – nackt, mit Asche eingerieben, fast verhungert und mit ...

Kriminalkommissarin Hannah Meyer ist gerade erst aus dem Norden in die Alpen versetzt worden, als nachts auf dem Marktplatz ein Mann gefunden wird – nackt, mit Asche eingerieben, fast verhungert und mit einer klaffenden 9 auf der Stirn. Hannah vermutet einen Zusammenhang mit der religiösen Fastenzeit. Werden hier Menschen zum Fasten gezwungen? Als erneut jemand verschwindet, werden die Ermittlungen zu einem Wettlauf gegen die Zeit.

Ich habe das Buch absichtlich jetzt in der Fastenzeit gelesen, auch wenn ich selbst nicht religiös bin. Passt trotzdem gut in die aktuelle Zeit, wo das Fasten ja in aller Munde ist.

Im Buch wechseln die Autoren zwischen den aktuellen Ermittlungen aus Hannahs Sicht und den Gedanken des Täters. Nach und nach kommt man ihm auf die Spur, auf seine Motivation. Die Auflösung ist keine große Überraschung, das hat mich ein wenig enttäuscht, trotzdem ist die Geschichte spannend geschrieben. Für die 5 Sterne fehlte mir aber deutlich Thrill, es ist eher ein Krimi als ein Thriller.

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Veröffentlicht am 19.02.2024

Ein etwas anderer Thriller

Bullet Train
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In einem Japanischen Hochgeschwindigkeitszug sollen die beiden Auftragskiller Lemon und Tangerine den entführten Sohn von Gangsterboss Minegashi zurück nach Hause bringen. Das Lösegeld, das sie in einem ...

In einem Japanischen Hochgeschwindigkeitszug sollen die beiden Auftragskiller Lemon und Tangerine den entführten Sohn von Gangsterboss Minegashi zurück nach Hause bringen. Das Lösegeld, das sie in einem Koffer dabei haben, sollen sie ebenfalls mit zurück bringen. Doch kurz nach Beginn der Fahrt ist der Sohn tot und der Koffer weg. Die beiden machen sich im Zug auf die Suche nach dem Koffer und treffen dabei auf weitere Killer.

Ich bin gar nicht so sicher, ob ich hier einen Thriller gelesen habe. Oder einen Krimi. Oder was auch immer. Das Buch lebt von seinen schrägen Figuren und außergewöhnlichen Dialogen. Es gibt Tote und Geheimnisse. Und mit dem Hochgeschwindigkeitszug ein ungewöhnliches Setting.

Es ist manchmal nicht so leicht, der Handlung zu folgen, da sie sehr komplex ist und es hin und wieder auch Rückblenden gibt.

Fazit: ein wirklich außergewöhnlicher Roman, den man gelesen haben sollte. Oder man schaut den Film, den habe ich allerdings noch nicht gesehen.

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Veröffentlicht am 13.02.2024

Mord auf dem Land

Der Mordclub von Shaftesbury – Eine Tote bleibt selten allein
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Penelope soll im idyllischen Shaftesbury eine Partneragentur eröffnen. Hier gibt es sie noch, die reichen einsamen Herzen. Das ist jedenfalls die Hoffnung ihres Chefs. Penelope, die Shoppen liebt und Tiere ...

Penelope soll im idyllischen Shaftesbury eine Partneragentur eröffnen. Hier gibt es sie noch, die reichen einsamen Herzen. Das ist jedenfalls die Hoffnung ihres Chefs. Penelope, die Shoppen liebt und Tiere nicht so fühlt sich hier auf dem Land ziemlich fehl am Platz. Und gleich zu Beginn fällt sie ihrem charmanten Nachbarn und Tierarzt Sam mit einer denkwürdigen Aktion auf. Die Einwohner von Shaftesbury sind jedoch überzeigt, dass Penelope undercover als Detektivin unterwegs ist und erwarten von ihr, dass sie aufklärt, wer im Dorf heimlich Samen der Ackerwinde verteilt. Penelope entdeckt derweil, dass sie ihr Talent, zu organisieren und Menschen zueinander zu bringen auch außerhalb der Partnervermittlung nutzen kann und dann ist da auch noch der Mord an einer Frau.

Tatsächlich habe ich im Zusammenhang mit diesem Buch das erste Mal den Begriff Cosy Crime gehört und genau das ist es. Irgendwie gemütlich, nicht wirklich ein Krimi, aber Mord gibt es schon. Der Ton ist amüsant, die Charaktere verschroben, und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Ein Wohlfühlkrimi, von dem ich mehr lesen möchte.

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Veröffentlicht am 02.02.2024

Auch Teil 3 ist lesenswert

Bornholmer Flucht
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Sarah Pirohl kommt nicht zur Ruhe. Als sie von einem Besuch in Deutschland zurückkehrt muss sie feststellen, dass ihr Freund, der dänische Journalist Frederik, verschwunden ist. Er wurde entführt und einiges ...

Sarah Pirohl kommt nicht zur Ruhe. Als sie von einem Besuch in Deutschland zurückkehrt muss sie feststellen, dass ihr Freund, der dänische Journalist Frederik, verschwunden ist. Er wurde entführt und einiges deutet darauf hin, dass er nicht mehr am Leben ist. Sarah glaubt nicht daran und unterstützt bei den Ermittlungen. Bald wird klar: Frederiks Verschwinden hängt mit seinen Recherchen im rechtsextremen Milieu zusammen.

Die Reihe um Sarah Pirohl auf Bornholm gefällt mir sehr gut und auch dieser dritte Teil ist wieder super gelungen. Es gibt viele Verwicklungen, viele Namen und natürlich auch alte Bekannte, die mir mittlerweile ans Herz gewachsen sind. Wieder einmal war ich erstaunt, welches gewaltige rechtsextreme Netzwerk die Autorin da ersonnen hat. Und die Brisanz und der gewissen Wahrheitsgehalt wird einem gerade in den aktuellen Zeiten sehr klar. Beklemmend irgendwie.

Von mir eine klare Leseempfehlung für die Reihe!

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Veröffentlicht am 02.02.2024

Gretas Geschichte wird weiter erzählt

Was ich nie gesagt habe
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Tom ist sehr glücklich mit Jenny, als sein Leben erneut auf den Kopf gestellt wird. Er trifft durch Zufall auf seinen Halbbruder und macht sich erneut auf in eine Reise in die Vergangenheit. Diesmal geht ...


Tom ist sehr glücklich mit Jenny, als sein Leben erneut auf den Kopf gestellt wird. Er trifft durch Zufall auf seinen Halbbruder und macht sich erneut auf in eine Reise in die Vergangenheit. Diesmal geht es um seinen Vater Konrad, aber erneut um sehr viel deutsche Geschichte.

„Stay away from Gretchen“ hat mir schon sehr gut gefallen und so musste nun auch der zweite Teil her. Wieder geht es zurück in die Nazizeit und die Zeit danach, wieder erzählt der Roman auf zwei Zeitebenen. Konrads Geschichte hat mich sehr berührt, man erfährt, warum er zu dem Vater wurde, der er am Ende war. Für Tom eine schmerzhafte Zeitreise, aber sehr lehrreich.

Man trifft auch lieb gewonnene Charaktere wieder. Jenny, die Tom sehr glücklich macht. Der kleine Carl, der allen ans Herz wächst. Greta, die immer mehr mit ihrer Demenz zu kämpfen hat. Und Helga, die einfach eine wundervolle Frau ist.

Die Reihe um Gretchen und ihre Vergangenheit ist absolut empfehlenswert.

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