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Veröffentlicht am 20.04.2025

Ein Stück Kindheit

Der kleine Maulwurf als Maler
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Der kleine Maulwurf war zumindest aus meiner eigenen Kindheit kaum wegzudenken, umso mehr habe ich mich gefreut, dass es ihn nun auch als "Neuauflage" für die Kleinen gibt. Dieses Buch steht dabei den ...

Der kleine Maulwurf war zumindest aus meiner eigenen Kindheit kaum wegzudenken, umso mehr habe ich mich gefreut, dass es ihn nun auch als "Neuauflage" für die Kleinen gibt. Dieses Buch steht dabei den früheren Versionen in nichts nach, im Gegenteil, es kommen bei der Geschichte Kindheitsgefühle wieder hoch.

In diesem kleinen Büchlein entdeckt der kleine Maulfwurf gemeinsam mit seinen Freunden die prächtige Farbenwelt. Dabei entstehen lustige Farbkombinationen und auch Muster, sodass schlussendlich der Fuchs mit einem großen Schrecken davonkommt.

Die Kombination aus Text und Schrift hatte einen sehr ausgeglichenen Anteil. Vor allem empfand ich die Bilduqalität als sehr schön. Durch den Retro-Look hat das Buch für mich noch mehr Wärme und Herz. Auch wenn das Thema Farben waren und diese dadurch ein bisschen weniger knallig waren, hat es sehr gut gepasst. Die Geschichte selbst ist sehr kinderfreundlich und spaßig erzählt, sodass man der Geschichte einfach gerne folgt. Durch den Fuchs als Feind hat man hier auch noch eine gehörige Portion Spannung, die zum Schluss aber mit Witz und Spaß aufgelößt wird.

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Veröffentlicht am 20.04.2025

Farbenfrohe Frauenpower

Disney - Malen nach Zahlen: Girl Power
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Ein neues Malbuch für Erwachsene aus dem Disney-Bereich und diesmal richtet es sich konkret an die weiblichen Fans. Wie bereits bei den Vorgängern gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Disney-Figuren, ...

Ein neues Malbuch für Erwachsene aus dem Disney-Bereich und diesmal richtet es sich konkret an die weiblichen Fans. Wie bereits bei den Vorgängern gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Disney-Figuren, die sich beim Ausmalen nach und nach zeigen. Manche konnte ich bei diesem Buch bereits im Vorhinein erkennen, andere wiederum waren aufgrund der kleinen Felder schwerer zu erahnen, aber dafür ist ja das Ausmalen da.

Auch hier steht und fällt wieder alles mit den Farben, die man Zuhause hat. Die Bilder haben mich wiederum sehr angesprochen, ich mochte die ausgewählten Szenen, die von Arielle, über Merida, bishin zu Mulan reichen - also starke Disney-Frauen über alle Zeitepochen und Länder hinweg, sodass wirklich für jeden etwas dabei ist.

Ganz am Ende findet man zudem eine Übersicht, mithilfe derer man erkennen kann, welche Bilder sich zum Schluss ergeben. Man sieht auserdem eine kleine Farbübersicht unter den Bildern, sodass man sich vor dem Ausmalen darauf einstellen kann, welche Farben benötigt werden.
Entspannt hat es mich auf jeden Fall

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Veröffentlicht am 20.04.2025

Pakte mit Teufeln und Phantomen

Phantasma – Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe
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Phantasma klang vom Klappentext her so spannend, dass ich es unbedingt lesen wollte und auch die ersten Kapitel hatten es mir direkt angetan, sodass ich das Buch kaum weglegen konnte. Die Geschichte überzeugt ...

Phantasma klang vom Klappentext her so spannend, dass ich es unbedingt lesen wollte und auch die ersten Kapitel hatten es mir direkt angetan, sodass ich das Buch kaum weglegen konnte. Die Geschichte überzeugt mit ihren Gothic-Vibes in einem düsteren Setting (erst New Orleans, später dann das Spukschloss Phantasma).

Ophelias Mutter Tessie Grimm verstirbt, weshalb sie die Kräfte von ihr übertragen muss. Nachdem ans Tageslicht kommt, dass Tessie stark verschuldet war, beschließt Ophelias Schwester Genevieve wiederum, an den Phantasma-Spielen teilzunehmen, die quasi direkt aus der Hölle stammen. Ophelia kann nicht anders, als ihrer Schwester zu folgen, um sie zu befreien. Doch in Phantasma begegnet sie dem Phantom Blackwell, der seine ganz eigene Agenda hat...

Ophelia war eine spannende, starke Protagonistin, die einiges über sich ergehen lassen musste, sich gleichzeitig aber wenig gefallen lässt. Ihre magischen Fähigkeiten und Phantom Blackwell helfen ihr weiterhin, die Spiele Level um Level zu überstehen. Schwester Genevieve ist ungestümer und freier, auf sie können wir uns in Band 2 freuen. Und das Phantom Blackwell ist zwischen alle den hinterhältigen Teufeln ein wahrer Goldschatz, dessen Liebe gegenüber Ophelia stetig wächst.

Handlungstechnisch passiert so einiges und das Knall auf Fall. Manchmal war es so viel, dass es mir schwer fiel, hinterherzukommen. Die Spiele in Phantasma selbst sind sehr spannend und abwechslungsreich und auf jeden Fall mörderisch. Aber auch hier waren manche Erklärungen sehr kurz, sodass es mir schwer fiel, alles zu verstehen. Das setzte sich auch beim Ende des Buches fort, in welchem meines Erachtens ein großer Punkt rundum Blackwell nicht zu Ende erzählt wurde. Vielleicht bietet Band 2 hier noch ein paar Erklärungen.

Es gibt weiterhin einige spannende Twists. Manche kann man erahnen, andere eher weniger. Weiterhin werden Zwangsstörungen behandelt und für mich sehr nachvollziehbar erklärt. Alles in allem ein wirklich sehr unterhaltsames Buch mit einer starken Protagonistin.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Valkyren in der heutigen Zeit

The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love (Nordische-Mythologie-Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni)
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Zuerst einmal ist das Cover wirklich wunderschön und stellt auf eine atmosphärische Fantasystory ein. Nachdem ich den Prolog gelesen habe, glaubte ich, auch genau das gefunden zu haben. Dieser war meiner ...

Zuerst einmal ist das Cover wirklich wunderschön und stellt auf eine atmosphärische Fantasystory ein. Nachdem ich den Prolog gelesen habe, glaubte ich, auch genau das gefunden zu haben. Dieser war meiner Meinung nach nämlich richtig gelungen und ich wünschte, es wäre so weitergegangen.

Aber ab da fiel das Buch ab und ich habe es nicht mehr geschafft, mich in der Story zu verlieren. Zu Beginn geschieht alles Schlag auf Schlag, wurde aber für mich so geschrieben, dass ich nie in die Geschichte eintauchen oder mitfühlen konnte. Die Erklärungen blieben an der Oberfläche und kleine Details haben mir gefehlt, sodass ich mir alles hätte vorstellen und abtauchen können. Das blieb auch so: Die Stadt, in die Story spielt, hätte irgendeine andere sein können als Vancouver. Die Kampfszenen gingen nie ins Detail, was es mir schwierig machte, diese ernst zu nehmen. Dafür hadert Blair oft mit sich selbst und ihrer Liebe zum Feind. Am Ende hin überschlägt sich noch einmal alles und hier offenbaren sich durchaus ein paar unerwartete Wendungen (die ich auch nicht vollkommen nachvollziehen kann) aber das riss es für mich leider auch nicht mehr raus.

Ich habe mal in der Leserunde geschmökert und muss zustimmen, hier hätte das Lektorat vielleicht ein paar Stellen streichen können, um einen anderen Fokus zu setzen. Die Idee an sich ist nämlich toll, die Umsetzung ... hmmm. Vielleicht auch eher etwas für jüngere LeserInnen.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Die grausigen Spiele gehen weiter

Night of Crowns, Band 2 - Kämpf um dein Herz
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Das Buch beginnt direkt dort, wo Band eins geendet hat. Während ich erwartet habe, dass sich Alice nun auf die Suche nach dem anderen Slave macht, erwartet den/ die LeserIn stattdessen eine Parallelwelt ...

Das Buch beginnt direkt dort, wo Band eins geendet hat. Während ich erwartet habe, dass sich Alice nun auf die Suche nach dem anderen Slave macht, erwartet den/ die LeserIn stattdessen eine Parallelwelt und man weiß nicht mehr, was nun real und was Hirngespinste sind. Vor allem habe ich nicht so ganz verstanden, warum Alice überhaupt geflohen ist, denn sofort will sie wieder zurück auf das Spielfeld. Als das nicht funktioniert, wartet sie einfach ab, anstatt nach dem zweiten Slave zu suchen - was doch ihr Ziel war?

Leider konnte mich der 2.Teil folglich auch nicht überzeugen. Ich sehe das Potenzial und ich verstehe, warum die Reihe viele begeistern konnte. Sie ist rasant, es gibt viel Action und immer wieder unerwartete Wendungen. Aber mich hat zu viel gestört und das hat mein Lesevergnügen leider getrübt.

Zum einen ist da der verwirrende, recht lange Einstieg. Ich hatte einfach etwas anderes erwartet. Zum anderen einige Logikfehler: Fähigkeiten und Spielregeln werden so ausgelegt, wie sie gerade passen und einige Fähigkeiten fallen weg oder werden wieder hervorgeholt, um die Geschichte voran zu bringen. Wortwiederholungen haben mich auch gestört und auch inhaltlich haben sich einige Abläufe wiederholt (warum schläft Alice zum Ende von Kapitel immer ein - oder fällt in Ohnmacht?). Immer noch blieben viele Charaktere eher blass, was vielleicht auch an der Fülle der Protagonisten verständlich ist, da können nicht alle eine große Rolle bekommen.

Das Ende empfand ich als recht spannend und die Auflösung war kreativ. Im finalen Kapitel hätte mich dann der Ausgang der anderen Protagonisten doch noch interessiert, welche nur in einem Nebensatz erwähnt werden.

Es war einfach nicht meine Reihe. Die Idee, die hinter der Dilogie steckt, finde ich aber immer noch klasse und ich glaube, sie kann noch viele LeserInnen begeistern.

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