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Veröffentlicht am 28.03.2023

Ein must have für Fans

Asterix und Obelix im Reich der Mitte
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Der Einband ist vom Material her etwas hochwertiger als die Vorgänger-Bände.
Auf dem Cover zieht Asterix eine Laufrikscha und Obelix macht es sich mit einer Chinesin im Wagen gemütlich. Auch Idefix ist ...

Der Einband ist vom Material her etwas hochwertiger als die Vorgänger-Bände.
Auf dem Cover zieht Asterix eine Laufrikscha und Obelix macht es sich mit einer Chinesin im Wagen gemütlich. Auch Idefix ist mit von der Partie.
Dieses Heft ist passend zum Kinofilm erschienen, der im Mai in die Kinos kommt.
Also auf ins Kino oder besser noch auf nach China, ins Reich der Mitte mit Asterix und Obelix .

Großformatige, zum Teil über zwei Seiten gehende Zeichnungen bereichern diesen Comic. Dieser Comic funktioniert auch ohne Sprechblasen. Es ist eher ein Bilderbuch mit Text und für die klassischen Asterix und Obelix - Liebhaber sehr gewöhnungsbedürftig.
Viele bekannte Figuren sind in dieser Geschichte dabei.
Ich hatte mit dieser Geschichte meinen Spaß und lese immer wieder gerne neue Geschichten der zwei gallischen Helden.

Vielen Dank an Vorablesen und dem Egmont-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Veröffentlicht am 27.03.2023

Interessantes Sittengemälde

Der rote Judas
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Der Klappentext hat mich neugierig auf diesen Kriminalroman gemacht.
Der Autor schickt mich auf eine spannende Zeitreise .
Es geht nach Leipzig während der Weimarer Republik .
Der Autor spiegelt diese ...

Der Klappentext hat mich neugierig auf diesen Kriminalroman gemacht.
Der Autor schickt mich auf eine spannende Zeitreise .
Es geht nach Leipzig während der Weimarer Republik .
Der Autor spiegelt diese Ära virtuos.Durch den flüssigen und authentischen Schreibstil bin ich schnell in diesen Krimi hinein gekommen und konnte das Buch kaum zur Seite legen.
Im Jahr 1920 kehrt der Protagonist Paul Stainer aus der Kriegsgefangenschaft aus Frankreich zurück.Auch wenn Stainer körperlich unverletzt erscheint,leidet er an nächtlichen Alpträumen und tagsüber an Gedächtnislücken.
Er zweifelt deshalb des öfteren ,ob er seinen alten Beruf bei der Polizei weiter ausüben kann.Auch die gravierenden Veränderungen in seinem Privatleben belasten ihn sehr.
Die Figur des Paul Stainer finde ich gut ausgearbeitet und ich begleite ihn und sein Team bei den Ermittlungen.
Ein Kolorit an liebenswerten und auch skurrilen Personen bereichern diesen Roman.Ihre Sorgen und Ängste kann ich gut nachvollziehen und entspricht dem damaligen Zeitgeist.
Sehr gerne habe ich mich in die Zeit der Weimarer Republik versetzen lassen und ich hoffe,mehr von Paul Stainer zu lesen.

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Veröffentlicht am 23.03.2023

Was als Spiel begann

Die Schatten von Cambridge
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Von diesem Autor habe ich noch kein Buch gelesen.Aber das Setting sowie die Handlung haben mich auf dieses Buch neugierig gemacht.
Der Protagonist Inspector Eden Brooke hat mit den Schatten seiner Vergangenheit ...

Von diesem Autor habe ich noch kein Buch gelesen.Aber das Setting sowie die Handlung haben mich auf dieses Buch neugierig gemacht.
Der Protagonist Inspector Eden Brooke hat mit den Schatten seiner Vergangenheit zu kämpfen. Er ist ein von Unrast getriebener. Er leidet seit seinem letzten Kriegseinsatz unter Schlaflosigkeit und Tageslicht vertragen seine Augen seitdem auch nicht mehr. Deshalb ist er hauptsächlich nachts unterwegs und besucht andere Nachtdienstler. Darunter auch seine Ehefrau Claire, die als Krankenschwester hier die Nachtschicht verrichtet.
Später lerne ich seine Tochter Joy näher kennen. Privates Leid und Glück liegen hier eng bei einander und machen diesen Krimi noch realer.
1940, es ist Winter und ich begleite Brooke auf seiner nächtlichen Tour durch das winterliche Cambridge.
Er nimmt mich hier als stiller Beobachter mit und ich lerne einen erfahrenen Ermittler und Beobachter kennen.
Ich begleite Brooke auf Schritt und Tritt und als ein kleiner Junge leblos aus dem eiskalten Fluss gezogen wird und wenig später eine Explosion nahe einer Elektrofabrik passiert, vermutet Brooke einen Zusammenhang. Doch liegt Brooke richtig?

Ein Katz und Maus Spiel beginnt und ich vermisse hier anfänglich etwas Spannung. Doch durch unerwartete Wendungen schafft es der Autor die Spannung gegen Ende zu erhöhen.
Verschiedene Handlungsstränge werden langsam aufgedröselt und menschliche Abgründe tun sich auf. Ein Krimi ,der es in sich hat und zum nebenbei lesen nicht geeignet ist.

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Veröffentlicht am 15.03.2023

Wie nach Hause kommen

Die Begine und die Zauberin
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Es handelt sich hier um den fünften Band dieser Reihe. Ich würde empfehlen, mit dem ersten Band zu beginnen, da die Reihe aufeinander aufbaut und der Lesegenuss dadurch deutlich höher ist.

Es geht weiter ...

Es handelt sich hier um den fünften Band dieser Reihe. Ich würde empfehlen, mit dem ersten Band zu beginnen, da die Reihe aufeinander aufbaut und der Lesegenuss dadurch deutlich höher ist.

Es geht weiter mit den mir liebgewonnenen Figuren Anna und Lazarus und vielen anderen schon bekannten Gestalten.
Da habe ich direkt das Gefühl, nach Hause zu kommen .
Anna und Lazarus haben mittlerweile ein gutes Auskommen und blicken mit Erwartung auf ihr erstes Kind.
Anna ist in ihrer Kräuterküche mit Salben und Tinkturen beschäftigt, während Lazarus im Siechenheim mit einer ausbreitenden Seuche zu kämpfen hat.
Als vermehrt Todesfälle unter den Wöchnerinnen auftreten, lässt Anna, trotz Schwangerschaft, es sich nicht nehmen, hier zu ermitteln.
Anna, unerschrocken und mutig , ja so habe ich Anna kennengelernt.Sie lässt sich nicht auf gesellschaftliche Zwänge und Maßregelungen ein. Selbstbewusst stellt sie auch hier Nachforschungen an und es kommt zu brenzligen Situationen.
Schnell ist der „Sündenbock“ eine kräuterkundige Frau gefunden.Doch ist damit alles vom Tisch? Lest selbst und Ihr werdet mit einem spannenden Roman belohnt.

Auch hier versetzt mich die Autorin durch ihren gewohnt flüssigen und angenehmen Schreibstil problemlos nach Ulm ins Jahr 1414.
Anschaulich und realitätsnah bringt die Autorin einen Einblick in die damalige Zeit.
Hier entwickelt sie eine düstere Atmosphäre ,die eindrucksvoll und nacherlebbar ist.
Die Spannung steigt bis zur Auflösung kontinuierlich an und durch unerwartete Wendungen tappe ich bis zum Schluss im dunkeln.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und gebe eine klare Leseempfehlung.

Geeignet für Freunde von spannenden fiktiven und historischen Romanen.

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Veröffentlicht am 11.03.2023

Was wirklich geschah

Das Geheimnis der Gouvernante
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Es handelt sich hier um einen fiktiven historischen Roman. Angesiedelt in England zur viktorianischen Zeit.
Im abgelegenen Herrenhaus Teesbank Hall ist eine Stelle als Gouvernante vakant. Per Annonce sucht ...

Es handelt sich hier um einen fiktiven historischen Roman. Angesiedelt in England zur viktorianischen Zeit.
Im abgelegenen Herrenhaus Teesbank Hall ist eine Stelle als Gouvernante vakant. Per Annonce sucht die Familie Wainwright eine zuverlässige Person.
So bewirbt sich die Protagonistin Harriet hier unter falschem Namen.
Harriet hat dafür triftige Gründe und ist froh,das es geklappt hat.
Zu ihren Aufgaben gehört es Eleanor, die Tochter des Hauses, zu unterrichten und dabei heimlich zu beobachten.
Da Harriet aus ihrer Sichtweise erzählt, bin ich bei ihren Erlebnissen und Empfindungen hautnah dabei .
Doch auch Familie Wainwright hat ein Päckchen zu tragen, vor 20 Jahren wurde der damals zweijährige Sohn Samuel auf schlimmste Weise ermordet.
Dies zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.
Doch der Fall wurde ad acta gelegt aber Eleanor kann Teile der Vergangenheit preisgeben und Harriets Neugier ist geweckt.
Aufgelockert wird die düstere Stimmung des Romans, wenn der Sohn Henry auftaucht.

Durch unerwartete Wendungen spitzt sich die Situation zu und dadurch wird die Spannung bis zum auflösenden Ende gehalten.

Die Autorin zeigt einen guten Ansatz um einen Schauerroman zu erzählen, kratzt aber leider nur an der Oberfläche. Dadurch hat der Roman Luft nach oben.

Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und lese gerne mehr von dieser Autorin.

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