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Veröffentlicht am 27.11.2023

Rückkehr nach Ardeal mit spannendem Cliffhanger

WiccaCreed | Schuld & Sünde
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Band 2 startet zwei Jahre nach Band 1 und sorgt bereits auf der zweiten Seite für eine ungeahnte Überraschung. Anfangs glaubte ich erst, vielleicht etwas missverstanden zu haben - aber Valea betont im ...

Band 2 startet zwei Jahre nach Band 1 und sorgt bereits auf der zweiten Seite für eine ungeahnte Überraschung. Anfangs glaubte ich erst, vielleicht etwas missverstanden zu haben - aber Valea betont im Darauffolgenden sooo oft, dass XXX, sodass ein Missverständnis schnell ausgeschlossen werden konnte. Eine Wendung, die ich so nach Band 1 auf jeden Fall nicht erwartet habe.

Nun aber zur Geschichte: Valea kehrt nach Ardeal zurück, weil sie sich bereit fühlt, zugleich aber auch den Tod ihrer Schwester verhindern will. Die Hexenkönigin herrscht über das Land und ein Krieg scheint in greifbarer Nähe, tritt aber trotz dem Ende von Band 1 nicht ein.
Wie genau die letzten zwei Jahre in Ardeal aussehen, bleibt auch eher verschwommen. Nach der Finalszene hätte ich schon einen Kampf vermutet - aber scheinbar kam die Hexenkönigin einfach nur zurück, hat das Schloss übernommen und keine Gegenwehr erhalten (eigene Mutmaßungen).

Die Rückkehr zu den bekannten Charakteren har mir gefallen, auch viele der neuen Charaktere (besonders vom ersten Herr) mochte ich schnell gern. Wie sein Vorgänger spielt auch dieser Teil fast ausschließlich in dem bekannten Schloss bzw. im davor aufgestellten Kriegslager (dessen Sinn sich mir das ganze Buch über nicht wirklich erschlossen hat, weil es ja keinen direkten Krieg gibt).

Bis zur Hälfte plätschert die Geschichte leider vor sich hin. Der Fokus ist sehr auf Valeas Hexenkräfte und ihre Position unter den Hexen ausgelegt. Interaktionen zwischen ihr und ihren alten Freunden sind eher kühl. Das Interesse zu den letzten zwei Jahren ist auch eher gering bis gar nicht vorhanden. Was für den Leser hier durchaus interessant sein könnte, scheint die Charaktere im Buch nicht wirklich zu beschäftigen - seltsam :/
Gespräche mit Nikolai sind oberflächlich und die Aussprache kommt verhältnismäßig sehr spät.

Nach der ersten Hälfte nahm der Spannungsbogen zu. Neven hat als Neuling etwas neuen Schwung herein gebracht und so langsam kam der Kampfwille in Valea auf. Sie konnte Verbündete und Vertraute (wieder) gewinnen.

Viel Interaktion mit der Hexenkönigin hat es ebenfalls nicht gegeben, sodass Celesta bisher leider nicht wirklich greifbar für mich ist. Sie wird als böse und skrupellos beschrieben, eigentlich bestraft sie die ganze Zeit nur jemanden und hängt an Nikolai. Sie scheucht ihn wie ein kleines Hündchen und himmelt ihn zugleich trotzdem vor Valea immer total an. Aus meiner Sicht hat sich diese Beschreibung immer und immer wiederholt. Das Buch verschenkt daher Potenzial, da die Grundidee und die Welt eigentlich echt cool sind. Schade drum :/

Das Ende (ein Ball und mehrere Enthüllungen) passieren auf den letzten 40 Seiten dann doch auch sehr schnell (im Vergleich). Es ist wieder ein Marah-Ende mit Paukenschlag und lässt einen mit vielen Fragen zurück.

Zum Glück kommt Band 3 in wenigen Tagen. Aufgrund des Wandels in der zweiten Hälfte erfolgt die Bewertung trotz vieler sonstiger Kritikpunkte. So hat z. B. das Lektorat auch bei diesem Teil nur bedingt funktioniert. An einigen Stellen waren falsche Satzzeichen, Sätze aus Dialogen wurden scheinbar im Nachgang gestrichen, die Antworten darauf blieben jedoch. Zudem war der Satzbau manchmal falsch - sowas sollte eigentlich nicht vorkommen!

Fazit: ich bin gespannt auf den letzten Teil, jedoch von diesem Teil auch enttäuscht um das liegengebliebene Potenzial. Hoffentlich werden die vielen Fragen noch geklärt und nicht einfach un den Teppich gekehrt.

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Veröffentlicht am 27.11.2023

Mein erster Fitzek - viele Wendungen und verschlechterte Charaktere

Passagier 23
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Dieses Buch har mir eine Freundin als Einstieg in Psychothriller zum Geburtstag geschenkt., damit ich das Genre für mich einfach mal testen kann.

Fitzek hat einen Ruf in Deutschland, wobei es unterschiedliche ...

Dieses Buch har mir eine Freundin als Einstieg in Psychothriller zum Geburtstag geschenkt., damit ich das Genre für mich einfach mal testen kann.

Fitzek hat einen Ruf in Deutschland, wobei es unterschiedliche Lesegruppen gibt. Ich hatte keine konkreten Erwartungen und habe mir weder Rezessionen noch andere Klappentexte zum Vergleich angeguckt. Völlig unbefangen ging ich also auf die Reise - oder besser gesagt, an Bord der Sultan of the Seas.

Man lernt viele unterschiedliche Charaktere kennen, die einen intensiver, die anderen nur flüchtig. Trotzdem hatte ich nach den ersten Kapiteln (und das ganze Buch über) einen guten Überblick, wer wer ist und wer mit wem im Zusammenhang steht. Jede Sicht liefert andere Puzzelteile, die nicht immer gleich zusammen zupassen scheinen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich konnte mir die Situationen, Dialoge und die allgemeine Atmosphäre gut vorstellen (obwohl ich noch nie selbst eine Kreuzfahrt gemacht und auch noch nicht viele Filme/Dokus gesehen habe). Durch die kurzen Kapitel fiel das Lesen leicht und für die Art der Erzählung fand ich die Einteilung auch gut gewählt.

Die Charaktere waren gut umschrieben und hatten differenzierte Persönlichkeiten. Es war authentisch, dass jeder seine eigenen Probleme und Lösungsansätze hatte und hier durchaus Konflikte bzw. unterschiedliche Motive (teilweise auch versteckte) vorhanden waren. Manchmal habe ich die Personen aber trotzdem nicht ganz verstanden. :D

Insgesamt hat die Geschichte viele interessante und für mich nicht direkt vorhersehbare Wendungen. Der Thriller war absolut nicht blutig und auch nicht angsteinflößend. Ja, es gab einige Situation, die vielleicht etwas brenzliger waren, aber (ohne Vergleiche zu haben) fand ich diese Szenen doch relativ „harmlos“. Ein richtiges Nervenkitzel-Erlebnis blieb für mich leider aus. Das Gedankenkonstrukt war interessant und gut umschrieben. Ob die Geschichte mich jedoch länger im Bann halten wird, wage ich eher zu bezweifeln. Mein Gefühl ordnet das Buch zwischen 3 bis 4 Sterne. Ein guter und seidiger Einstieg, aber der nächste Thriller darf gern etwas mehr auf die Pauke und das Adrenalin schlagen

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Veröffentlicht am 27.11.2023

Du hast Gefühle in den Augen <3

Like Ice We Break
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Band 3 der Winter Dreams Reihe handelt von Gwen , die schon aus den vorherigen Teilen bekannt ist, und Oscar, der durch eine mehr als glückliche Fügung bei den reichen Addingtons in Aspen landet.

Band ...

Band 3 der Winter Dreams Reihe handelt von Gwen , die schon aus den vorherigen Teilen bekannt ist, und Oscar, der durch eine mehr als glückliche Fügung bei den reichen Addingtons in Aspen landet.

Band 1 der Reihe hat mich total erreicht, Band 2 war im Vergleich ein Dämpfer und eher zäh. Aus diesem Grund war ich zu Beginn sehr gespannt, in welche Richtung dieser Teil wohl ausschlägt. Sportlich gesehen geht es dieses Mal um den Paareislauf. Allerdings gibt es (meiner Meinung nach) hierbei deutlich weniger Eislaufszenen als noch bei Paisley (Band 1. Like Snow We Fall).

Die Stimmung und die erschaffene Welt der Autorin waren wieder super! Aspen wirkt mittlerweile fast heimisch und man schmunzelt bei so manchen Dialogen auch von den Randfiguren. Sie sind alle wirklich sehr herzlich und doch eigensinnig beschrieben. Mir gefällt sehr, dass die Bücher für sich einzeln funktionieren, es aber doch die zarten Bänder untereinander gibt.

Ich war recht gespannt auf Gwens Geschichte, da ich mir zuvor auch schon oft die Frage gestellte habe, was hinter ihrem Verhalten steckt. Den inneren Zwiespalt und ihre Empfindungen fand ich authentisch beschrieben und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Auch die häusliche Situation war nicht ohne, aber gut beschrieben. Gerade die emotionale Ebene in Bezug auf ihren Vater fand ich soooo menschlich und ehrlich.

Und Oscar - hach Oscar. Oscar ist einfach sooo aus der Feder einer Frau entsprungen: wie und was er sagt, sein Verständnis, seine Geduld und seine Empathie. Es gab keine Szene, in der ich ihn nicht mochte oder von ihm enttäuscht wurde.

Allerdings habe ich auch einige Kritikpunkte: Seine Geschichte wird relativ oberflächlich behandelt :/
Wieso war er in New York in der Situation? Was genau ist passiert? Was ist mit seinen Eltern? War er drogenabhängig? - viele Fragen, die keiner stellt und die auch nicht von ihm aus angeschnitten wurden. Näheres zu Oscar hätte den Charakter authentischer und greifbarer gemacht, so ist er leider nur „Mister Perfect“, der nicht einmal einer Fliege etwas tut. Es gab eine Szene, da erzählte er von Tattoos, die ihn in seiner schweren Zeit geprägt/begleitet habe. Leider erfährt man zu keinem Zeitpunkt, wie genau dieses Tattoos aussehen. Schade!

Fazit: Mir hat die Story im Ganzen wieder gut gefalle. Das Buch war eine schöne Abendlektüre. Viele Zitate fand ich berührend, besonders „Du hast Gefühle in den Augen“ - das war in der Situation wirklich süß! Das Ende ist wie bei den anderen Bänden wieder zu knapp und es fehlt teilweise an Charaktertiefe.

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Veröffentlicht am 27.11.2023

Aria und Wyatt - second Chancen

Like Fire We Burn
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Nach dem tollen ersten Band der Winter Dreams Reihe habe ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. In diesem Buch geht es um Wyatt und Aria, die einst ein tolles Liebespaar waren, bis es zu einem „verhängnisvollen“ ...

Nach dem tollen ersten Band der Winter Dreams Reihe habe ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. In diesem Buch geht es um Wyatt und Aria, die einst ein tolles Liebespaar waren, bis es zu einem „verhängnisvollen“ Abend kommt, der alles änderte und die Beziehung erschütterte. Aria verlies die Stadt, um woanders zu studieren und Abstand zu gewinnen, nun kehrt sie nach zwei Jahren wieder nach Hause zurück. Und „zuhause“, das ist der Ort, an dem auch Wyatt weiterhin lebt.

Zu Beginn konnte ich die Zerrissenheit der beiden richtig fühlen; die Wut, die Stiche und das Unverarbeitete. Denn, die beiden sind gänzlich noch nicht übereinander hinweg. Leider waren mir die beiden aber zu gefangen in ihrem Drama. Besonders Aria ist mit ihren Gefühlen total überfordert und hat mich manchmal an ein verletztes Tier erinnert, das nur wild um sich schlagen kann.

wer beißt seine beste Freundin in einer Versammlung?

Auch Wyatt hat sehr gelitten. Ich rechne ihm sein Durchhaltevermögen sehr hoch an. Seine Art um Aria zu kämpfen, hat mein Herz schon echt erweicht. Trotz der vielen Ablehnung hat er nicht locker gelassen und war trotzdem aus meiner Sicht immer sehr einfühlsam.

Der Schreibstil war wieder toll. Man kann sich die Szenen gut vorstellen und ich mochte die Rückkehr in diese Welt sehr. Allerdings war mir die Geschichte an vielen Stellen zu zäh, dramenhaft und langgezogen.

Ich verstehe ja, dass ein Prozess dargestellt werden sollte.
Das finde ich auch gut und realistisch. Aber beim Lesen habe ich mich sehr oft gefragt: wann kommen sie denn jetzt endlich auf einen gemeinsamen Nenner ?!
Und als man dann ein gefühltes Happy End hat, weiß man, dass es noch Unausgesprochenes gibt und natürlich führt das dann wieder zum "Absturz"…

Die Erkenntnis am Ende hätte schon viel früher aufkommen sollen. So ist das Ende für mich irgendwie auch nur eine Szene, nach der das nächste Drama schon fast vorprogrammiert scheint und das ist schade und lässt mich auch etwas enttäuscht zurück.

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Veröffentlicht am 16.11.2023

Hass und Liebe- starke, leidenschaftliche Gefühle

Twisted Hate
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In Band 3 der Twisted-Reihe stehen Jules und Josh im Vordergrund. Beide Charaktere waren im ersten Teil eher explosiv einander gegenüber dargestellt: Jules als beste Freundin von Ava, die sie regelmäßig ...

In Band 3 der Twisted-Reihe stehen Jules und Josh im Vordergrund. Beide Charaktere waren im ersten Teil eher explosiv einander gegenüber dargestellt: Jules als beste Freundin von Ava, die sie regelmäßig in besondere Situationen brachte. Josh als fürsorglicher Bruder, der seinen besten Freund bittet, auf seine Schwester zu achten, während er ein Auslandsjahr macht und zugleich kein Kind von Traurigkeit war. Beide verbindet ein eher unerfreuliches Gefühl bei dem jeweils anderen.

Dieser Teil spielt zeitlich ca. zwei Jahre nach Band 1. Jules ist bald fertige Anwältin, es stehen nur noch die letzten Prüfungen an. Josh arbeitet in der Notaufnahme und ist Assistenzarzt.


Die beiden sind das erste „normalere“ Paar in derTwisted-Welt, was mir sehr gefallen hat. Ich mag die anderen Paar auch, aber Jules und Josh haben im vergleich einfach normale Dinge getan und normale Probleme mit (größtenteils) normalen Lösungen gehabt. Beide Hauptcharakter haben mir sehr gefallen. Josh, der Womanizer, hat in diesem Band zeigen können, was in ihm steckt und teilweise neben seiner härteren auch eine romantische Seite gezeigt. Die Szenen in Ohio und dem
Buchladen waren wirklich sehr süß und fürsorglich. Während Alex und Rhys eher gefühlskühl waren, war in diesem Teil die Darstellung von Joshs Gefühlswelt wegen des Verrats seines Vaters und Alex' greifbar und authentisch beschrieben. Dass er Jules als seine Vertraute erwählt hat, fand ich hier ebenfalls sehr süß. Aktuell ist
Josh von den Twisted-Männern mein Liebling :D
Jules habe ich als taffe, ehrgeizige Frau erlebt. Ihre Unsicherheiten fand ich mit Blick auf ihre Vorgeschichte plausibel. Der Gedanke „Nicht zu genügen“ und die Angst, jemanden zu verlieren konnte ich persönlich gut nach empfinden und habe mich daher gut in sie versetzen können.

Ähnlich wie die anderen Männer der Reihe mag Josh es auch etwas dominanter. Einige Szenen fand ich dabei schon etwas heftig und grenzwertig. So brutal wie er manchmal war, war er aber auch sehr liebevoll, was ihm wieder Pluspunkte brachte.

Insgesamt mochte ich die Lovestory der beiden. Die Szenen zwischen Josh und Alex habe ich oft mit einem Schmunzeln gelesen, da Alex wirklich sehr trocken dargestellt ist. Die Reihe ist und bleibt eine Grauzone: manchmal fragt man sich, was man da eigentlich liest, aber aufhören kann man auch nicht. Ich bin auf Band 4 gespannt.



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