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Veröffentlicht am 14.04.2018

Band 3 der sieben Schwestern Reihe

Die Schattenschwester
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Cover:
Auf dem Cover des dritten Bandes ist ein typisches englisches Landhaus abgebildet. Am Himmel bewegen sich zwar einige Wolken, doch die Sonne zeigt sich dazwischen, was perfekt die Stimmung der Handlung ...

Cover:
Auf dem Cover des dritten Bandes ist ein typisches englisches Landhaus abgebildet. Am Himmel bewegen sich zwar einige Wolken, doch die Sonne zeigt sich dazwischen, was perfekt die Stimmung der Handlung wiederspiegelt.

Durchreiste Länder:
Schweiz, Norwegen, England

Asterope – Star
Von den ersten beiden Teilen war ich restlos begeistert. Star ist von der Persönlichkeit nun ganz anders, als Maia und Ally. Asterope, genannt Star, ist sehr ruhig und macht sich über vieles Gedanken. Gleichzeitig fühlt man sich in ihrer Gegenwart total wohl. Zudem hat sie 3 Eigenschaften, die ich sehr an ihr schätze: sie liebt Literatur, sie kocht leidenschaftlich gerne und sie hat eine Vorliebe für Gärten.
Star und CeCe sind wie Zwillingsschwestern. Sie haben eine sehr enge Verbindung und gehen kaum ohne die andere aus dem Haus. Da Star wenig spricht, kommunizieren sie schon seit ihrer Kindheit auch in Gebärdensprache.
Als PaSalt noch lebte und sie noch in Atlantis wohnte, hat sie sich mit ihm um die Gartenanlage gekümmert.
Auch ihr hinterlässt er nach seinem Tod einen Brief mit Hinweisen zu ihrer Herkunft.
Als sie beginnt, in dem Buchladen zu arbeiten, den sie über die Informationen von PaSalt findet, ahnt sie noch nicht, dass sie bald alle ihre Talente einbringen muss.

Gemeinsam mit Orlando, dem Buchhändler, und dessen Bruder, der von allen Mouse genannt wird, recherchiert sie, um mehr über ihre Vergangenheit und Herkunft herauszufinden.

Dass in diesem Buch die Thematik der Gebärdensprache eine Rolle spielt, fand ich äußerst faszinierend. Die Tage, die Star auf dem Landsitz High Weald verbringt, waren sehr inspirierend. Habe richtig Lust bekommen, einen Urlaub in Großbritannien zu machen und für ein paar Tage in einem engliscchen Landhaus zu wohnen, zum Kochen Früchte aus dem Garten zu verwenden und in einem großen Himmelbett auszuschlafen.

Veröffentlicht am 08.04.2018

Spannender Auftakt!

Faith
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Destiny Faith ist auf sich allein gestellt. Nachdem zuerst ihre Eltern und dann auch noch ihre Schwester zu Seelenlosen geworden sind, lebt Faith nun alleine in ihrem mittlerweile renovierungsbedürftigen ...

Destiny Faith ist auf sich allein gestellt. Nachdem zuerst ihre Eltern und dann auch noch ihre Schwester zu Seelenlosen geworden sind, lebt Faith nun alleine in ihrem mittlerweile renovierungsbedürftigen Haus. Als Medica arbeitet sie im Krankenhaus des ihr zugeteilten Bezirks. Doch der Aufruhr im Land ist so groß, dass die Preise für Lebensmittel und Haushaltskosten stetig steigen. Für Faith gibt es keinen Ausweg mehr … sie muss heiraten.

Vor 500 Jahren fielen Sporen vom Himmel, die viel Leben vernichteten. Daraufhin mutierte die Menscheit und wurde fortan in Gattungen eingeteilt. Ein einheitliches System, das Gegner hat.
J. K. Bloom hat sich ein unglaublich spannendes Szenario ausgedacht und eine faszinierende Parallelwelt erschaffen.
Die Charaktere sind liebenswert, mutig und zogen mich von Anfang an in ihren Bann.
Faith muss sehr stark sein, vieles aufgeben und nach vorne blicken.

Eine wirklich gelungene Dystopie, mit kreativen und neuen Elementen, einem Schuss Romantik und einer starken Protagonistin.

Veröffentlicht am 07.04.2018

Wundervolle Idee - nicht so toll umgesetzt

Lass uns Träume sammeln
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Schon lange ist mir eine Rezension nicht mehr so schwer gefallen und noch nie war ich so voll kontroverser Gefühle.

Das Cover dieses Romans finde ich sehr ansprechend. Zum einen, weil man die Skyline ...

Schon lange ist mir eine Rezension nicht mehr so schwer gefallen und noch nie war ich so voll kontroverser Gefühle.

Das Cover dieses Romans finde ich sehr ansprechend. Zum einen, weil man die Skyline von New York erkennt – und ich liebe diese Stadt – und zum anderen, weil der Titel und das Pärchen sehr passend gestaltet sind.

Es kommt selten vor, dass ich ein Buch so grausig finde, dass ich es weglege. Vor einer Weile schon habe ich aber beschlossen, dass es ein schlechtes Buch nicht wert ist, dass ich meine Zeit vergeude und mich durchquäle. Über „binge-reading“ habe ich bisher nur geschimpft – schließlich soll die Arbeit eines Autors auch gewürdigt werden und man sollte beim Lesen nicht einfach die Hälfte weglassen …
Tja. Jetzt bin ich selbst zu Binge-Readerin geworden. Und so kam es dazu:

Claire ist eine junge Frau Anfang 20. Nach einem Streit mit ihrer Mutter flüchtet sie von Zuhause auf die winterlichen Straßen New Yorks. Als sie in einem windgeschützten Hauseingang sitzt, wird sie von Jamie angesprochen – einem Typ, der mit ihr auf der Highschool war, an den sie sich aber kaum erinnert, da er in der Stufe über ihr war.
Kurzerhand nimmt er sie mit in seine Wohnung. Dort verbringen sie Weihnachten und Silvester. Claire plant in dieser Zeit ihren Auszug von Zuhause und überlegt sich, wie sie für ihre jüngere Schwester sorgen kann, die zu diesem Zeitpunkt noch bei den Großeltern im Weihnachtsurlaub ist.
Ziemlich schnell erfährt sie, dass sie mit Jamies Freundin auf der Highschool war und diese zu den Mädchen gehört hat, von denen Claire gemobbt wurde.

Tja. Und ab diesem Zeitpunkt hat es sich sooo gezogen … dass das Weiterlesen echt anstrengend war. Den Streit zwischen Claire und ihrer Mutter hat man nicht miterlebt, weil die Erzählung erst danach einsetzt. So fiel es mir schwer, Claires Handeln nachzuvollziehen. Zudem fehlte mir von Anfang an der rote Faden und ich stellte mir mehrfach die Frage, worauf es rauslaufen soll. Hinzu kommt, dass viele Formulierungen nicht „geschmeidig“ genug und manche Redewendungen sogar mit falschen Worten gebildet waren. Sowas ist nicht immer nur Sache der Autorin – auch das Lektorat trägt hierzu seinen Teil bei … da hätte ich von Forever mehr erwartet.
Dabei ist die Story dahinter etwas Neues und eine echt tolle Idee. Und ich habe eine große Vorliebe für New York.
Nach dem ersten Drittel wollte ich das Buch dann abbrechen, weil ich mich nur noch vorangequält habe. Habe es dann aber per „binge-reading“ fertig gelesen, weil ich ja doch wissen wollte, was aus Claire und Jamie wird – jedoch ohne die viel zu auschweifenden und nicht mitreißenden Absätze.

Bevor ich eine Rezension online stelle, mache ich mir viele Gedanken und Notizen. Dazu gehört z. B. auch das notieren des Genre, des Handlungsortes und der Seitenzahl. Da ich dieses Buch auf dem Tolino gelesen habe, wollte ich die Seitenzahl im Internet nachschauen. Hierbei bin ich auf einige widersprüchliche Informationen gestoßen. Forever und Thalie behaupten, dass das Buch 288 Seiten in der Printausgabe hat (für mich hat es sich nach viiiiel mehr angefühlt). Für dieses Taschenbuch werden 15€ verlangt, was ich für einen überzogenen Preis halte. Bücher.de dagegen behauptet, es handle sich um 336 Seiten. Was man da wohl jetzt glauben soll?!
Ich bin auf jeden Fall ziemlich enttäuscht und hoffe, dass mir das nächste Buch, das ich lesen werde, wieder mehr Freude macht.

Veröffentlicht am 10.03.2018

Ein sehr unterhaltsamer historischer Roman

Tulpengold
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Pieter ist ein 17-jähriger Junge, der von seinem Patenonkel und Vormund zu Rembrandt van Rijn in die Lehre geschickt wird. Es ist sehr begabt, was Malen und Zeichnen angeht, denn alles, das er einmal gesehen ...

Pieter ist ein 17-jähriger Junge, der von seinem Patenonkel und Vormund zu Rembrandt van Rijn in die Lehre geschickt wird. Es ist sehr begabt, was Malen und Zeichnen angeht, denn alles, das er einmal gesehen hat, kann er detailgetreu aus dem Gedächtnis zu Papier bringen. Zudem ist er hoch intelligent und erinnert mit seinem Verhalten und seiner Eigenarten an Sheldon Cooper (aus „The Big Bang Theory).
Als Pieter von seinem Vormund nach Amsterdam gebracht wird, steigert sich dort gerade der Handel mit Tulpen ins Unermessliche. Innerhalb weniger Wochen geschehen zudem mehrere Morde in der Stadt.
Neben seiner Lehre versucht Pieter den Mörder zu ermitteln und beobachtet den Tulpenhandel ganz genau.

„Tulpengold“ ist ein rasanter, spannender und interessanter historischer Roman. Ich liebe Eva Völlers Schreibstil, vor allem, wenn es um historische Romane geht, in denen der Sprachgebrauch der Zeit angepasst werden muss. Ich habe zeitweise laut aufgelacht ob besonders gut gelungener Momente oder perfekt bildhafter Szenen, in denen ich glaubte, wirklich mit im Raum zu sein.

Dieser historische Roman hat mich sehr gut unterhalten. Tulpen finde ich seitdem noch viel faszinierender und ich muss unbedingt mal nach Amsterdam.

Veröffentlicht am 03.03.2018

Der 2. Teil der Zeitreiseakademie-Reihe

Auf ewig mein
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Annas und Sebastianos nächstes Abenteuer.
Ole und Fatima spielen ebenfalls wieder eine wichtige Rolle. Walter und Jerry handeln dieses Mal eher im Hintergrund.
Moretti – einer der Alten und Josés Widersache, ...

Annas und Sebastianos nächstes Abenteuer.
Ole und Fatima spielen ebenfalls wieder eine wichtige Rolle. Walter und Jerry handeln dieses Mal eher im Hintergrund.
Moretti – einer der Alten und Josés Widersache, bemächtigt sich der Zeitmaschine, die Jerry und José entwickelt haben. Um sie wieder zu bekommen, denkt Moretti sich ein Spiel für unsere Zeitreisehelden aus. Sie müssen – wie im Roman von Jules Vernes – in 80 Tage um die Welt reisen … in der Vergangenheit.

Somit beginnt eine abenteuerliche Weltreise im 19. Jahrhundert; über die Weltmeere und über Landesgrenzen hinweg. Doch das ist noch nicht genug. An manchen Zwischenstops gilt es für die Gruppe der Zeitreiseakademie, Aufgaben zu erfüllen.

Ein rasanter zweiter Teil, in dem mir manchmal zu viele Leute mitgemischt haben, die doch alle (leider) nur eine untergeordnete Rolle spielen. Ich bin sehr gespannt auf „Auf ewig uns“, das im Herbst diesen Jahres erscheint und die Reihe somit abschließt.

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