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Veröffentlicht am 05.03.2025

Ein absolut gelungener Stadtführer

MICHAEL MÜLLER REISEFÜHRER Paris MM-City
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Wenn schon ein Reiseführer, dann ist der Michael Müller Verlag für mich immer die erste Wahl. Für Frankreich selbstredend Autor Ralf Nestmeyer, ein absoluter Kenner und Experte, dessen Reiseführer mich ...

Wenn schon ein Reiseführer, dann ist der Michael Müller Verlag für mich immer die erste Wahl. Für Frankreich selbstredend Autor Ralf Nestmeyer, ein absoluter Kenner und Experte, dessen Reiseführer mich schon auf einigen meiner Touren begleitet haben. Seine Städtereiseführer sind übersichtlich und praktisch zu handhaben, wenn man sich mit einer Stadt näher beschäftigen möchte.
Sein neu überarbeiteter Paris-Führer hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn ich die Stadt schon besucht habe, konnte ich hier noch viel Neues und Sehenswertes entdecken. Mein Mann und ich freuen uns schon darauf, diese tolle Stadt neu für uns zu entdecken.
Schlägt man den hübsch gestalteten Umschlag auf, hat man schon eine praktische Übersicht der Stadt in Händen.
Nach kurzer Orientierung, schlendert man anschließend auf 13 Wegen durch die Quartiere der Stadt um sich die vielfältigen Sehenswürdigkeiten, Attraktionen, Kirchen und Museen anzuschauen oder sich einfach dem genussvollen „Savoir-vivre“ zu widmen.
Dazu gibt es etliche Informationen, Karten und lesenswerte Anekdoten, auch genannt „Paris im Kasten“. Erwähnenswert sind auch die Empfehlungen zu kulinarischen Locations und die Hoteltipps, von denen wir bislang noch nie enttäuscht wurden.
Wunderbar erläutert werden dann noch einige nähere Ausflugsziele rund um die französische Hauptstadt. Hierbei habe ich neben Versailles, ein paar richtig tolle und interessante Ziele entdeckt!
Im finalen Teil des Stadtführers befinden sich noch allgemeine Informationen zur Stadt zum Nachlesen und Nachschlagen.

Mein Fazit:
Ein praktischer und hilfreicher neu aktualisierter Stadtführer, den ich sehr gerne weiterempfehlen möchte. Es gibt jetzt darin sogar den Zugang zu einer App des Verlages. Der Zugangscode befindet sich im Umschlag. Eine absolut prima Idee, die ich hoffentlich künftig noch in vielen neuen Müller Reiseführern finden werde.

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Veröffentlicht am 24.02.2025

Spannende und schmackhafte Food-Experimente

52 wilde Fermente
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“52 wilde Fermente”, ist der Titel eines Fachbuchs von dem Berliner Autorenteams Alexis Goertz und Jonas Grube. Die beiden Hauptstädter ziehen auch im urbanen Großstadtdschungel aus, um saisonales essbares ...

“52 wilde Fermente”, ist der Titel eines Fachbuchs von dem Berliner Autorenteams Alexis Goertz und Jonas Grube. Die beiden Hauptstädter ziehen auch im urbanen Großstadtdschungel aus, um saisonales essbares Grün zu ernten und zu verarbeiten.
Ausführlich wird zunächst ihre Motivation und Philosophie für dieses Buch dargestellt. Es dient der gesunden Ernährung, der Pflege und gesunden Besiedlung unseres Mikrobioms, befasst sich mit Ökologie und dem Geschmack. Alles wird sehr interessant und einleuchtend geschildert, aber keine Angst hier wird keine strenge Ernährungsweise gepredigt, sondern es wird mit viel Freude und Spaß philosophiert.
Wie die Praxis zum Sammeln und Bewahren funktioniert wird in Teil zwei und drei des Buches erklärt.
Vor den einzelnen 52 Wochen-Projekten werden alle wichtigen Techniken für die Konservierung und Zubereitungsabläufe anschaulich erläutert. Vor den einzelnen 52 Wochen-Projekten werden alle wichtigen Techniken für die Konservierung und Zubereitungsabläufe anschaulich erläutert. Von wie wird gesammelt, fermentiert und gebraut, können die wichtigsten Grundbegriffe und Vorgehensweise hier bei Bedarf nachgeschaut und auf vielfältige Weise ausgeführt werden.
Das Highlight des Buches sind natürlich die im Titel versprochenen 52 Wochen-Projekte, die ich allesamt äußerst spannend und interessant finde. Habe mir schon einige Experimente vorgemerkt und bin äußerst gespannt darauf! Im Moment warte ich auf das Gold der aufblühenden Haselkätzchen. Mein Wasserkefir ist schon wiederbelebt und ich warte nun darauf, das es draußen grünt und blüht um neue Aromen zu testen.
Mein Fazit:
Bin begeistert von diesem ungewöhnlichen Buch mit seinen großartigen Experimenten. Mir gefällt besonders die technischen Grundlagensammlung, mit denen man ganz wunderbar experimentieren kann.

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Veröffentlicht am 14.02.2025

Packendes Frauenschicksal in bewegten Zeiten

Die Farben der Revolution. Éléonore und Robespierre
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Éléonore Duplay und ihre Schwester Babette machen am 17. Juli 1791 bei dem Blutbad auf dem Marsfeld eine traumatische Erfahrung. Als Malerin brennt sich das Szenario bildlich in ihr Gedächtnis. Die beiden ...

Éléonore Duplay und ihre Schwester Babette machen am 17. Juli 1791 bei dem Blutbad auf dem Marsfeld eine traumatische Erfahrung. Als Malerin brennt sich das Szenario bildlich in ihr Gedächtnis. Die beiden Frauen flüchten zum Vater in den Jakobinerclub und Leo begegnet dem charismatischen Maximilien Robespierre, der zu ihrem Schicksal wird.
Der Roman „Die Farben der Revolution“ beginnt im Jahr 2017 mit der Entdeckung des Porträts der Malerin Éléonore Duplay, in einem Pariser Museum. Der Faszination des Bildes folgend, führt die Autorin Jeanette Limbeck uns direkt auf eine Zeitreise ins Jahr 1791. Die Autorin versetzt sich in die Rolle ihrer Protagonistin Éléonore, mit der sie zahlreiche bildgewaltige Szenerien und beklemmende Episoden heraufbeschwört, die mit dem geschulten Blick einer Malerin eingefangen werden. Leos enge Beziehung zu Robespierre und anderen berühmten Figuren betrachten die Ereignisse aus dem liebevollen Blickwinkel einer Verlobten, Freundin und Sympathisantin. Die Stimmung ist aufgeheizt und je weiter die Zeit voranschreitet, desto größer die Missklänge. Der Roman wirkt auf mich sehr lebhaft und realistisch, glänzend recherchiert und geschrieben, es hätte so passiert sein können. Bei vielen Szenen bekam ich Gänsehaut und es fühlte sich an als hätte man einen schrecklichen Alptraum.
Auch das gelungene Cover des Romans, mit dem Bildnis von Éléonore Duplay hat mich beeindruckt und ihre Lebensgeschichte darin umso mehr!

Mein Fazit:
Ein rundum gelungener historischer Roman, mit einer starken Figur dieser Epoche und einem großen Nachhall für mein weiteres Interesse. Diese Zeit bewegt mich immer wieder und trotz aller Schrecken fasziniert es sehr über die damaligen Ereignisse und Abläufe zu lesen.

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Darmgesundheit, ein wichtiges Thema gut erklärt

Der 4-Schritte-Plan für einen gesunden Darm
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Dieses Buch „Der 4-Schritte-Plan für einen gesunden Darm“ von Saskia Johanna Rosenow ist nicht nur ein Kochbuch, sondern enthält auch eine Anleitung, um seinen Darm zu sanieren und zu stärken. Das Motto ...

Dieses Buch „Der 4-Schritte-Plan für einen gesunden Darm“ von Saskia Johanna Rosenow ist nicht nur ein Kochbuch, sondern enthält auch eine Anleitung, um seinen Darm zu sanieren und zu stärken. Das Motto der Autorin lautet „Mikrobiom stärken, Verdauung fördern - für ein gutes Bauchgefühl.“
Mit vier unterschiedlichen Stufen geht die Autorin auf das Thema ein und man erfährt Altbekanntes, aber auch viele neueste Erkenntnisse zum Thema Mikrobiom. Alles sehr gut verständlich erklärt und interessant aufbereitet.
Jeweils nach den einzelnen Schritten folgen Rezepte passend dazu. Insgesamt 60 Kochanweisungen, allesamt sehr gut beschrieben und erklärt, alle ergänzt mit anschaulichen Fotos. Dieser Teil gefällt mir sehr gut, die Rezepte sind gut durchdacht und eine klasse Anregung, auch wenn der Darm sich schon im Lot befindet. Es gibt wirklich für jeden Geschmack etwas, sowohl Fleisch, Fisch, vegetarische und vegane Gerichte mit vielen Variablen stehen zur Auswahl. Frühstück, Mittag, Abendessen alles kein Problem.

Mein Fazit:
Dieses Sachbuch ist eine großartige Sache, sowohl für die Darmsanierung als auch dessen Gesunderhaltung und gleichzeitig ein inspirierendes Kochbuch, dessen Rezepte ich allesamt toll ausgewählt finde.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Unterhaltsam, aber auch ein wenig vorhersehbar

Die Schanze
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Die junge Ärztin Ellen Roth bricht ihre Zelte in Hamburg ab und kehrt zurück in ihre alte bayrische Heimat. Dort übernimmt sie die vakante Arztpraxis im Ort. Trotz einer verhängnisvollen und traumatischen ...

Die junge Ärztin Ellen Roth bricht ihre Zelte in Hamburg ab und kehrt zurück in ihre alte bayrische Heimat. Dort übernimmt sie die vakante Arztpraxis im Ort. Trotz einer verhängnisvollen und traumatischen Vergangenheit zieht es sie zurück zu Vater und Schwester.
Doch gleich am ersten Abend wird ein Toter an der Schanze gefunden, dessen Identität Ellen sogleich wieder zurück in ihre alptraumhafte Vergangenheit katapultiert. Der ersehnte Schritt in eine neue Zukunft scheint weit entfernt, doch Ellen beschließt zu kämpfen.

Der Debüt-Thriller „Die Schanze“ von Autor Lars Menz, fällt sofort durch sein cooles und auffallendes Cover ins Auge. Ein schockierender Blick in die bodenlose Tiefe einer Skisprungschanze lässt den Puls steigen und auch der Plot machte mich neugierig auf den Inhalt.
Der Schreibstil ist flüssig und die Handlung kurzweilig zu lesen, allerdings war für mich recht vorhersehbar, wohin sich die Geschichte im nächsten Moment entwickeln wird. Meine Ahnung wurde dann zumeist bestätigt, daher hätte ich mir manche Szenen etwas subtiler gewünscht, mit mehr Überraschungsmomenten. Die Stimmung im Ort wirkt auf mich äußerst düster und deprimierend, ein Schaudern ist auf alle Fälle geboten. Die Charaktere sind clever ausgewählt, wirken allesamt recht suspekt und verdächtig. Auch Hauptprotagonistin Ellen, ist nicht recht greifbar und schwer einzuschätzen, das machte sie mir nicht gerade sympathisch, aber ich schätze mal, das soll die Intension dahinter sein.

Mein Fazit:
Insgesamt ein wirklich unterhaltsamer Kriminalfall für zwischendurch. Es fehlten mir zwar noch ein klein wenig Zündstoff und ein paar Spannungsmomente zum Thriller, doch für ein Debüt finde ich die Geschichte recht gut gelungen.

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