Ein überraschend süchtig machender Auftakt
Ice Planet Barbarians – Georgie und VektalIch muss zugeben, dass ich an dieses Buch mit gemischten Erwartungen herangegangen bin. Eine Sci-Fi-Romance mit blauen Alien-Kriegern auf einem gefrorenen Planeten? Klang erst einmal ein wenig absurd. ...
Ich muss zugeben, dass ich an dieses Buch mit gemischten Erwartungen herangegangen bin. Eine Sci-Fi-Romance mit blauen Alien-Kriegern auf einem gefrorenen Planeten? Klang erst einmal ein wenig absurd. Aber Ruby Dixon hat mich völlig in ihren Bann gezogen!
Die Geschichte beginnt mit einer Gruppe von Frauen, die von Aliens entführt und auf einem fremden Planeten ausgesetzt werden. Georgie, unsere Protagonistin, übernimmt schnell die Rolle der Anführerin und versucht, einen Weg zu finden, zu überleben. Dabei begegnet sie Vektal, einem riesigen, muskulösen blauen Alien mit Hörnern und einer tiefen Verbindung zur Natur.
Was mich sofort begeistert hat, war Dixons Schreibstil. Sie hat eine lockere, unterhaltsame Art zu erzählen, die sich unglaublich schnell weglesen lässt. Trotz des manchmal humorvollen Tons gibt es ernste Momente, und die Welt, die sie erschafft, wirkt überraschend durchdacht.
Die Chemie zwischen Georgie und Vektal ist von Anfang an stark, auch wenn er zunächst nicht ihre Sprache spricht. Der „Khui“, das symbiotische Organ, das sie verbindet, sorgt für eine Seelenverwandtschaft, die zwar eine schnelle Bindung ermöglicht, aber auch Raum für emotionale Entwicklung lässt.
Die Welt des Eisplaneten ist faszinierend – von den rauen Wetterbedingungen bis hin zur einheimischen Fauna. Dixon schafft es, eine fremde, aber dennoch glaubhafte Umgebung zu erschaffen. Besonders mochte ich, dass die Frauen nicht nur Damsels in Distress sind, sondern sich anpassen und ihre eigene Stärke finden.
Mein Fazit: Ich hätte nie gedacht, dass ich ein Buch über heiße, blaue Aliens so lieben würde, aber Ice Planet Barbarians hat mich absolut überzeugt. Eine süchtig machende Mischung aus Sci-Fi, Romance und Abenteuer!