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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.09.2019

Spannung und Idylle

Mörderisches Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 5)
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Obwohl Regionalkrimis in den letzten Jahren ja immer mehr zugenommen haben und auch ich inzwischen diese Art der Lektüre für mich entdeckt habe, hatte ich von diesem Autor bisher noch nichts gelesen. Ein ...

Obwohl Regionalkrimis in den letzten Jahren ja immer mehr zugenommen haben und auch ich inzwischen diese Art der Lektüre für mich entdeckt habe, hatte ich von diesem Autor bisher noch nichts gelesen. Ein Vorgänger dieses Buches steht schon lange ungelesen im Regal, aber dieses Buch hat mich dann wirklich neugierig gemacht. Und ich muss sagen, es hat mir auch ganz eindeutig Lust auf mehr von diesem Autor gemacht.

Das Buch geht gleich schon dramatisch los, man möchte aufatmen, kann es aber doch nicht. Von der ersten Seite an habe ich mitgefiebert und mit den Figuren gefühlt. Der Autor schreibt nicht nur über die idyllische Landschaft mit Meer, sondern auch so authentisch, dass es ist als wäre man da - aber nicht nur am Ort, sondern auch im Geschehen. Ich mochte die Gerichtsmediziner sofort und das Lesen hat wirklich Spaß gemacht.
Die Wendungen sind immer wieder interessant und spannend und ich freue mich, dass es aus dieser Reihe schon mehrere Bücher gibt, die ich jetzt alle noch lesen kann, ohne warten zu müssen.

Veröffentlicht am 01.09.2019

Es bleibt ein seltsames Gefühl

Vanitas - Schwarz wie Erde
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Da ich die Bücher dieser Autorin früher sehr schätzte und immer voller Spannung und Begeiste-rung gelesen habe, war ich natürlich auch auf dieses Buch sehr gespannt. Anfang des Jahres war das Buch ja sehr ...

Da ich die Bücher dieser Autorin früher sehr schätzte und immer voller Spannung und Begeiste-rung gelesen habe, war ich natürlich auch auf dieses Buch sehr gespannt. Anfang des Jahres war das Buch ja sehr gehypt und mit einem großen Medienrummel veröffentlicht worden. Nun habe ich es endlich auch in den Händen gehalten und gelesen. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, aber es bleibt ein seltsames Gefühl zurück. Ich könnte nicht einmal sagen, dass mir das Buch nicht gefal-len hat und ich würde auch gerne wissen, wie es mit der Hauptfigur weitergeht, aber ein schaler Nachgeschmack bleibt.
Gut gefallen hat mir, dass der Leser viel über die Gedanken und Gefühle der Hauptfigur erfährt und so wirklich mitleben und -leiden kann. Auch bis zum Ende ist es spannend und es gibt immer wie-der neue Wendungen, die das Geschehen interessant machen. Dennoch habe ich immer auf den großen Clou gewartet und auf das Mehr. Die Figuren erscheinen teilweise etwas blass und fad und ich fand niemanden so recht sympathisch. Schade, da hatte ich mir echt erhofft.

Veröffentlicht am 25.08.2019

Spannend und dramatisch

Tödliche Fremde
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Ein Krimi, der auf Lanzarote spielt – darauf war ich sehr neugierig, da ich die Insel selbst kenne. Es hat wirklich Spaß gemacht, all die Orte wieder zu erkennen und zu entdecken und noch einmal (zumindest ...


Ein Krimi, der auf Lanzarote spielt – darauf war ich sehr neugierig, da ich die Insel selbst kenne. Es hat wirklich Spaß gemacht, all die Orte wieder zu erkennen und zu entdecken und noch einmal (zumindest in Buchform) auf diese besondere Insel zu reisen. Gleichzeitig war das Buch wirklich spannend und unterhaltsam, ich habe es ziemlich „durchgefressen“. Ich hatte zu Anfang des zweiten Teils eine Idee, wie alles zusammenhängen könnte. Bis ins Letzte ist das aber nicht geklärt für mich. Denn einen Punkt Abzug gibt es dafür, dass der Fall am Ende nicht wirklich gelöst ist und man einen fiesen Cliffhanger vor sich hat. Das Ende ist recht abrupt und ich war wie vor den Kopf gestoßen. Sowas hat der geneigte Leser doch gar nicht verdient...

Ich nehme mal an, dass es mindestens einen zweiten Band geben wird. Diesen werde ich auf jeden Fall lesen, weil ich erstens wissen möchte, wie es weitergeht und zweitens wissen möchte, was genau alles passiert ist.

Die Figuren sind sehr detailreich und lebensnah beschrieben, sodass man direkt wie dabei ist. Man fiebert regelrecht mit und muss einfach eine Seite nach der anderen lesen, man kann gar nicht mehr aufhören.

Man merkt auch, dass der Autor die Insel kennt und die Schönheit und das Besondere dieser Landschaft sehr schätzt und bewundert. So entsteht nicht nur Lokalkolorit, sondern ein kleiner Urlaub vor dem geistigen Auge. Gerne mehr davon!

Veröffentlicht am 25.08.2019

Macht nachdenklich

5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen
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Dieses Buch wurde mir von verschiedenen Seiten sehr empfohlen und so war ich sehr gespannt darauf. Anfangs tat ich mich ein bisschen schwer damit, wie das Buch erzählt. Aber dann war es recht schnell so, ...

Dieses Buch wurde mir von verschiedenen Seiten sehr empfohlen und so war ich sehr gespannt darauf. Anfangs tat ich mich ein bisschen schwer damit, wie das Buch erzählt. Aber dann war es recht schnell so, als wäre die Autorin eine Freundin, die aus ihrem Leben erzählt. Daher liegt auch ein starker Fokus auf ihrem Erleben und ihren Gefühlen. Man könnte sagen, das Buch ist auch eine Art Biographie.
Bronnie Ware hat einen interessanten und vielseitigen Lebensweg. Sie hat an unglaublich vielen verschiedenen Orten gelebt und entsprechend ebenso viele Jobs gehabt. Lange Zeit hat sie im Bereich der Sterbebegleitung und Pflege gearbeitet und das hat sie sehr geprägt. In diesem Buch gibt sie ihre Erkenntnisse aus dieser Zeit wieder. Denn wer am Ende seines Lebens steht, sieht oft ganz klar und deutlich und hat keine Ausreden mehr. Dann ist klar, was gut war und was schlecht war. Sicherlich beurteilt das jeder anders, so wie der Mann, dessen Leben hart und beschwerlich war, er aber empfindet es als erfüllt. Oder die Frau, die den Verlust ihres Kindes und ihres Mannes nicht nur überlebt hat, sondern die es geschafft hat, danach noch ein gutes Leben zu führen. Jede einzelne Geschichte hat mich tief berührt. Sie sind so verschieden und zeigen doch ganz deutlich, was wirklich wichtig ist. Über Geld oder Besitz freut sich am Ende niemand, auch ein reges Ar-beitsleben ohne viel Zeit für andere Dinge ist dann nicht mehr wichtig. Wer dieses Buch liest, er-fährt, was Sterbende am meisten bereuen, aber auch, was für sie die größte Bedeutung hat. Mich hat das Buch teilweise zu Tränen gerührt, aber es hat mich auch lächeln lassen. Auf jeden Fall hat es mich sehr nachdenklich gemacht und es hallt noch immer nach. Ich bin sehr gespannt, was die Autorin sonst noch geschrieben hat und habe bereits ein weiteres Buch von ihr gekauft.

Veröffentlicht am 25.08.2019

Unterhaltsam, aber leider nicht meins

Sterbenstörtchen
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Bei diesem Buch bin ich leider absolut zwiegespalten. Ich habe es im Rahmen einer Leserunde gelesen und fast alle fanden es toll. Bei mir ist das etwas anders. Ich hatte wirklich Probleme, rein zu kommen ...

Bei diesem Buch bin ich leider absolut zwiegespalten. Ich habe es im Rahmen einer Leserunde gelesen und fast alle fanden es toll. Bei mir ist das etwas anders. Ich hatte wirklich Probleme, rein zu kommen und mit den Figuren warm zu werden. Leider fiel mir das sehr schwer – aber ich weiß nicht wirklich, woran das liegt. Denn eigentlich ist das Buch voller schwarzem Humor und witzig und auch spannend.
Ich hatte es dann weggelegt und nach einiger Zeit nochmal neu angefangen. Dann ging es ganz gut, auch wenn ich immer noch nicht richtig begeistert bin. Die Sprache der Autorin ist leider nicht meins und auch die Figuren sind mir nie so richtig ans Herz gewachsen. Dennoch ist das Buch unterhaltsam und interessant. Die Geschichte ist geschickt aufgebaut und endet ganz anders als man denkt. Es ist gut geschrieben und man lernt die Untiefen dieser besonderen Familie kennen. Wer sich darauf einlassen kann, findet hier gute und spannende Unterhaltung.