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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.02.2026

Das Museum war spannender als die Lovestory

Where I Left My Heart
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Das Museum of Broken Hearts sammelt Gegenstände von verflossener Liebe und stellt diese aus. Wer einen Gegenstand abgibt, wird sich von der Person lösen können; findet man sein Happy End wird ein rotes ...

Das Museum of Broken Hearts sammelt Gegenstände von verflossener Liebe und stellt diese aus. Wer einen Gegenstand abgibt, wird sich von der Person lösen können; findet man sein Happy End wird ein rotes Herz an die Wand geklebt. Für Juna ist das gerade das, was sie braucht. Denn seit sie ihren besten Freund Link geküsst hat, geht sie ihm aus dem Weg. So gibt sie die Zeichnung ab, die er von ihr gefertigt hat ab und hofft einfach nur mit ihm und ihrem Bruder weiterzumachen, wie bisher. Doch Gefühle kann man nicht so einfach abgeben, wie eine Zeichnung.


Bisher kannte ich die Autorin nicht, so hat mich das Thema rund ums Museum of Broken Hearts neugierig gemacht.
Juna ist eine junge Frau, die durch ihre Krankheit, Skoliose, die Schattenseiten der Menschen erfahren musste. Ihre Krankheit wird hin und wieder erwähnt, ebenso wie der Jenga-Turm (ihre Wirbelsäule). Ich hätte mir ein paar Details über die Anfänge oder (Massage)Therapie für Juna gewünscht.
Ihr bester Freund Link ist Tattooartist. Das Verhältnis zu seiner Familie ist schwierig, da er geerbt hat, während seine Familienmitglieder weniger gut bedacht wurden. So hat er den Kontakt abgebrochen. Allerdings wird das Thema nur wenig behandelt und auch seine Arbeit als Tätowierer wurde kaum beschrieben.
Der Schreibstil hat es mir nicht so ganz leicht gemacht. Mehrmals musste ich Abschnitte oder Sätze doppelt lesen, da ich den Sinn nicht direkt verstanden habe. Als der Name einer Kampfkunst vorkam, wurde zwar im Abschnitt gesagt, worum es sich handelt, was ich aber erst verständlich fand, nachdem ich nachgesehen habe, was der Begriff bedeutet. In einer intimen Szenen wurde mehrfach das Wort „Anschließend“ benutzt, was ich nicht passend für die Stimmung fand.
Ich hatte Probleme mich in die Protagonisten hineinzuversetzen und die Liebesgeschichte kam nicht bei mir an.
Das Museum dagegen fand ich wirklich toll und ich hab mich jedes Mal gefreut, wenn man wieder etwas über einen Gegenstand lesen konnte, wobei besonders eine mich wirklich berührt hat und dieser kleine Schnipsel das Highlight im Buch wurde.
Für mich persönlich war das Buch leider nur okay, denn abholen konnte es mich nicht, so bleibt es für mich bei einem Einzelband.

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Stellenweise Langweilig

This could be home
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Laurie Greenfield wäre fast ertrunken, doch zum Glück war Griffin Chipman zur Stelle und hat sie gerettet. Seitdem ist Laurie entschlossen selbst Rettungsschwimmerin zu werden und bewirbt sich für ein ...

Laurie Greenfield wäre fast ertrunken, doch zum Glück war Griffin Chipman zur Stelle und hat sie gerettet. Seitdem ist Laurie entschlossen selbst Rettungsschwimmerin zu werden und bewirbt sich für ein Praktikum. Für ihre Ausbildung ist Griffins Bruder Tristan zuständig, der Laurie nicht für geeignet hält, was er sie wissen lässt. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen.


Der zweite Band der Hawaii-Reihe konnte mich leider nicht so wirklich in den Bann ziehen.
Laurie und auch Tristan wurden für mich nicht so richtig greifbar. Optisch konnte ich mir kein Bild machen, worüber ich noch hinweg sehen könnte, aber auch von ihrer Persönlichkeit hat mir etwas gefehlt.
Lauries Entscheidung Rettungsschwimmerin zu werden konnte ich noch so halb nachvollziehen, aber der Beruf an sich blieb unspektakulär. Menschen vom Strand scheuchen, spazieren und mit dem Boot raus fahren, ich fand es klingt eher nach einem langweiligen Job, aber vielleicht ist es ja so. Ich weiss es nicht.
Laurie scheint ihre Ex-Beziehung noch nicht verarbeitet zu haben und vertraut Tristan deswegen nicht. Das fand ich ihm gegenüber nicht fair und geredet wurde auch nicht darüber. Auch die Szene mit Tristans Ex fand ich unnötig dramatisch, wer küsst die Ex zum Abschied, auf den Mund?
Normalerweise mag ich den Schreibstil von Lilly Lucas gerne, hier habe ich länger gebraucht um das Buch zu beenden. Zum einen lag es daran, dass sich die Geschichte gezogen hat und kaum was passiert ist. Die Liebesgeschichte zwischen Laurie und Tristan blieb ein bisschen blass. Zudem redet Laurie wiederholt mit vollem Mund, wobei die nuschelt, sodass der Text immer doppelt geschrieben wurde, weil keiner versteht was sie sagt. Zudem gab es Alltagsszenen, wie dass jemand einkaufen geht und sie sich Fotos von Lebensmitteln schicken. Ich fand es leider langweilig.
Ich fand das Buch leider etwas langatmig, doch ich hoffe, dass mir Band 3 wieder gefallen wird.

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Love you to death

Heute sind wir unsterblich
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Ticktack. Ticktack. Es gibt kaum einen Moment, in dem Dylan das zermürbende Ticken in seinem Kopf nicht hört. Wie getrieben hetzt er durch sein Leben, voller Angst, er könne etwas verpassen. Dabei müsste ...

Ticktack. Ticktack. Es gibt kaum einen Moment, in dem Dylan das zermürbende Ticken in seinem Kopf nicht hört. Wie getrieben hetzt er durch sein Leben, voller Angst, er könne etwas verpassen. Dabei müsste er das nicht – nicht mehr. Nachdem eine chronische Erkrankung fast sein ganzes Leben überschattete, hat er endlich ein Spenderherz erhalten. Trotzdem verhält er sich, als wären seine Stunden gezählt. Ticktack. Erst, als er einen mysteriösen Fremden trifft, hält Dylan inne. Er ahnt nicht, dass der schüchterne, verletzlich wirkende Mann ein Geheimnis hat. Ja, dass er nicht einmal ein Mensch ist …

Es ist schon eine Weile her, dass ich den ersten Band gelesen habe, umso gespannter war ich nun, wie das Thema um den personifizierten Tod umgesetzt wurde.
Ich hatte Teile des ersten Bandes noch gut im Kopf und so habe ich mich in diesem Band teilweise fast ein bisschen gelangweilt. Die Handlung findet zeitgleich mit dem ersten Band statt und so doppeln sich Gespräche, die man sowieso schon aus Band 1 mehrfach gelesen hat. Durch den POV Wechsel gab es zwar neue Informationen, aber das hat es für mich nicht herausgerissen. Ich habe immer gewartet, dass endlich eine neue Handlung beginnt.
Das Setting in San Francisco war dezent eingewoben und zusammen mit den Pride Days und der Golden Gate Brücke, hat es der Geschichte eine tolle Kulisse geboten.
Das Thema Tod war im Buch der ständige Begleiter, aber meiner Meinung nach war es nicht bedrückend, obwohl es traurige Szenen im Buch gab.
Dylan fand ich mit seinem gesundheitlichen Hintergrund interessant und Timothy als personifizierter Tod war eine tolle Abwechselung. Es war interessant ihn bei seiner Arbeit zu begleiten.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, so konnte ich mir von der Stadt ein tolles Bild machen und auch wenn die Protagonisten kein ganz klares Bild in meinen Kopf entstehen ließen, habe ich dennoch eine Verbindung zu ihnen bekommen. Für mich ein toller zweiter Band, der ohne Kitsch, aber dafür mit einer dezenten Prise Romantik und Tiefgründigen Themen punktet.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Mein erstes Buch der Autorin, aber nicht das letzte

Die Kollegin – Wer hat sie so sehr gehasst, dass sie sterben musste?
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Nach Dawn Schilfs Gewohnheiten kann man die Uhr stellen. Sie ist jeden Tag um die gleiche Zeit im Büro, wo sie kaum Freunde hat und besessen von Schildkröten ist. Als Dawn an einem Tag nicht auftaucht, ...

Nach Dawn Schilfs Gewohnheiten kann man die Uhr stellen. Sie ist jeden Tag um die gleiche Zeit im Büro, wo sie kaum Freunde hat und besessen von Schildkröten ist. Als Dawn an einem Tag nicht auftaucht, ist Natalie Farell die einzige die sich wundert und nach ihrer Kollegin sucht. Ein Anruf mit einem Hilferuf macht das ganze noch mysteriöser. So macht Natalie sich auf den Weg und fährt zu Dawns Wohnung. Doch dort findet sie ein schreckliches Bild. Irgendjemand im Büro muss Dawn so sehr gehasst haben, dass er sie getötet hat.

„Die Kollegin“ war mein erstes Buch der Autorin, die ich bisher kaum kannte, umso gespannter war ich wie mir das Buch gefallen wird.
Dawn und Natalie sind beide sehr interessante, wenn auch etwas komische Protagonisten. Dawn ist besessen von Schildkröten, kann nur einfarbiges Essen essen und auch ihre Bettwäsche muss die gleiche Farbe haben. Sie war einfach schräg, aber ich kann nicht sagen, dass ich sie nicht mochte. Auch wenn ihre E-Mails ein bisschen ausschweifend waren
Natalie ist das Gegenteil von Dawn. Mit ihren langen blonden Haaren und ihrem Ehrgeiz in der Firma ist sie beliebt. Durch die Geschichte hindurch wusste ich irgendwann nicht mehr, wer gut und wer böse ist. Wem kann man glauben und was ist wirklich passiert.
Da es mein erstes Buch der Autorin war, kann ich es nicht vergleichen, aber mir hat der Plott gut gefallen. Es gab immer wieder mysteriöse Stellen, so dass ich wissen wollte wie es weitergeht. Die Twists haben mich immer wieder überrascht und mit manchen Sachen habe ich wirklich nicht gerechnet. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Dass das Thema Schildkröte vorkam, war eine tolle Abwechslung für einen Thriller, selbst wenn das Wort sehr oft vorkam, hat es mich nicht gestört.
Für mich hatte das Buch alles was ein guter Thriller haben muss und es wird definitiv nicht das letzte Buch sein, das ich von Freida McFadden lesen werden.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Bleibt positiv in meiner Erinnerung

Fleur de Lavande (Band 1) - Wie du liebst
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Die junge Autorin Viola braucht dringend einen Tapetenwechsel. Nachdem ihre Schwester einen Tag nach Violas Trennung mit ihrem Ex ins Bett ging, fällt ihr die Decke auf den Kopf, so fliegt sie nach Südfrankreich.
Ganz ...

Die junge Autorin Viola braucht dringend einen Tapetenwechsel. Nachdem ihre Schwester einen Tag nach Violas Trennung mit ihrem Ex ins Bett ging, fällt ihr die Decke auf den Kopf, so fliegt sie nach Südfrankreich.
Ganz Abschalten kann sie nicht, denn ständig denkt sie daran, wie knapp ihr Roman die Bestsellerliste verpasst hat und wie gut alle anderen mit ihren Büchern vorankommen. Am Flughafen trifft sie dann noch auf ihren Ex und im Flieger landet sie neben Lucas Rausch, dem Bruder ihrer besten Freundin. Eigentlich können sie sich nicht ausstehen, doch der Sportler und Erbe des Duftimperiums Fleur de Lavande geht Viola unter die Haut. Und endlich erlebt sie, wovon sie sonst eigentlich nur schreibt.


Vor Jahren habe ich bereits ein Buch der Autorin gelesen, welches mich jedoch nicht gänzlich von sich überzeugen konnte. Als Fleur de Lavande erschienen ist, haben mich die Zitate und Posts so überzeugt, dass ich das Buch lesen wollte.
Viola ist Anfang Zwanzig und Autorin. Eigentlich mochte ich sie und sie war mir auch sympathisch, aber ich konnte ihre Selbstkritik nicht nachvollziehen. Sie ist Autorin, hat bereits Bücher veröffentlicht und ihr Folgeband landet auf Anhieb auf Platz 21. Doch sie freut sich nicht, sie fühlt sich als hätte sie versagt. Das konnte ich nicht verstehen. Manche ihrer selbstkritischen Gedanken hätte ich besser verstehen können, als ich jünger war und haben mich deswegen überzeugt. Ich hatte mir erhofft, dass man sie beim Schreiben oder Ideenbrainstorming begleitet, aber man bekommt rein gar nichts von ihrem Leben als Autorin mit.
Bei Luc erging es mir ähnlich. Er war ein netter junger Sportler, so steht es im Klappentext. Aber der Sport spielt keine Rolle. Das fand ich sehr schade. Gegen Ende erfährt man etwas Wichtiges, das passiert ist und das Thema fand ich wirklich gut transportiert. Auch, dass es überhaupt ein Thema war, finde ich wichtig.
Der Schreibstil der Autorin hat mir in diesem Band gut gefallen. Schade fand ich, dass das wenige Französisch, das im Buch war, teilweise falsch war. Auch mehrere Rechtschreibfehler sind mir aufgefallen. Ich hatte mich auf das Südfrankreichfeeling gefreut, aber das kam leider gar nicht bei mir an. Die Charakterkarte verspricht Lavendelfelder, aber die gab es eigentlich nicht in der Geschichte. Bis auf eine Straße, die die Protagonisten entlanglaufen und einen Strand, bekommt man nicht viel vom Handlungsort zu sehen. Unzählige Male wird außerdem erwähnt, dass es in Violas Ohren piept. Manchmal so laut, dass sie kaum was hört. Zuerst dachte ich, die Autorin will damit sagen, dass Viola Stress hat. Aber es kam so oft vor und es gab keine Erkrankung, die das erklärt hätte.
Insgesamt fand ich das Buch in Ordnung. Da mir das Buch damals von der Autorin nicht zugesagt hat, habe ich bei diesem einen positiven Leseeindruck, auch wenn mich nicht alles zu hundert Prozent überzeugen konnte. Ob die Folgebände bei mir einziehen, muss ich mir noch überlegen.

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