Profilbild von WriteMeANovel

WriteMeANovel

Lesejury Star
offline

WriteMeANovel ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit WriteMeANovel über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.09.2021

Highlight

Ein Wunsch in den Wellen - Stonebridge Island 1
0

Nachdem Cameron mit Drogen erwischt wurde, die ihm jemand untergeschoben hat, muss er Sozialstunden auf dem Gestüt der Familie Cooper ableisten. Das missfällt dem reichen, gutaussehenden Hotelerben, doch ...

Nachdem Cameron mit Drogen erwischt wurde, die ihm jemand untergeschoben hat, muss er Sozialstunden auf dem Gestüt der Familie Cooper ableisten. Das missfällt dem reichen, gutaussehenden Hotelerben, doch ihm bleibt nichts anderes übrig. Auf Stonebrigde Island angekommen trifft er auf Abby, die als Therapeutin für traumatisierte Kinder arbeitet, sowie ihre Schwestern und Mutter. Cameron hat wenig Lust auf die Arbeit auf dem Hof, doch Abby macht ihm schnell klar, dass er mithelfen muss. Nach und nach findet Cameron sich auf dem Gestüt zurecht und findet nicht nur Gefallen an seiner Arbeit sondern auch an seiner Chefin, doch kann Abby sich auf Cameron einlassen? Oder kommt ihnen seine Vorgeschichte in die Quere?

Der erste Band der Stonebridge- Saga fängt mit einer wunderschön geschriebenen Szene über ein Lagerfeuer an. So hab ich bereits mit dem ersten Satz gemerkt und gehofft, dass dies ein richtig gutes Buch werden würde. Dieses Gefühl blieb bis zum Ende.
Es gab so viel tolles in diesem Buch, angefangen beim Schreibstiel. Nicht nur, dass das Buch flüssig geschrieben ist, so dass ich mich leicht in der Geschichte verlieren konnte, sondern auch die Beschreibungen sind absolut gelungen. Die Umgebung und auch die Personen und Tiere kamen mir real vor, so dass ich praktisch einen Film gesehen habe und wirklich das Gefühl hatte auf der Insel zu sein.
Die Protagonisten Abby und Cameron mochte ich sehr gerne. Abby die mit den Pferden und Kindern arbeitet und dann Cameron der Hotelerbe.
Ich mochte wie das Buch anfängt und dann langsam Spannung und Hinweise gestreut werden, dass hinter dem sanften Verlauf noch mehr steckt. Es wurde nie langweilig und ich wollte immer weiter lesen und „zurück auf die Insel.“
Für mich war das Buch einfach perfekt und ich freue mich den zweiten Teil.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.09.2021

Tolles Buch

Die Mitternachtsbibliothek
0

Bei Nora Seed läuft es einfach nicht. Sie verliert ihren Job, der Kontakt zu ihrem Bruder und ihrer Freundin die in Australien lebt, ist abgebrochen. Zu allem Überfluss stirbt, dann auch noch ihre Katze. ...

Bei Nora Seed läuft es einfach nicht. Sie verliert ihren Job, der Kontakt zu ihrem Bruder und ihrer Freundin die in Australien lebt, ist abgebrochen. Zu allem Überfluss stirbt, dann auch noch ihre Katze. Nora fühlt sich einsam und verzweifelt und hat das Gefühl, sie bringt der Welt nichts. Sie beschließt ihrem Leben ein Ende zu setzen. Doch Nora stirbt nicht, sie landet in der Mitternachtsbibliothek. Einem Ort an dem die Zeiger immer auf Mitternacht stehen und endlose Bücherregale Leben beinhalten, die möglich gewesen wären. Was wäre geschehen, wenn sie mit ihrer Freudin nach Australien gegangen wäre? Was wenn sie eine Forscherin wäre? Kann Nora so ein glückliches Leben finden, wenn sie weiß es ist nicht ihres?

Die Mitternachtsbibliothek steht schon eine Weile auf meinem Wunschzettel und als es die Möglichkeit gab, das Buch auszuleihen, musste es natürlich mit.
Der Inhalt klingt interessant und ich wollte wissen was dahinter steckt. Die Idee mit den verschiedenen Leben fand ich sehr interessant. Wie Entscheidungen den Verlauf des Lebens beeinflussen, dass selbst die kleinen Entscheidungen bedeutungsvoll sind. All die verschiedenen Ideen haben mir gut gefallen und ich fand das Ganze ist gut ausgearbeitet.
Bisher hatte ich noch nichts von dem Autor gelesen, umso gespannter war ich auf den Schreibstil. Zuerst haben mich die oft kurzen Kapitel irritiert und aus dem Lesefluss gebracht, so dass ich öfters den Titel übersprungen habe. Die Gefühle von Nora fand ich gut beschrieben und es kam bei mir an, was sie in dem Leben empfindet. Auch die Ideen von den verschiedenen Leben, so viele und ganz unterschiedlich haben mir gut gefallen. Die eingearbeiteten Songtexte und Nachrichten mochte ich ebenfalls
Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich habe gerne darin gelesen. Bei Gelegenheit werde ich vielleicht nochmal zu einem Buch von dem Auto greifen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.09.2021

Tolles Buch, Lesenswert

Between Your Words
0

Thea leidet unter der zweitschlimmsten Form der Amnesie die je diagnostiziert wurde. Nach einem Unfall hat sie nur fünf Minuten bevor ihr Kurzzeitgedächtnis gelöscht wird. Sie vergisst alles was sie erlebt ...

Thea leidet unter der zweitschlimmsten Form der Amnesie die je diagnostiziert wurde. Nach einem Unfall hat sie nur fünf Minuten bevor ihr Kurzzeitgedächtnis gelöscht wird. Sie vergisst alles was sie erlebt hat. Die Ärzte haben ihren Fall aufgegeben und können nichts für sie tun. Dann beginnt Jim Whelan als neuer Pfleger. Er bemerkt, dass Thea noch da ist, sieht Dinge die keinem aufgefallen sind. So entsteht eine Verbindung zwischen ihnen. Als es eine neue Behandlungsmöglichkeit gibt, könnte Thea alles zurückbekommen, oder alles verlieren.

Schon ewig hab ich kein Buch mehr von Emma Scott gelesen, umso mehr hab ich mich auf Between your Words gefreut.
Mir gefällt Emma Scott‘s Schreibstil sehr und auch in diesem Buch hat mich der Schreibstil wieder begeistert. Die Charaktere wurden während des Lesens lebendig, so real kamen sie mir vor. Jim, der selber keine leichte Kindheit hatte und nun anderen helfen will. Ich mochte seinen Charakter gerne, wie er mit Thea und den Bewohnern umgeht hat mir gefallen.
Die Liebesgeschichte zwischen Thea und Jim mochte ich gerne. Es ist etwas anderes, weil sie immer von vorne anfangen. Normalerweise nerven mich Wiederholungen, in dem Buch hier ging es nicht ohne und es hat mich auch gar nicht gestört.
Thea‘s Schwester hat mich manchmal mit ihrem Verhalten genervt. Einerseits waren ihre Handlungen verständlich, auf der anderen Seite fand ich sie zickig.
Das Ende hat mir persönlich gefallen und ich fand es gelungen und realistisch. Da ich wissen wollte wie es weitergeht, hab ich immer weitergelesen weil ich wissen musste wie es ausgeht. Insgesamt fand ich das Buch einen ticken weniger gut als die anderen Emma-Scott-Bücher, aber wirklich nur minimal, denn jedes ihrer Bücher ist ein Highlight.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.08.2021

Feels like Loss

Feels like Loss
0

Mit Leo‘s Gesundheit geht es wieder bergauf und schon bald hat ihn der Alltag wieder eingeholt. Mit dem Label hat er so viel zu tun, dass er kaum noch Zeit für Mila findet, die selbst mit dem Studium und ...

Mit Leo‘s Gesundheit geht es wieder bergauf und schon bald hat ihn der Alltag wieder eingeholt. Mit dem Label hat er so viel zu tun, dass er kaum noch Zeit für Mila findet, die selbst mit dem Studium und Job kaum Freizeit hat. Hinzu kommen unglückliche Zufälle und ein Fehler aus denen Mila die Konsequenzen zieht. Um mit sich ins Reine zu kommen und mehr Zeit für Mila zu haben, muss Leo mehr über seine Vergangenheit herausfinden. Die Wahrheit auf die er dann stößt wird sein Leben verändern.

Kurz nachdem ich den ersten Teil gelesen habe, hab ich gleich Feels like Loss hinterher geschoben.
Mila und Leo haben mir auch in diesem Band gut gefallen. Die Charaktere sind so gut ausgearbeitet, dass sie mir so real vorkamen und ich ihre Geschichte gerne verfolgt habe. Nicht nur die beiden Protagonisten, sondern alle Personen sind mir real vorgekommen, so fiel es mir leicht die Gefühle und Emotionen nachzuvollziehen. Das Buch ist relativ dünn und der Klappentext fasst die erste Hälfte des Geschehens zusammen, so dass der Anfang ziemlich lang ist. So wird ihr neuer Alltag beschrieben und es fühlt sich ein wenig nach der „zweiten Band Flaute“ an. Das dauert bis zu einem gewissen Punkt, einen Ereignis und dann ging es meiner Meinung nach besser. Die Geschichte hat mir besser gefallen und ich wollte wissen wie es weiter geht.
Manchmal hab ich mir schon gedacht was als nächstes passieren könnte und dann kam wieder etwas mit dem ich nicht gerechnet habe und mich total überrascht hat.
Abgesehen davon, dass der Anfang sich ein bisschen gezogen hat und ich mir dafür an anderen Stellen ein bisschen mehr erhofft hätte, hat mir das Buch gut gefallen und ich freue mich auf das Finale.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.08.2021

Zu lang gezogen

Tintenwelt 2. Tintenblut
0

Auch ein Jahr nachdem Maggie aus der Tintenwelt zurückgekehrt ist, lässt diese sie nicht los. Während Staubfinger zurückgelangt ist, hat er Farid zurückgelassen. Gemeinsam mit Maggie findet Farid dann ...

Auch ein Jahr nachdem Maggie aus der Tintenwelt zurückgekehrt ist, lässt diese sie nicht los. Während Staubfinger zurückgelangt ist, hat er Farid zurückgelassen. Gemeinsam mit Maggie findet Farid dann doch einen Weg zurück in die Tintenwelt. Sie wollen den Speckfürsten und den Schönen Cosimo sehen und Fenoglio finden, der sie später wieder nach Hause schreiben soll. Doch vor allem müssen sie Staubfinger finden und ihn vor Gefahren schützen.

Nachdem mich Band 1 überzeugt hat, wollte ich weiterlesen. Der Anfang der Geschichte war recht lang, so dass es gedauert hat bis wirklich etwas passiert, dennoch war der Beginn in Ordnung. Zum Mittelteil wurde es dann zäher. Ich hab ewig gebraucht und hatte das Gefühl, dass die Geschichte nicht vom Fleck kommt. Ich hab mich auf die Geschichte konzentriert, doch es ist nichts Wichtiges passiert, was wirklich hängenblieb. Wäre der Teil nur halb so lang gewesen wäre es viel besser gewesen. Der Schreibstil hat mir im Großen Ganzen gefallen, nur manche Wiederholungen von Wörter fand ich etwas unnötig.
Endlich lernt man dann auch die Tintenwelt kennen und ihre Bewohner. Ich kam gut in der Welt zurecht und die Karte im Buch hat auch ein wenig geholfen.
Maggie mochte ich, wie auch im ersten Teil gerne. Manchmal kamen mir ihre Handlungen erwachsener vor als, dass es bei ihr Alter gepasst hat.
Farid fand ich im ersten Teil interessant, in diesem war er Anfangs in Ordnung, doch nach und nach hat es genervt wie er hinter Staubfinger herläuft und eifersüchtig ist wenn andere bei ihm sind.
Mit den Szenenwechseln und Sichten kam ich gut zurecht und ich wusste immer wo ich gerade war, ob bei Maggie in der Tintenwelt oder bei Elinor.
Insgesamt fand ich das Buch einfach zu langatmig mit zu wenig Spannung, vor allem im Mittelteil.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere