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Veröffentlicht am 17.10.2025

mir hat das buchige gefehlt

Book Lovers - Die Liebe steckt zwischen den Zeilen
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Noras Tag läuft gar nicht gut, als sie von ihrem Freund per Telefon abserviert wird und danach zu spät für ihr Treffen mit einem Kunden ist. Das Gespräch zwischen der Literaturagentin und dem Kunden läuft ...

Noras Tag läuft gar nicht gut, als sie von ihrem Freund per Telefon abserviert wird und danach zu spät für ihr Treffen mit einem Kunden ist. Das Gespräch zwischen der Literaturagentin und dem Kunden läuft nicht gut und Nora hat die Nase voll. Als ihre Schwester sie einlädt den Sommer in der Kleinstadt Sunshine Falls zu verbringen, kommt ihr das gerade recht. Doch die Idylle hält nicht lange an, denn bald läuft sie Charlie Lastra über den Weg, dem arroganten Lektor von ihrem Treffen.

Ein Buch das mit Büchern zu tun hat klingt eigentlich immer gut, und so wollte ich dieses lesen. Da ich andere Bücher der Autorin oft gesehen habe, war ich natürlich gespannt wie ihre Bücher sind.
Anfangs hat das Buch mich gut unterhalten. Mir hat das erste Treffen der von Nora und Charlie gefallen und auch die Wortgefechte und Sticheleien die danach gefolgt sind haben mich gut unterhalten.
Nora beschreibt sich selbst als gefühlskalt und liebt New York genauso sehr wie ihr Sportsrad.
Die Story rund um Noras Schwester hat für mich eher als Lückenfüller gedient, während die Lovestory drumherum gebaut wurde. Zudem konnte ich Libby nicht verstehen und hab keinen Bezug zu ihr bekommen.
Durch den Titel und die Berufe der beiden Protagonisten hatte ich mir viel Buchliebe in der Geschichte erhofft. Allerdings fand ich waren solche Themen eher sparsam verteilt. Es gab kaum erwähnenswerte Szenen in einer Buchhandlung, ein paar Anspielungen auf einen Roman. Dazu gab es ein paar Klischeesätze über Charlie und das war es dann auch schon.
Der Schreibstil fand ich okay. Ich bin nicht durch das Buch geflogen, aber nach zwei abgebrochenen Büchern, war es das erste das ich wieder zu Ende gelesen habe, was positiv war. Meistens konnte ich mir die Orte gut vorstellen und auch von den Schwestern hatte ich ein ungefähres Bild, Charlie blieb mir zu blass. So fand ich das Buch okay, eher ein „kann man lesen, muss man aber nicht.“

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Band 1 war besser

Was wir verloren glaubten
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Avery ist Ende Dreißig und steht kurz davor zu heiraten. Als sie gerade dabei ist, sich in ihrem Kleid zurechtzumachen, kommt ihr Verlobter ins Zimmer und eröffnet ihr, dass er ein Jobangebot bekommen ...

Avery ist Ende Dreißig und steht kurz davor zu heiraten. Als sie gerade dabei ist, sich in ihrem Kleid zurechtzumachen, kommt ihr Verlobter ins Zimmer und eröffnet ihr, dass er ein Jobangebot bekommen hat und für ein paar Jahre wegzieht. Und das auch noch mit einer wunderschönen Frau, die nicht Avery ist. Erst da merkt sie, dass sie nicht am Boden zerstört ist und blickt nach vorne. Sie holt ihre Sachen und zieht zu Nathan Pierce, der Platz für sie hat. Nathan war Averys erste Liebe, die nicht gut endete und so möchte sie sich eigentlich von ihm fernhalten. Doch ihr bleibt nichts anderes übrig. Als sie dann noch den Job als Headcoach bekommt, den sie sich mit Nate teilen soll, kann sie ihm nicht mehr aus dem Weg gehen und setzt alles daran ihr Herz zu schützen.

Die letzten Bücher der Autorin konnten mich nur mäßig begeistern, der erste Band dieser Reihe fand ich wieder besser. Auch dieses reiht sich in die „war okay, aber mehr nicht“-Liste ein.
Avery kam für mich nicht wie eine erwachsene Frau um die dreißig rüber. Eher wie jemand in seinen zwanzigern, zumindest war ihr Verhalten anging. Anfangs wird beschrieben wie sie deprimiert ist, wie sie nicht aufstehen möchte, was ich auch gut fand, dass solche Themen vorkommen. Allerdings habe ich nicht verstanden, warum oder seit wann Avery sich so fühlt. Und nach einem gewissen Ereignis, gab es noch eine Szene und danach nicht mehr. Ging es ihr da plötzlich besser, denn meiner Meinung nach hat es keine Rolle mehr gespielt.
Nate fand ich erwachsener. Er hat seine Brüder und seine Familie, die eine Farm haben.
Avery und Nate konnten sich nicht ausstehen, warum, ist mir nicht klargeworden.
Ob es an der Autorin/ Übersetzter oder am Verlag liegt, weiß ich nicht, aber warum an mehreren Stellen das F-Wort mit Sternen geschrieben wurde, aber im Dialog aufgeschrieben wurde, fand ich etwas komisch. Der Spice Anteil war ziemlich gering, jedoch hat mir der sprachliche Stil in solchen Szenen nicht immer gefallen. Ich fand die Geschichte ist nichts was einem lange im Gedächtnis bleibt, da hat mir der erste Teil bzw. ältere Bücher der Autorin besser gefallen.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Die Handlung leidet unter dem Schreibstil

Eulenschrei
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Ein neuer Fall wartet auf Nils Trojan, als er zu einem Tatort gerufen wird. Eine Frau wurde in einem Baumhaus im Garten gefunden. Ermordet und in eine Decken gehüllt. Schon bald folgt das nächste Opfer, ...

Ein neuer Fall wartet auf Nils Trojan, als er zu einem Tatort gerufen wird. Eine Frau wurde in einem Baumhaus im Garten gefunden. Ermordet und in eine Decken gehüllt. Schon bald folgt das nächste Opfer, ein Mann, der vor dem Haus in seinem Auto aufgefunden wurde. Beide Male fehlen den Leichen Körperteile. Zusammen mit Carlotta Weiss ermittelt Trojan, doch sie finden keine Gemeinsamkeiten zwischen den Opfern. Als der Maler Lumen ermordet wird, finden sie dort einen neuen Hinweis. Ein Bild von einer jungen Frau mit einer Eule bringt ihnen neue Erkenntnisse. Carlotta beginnt sich in die Rolle der Fremden hineinzuversetzen. Der Countdown beginnt.


Die Bücher von Max Bentow gehören schon seit langem in mein Regal und ich mochte die Reihe um Trojan immer sehr gerne. Die letzten beiden Bände mit Carlotta Weiss haben mich nicht mehr ganz von sich überzeugt.
Wie von Bentow gewohnt beginnt das Buch mit einem Einblick ins Leben des Killers, so dass man sich ein gutes Bild machen kann, wie derjenige aufgewachsen ist oder was ihn zu dem hat werden lassen, was er heute ist. Diese Szenen haben mir auch dieses Mal gut gefallen und die Fäden zu der Mordserie wurden gut verbunden.
Mit Carlotta tue ich mich teilweise etwas schwer, was an ihrer eigenwilligen Art die Fälle anzugehen liegt. Für mich hat es recht wenig mit Ermittlerarbeit zu tun, denn sie verlässt sich auf ihr Gefühl. Es grenzt schon an hellseherischen Fähigkeiten, etwas Übernatürlichem, das ihr zugeflogen kommt. Es gab eine solche Szene, die für mich überhaupt nicht ins Buch gepasst hat.
Der Fall an sich fand ich spannend, die Leichenfunde haben mir jedes Mal Gänsehaut beschert und ich hab mich gefragt was wohl am Ende passiert.
Sonst mochte ich den Schreibstil des Autors gerne, aber bei diesem Buch fand ich ihn recht eigenwillig. Dialoge wurde einfach untereinander geschrieben, ohne Gefühlsregung, ohne dass man irgendwas über den Ort erfährt, nur reiner Dialog, bei dem man aufmerksam lesen muss um nicht den Faden zu verlieren wer überhaupt spricht. Zudem war das Buch teilweise in kurzen Sätze geschrieben, hastig, schnell, was ich beim Lesen als anstrengend empfunden habe. Eine Karte hätte dem Buch gut getan, denn es gab stellenweise so viele Wegbeschreibungen, dass man ortskundig sein sollte um etwas damit anfangen zu können.
Für mich hat das Buch unter dem Schreibstil gelitten und wäre es mein erstes Buch von dem Autor gewesen, wäre es wohl mein letztes. So muss ich schauen wie der nächste Band wird und hoffe, dass mir dieser wieder mehr zusagt.

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Poor Girl meets Rich Boy

The Darlington - Henry & Kate
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Die zwanzigjährige Kate schlägt sich seit einer Weile alleine auf der Straße durch und tut was sie muss um zu überleben. Als sie in einer Schlange hinter Henry Darlington steht ergreift sie die Chance ...

Die zwanzigjährige Kate schlägt sich seit einer Weile alleine auf der Straße durch und tut was sie muss um zu überleben. Als sie in einer Schlange hinter Henry Darlington steht ergreift sie die Chance und bestiehlt ihn. Als Henry und Kate erneut aufeinander treffen will er der jungen Frau helfen und wenig später holt er sie zu sich ins Hotel. Ins Darlington, das seiner Familie gehört und er als ältester Sohn die undankbare Aufgabe hat, das Image des Imperiums wiederherzustellen. So verschweigt er Kates Herkunft und lädt sie in eine Welt ein, die so völlig anders ist, als alles was Kate kennt. Nicht nur der Luxus ist ihr neu, sondern auch die Gefühle, die Henry in ihr auslöst.

Das letzte Buch der Autorin hat nicht meinen Geschmack getroffen, so war ich unsicher ob ich mir die neue Reihe holen soll. Nun bin ich meinem Vergangenheits-Ich dankbar, denn mir hat The Darlington wirklich gut gefallen.
Kate ist eine junge Frau, die in ihrem Leben noch nicht sonderlich viel Glück hatte und nach dem Tod ihrer Mutter noch mehr kämpft. Sie schlägt sich durch und tun was sie tun muss, um zu überleben. Um Kate wurden viele Themen herum gewoben, darunter die Obdachlosigkeit, die präsent war und gut beschrieben wurde, ohne zu dominieren. Mir hat ihr Charakter gut gefallen. Sie war sympathisch, greifbar und möchte sich nichts schenken lassen.
Henry ist unter komplett anderen Umständen aufgewachsen. Im Luxus, mit seinen Brüdern und einem äußerlich perfekten Leben. Er arbeitet hart, weil ihm das Hotel wirklich am Herzen liegt. Es ist sein Leben und das spürt man.
Man lernt Henrys Brüder kennen, auf dessen Geschichten ich schon gespannt bin. Und auch andere Personen wie Grace und Henrys Team tauchen im Laufe der Geschichte auf. Das Setting im Hotel fand ich großartig, weil es etwas neues war. Glanz, Glamour, High Society kannte ich schon, aber hier hat es sich neu angefühlt. Besonders toll fand ich die dunkele Seite, wo ich sehr gespannt bin wie sich das entwickelt.
In diesem Buch hab ich den Schreibstil von Laura Kneidl geliebt. Ich hab so gerne nach dem Buch gegriffen und mich ins Leben von Henry und Kate ziehen lassen. Für mich einziges „Manko“ war dass ich eine Stelle nach einem Ereignis klischeehaft fand und es mich nicht mehr überrascht hat. Dafür hatte die letzte Seite es wieder in sich und ich freue mich auf Band 2.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

man fliegt durch die Seiten

Ever & After, Band 2 - Die dunkle Hochzeit
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Mit einem einzigen Kuss hat Rain alles verloren, was ihr lieb und teuer ist. Seit der Prinz aus dem Grab auferstanden ist, stürzt seine Magie das Land ins Chaos. Rain versucht verzweifelt, ihrem düsteren ...

Mit einem einzigen Kuss hat Rain alles verloren, was ihr lieb und teuer ist. Seit der Prinz aus dem Grab auferstanden ist, stürzt seine Magie das Land ins Chaos. Rain versucht verzweifelt, ihrem düsteren Schicksal zu entkommen. Denn als Schneewittchen-Erbin soll sie den Prinzen heiraten und damit die Prophezeiung erfüllen, die allen den Untergang bringt. Ihr letzter Ausweg: ein Deal mit Rumpelstilzchen. Doch einer Märchenfigur zu vertrauen, ist genauso gefährlich, wie sich in eine zu verlieben.

Nachdem ich das Ende vom ersten Band nochmal gelesen habe, dachte ich ich finde gut in den nächsten Band hinein. Es hat dann doch ein bisschen länger gedauert, bis ich wieder in der Welt von Rain drinnen war, aber das fand ich nicht schlimm.
Mir haben die Figuren in dem Buch alle gefallen, egal ob gut oder böse, sie waren einfach alle toll. Angefangen bei Rain und ihrem Cousin Avery, der ziemlich gute Sprüche auf Lager hatte, die mich das ein oder andere Mal zum Lachen gebracht haben.
Ich liebe den Schreibstil von Stella Tack sehr. Anfangs habe ich ein bisschen gebraucht, um wieder in die Geschichte zu finden, aber irgendwann wollten meine Augen schneller lesen, als mein Kopf nachkam, so dass ich mich selbst bremsen musste. Es war so locker geschrieben, dass ich durch das dicke Buch geflogen bin. Trotzdem gab es ein paar Stellen, vor allem in der ersten Hälfte, wo ich teilweise nicht hinterher kam und mich gefragt habe, auf was die Personen jetzt eigentlich hinarbeiten. Ich konnte die Fäden nicht ganz miteinander verknüpfen. Es gab ein paar Stellen wo sich Ausdrücke wiederholt haben, aber da es mir nur ein paar Mal aufgefallen ist, fand ich es nicht weiter schlimm.
Mir hat gut gefallen, wie die Märchen erzählt wurden, die teilweise wirklich blutig waren, so dass eine lebhafte Fantasie und ein sensibler Magen nicht die beste Voraussetzung war. Neben den blutigen Szenen ist mir besonders eine Szene im Gedächtnis geblieben, bei der ich kurz Tränen in den Augen hatte.
So hat das Buch von allem etwas und ich hab es gerne gelesen. Da es sich an manchen Stellen etwas gezogen hat, gebe ich 4 Sterne und freue mich sehr auf den nächsten Band.

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