Anfangs spannend, dann folgt der nüchterne Absturz
FreiheitsgeldFreiheitsgeld ist mein erstes Buch von Andreas Eschbach.
Das Cover von dem Buch ist erstmal nichtssagend, aber wenn man mitten in der Geschichte steckt, kann man einiges hinein interpretieren und den ...
Freiheitsgeld ist mein erstes Buch von Andreas Eschbach.
Das Cover von dem Buch ist erstmal nichtssagend, aber wenn man mitten in der Geschichte steckt, kann man einiges hinein interpretieren und den Sinn dahinter verstehen.
Das Buch zeigt eine Dystopische Welt im Jahr 2064, in der es in Europa das sogenannte Freiheitsgeld als Grundgehalt für jeden Bewohner gibt, sodass man im Endeffekt nicht arbeiten muss um überleben zu können, sondern man kann den Job ausüben, der einem Spaß macht. Dann wurden unterschiedliche Zonen errichtet, in denen die Menschen in Klassen unterteilt werden. In Zone A die Reichen und Rühmten und dann absteigend...(Siehe Cover)
Das Buch fängt sehr spannend mit dem Tot einer jungen Frau an. Das Buch ist in einigen Handlungssträngen unterteilt, die sich im Laufe des Buches stärker miteinander verstricken. So bekommt man einen leichten Überblick über die dystopische Welt. Leider wird das System nur am Rand angeschnitten, sodass doch einige Fragen aufbleiben. Die Handlungsstränge werden immer bizarrer und haben mich irgendwann nur noch gelangweilt. Das Verhalten einzelner Personen kann ich nicht mehr nachvollziehen und der eigentliche Sinn hinter diesem Buch bleibt mir verborgen.
Das Ende hingegen finde ich, zumindest für die Story, sinnvoll und logisch erklärt. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich fand die Handlung leider immer wieder etwas stockend und hat mich deshalb nicht in ihren Bann reißen können.
Thematisch regt das Buch zum Nachdenken an, jedoch bleibt der anfangs erhoffte Spannungsbogen eher flach und die Protas viel zu blass.
Vielleicht ist es für eingefleischte Eschbach-Fans genau das richtige, für mich war es aber eher Zeitverschwendung.