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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.06.2020

Ein einfaches Mädchen aus Chicago und ein bekannter K-Pop-Star begegnen sich

When We Dream
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Inhalt:
Seitdem ihre Eltern gestorben sind, lebt die 19-jährige Ella bei ihrer älteren Schwester in Chicago. Doch die Stadt ist ihr zu groß, zu laut und zu voll und sie vermisst die ländliche Stille. Am ...

Inhalt:
Seitdem ihre Eltern gestorben sind, lebt die 19-jährige Ella bei ihrer älteren Schwester in Chicago. Doch die Stadt ist ihr zu groß, zu laut und zu voll und sie vermisst die ländliche Stille. Am liebsten würde sie ihr Zimmer nie wieder verlassen und sich mit ihren Büchern und ihrem Zeichenblock von der Außenwelt abschotten. Doch immer wieder schaffen ihre Schwestern es, sie zu überreden, unter Menschen zu gehen. Auf einer großen Veranstaltung, auf der Ellas große Schwester arbeitet, lernt sie Jae-Yong kennen. Zu diesem Zeitpunkt ahnt sie jedoch noch nicht, dass er Mitglied der bekanntesten K-Pop-Gruppe der Welt, NXT, ist. Jae-Yong versucht, so häufig wie möglich nach Chicago zu kommen, um Ella zu sehen und Ella kann gar nicht genug von ihm bekommen. Als sie schließlich seine wahre Identität erfährt, stehen die beiden vor weit größeren Problemen, als Ella je ahnen konnte. Denn laut Vertrag, darf Jae-Yong weder eine feste Freundin noch weibliche Freundschaften unterhalten…

Bewertung:
Ich bin sehr lange um „When We Dream“ herumgeschlichen, habe mich dann aber doch an das Buch gewagt. Obwohl ich mit K-Pop absolut nichts am Hut habe, fand ich die Geschichte sehr abwechslungsreich und bin froh, dass es nicht die klassische New Adult Lovestory ist.
Ellas Vergangenheit wird erst im Laufe der Handlung erklärt, allerdings finde ich, dass darum fast zu viel Aufhebens gemacht. Natürlich ist es tragisch, dass ihre Eltern gestorben sind und ihre ältere Schwester sie quasi großziehen musste, aber zu Beginn hat es eher so gewirkt, hätte Ella eine dunkle Vergangenheit. Mit ihren Schwestern bin ich leider absolut gar nicht warm geworden. Mel macht aus allem ein Drama, selbst als sie einen netten jungen Mann kennenlernt und Liv weiß leider selten, wo die Grenze ist. Anstatt dankbar dafür zu sein, dass Mel ihr die Möglichkeit gibt, NXT live zu sehen, hält sie sich nicht an die Vereinbarungen und verpasst aufgrund ihrer eigenen Naivität ihren großen Traum.
Aus Jae-Yong bin ich auch nicht wirklich schlau geworden, was allerdings auch daran liegen mag, dass mir die koreanische Kultur und Lebensweise völlig unbekannt ist. Einerseits scheint er sich zu Ella hingezogen zu fühlen, andererseits verheimlicht er lange die Wahrheit vor ihr und als sie es dann doch erfährt, ist er so unvorsichtig, dass ihre Beziehung an die Öffentlichkeit gerät.
Mit dem Ende bin ich absolut gar nicht einverstanden (habe ich schon mal erwähnt, dass ich Cliffhänger hasse?!) und will unbedingt wissen, wie es mit den beiden weitergeht!

Fazit:
Eine Liebesgeschichte, die einen in eine andere Kultur entführt, mit deren Charakteren ich aber nicht wirklich warm geworden bin. 4/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.06.2020

Wenn du nach Jahren deine große Liebe wieder triffst

Up All Night
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Inhalt:
Taylor Jensen erlebt einen absoluten Pechtag: Erst verliert sie plötzlich ihren Job an einen Kollegen, dann wird ihr Auto gestohlen und schließlich erwischt sie auch noch ihren Freund beim Fremdgehen. ...

Inhalt:
Taylor Jensen erlebt einen absoluten Pechtag: Erst verliert sie plötzlich ihren Job an einen Kollegen, dann wird ihr Auto gestohlen und schließlich erwischt sie auch noch ihren Freund beim Fremdgehen. Von Männern hat sie also erst einmal genug. Ohne Job, Auto und Wohnung läuft sie völlig verzweifelt ihrem ehemaligen besten Freund Daniel Grant in die Arme, der ihr überraschenderweise prompt ein Zimmer in seiner WG anbietet. Doch Tae kann sich nicht vorstellen, mit einem männlichen Mitbewohner mit sexy Tattoos und einem unwiderstehlichen Lächeln unter einem Dach zu wohnen, bis er ihr schließlich eröffnet, dass er schon lange auf Männer steht. Tae nimmt sein Angebot an, allerdings kann sie das Kribbeln, das zwischen den beiden immer wieder entfacht wird, einfach nicht ignorieren…

Bewertung:
Etwas unrealistisch ist es ja schon, so viel Pech an einem Tag zu haben. Dennoch habe ich Taylors Geschichte erst einmal auf mich zukommen lassen. Zu Beginn wird gar nicht klar, wie beliebt Taylor zu Schulzeiten gewesen sein muss, ihr Leben ist aber auf jeden Fall schnurgerade gelaufen, ohne, dass sie jemals großartig Schwierigkeiten hatte. Da ist es nicht verwunderlich, dass sie nach ihrem Katastrophen-Tag erst einmal völlig zusammenbricht. Ganz zufällig trifft sie dann ausgerechnet auch noch ihren ehemaligen besten Freund Dan, der auch noch ein freies Zimmer in seiner WG hat. Ganz so viele Zufälle hätten es nun wirklich nicht sein müssen.
Dan scheint mir der absolute Traumtyp zu sein und ich kann nicht verstehen, weshalb er und Tae sich so auseinandergelebt haben. Was ich auch absolut nicht nachvollziehen kann, ist, dass Dan nie auch nur eine Andeutung gegenüber Tae gemacht hat, dass er Gefühle für sie hat. Nach ihrem Abschluss hat er nicht einmal versucht, sie zu finden, obwohl ihre Eltern immer noch nebeneinander wohnen.
Die Liebesgeschichte zwischen Tae und Dan finde ich zuckersüß, wobei mir das Drumherum einfach zu unrealistisch scheint. Für einen Stern mehr sorgen die unterhaltsamen Nebencharaktere in Form von Dans Schwester und deren Freundin, denen zum Glück auch jeweils ein Folgeband gewidmet wird.

Fazit:
Eine zuckersüße Liebesgeschichte mit tollen Nebencharakteren, die allerdings sehr unrealistisch entsteht. 4/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.06.2020

Sie wollte niemals zurückkehren. Er wollte sie nie gehen lassen…

It was always you
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Inhalt:
Ivy hat vor vier Jahren alles verloren. Nach dem Tod ihrer Mutter wird sie von ihrem Stiefvater kurzerhand ins Internat verfrachtet, weil sie sich zu oft mit ihrem älteren Stiefbruder Asher gestritten ...

Inhalt:
Ivy hat vor vier Jahren alles verloren. Nach dem Tod ihrer Mutter wird sie von ihrem Stiefvater kurzerhand ins Internat verfrachtet, weil sie sich zu oft mit ihrem älteren Stiefbruder Asher gestritten hat. Vier Jahre lang hat sie keinerlei Kontakt zu ihrem Stiefbrüdern und auch ihr Stiefvater scheint sich nur um sie zu kümmern, wenn es absolut notwendig ist.
Doch plötzlich wird sie zurück nach Hause beordert – auf die Privatinsel ihres Stiefvaters an der Küste von New Hampshire. Schon im Flugzeug trifft sie Asher wieder und der ist immer noch genauso unausstehlich wie damals, genauso kompliziert und immer noch verdammt gutaussehend… oder sogar noch heißer als damals. Als würde sie nicht allein schon damit ausreichend beschäftigt sein, erfährt sie auch den Grund für ihre Rückkehr und vor allem die Dinge, die sie in den letzten vier Jahren verpasst hat. Und das scheint ihre Welt endgültig aus den Angeln zu heben.

Bewertung:
Allein schon wegen der Handletterings war ich absolut angefixt von „It Was Always You“ und musste es mir direkt zum Erscheinungsbeginn in meiner Buchhandlung besorgen. Diese Letterings haben das Buch auf jeden Fall zu etwas Besonderem gemacht.
Auch die Geschichte startet nicht wie jede klassische Liebesgeschichte. Ivy wurde von ihrer Familie völlig allein gelassen, was ihr immer noch stark zu Schaffen macht. Allerdings kann ich absolut nicht verstehen, weshalb sie ihren Stiefvater nicht wenigstens nach den Gründen für ihre Zeit im Internat fragt. Sie nimmt ihr Schicksal einfach so hin wie es ist. Ihre Vergangenheit mit Asher wird nicht wirklich ausführlich erklärt, erst als zum Ende hin der große „Knall“ kommt, wird klar, weshalb Asher all die Jahre keinen Kontakt zu ihr gesucht hat.
Auch Asher hat Ivys Abgang nicht wirklich hinterfragt und auch seinem Vater keine Fragen zu ihrem Verschwinden gestellt. An seiner Stelle hätte ich das auf jeden Fall getan.
Letztendlich werden am Ende die Zusammenhänge erklärt und das Buch endet logisch, aber so 100-prozentig überzeugt hat es mich leider nicht.

Fazit:
Die Handletterings werten die ganz gute Geschichte noch etwas auf, daher 4/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.06.2020

Ellie trifft ihre Jugendliebe wieder, die sich aber völlig verändert hat

Wie die Ruhe vor dem Sturm
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Inhalt:
Eleanor Gable war in der Schule das typische Mauerblümchen. Sie trug Strickjacken mit Libellen darauf und las lieber Bücher als auf Partys zu gehen. Greyson East war das alles völlig egal. Er sah ...

Inhalt:
Eleanor Gable war in der Schule das typische Mauerblümchen. Sie trug Strickjacken mit Libellen darauf und las lieber Bücher als auf Partys zu gehen. Greyson East war das alles völlig egal. Er sah nur Ellie. Doch schließlich zog Ellie mit ihrer Familie fort, verlor ihre Mutter und der Kontakt zwischen den beiden wurde immer weniger.
Jahre später bewirbt sich Ellie um einen Job als Nanny bei einer reichen Familie. Sie ahnt nicht, dass es Greys Kinder sind, die sie betreuen soll und dass Grey nicht mehr der Junge mit den sturmgrauen Augen ist, den sie einst gekannt hat. Nach dem Tod seiner Frau ist Greyson East eiskalt, einsam und unnahbar geworden und weder seine eigenen Kinder noch Ellie scheinen daran etwas ändern zu können. Er will allein mit seinem Schmerz sein.
Doch Ellie sieht immer noch den Jungen von damals, für den es sich zu kämpfen lohnt und tut das für Grey, was er damals für sie selbst getan hat: über den Schmerz hinweghelfen.

Bewertung:
„Wie die Ruhe vor dem Sturm“ ist definitiv eines der besseren Bücher von Brittainy C. Cherry, aber so wirklich umgehauen hat es mich dennoch nicht. Die Geschichte von Ellie und Grey, die zu Beginn erzählt wird, ist unschuldig und süß und ich kann nicht so wirklich verstehen, weshalb die beiden den Kontakt nicht über längere Zeit halten konnten. Schließlich war Grey ja doch für Ellie da, als sie ihn gebraucht hat. Umso überraschender ist es, dass Ellie sich als Nanny bei seiner Familie bewirbt und Grey sie ohne zu zögern einstellt, obwohl er sich so deutlich verändert hat.
Ellie hat schon in jungen Jahren viel Schmerz erleiden müssen, scheint aber in ihrem Beruf als Nanny voll aufzugehen. Obwohl Grey für sie damals alles war, hat sie nie versucht, wieder Kontakt zu ihm aufzubauen und ist schockiert, als sie den neuen Grey kennenlernt. Doch so ein herzensguter Mensch, wie Ellie ist, verzeiht Grey seine Ablehnung und Ellie kann absolut nachvollziehen, weshalb Grey so geworden ist. Dabei hat sie selbst keine einfache Beziehung zu ihrer Familie.
Auch Greys Charakter ist absolut schlüssig. Er hat zwar die „falschen“ Freunde, ist aber definitiv nicht der klassische Bad Boy, sondern ihm sind innere Werte viel wichtiger als Aussehen und Beliebtheit. Dies wird vor allem dadurch deutlich, wie er um seine verstorbene Frau trauert. Doch anstatt als Vater für seine Kinder da zu sein, zieht er sich vollkommen zurück und vegetiert mehr vor sich hin.
Alles in allem war die Geschichte schlüssig, unendlich traurig und schmerzhaft, aber auch voller Hoffnung. Leider hat sie mich aber nicht wirklich begeistert.

Fazit:
Eine solide, schlüssige und unendlich traurige Geschichte, die mich aber nicht wirklich begeistert hat. 4/5 Sterne.

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  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 27.06.2020

Eine wunderschöne und hoffnungsvolle Liebesgeschichte

The Ivy Years – Bevor wir fallen
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Inhalt:
Corey Callahan liebt Eishockey über alles. Doch bei einem schweren Unfall verletzt sie sich, sodass sie erst einmal an einen Rollstuhl gefesselt ist. Um sowohl sich selbst als auch ihren Eltern ...

Inhalt:
Corey Callahan liebt Eishockey über alles. Doch bei einem schweren Unfall verletzt sie sich, sodass sie erst einmal an einen Rollstuhl gefesselt ist. Um sowohl sich selbst als auch ihren Eltern etwas zu beweisen, will sie dennoch ihren Platz am Harkness College wahrnehmen. Direkt gegenüber im barrierefreien Wohnheim wohnt der heiße Eishockeyspieler Adam Hartley, der aufgrund eines gebrochenen Beins dort untergebracht ist. Corey und er beginnen schnell viel Zeit gemeinsam zu verbringen, da beide mit ähnlichen Einschränkungen leben müssen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine enge Freundschaft und schon bald ahnt Corey, dass da mehr zwischen ihnen sein könnte. Denn Adam ist weit mehr als der beliebte und gutaussehende Sportler. Er ist der Einzige, der sie völlig normal behandelt und ihr hilft, ihren Unfall zu verarbeiten. Doch Corey macht sich keine Hoffnungen, dass Adam für ein Mädchen im Rollstuhl seine hübsche Freundin verlassen würde und ein gebrochenes Herz kann Corey nach all dem Schmerz nicht auch noch ertragen.

Bewertung:
Über „The Ivy Years“ hatte ich schon sehr widersprüchlich Meinungen gehört, noch bevor ich mit dem Buch überhaupt begonnen habe. Doch ich kann mich auf jeden Fall den Fans von diesem Buch anschließen! Von Beginn an war ich von der Geschichte und ihren Charakteren gefesselt, habe mit Corey und Adam mitgefühlt und gehofft, dass ihre Geschichte ein Happy-End nimmt.
Corey ist nach ihrem Unfall natürlich wütend und es schmerzt sie unheimlich, dass sie nie wieder ihre Leidenschaft wird ausleben können. Gerade deshalb finde ich es unglaublich mutig von ihr, dass sie den Schritt wagt und weit weg von zuhause ein Studium beginnt. Sie ist ein unglaublich fröhlicher und offener Mensch und hat so auch keine Schwierigkeiten, in der fremden Umgebung Anschluss zu finden.
Ich bin so froh, dass Adam nicht der klassische Bad-Boy ist, sondern wirklich ein herzensguter junger Mann. Er ist zwar der gutaussehende und beliebte Sportler, aber er hat keinerlei Hemmungen, Zeit mit Corey zu verbringen, obwohl sie im Rollstuhl sitzt. Er ist ihr ein Freund in der Zeit, in der sie ihn dringend braucht. Umso schöner ist es zu sehen, dass er irgendwann begreift, dass Corey nicht nur eine gute Freundin, sondern durchaus mehr für ihn sein kann.
Mich würde total interessieren, wie Corey weiterhin mit ihrer Verletzung umgeht und ob sie es schafft, irgendwann wieder ohne Rollstuhl zu leben.

Fazit:
Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die Hoffnung gibt. 5/5 Sterne.

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