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Veröffentlicht am 13.11.2025

"Romantasy? Eher Roman als Fantasy"

When The King Falls
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Für mich war dieses Buch ein Fall von „Nicht, was ich erwartet habe, konnte mich aber trotzdem catchen“.
Denn in meinen Augen zählt diese Romantasy nicht wirklich als Romantasy, weil der Fantasyanteil ...

Für mich war dieses Buch ein Fall von „Nicht, was ich erwartet habe, konnte mich aber trotzdem catchen“.
Denn in meinen Augen zählt diese Romantasy nicht wirklich als Romantasy, weil der Fantasyanteil in diesem Roman kaum präsent war.
Mir wurde nur vor Augen geführt, dass es sich um einen Fantasyroman handelt, wenn das Wort „Vampirkönig“ oder „Blutbraut“ gefallen ist.
Ansonsten hatte ich das Gefühl, einen normalen Liebesroman mit dystopischem Setting zu lesen.
Die Autorin hat hier wenig in die Fantasywelt und das Worldbuilding investiert – oft musste ich Gegebenheiten einfach ohne nähere Erklärung hinnehmen.
Das hat mein Verständnis für die gesamte Fantasywelt und ihre Elemente etwas gedämpft.

Nichtsdestotrotz konnte mich das Buch auf allen anderen Ebenen, besonders der emotionalen Ebene, unglaublich gut unterhalten.
Denn ich habe mit Florence und Benedict von der ersten Seite an mitgefiebert.
Beide sind sowohl als Individuen als auch gemeinsam sehr sympathisch und greifbar.
Außerdem ist die Tension zwischen den beiden einmalig und passt perfekt zu ihrem eher langsamen Beziehungsaufbau.

Auch, wie Florence anfängt, an ihrer Mission zu zweifeln und beginnt, sich selbst ein Bild vom Vampirkönig zu machen, hat mir gut gefallen.
Kurz darauf stellt sie ihren eigenen Plan auf und beginnt zu handeln.
An einigen Stellen hatte ich den Eindruck, live beobachten zu können, wie ihr die Schuppen von den Augen fallen und sie beginnt, über den Tellerrand hinauszuschauen.
Sie wird von einer Marionette in den Plänen anderer zu einer selbstbestimmten Frau, die für ihre Meinung einsteht.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

"Cinderella und Mr. Irrelevant"

My Idea of No. 14
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American Football war schon immer eine der Sportarten, für die ich mich begeistern konnte.
Ich war sogar letztens beim GFL Bowl (Endspiel um die deutsche Meisterschaft) in Dresden.
Und kaum war ich wieder ...

American Football war schon immer eine der Sportarten, für die ich mich begeistern konnte.
Ich war sogar letztens beim GFL Bowl (Endspiel um die deutsche Meisterschaft) in Dresden.
Und kaum war ich wieder zu Hause, musste ich unbedingt dieses Buch lesen, weil ich vollkommen im Football-Fieber war.

Das Buch ist meinem Football-Fieber auch mehr als gerecht geworden.
Mir haben Leahs und Sams Geschichte unglaublich gut gefallen.
Mein persönliches Highlight war, dass der Sport in diesem Roman nicht nur ein Nebenschauplatz war, sondern essenzieller Bestandteil von Leahs und Sams Geschichte.
Dabei hat die Autorin den Sport authentisch dargestellt und eingefangen, was nicht nur auf dem Spielfeld passiert, sondern auch, was hinter den Kulissen geschieht.
Denn sowohl Leah als auch Sam arbeiten in diesem Umfeld und lernen sich dort kennen und lieben.
Leahs Rolle beim Football und den L.A. Vipers lässt sich mit „Woman in Men’s Field“ bestens beschreiben.
Sie ist eine ehrgeizige junge Frau, die in einer Männerdomäne ihr Können und Wissen tagtäglich unter Beweis stellt und zeitgleich gegen die Vorurteile ankämpft.
Sam steht ihr dabei mehr oder weniger zur Seite – Mal macht er es ihr schwerer, mal macht er es ihr leichter.
Meine Lieblingsmomente der beiden waren die Football-Spiele – dort hatten sie eine unglaubliche Chemie.

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Veröffentlicht am 27.10.2025

"Vom Regen in die Traufe"

Boys of Tommen 2: Keeping 13
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Ich habe wirklich lange überlegt, ob ich der Buchreihe noch eine Chance geben soll, da ich mit dem ersten Teil so meine Schwierigkeiten hatte.
Dennoch wollte ich wissen, wie die Geschichte ausgeht.
Leider ...

Ich habe wirklich lange überlegt, ob ich der Buchreihe noch eine Chance geben soll, da ich mit dem ersten Teil so meine Schwierigkeiten hatte.
Dennoch wollte ich wissen, wie die Geschichte ausgeht.
Leider war es diesmal nicht anders – wenn nicht sogar schlimmer –, sodass ich schließlich auf das Hörbuch umgestiegen bin, weil ich es irgendwann einfach nicht mehr ertragen konnte.

Die Autorin führt die begonnene Geschichte von Shannon und Johnny aus dem ersten Teil nahtlos weiter.
Sie schickt Shannon und ihre Geschwister weiterhin vom Regen in die Traufe.
Es ist einfach unglaublich was die Geschwister in ihren jungen Jahren alles ertragen mussten.
Kaum denkt man, es könne nicht schlimmer werden, folgt der nächste Schicksalsschlag.
Diese Romane tragen so viele emotionale Themen in sich, dass man theoretisch die gesamten 800 Seiten hindurch nur weinen könnte.

Leider wird die emotionale Ebene durch die Nebenhandlungsstränge und Johnnys Ausdrucksweise von der Autorin beeinträchtigt.
Johnnys Wortschatz scheint beinahe ausschließlich aus Flüchen, Schimpfwörtern und vulgärer Sprache zu bestehen.
Darüber hinaus scheint Shannon und Johnnys einziger Fokus – neben Shannons schrecklichen Familienverhältnissen – darin zu bestehen miteinander zu schlafen.
Irgendwann hatte ich den Eindruck, dass dies eigentlich der zentrale Handlungsstrang des Buches wäre.
Hinzu kommt, dass sich die Handlung im Mittelteil immer wieder im Kreis dreht: Von Familienproblemen zur trauten Zweisamkeit, die wiederum nicht voll ausgelebt werden kann, bis die Probleme erneut von vorne beginnen.
Im Prinzip kann man den gesamten Teil um die Hälfte kürzen und es ginge nichts von der Handlung verloren.

So leid es mir auch tut, aber ich kann für diese Reihe keine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 24.10.2025

"Cinderellain der Unterwelt"

Throne of Secrets – Verraten
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Kerri Maniscalcos Fantasybücher sind immer die richtige Anlaufstelle, wenn man den Alltag mal hinter sich lassen möchte.
Denn niemand schreibt Unterwelt-Romantasy-Geschichten, wie sie es tut.

Kaum hatte ...

Kerri Maniscalcos Fantasybücher sind immer die richtige Anlaufstelle, wenn man den Alltag mal hinter sich lassen möchte.
Denn niemand schreibt Unterwelt-Romantasy-Geschichten, wie sie es tut.

Kaum hatte ich mich in der düsteren Unterwelt verloren, bot die Handlung schon jede Menge Spannung.
Adrianas und Gluttony haben eine einmalige Chemie und werden dem „Enemie to Lovers“-Tropes mehr als würdig.
Ihre Tension war fast zu greifen, aber die spicy Szenen haben dennoch nicht die Überhand gewonnen.
Um den Urheber des Chaos zu finden, in das die beiden verwickelt wurden, müssen sich wohl oder übel zusammenraufen.
Das funktioniert mal mehr, mal weniger gut – je nachdem, wie man es betrachtet. 😉
Ich mochte diese Schnitzeljagd total gerne, weil man super miträtseln konnte.
Hin und wieder hatte ihre Geschichte, besonders Adrianas Familienverhältnisse, für mich Parallelen zu Cinderella.

Lediglich die Auflösung am Ende fand ich nicht so gelungen, da sie mir im Vergleich zum restlichen Buch zu platt vorkam.
Ich hätte mir etwas anderes erhofft.

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Veröffentlicht am 23.10.2025

"Mehr als ein heißer Sommerflirt"

Lessons in Falling
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Einen Sommer lang das machen, was man schon immer erleben wollte: Aus negativen Gewohnheitsmustern ausbrechen, sich selbst besser kennenlernen – und das alles auf einer schönen Insel, mitten im Sommer.
Besser ...

Einen Sommer lang das machen, was man schon immer erleben wollte: Aus negativen Gewohnheitsmustern ausbrechen, sich selbst besser kennenlernen – und das alles auf einer schönen Insel, mitten im Sommer.
Besser geht's nicht!

Valentinas Sommerpläne waren für mich eine schöne Unterhaltungsquelle, weil es viele Themen gab, die man von sich selbst kennt.
Welchen Weg möchte ich im Leben gehen? Wer bin ich eigentlich? Wie möchte ich mein Leben gestalten?
In Valentinas Fall liegt die Betonung bei allen Fragen auf den Wörtern „ich“ und „mich“, denn sie ist ein People Pleaser durch und durch.
Umso schöner war es zu beobachten, wie sie diese Verhaltensmuster nach und nach ablegt und beginnt, ihr Leben für sich selbst zu gestalten.
Dabei ist es ziemlich ironisch, dass ausgerechnet Caden ihr bei diesen Fortschritten indirekt behilflich ist, da das Päckchen, das er trägt, gewisse Parallelen aufweist.

Neben den tiefergehenden Themen von Caden und Valentina ging es gefühlt nur um ihre verbotene Liebe und das Zölibat, das sie immer wieder brechen.
Hierbei hat mir die Geheimniskrämerei innerhalb des ganzen Freundeskreises ziemlich missfallen: Jede Kleinigkeit wurde irgendwann zum Geheimnis gemacht, keiner hat mehr offen kommuniziert und es wurde nur zur Frage der Zeit bis diese riesige „Dramabombe“ platzen würde.
Mich konnte dieser Band nicht so gut abholen wie seine Vorgänger, da mir die Nebenhandlung einfach zu oberflächlich erschien.
Außerdem finde ich die Betitelung „Sports-Romance“ unpassend, da das Thema Fußball wenig präsent war.

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