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Veröffentlicht am 16.03.2023

Ein absoluter Wohlfühlroman mitten in den Bergen

Wo die Liebe den Himmel küsst
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Liv braucht dringend einen Urlaub von ihrem stressigen Alltag als Sterneköchin. Auch wenn ihr Partner & Chef Henry davon gar nicht begeistert ist, beschließt sie für drei Wochen in die Kitzbühler Alpen ...

Liv braucht dringend einen Urlaub von ihrem stressigen Alltag als Sterneköchin. Auch wenn ihr Partner & Chef Henry davon gar nicht begeistert ist, beschließt sie für drei Wochen in die Kitzbühler Alpen zu fahren. Durch einen Zufall landet sie auf dem Hof von Jakob und seiner Mutter Maria. Zwar haben die eigentlich noch gar nicht geöffnet, aber für Liv machen sie eine Ausnahme. Und diese fühlt sich direkt angekommen in der gemütlichen Atmosphäre inmitten der atemberaubenden Bergwelt. Noch dazu ist Jakob nicht nur ein begnadeter Koch, sondern auch durchaus attraktiv. Liv und er verstehen sich auf anhieb blendend und langsam kehrt auch ihre Begeisterung für das Kochen zurück. Doch dann klopfen plötzlich ihre Heimat und ihre Verpflichtungen an.

Das ist bereits mein zweiter Roman von Hanna Holmgren und ich bin von ihrer Art und Weise zu schreiben einfach total angetan. Man fühlt sich selbst direkt angekommen in der Ruhe dieses wunderschönen Berghofes. Die Charaktere sind allesamt toll beschrieben und man kann sich eigentlich mit jedem anfreunden. Vor Allem Jakob’s Familie strahlt für mich einfach ein Gefühl von Geborgenheit aus. Ich hätte mir zwar gewünscht, dass Liv früher offen über ihre Gedanken & Gefühle spricht, aber ihr Zögern macht sie irgendwie auch menschlich. Nichtsdestotrotz war es für mich ein absoluter Wohlfühlroman, den ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 16.03.2023

Ein toller Anfang, aber leider lässt die Geschichte zum Ende hin stark nach

Change of Heart
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Nach dem Tod ihrer besten Freundin Sarah flüchtet June aus ihrer Heimat, um alles hinter sich zu lassen. Sie selbst saß im Auto doch wie durch ein Wunder hat June den schweren Unfall relativ unbeschadet ...

Nach dem Tod ihrer besten Freundin Sarah flüchtet June aus ihrer Heimat, um alles hinter sich zu lassen. Sie selbst saß im Auto doch wie durch ein Wunder hat June den schweren Unfall relativ unbeschadet überstanden. Ein Jahr später kontaktiert plötzlich Zac der Freund von Sarah sie und bittet sie ihn bei der Umgestaltung seines Hauses zu unterstützen. Früher haben die beiden es nicht lange gemeinsam in einem Raum ausgehalten und auch ihre erste Begegnung verläuft alles andere als reibungslos. Doch beide können die Anziehung die zwischen ihnen herrscht nicht leugnen. Zwischen Schuldgefühlen und einem gegenseitigen Verlangen, müssen June und Zac sich ihrer Gefühle klarwerden und gemeinsam einen Weg finden.

Die Idee der Geschichte hat mir direkt gefallen. Eine Liebe, die zwar nicht verboten ist, aber auch definitiv nicht von jedem verstanden wird. Die beste Freundin und der Freund. Trotzdem tat ich mir schwer die Gefühle und die Beziehung der beiden nachzuvollziehen. Vielleicht lag es daran, dass sich diese Gefühle schon weit vor dem Start der Geschichte entwickelt haben und man dadurch als Leser nicht „live“ dabei war. Es könnte aber auch daran liegen, dass sich June nicht ganz sicher zu sein scheint, ob sie nun schon immer von den Gefühlen gewusst hat oder es doch etwas ganz Neues für sie ist. Alle anderen scheinen es auf jeden Fall schon lange zu wissen.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und man konnte sich die Umgebung bildlich vorstellen. Auch Zac’s Gedanken wurden relativ gut dargestellt, wodurch ich mich meistens gut in ihn hineinversetzen konnte. Dagegen gab es im Verlauf einige kleinere, aber auch größere Unstimmigkeiten, die für mich den Lesefluss beeinträchtigt haben. Über mal eine kleinere Ungereimtheit kann ich hinwegsehen, aber ich muss zugeben, dass mich sowas beim Lesen vermutlich mehr stört als die meisten Leser, die einfach darüber hinweglesen können. Da ich niemanden spoilern möchte, will ich auf die Details nicht genauer eingehen. Allerdings möchte ich noch kurz über den Charakter von June sprechen. Zu Beginn war sie mir durchaus sympathisch, aber im Verlauf der Geschichte kann ich sie und ihr Verhalten immer weniger verstehen. Sie erfährt etwas Wichtiges für sich selbst, aber auch für Zac und ihre Beziehung zu ihm. Ich hätte erwartet, dass das Thema aufgegriffen wird und es ein klärendes Gespräch zwischen June und Zac geben wird. Das war leider nicht der Fall. Aber nicht nur fehlt das klärende Gespräch, sondern sie denkt nicht einmal darüber nach, ob sie das Ganze Zac gegenüber erwähnen wird. Stattdessen wird es einfach nicht mehr erwähnt. Für mich war das ein gravierender Punkt und letztendlich auch der Ausschlaggeber für meine Bewertung. Aus meiner Sicht ist es eine Geschichte mit viel Potenzial, aber auch mit vielen Möglichkeiten zur Optimierung.

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Veröffentlicht am 16.03.2023

Toller Start, aber gegen Ende etwas viel Tempo & Drama

Es braucht drei, um dich zu vergessen (Es braucht - Reihe 1)
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Liv will unbedingt nach New York, um wie ihre Mutter an der Julliard Tanz zu studieren. Perfektion ist ihr wichtig und sie setzt alles daran eine großartige Tänzerin zu werden. Bis sie Logan kennenlernt, ...

Liv will unbedingt nach New York, um wie ihre Mutter an der Julliard Tanz zu studieren. Perfektion ist ihr wichtig und sie setzt alles daran eine großartige Tänzerin zu werden. Bis sie Logan kennenlernt, der ihr zeigt, dass Leidenschaft genauso zum Tanzen dazugehört. Gemeinsam finden sie ihren Rythmus und Liz lernt auch abseits von Erfolg zu leben. Die beiden kommen sich immer näher, doch eigentlich ist Logan mit Liz Mitbewohnerin zusammen. Können die beiden einen gemeinsamen Weg finden? Und wird Liz an der Julliard bestehen können?

Der tolle Schreibstil nimmt einen direkt mit in die Geschichte. Die Charaktere sind aus meiner Sicht ziemlich gut beschrieben und man kann sich oft in sie hineinversetzen. Gerade für junge Erwachsene ist die Liebesgeschichte zwischen Liz und Logan mit all ihren Hürden absolut passend. Besonders gefallen haben mir die Tanzszenen, da sie mit viel Gefühl beschrieben wurden. Ansonsten ist Liz der typische Teeanger der eben manchmal sehr erwachsen, aber manchmal auch ziemlich kindisch ist. Dadurch entsteht das ein oder andere Chaos. Vor allem zu Beginn der Geschichte zeigt sie sich immer einsichtig und steht für ihre Fehler ein. Gegen Ende des Buches geht es mir aber an der ein oder anderen Stelle zu schnell und das Verhalten der einzelnen Charaktere war gar nicht mehr so ganz nachvollziehbar. Hier hätte ich mir manchmal etwas mehr Tiefe gewünscht. Für meinen Geschmack hätte es zum Schluss auch etwas weniger Drama sein dürfen. Alles in allem aber trotzdem eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die gerne Geschichten über Drama, Liebe und Tanz lesen.

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Veröffentlicht am 16.03.2023

Ein gefährliches Spiel - Spannung von der ersten bis zur letzten Seite

Das Spiel - Desert Rogue
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Eigentlich ist alles nur ein Spiel, doch was wenn es in Wahrheit viel gefährlicher ist?
Nach dem Tod seines Mitbewohners erhält Tim Beweise für ein geheimes Drohnenprogramm des US-Militärs. Gemeinsam mit ...

Eigentlich ist alles nur ein Spiel, doch was wenn es in Wahrheit viel gefährlicher ist?
Nach dem Tod seines Mitbewohners erhält Tim Beweise für ein geheimes Drohnenprogramm des US-Militärs. Gemeinsam mit der Journalistin Bahar versucht er dem Ganzen auf die Schliche zu kommen. Vor allem stellt sich die Frage wie alles mit dem Computerspiel „Desert Rouge“ und somit auch mit seinem Chef zusammenhängt. Die Beiden geraten immer tiefer in den Strudel der internationalen Machenschaften und wissen bald nicht mehr wem sie eigentlich noch vertrauen können. Es beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod.

Von der ersten bis zur letzten Seite hat mich diese Geschichte gefesselt. Die Charaktere passen perfekt zur Geschichte und bringen ihre eigene Persönlichkeit mit. Während mir Tim an der ein oder anderen Stelle etwas zu hysterisch ist (wer kann es im bei den ganzen Ereignissen verdenken?) überzeugt mich Bahar voll und ganz. Sie ist eine starke Frau und schafft es auch in brenzligen Situationen die Ruhe zu bewahren. Besonders die Beweggründe und Gefühle der Charakter sind treffend dargestellt wodurch man sich gut in sie hineinversetzen kann. Die vielen unerwarteten Wendungen sorgen für die nötige Spannung. Und so bleibt mir gar nichts anderes übrig als ganz klare 5 Sterne für dieses tolle Buch zu vergeben.

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Veröffentlicht am 16.03.2023

Eine tolle Geschichte aus der Vergangenheit mit leider zu wenig Bezug in der Gegenwart

Die sieben Schwestern
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Nach dem plötzlichen Tod von Pa Salt treffen sich seine sechs Adoptivtöchter in ihrem Zuhause am Genfer See. Während sie um ihren Vater trauen, erfahren sie gleichzeitig mehr über ihre eigentliche Herkunft. ...

Nach dem plötzlichen Tod von Pa Salt treffen sich seine sechs Adoptivtöchter in ihrem Zuhause am Genfer See. Während sie um ihren Vater trauen, erfahren sie gleichzeitig mehr über ihre eigentliche Herkunft. Jedes der Mädchen erhält einen entscheidenden Hinweis auf ihre Vergangenheit. Die älteste Schwester Maia beschließt dem ganzen auf den Grund zu gehen. Ihre Reise bringt sie nach Rio de Janeiro wo sie mehr über die junge Izabela Bonifacio und ihr Leben in den elitären Kreisen in den 1920er Jahren lernt. Stück für Stück beginnt sie die Puzzleteile zusammenzusetzen und zu verstehen was das alles mit ihr zu tun hat.

Das Buch bzw. die ganze Buchreihe wurde mir schon so oft empfohlen, dass ich sie unbedingt lesen musste. Mir hat die Grundidee, dass junge, adoptierte Frauen auf die Suche nach ihrer persönlichen Geschichte, direkt gut gefallen. Leider habe ich mir mit der Umsetzung etwas schwer getan. Die Geschichte von Izabela und Laurent fand ich persönlich super spannend und auch die Details zum Bau des Christo haben mir gut gefallen. Allerdings konnte ich mit Maia, ihren Schwestern und vor allem ihrer Beziehung zu Pa Salt nicht warm werden. Wie kann es sein, dass die Schwestern so wenig über sich und noch viel weniger über den Mann, der sie groß gezogen hat, wissen? Vor allem sollte es in dieser Geschichte um Maia und ihre Vergangenheit gehen. Für mich persönlich kommt sie und ihre Persönlichkeit aber leider viel zu kurz. Wir erfahren sehr wenig über sie und auch ihre Gefühle zu Fabiano wurden mir nicht wirklich klar. Auch wenn ich mir irgendwie mehr erhofft hatte, war es eine schöne Geschichte mit tollen Einblicken in die Vergangenheit. An der Gegenwart hätte man allerdings noch etwas feilen dürfen. Eigentlich wären das für mich 3,5 Sterne weswegen ich gut gemeinte 4 für das Buch vergebe.

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