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Veröffentlicht am 31.07.2021

Gutes Buch

Der Sommer der Sternschnuppen
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Gracie liebt Ordnung über alles, da kommt es knüppeldick für sie. Erst verliert sie aufgrund einer Umstrukturierung ihren Job, dann ent-liebt sich ihr Freund von ihr (weil er sich in eine andere ver-liebt) ...

Gracie liebt Ordnung über alles, da kommt es knüppeldick für sie. Erst verliert sie aufgrund einer Umstrukturierung ihren Job, dann ent-liebt sich ihr Freund von ihr (weil er sich in eine andere ver-liebt) und dann muss sie auch noch für ca. 3 Wochen ihre Räumung räumen, weil nach einem Wasserschaden die Decke runterkam. Sie bricht auf ins Haus ihrer Eltern nach Dorset. Dorthin zurückgekommen ist auch gerade ihre Jugendliebe Peter, der mittlerweile Regisseur ist und für Filmaufnahmen da ist.

Das Buch ist gut geschrieben, immer wieder erinnert sich Grace an ihre Schwester Renny, die mit 18 Jahren bei einem Autounfall starb. Daran ist sie (ihrer Meinung nach) nicht ganz unschuldig daran. Die Erinnerungen an Renny sind so gut in die Handlung eingebaut, dass sie nicht traurig rüberkommen. Vielmehr soll Grace endlich mit der Vergangenheit abschließen und z. B. Rennys altes Fahrrad zu neuem Leben erwecken. In einer Nebenhandlung taucht ihre frühere Mitschülerin Regan auf, die Grace auch heute noch immer wieder provoziert. Wird sie es ihr irgendwann doch zeigen können, was wirklich in ihr steckt? Eine Benefiz-Fahrradtour könnte die passende Gelegenheit sein.

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Veröffentlicht am 26.07.2021

Ein Buch zur Stille und ein humorvoller Kloster-Besuch

Ich bin dann mal still
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Horst Lichter ist dann mal still – und geht ins Kloster. Dieser Teil war humorvoll zu lesen (3 Stunden später auf die Uhr geguckt, waren 15 Minuten um), durchaus interessant und manchmal auch etwas seltsam. ...

Horst Lichter ist dann mal still – und geht ins Kloster. Dieser Teil war humorvoll zu lesen (3 Stunden später auf die Uhr geguckt, waren 15 Minuten um), durchaus interessant und manchmal auch etwas seltsam. Einmal dachte er, jetzt kommt Guido Cantz von Verstehen Sie Spaß gleich um die Ecke. Er fragt im Kloster, wo er arbeiten muss/darf. Da hieß es dann, man kann im Garten oder in der Küche arbeiten, aber Küche geht jetzt nicht wegen Corona nicht. Also Garten – „der ist schon voll, dann müssen sie putzen“. Wobei diese Art von Arbeit keine wirklichen Arbeiten waren. Das war nicht effizient arbeiten, sondern sich der Arbeit bewusst machen.

Im Buch geht es (auch nach Verlassen des Klosters auf Seite 90) um Stille und Innehalten, aber nicht nur. Es kommt auch mal eine Erinnerung an die Schulzeit und einige Seiten geht es auch um die Tv-Show „Bares für Rares“. Da ist auch Streß mit dabei. Gehört vielleicht auch in ein Buch zum Thema Stille und innere Einkehr“ so quasi als Gegenpol. Und was nehme ich aus dem Buch mit? Vielleicht sollte ich auch öfter mal nur still sitzen. Nichts in die Hand nehmen. Und wenn es nur für 5 Minuten ist.

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Veröffentlicht am 26.07.2021

Aus vier Wechselperspektiven geschrieben

Erdbeerversprechen
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Das Buch ist aus der Wechselsicht von Amanda, ihrer Tochter Jan, ihrer Mitschülerin Samantha und ihres Vaters Carter geschrieben. Damit komme ich allerdings weniger zurecht, zwei Wechselperspektiven gehen ...

Das Buch ist aus der Wechselsicht von Amanda, ihrer Tochter Jan, ihrer Mitschülerin Samantha und ihres Vaters Carter geschrieben. Damit komme ich allerdings weniger zurecht, zwei Wechselperspektiven gehen ja noch – aber vier waren mir hier schon zu viel. Dann geht es auch noch um das Thema Trauerbewältigung und es gibt auch manche Rückblenden.

In dem Buch wird auch das (Corona-)Virus erwähnt, dass auch vor Kalifornien nicht Halt machte und Erntehelfer in Quarantäne mussten. Am Ende des Buches gibt es Rezepte zu Erdbeermarmelade, Erdbeerwolke und Erdbeer-Bananen-Smoothie sowie eine Leseprobe zu Mandelglück (Band 3).

Erdbeerversprechen ist der 4. Band der Kalifornien-Reihe der Autorin und kann auch unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden. Bisher kannte ich die Bände 1 und 2, die haben mit sehr gut gefallen. Da ich Erdbeeren sehr gerne mag, freute ich mich natürlich auf dieses Buch. Aber leider habe ich es nach einer gewissen Zeit abgebrochen, da ich mit dem Buch einfach nicht warm wurde

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Veröffentlicht am 25.07.2021

Unterhaltsame Geschichte über Jung und Alt

Barfuß im Sommerregen
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Romy (28) ist alleinerziehend und ihr Sohn Tommy (4) ein Wirbelwind. In einem Supermarkt nimmt er einen Zettel „Kostenloses Wohnen auf dem Bauernhof. Gegenleistung: Unterstützung unseres noch rüstigen ...

Romy (28) ist alleinerziehend und ihr Sohn Tommy (4) ein Wirbelwind. In einem Supermarkt nimmt er einen Zettel „Kostenloses Wohnen auf dem Bauernhof. Gegenleistung: Unterstützung unseres noch rüstigen Onkels Alfred“ mit. Das könnte die Rettung für Romy sein, die sich die Miete in München nicht mehr leisten kann. Alfred (knapp 70) ist jedoch der Meinung, er braucht keine Hilfe, aber Romy gibt nicht auf. Sie schlägt eine Probewoche vor und nach und nach harmonieren sie dann miteinander. Und dann gibt es da noch den jungen Koch Hannes, der sich zu Romy hingezogen fühlt. Aber will sich Romy wieder auf einen Mann einlassen? Schlimm genug, dass plötzlich Tommys Vater auftaucht, der ja überhaupt kein Kind wollte.

Das Buch ist humorvoll und unterhaltsam geschrieben, am Ende gibt es Rezepte für Canneloni, Rohrnudeln, saures Kartoffelgemüse und Hauberlinge.

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Veröffentlicht am 25.07.2021

Lustiges aus der Verhör-Welt

Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück
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Das kleine Büchlein baut auf Band 1 auf, ich hatte dieses vor vielen Jahren schon mal gelesen. Da es einen kleinen Rückblick zum ersten Band gibt, muss dieses aber nicht zwingend vorher gelesen werden. ...

Das kleine Büchlein baut auf Band 1 auf, ich hatte dieses vor vielen Jahren schon mal gelesen. Da es einen kleinen Rückblick zum ersten Band gibt, muss dieses aber nicht zwingend vorher gelesen werden. Auch im zweiten Band geht es wieder um Missverständnisse gesungener Texte und Verhörer. Der Buchtitel erklärt sich übrigens durch das Lied „Der Mond ist aufgegangen“. Da hörte jemand statt „der weiße Nebel wunderbar“ eben „der weiße Neger Wumbaba“.

Es werden Reaktionen von Lesern aufgelistet, z. B. dass die Lottozahlen gewaltfrei (ohne Gewähr / Gewehr) auskommen oder statt dem Erzbischof der Erdbeerschorsch kommt. Beim Karnevalslied der Höhner hat der Sultan Doosch (also Durst), man kann aber auch ver-hören dass er duscht. Und bei Klaus & Klaus segeln die Fische ans Wasser und zelten an Land. Ein Kind versteht in den Nachrichten den Ort Ohrschinken (Wahshington). Was ein Komma an der falschen Stelle in einem Weihnachtslied ausmacht, wird bei „Süßer, die Glocken nie klingen“ deutlich. Und warum fährt eigentlich die U-Bahn in Hannover nach Roderbruch und weiter bis Landshut? Zwischen Niedersachsen und Bayern liegen ja doch noch viele Kilometer dazwischen. So viel sei verraten: Landshut ist hier der Verhörer

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