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Veröffentlicht am 29.09.2025

Gelungenes orientalisches Märchen

The Wrath and the Dawn (Deutsche Ausgabe)
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Das Buch "The wrath and the dawn" ist die Neuauflage des Buchs "Zorn und Morgenröte".

Hauptperson des Buchs ist die 17-jährige Shahrzad. Sie lebt im Orient unter einem scheinbar herzlosen jungen Kalifen. ...

Das Buch "The wrath and the dawn" ist die Neuauflage des Buchs "Zorn und Morgenröte".

Hauptperson des Buchs ist die 17-jährige Shahrzad. Sie lebt im Orient unter einem scheinbar herzlosen jungen Kalifen. Der Kalif Chalid nimmt sich jeden Abend ein Mädchen aus seinem Volk zur Braut und jeden Morgen lässt er sie hinrichten. Eines Tages passiert genau das mit Shahrzads bester Freundin Shiva. Von Rachegedanken getrieben, schmiedet Shahrzad einen Plan: Sie will sich als Freiwillige melden, den Kalifen überlisten und ihn dann umbringen. Shahrzad schafft es durch diese List die Hochzeitsnacht zu überleben. Doch schon bald merkt sie, dass Chalid nicht das eiskalte Monster ist, das er zu sein scheint und Shahrzad kommt Stück für Stück hinter sein Geheimnis.

Das Cover des Buches ist wunderschön und man fühlt sich gleich wohl im geheimnisvollen Orient.

Shahrzad beeindruckte mich mit ihrem Mut und mit ihrer Liebe zu Familie und Freunden. Auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet und lockern die Geschichte ein wenig auf.

Der Lesefluss ist immer gegeben. Man möchte immer wissen wie es weiter geht. Und vor allem im letzten Drittel kommt man kaum zum Atem holen.

Der Schreibstil ist manchmal etwas holprig. Die ganzen orientalischen Wörter verwirren etwas. Aber sobald ich das Glossar hinten entdeckt habe, hatte ich damit keine Probleme mehr.

Ich empfehle das Buch gerne weiter. Das Lesen hat auf jeden Fall immer Spaß gemacht und ich bin schon gespannt zu sehen, wie es mit Shahrzad und Chalid im zweiten Band weiter geht.

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Veröffentlicht am 19.09.2025

10 Kurzgeschichten zum Nachdenken

Bittersüße Bytes
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Das dünne Büchlein "Bittersüße Bites" enthält 10 Kurzgeschichten zu den Möglichkeiten, Folgen und Gefahren von KI.

Jede Geschichte ist nur ein paar Seiten lang und behandelt einen bestimmten Themenbereich. ...

Das dünne Büchlein "Bittersüße Bites" enthält 10 Kurzgeschichten zu den Möglichkeiten, Folgen und Gefahren von KI.

Jede Geschichte ist nur ein paar Seiten lang und behandelt einen bestimmten Themenbereich. Es gibt Geschichten zu KI in der Medizin, im Militär, vor Gericht, in der Pflege oder auf den Sozialen Medien.

Alle Geschichten sind gut durchdacht. Sie regen dazu an, über unseren Umgang mit KI nachzudenken. Der Siegeszug der KI lässt sich nicht mehr aufhalten, wir müssen aber lernen richtig mit ihr umzugehen und sie wahrscheinlich auch reglementieren und einschränken.

Einige dargelegte Folgen der KI sind schon erschteckend nah an der heutigen Realität und es braucht nicht viel Fantasie um sich die Situationen in den Geschichten vorzustellen.

Ich empfehle das Buch sowohl für KI-Liebhaber, als auch für Skeptiker. Alle können sich Gedanken dazu machen und noch etwas lernen.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Nicht das was ich mir erwartet hätte

Der Krieger und die Königin
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Das Buch "Der Krieger und die Königin" sticht durch ein sehr schönes Cover hervor. Darauf abgebildet ist die Langobardenprinzessin Waltrada, die zusammen mit Garibald die Hauptpersonen des Buches stellen ...

Das Buch "Der Krieger und die Königin" sticht durch ein sehr schönes Cover hervor. Darauf abgebildet ist die Langobardenprinzessin Waltrada, die zusammen mit Garibald die Hauptpersonen des Buches stellen sollte. Auch der Klappentext verspricht eine epische Liebesgeschichte, die ganz Deutschland verändert hat.

Leider passte beides so gar nicht zum Buch. Waltrada wird außer im letzten Teil nur ganz selten erwähnt und wir erfahren kaum wie es ihr ergangen ist. Dafür begleiten wir Garibald zu Schlachten und Kämpfen für und gegen alle möglichen Stämme und Völker. Es ist etwas schwierig dabei den Überblick zu behalten, wer zu welchem Volk gehört und warum der jetzt gegen den anderen kämpft. Es sind einfach unglaublich viele historische Fakten in das Buch eingearbeitet worden. Das ist beeindruckende Recherche von den Autoren, aber für den Normalleser alles ziemlich verwirrend und kompliziert.

Auch die Liebesgeschichte lässt auf sich warten und nimmt, wenn überhaupt, nur die letzten 50 Seiten des Buches ein.

Fazit: 4/5 Sternen, weil mir die Geschichte, sobald ich über die vielen komplizierten Namen hinweg gelesen habe, eigentlich ganz gut gefallen hat. Allerding nicht das was ich mir durch das Cover und den Klappentext erwartet hätte. Diese sollten vielleicht abgeändert werden, weil mache Leser ansonsten enttäuscht sein könnten, dass die Geschichte so völlig anders ist.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Erste Hälfte war sehr langatmig, spannend erst auf den letzten 200 Seiten

Babel
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Ich habe das Buch in ca. 10 Tagen gelesen. Allerdings nur weil ich dickköpfig bin und ungerne Bücher abbreche. Ich habe das Buch in letzter Zeit oft ausgestellt gesehen und war neugierig. Die Magie der ...

Ich habe das Buch in ca. 10 Tagen gelesen. Allerdings nur weil ich dickköpfig bin und ungerne Bücher abbreche. Ich habe das Buch in letzter Zeit oft ausgestellt gesehen und war neugierig. Die Magie der Worte kling ja auch super interessant!

Allerdings hat mich das Buch nicht vollends überzeugen können. Die erste Hälfte des Buches ist sehr langatmig und es passiert sehr wenig. Ich habe auch darüber nachgedacht das Buch abzubrechen. Erst auf den letzten 200 Seiten wird es spannender. Da konnte ich das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen.

Zum Protagonisten: Robin war anfangs ein netter Junge und ich mochte ihn eigentlich ganz gerne. Zum Ende hin ging mir sein Verhalten allerdings ein wenig auf die Nerven. Er hört auf niemanden mehr und macht nur noch was er will, egal welche Konsequenzen für ihn oder auch für andere daraus entstehen. Das gefiel mir nicht. Ich mag keine Egoisten.

Total spannend fand ich die Erklärungen zu der Wortherkunft und das Aufzeigen der Unterschiede oder Ähnlichkeiten zwischen den Wörtern in den verschiedenen Sprachen.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Kurzweiliger Wohlfühlkrimi

Lorenz Lovis / Tote wohnen besser
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Lorenz Lovis, Privatermittler und Bauer aus Südtirol, ermittelt wieder.

Mitten in der Apfelernte erhält Bauer Lovis einen Anruf von Reini. Reinis Vater wurde ermordet und die Polizei hält ihn für den ...

Lorenz Lovis, Privatermittler und Bauer aus Südtirol, ermittelt wieder.

Mitten in der Apfelernte erhält Bauer Lovis einen Anruf von Reini. Reinis Vater wurde ermordet und die Polizei hält ihn für den Hauptverdächtigen. Lovis soll ihm helfen seine Unschuld zu beweisen. Durch eine unsensible Anmerkung verliert Lovis den Fall jedoch und Reini beauftragt Lovis Konkurrenten Mader. Da Mader aber keine offizielle Ermittlerlizenz hat, wendet er sich an Lovis und die beiden versuchen gemeinsam, als Kompagnon, den Fall zu lösen.

Dabei gibt es immer wieder Streit zwischen den beiden Ermittlern. Lovis kann sein schlechtes Bauchgefühl Mader gegenüber nicht abstellen. Und tatsächlich scheint es, als ob Mader noch weitere Hintergedanken hatte, als er sich auf Lovis Hof einquartiert hat.

Zwischen Mordermittlungen, Hochzeitsvorbereitungen, Eifersüchteleien, Hofarbeit und Urlaub auf dem Bauernhof, wird es nie langweilig auf dem Messnerhof.

Die Autorin lässt Ausdrücke aller drei in Südtirol gesprochenen Sprachen in die Geschichte einfließen und sie spricht auch aktuelle Themen der Region (Wohnungsmangel) an. Das hat mir sehr gut gefallen. Normalerweise wird Südtirol immer als idyllisches Paradies beschrieben. Hier ist es mal realistischer.

Fazit: Schöner, kurzweiliger Wohlfühlkrimi. Die Sprache ist leicht verständlich und die Charaktere sind toll ausgearbeitet. Man kommt schnell in die Geschichte rein, auch wenn man die vorhergehenden Bücher der Reihe noch nicht kennt.

Das war sicher nicht mein letztes Zusammentreffen mit Lorenz Lovis!

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