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Veröffentlicht am 13.07.2021

Geniale Rezepte

Selber machen statt kaufen – Vegane Küche
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Veganer Lebensstil ist im Trend. Zugegeben, ich habe mich mit veganer Ernährung bisher nur am Rande beschäftigt. Ich versuche zwar größtenteils auf Fleisch und Wurstwaren zu verzichten, aber damit hat ...


Veganer Lebensstil ist im Trend. Zugegeben, ich habe mich mit veganer Ernährung bisher nur am Rande beschäftigt. Ich versuche zwar größtenteils auf Fleisch und Wurstwaren zu verzichten, aber damit hat es sich auch schon. „Selber machen stattkaufen – vegane Küche“ hat mich neugierig gemacht und zugleich animiert, das Thema zu vertiefen. Dieses Buch von smarticular ermuntert zu selbergemachten Alternativen. Bisher haben mich vegane Ersatzprodukte im Supermarkt eher abgeschreckt.

Interessant finde ich die Rubriken: „Wie ersetzt man ein Ei“ oder „Pflanzliche Gelier- und Verdickungsmittel“. Beides gehört eigentlich zum Basiswissen in der veganen Küche.

Festgestellt habe ich allerdings, man muss schon einige wesentliche Punkte beachten und sich ein umfassendes Ernährungswissen aneignen. Das hört sich für manche Leser eher demotivierend an. Wer jedoch offen für den veganen Ernährungsstil ist, wird in diesem Buch ein wahres Schatzkästchen an Tipps und Ideen finden.

Im Rezeptteil findet sich tatsächlich für jedem Geschmack etwas. Es gibt Kapitel wie „Statt Käse“, „Aufs Brot“, „Aus dem Backofen“, „Auf dem Grill“„Soßen, Dips und Pesto“, „ Naschen und Genießen“ usw.

Es erstaunte mich, dass man aus dem Kochwasser von Kichererbsen eine effektive Alternative zu Eischnee hat. Das Kochwasser nennt sich übrigens Aquafaba. Wir erfahren, wie man Seitan herstellt und Tempeh, und wie Hülsenfrüchte Abwechslung auf den Teller bringen. Ein geniales Rezept ist die Leberwurst-Alternative aus Berglinsen. Das habe ich gleich mal ausprobiert und kann es unbedingt empfehlen. Oder der vegane Eiersalat ohne Ei. Köstlich!

Fazit: Ein Ratgeber mit tollen Anregungen für den Einstieg in eine vegane Lebensweise.

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Veröffentlicht am 10.07.2021

Nichts ist stärker als eine kleine Hoffnung, die niemals aufgibt

The Comfort Book – Gedanken, die mir Hoffnung machen
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Seit seinem großartigen, philosophischen und intelligenten Roman „Ich und die Menschen“ bin Fan von Matt Haigs Büchern. „Die Mitternachtsbibliothek“ zählt zum meinem Lesehighlights 2021. Und nun also ...


Seit seinem großartigen, philosophischen und intelligenten Roman „Ich und die Menschen“ bin Fan von Matt Haigs Büchern. „Die Mitternachtsbibliothek“ zählt zum meinem Lesehighlights 2021. Und nun also ein Kompendium liebevoller und tiefgründiger Texte, die ihm durch Phasen seiner Depression getragen haben. Gedanken, kurze Texte, Listen, die ihm Hoffnung gaben in schwerer Zeit.

Diese Vorgehensweise ist mir nicht neu. Auch ich schreibe mir Gedanken, Bemerkenswertes, Mutmachendes auf. Ich sammle schöne Eindrücke des Lebens. Nichts anderes ist in dem Buch „The Comfort Book“ anzutreffen. Und doch ist es wunderschön diese inspirierenden Eindrücke auf sich wirken zu lassen.

Wie der Autor im Vorwort schreibt, hat das Buch keinerlei Struktur, ist chaotisch wie das Leben selbst. Und doch ist es in vier Teile unterteilt. Mir ist aufgefallen, in jedem Teil findet sich der Text „Nichts ist stärker als die kleine Hoffnung, die niemals aufgibt.“ Dieser Text ist dem Autor in den Zeiten der Panikattacken und depressiven Phasen anscheinend zum Strohhalm geworden. Matt Haig hat eine wichtige Erkenntnis aus dieser Zeit gewonnen: Unbeirrt immer weitergehen – darum geht es. Und die Teetasse mit dem Sprung ist es, die eine Geschichte zu erzählen hat.

Matt Haig schreibt von mutigen Menschen. Beeindruckt hat mich die Geschichte von Steve Callahan, der sechsundsiebzig Tage steuerlos im Atlantik trieb. Tröstlich und vollkommen menschlich ist für mich, man muss nicht perfekt sein und ohne Fehler. Und manchmal ist es gut, wie ein Wolf zu heulen.

Ein Buch das Mut macht, das tröstet und zum Nachdenken anregt. Ich liebe es. Ich fand mich in vielen Gedanken wieder.‘

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Veröffentlicht am 06.07.2021

Gelungenes Debüt

Das Leben des Max
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Caroline Stern legt mit ihrem Debütroman „Das Leben des Max“ ein rundum gelungenes Werk vor.

Der 30jährige Max, Journalist verspielt in Baden-Baden sein letztes Hab und Gut. Was ihm bleibt sind ein ...


Caroline Stern legt mit ihrem Debütroman „Das Leben des Max“ ein rundum gelungenes Werk vor.

Der 30jährige Max, Journalist verspielt in Baden-Baden sein letztes Hab und Gut. Was ihm bleibt sind ein paar stylische schwarze Maßschuhe und die Hoffnung auf ein neues Leben in Berlin. Hier will er sein Glück versuchen, ein Buch schreiben und eine Freundin finden.

Aufgewachsen ist Max in Puknitz, einem kleinen Ort in der ehemaligen DDR. Sein Vater, ein Tierarzt, dem die Tiere näherstanden, als die Menschen, der alle rumkommandierte, als wäre er Napoleon, behandelt Max, als wäre er sein Leibeigener. Und ausgerechnet ihm muss Max anpumpen, um die 300 € Wohnungskaution bezahlen zu können. Er muss vor dem Alten fast einen Kniefall machen. Sein Vater nennt Max seinen „Sargnagel“. Seiner Meinung nach, hatte Max bisher im Leben nichts erreicht. Abgeschlossenes Studium und fünf Sprachen zählten nichts. In seinen Augen war Max ein Verlierer. Max muss einen Schuldschein unterschreiben. Dann hat er endlich den Mietvertrag in der Tasche.

Max liebt Berlin. Er gerät regelrecht ins Schwärmen über seine Stadt. Berlin bedeutet für ihn Freiheit und Leichtigkeit. Er schlägt sich durch mit verschiedenen Jobs, arbeitet in einem Lesben-Pup, schreibt Rezensionen über Bücher und kleinere Artikel. Er liest und liest und liest. Er interessiert sich für alle Gattungen von Literatur, von Belletristik bis Fachliteratur, er interessiert sich für alle Bereiche des Lebens und saugt alles auf wie ein Schwamm. Max Welt ist die Welt der Wörter. Für ihn hat Sprache so viele Nuancen, um eine Menschenseele zum Klingen zu bringen und Augen zum Leuchten.

Als er seinem Vater das geliehene Geld zurückbringt, kommt es zwischen beiden zum endgültigen Bruch. Der Vater verletzt ihn mit seiner Bösartigkeit. „Mein Vater ist für mich gestorben“ schreibt er in sein Notizbuch. So nach und nach gelingt es Max, in Berlin auch beruflich Fuß zu fassen. Er wird zu Presseterminen eingeladen, Konzerten, Lesungen, Theatervorstellungen und Max schreibt seine Artikel dazu.

Caroline Stern schreibt in einer wunderschönen poetischen Sprache. Sie hat mir jeden Winkel von Berlin gezeigt und ich war begeistert. Ich spürte den Sog dieser Stadt, die Lebendigkeit und das bunte Leben. Ich lernte die Menschen kennen und lieben, denn ich sah sie durch die Augen von Max. Dem Charme von Max konnte ich mich nicht entziehen. Er ist sehr sympathisch gezeichnet.

Fazit: Ein grandioser atmosphärischer Roman.

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Veröffentlicht am 21.06.2021

Faszination Wohnwagon und mehr

Wie wir leben könnten
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Mein erster Eindruck: Der großformatige Ratgeber von Theresia Mai hat eine schöne Haptik, man nimmt es gerne zur Hand und blättert durch die Seiten. Die Kapiteleinteilung ist logisch aufgebaut. Außerdem ...

Mein erster Eindruck: Der großformatige Ratgeber von Theresia Mai hat eine schöne Haptik, man nimmt es gerne zur Hand und blättert durch die Seiten. Die Kapiteleinteilung ist logisch aufgebaut. Außerdem ist „wie wir leben könnten“ ansprechend bebildert und die einzelnen Themen treffen den Nerv der Zeit. Es ist für jedem was dabei, ob Wohnen, Natur, Pflanzenkunde, Rezepte, praktische Tipps.

Theresa Mai stellte sich der Frage: Was braucht man eigentlich für ein gutes Leben? Sie machte sich auf die Suche nach konkreten Lösungen. Und sie hat festgestellt Autarkie ist bunt. Man kann im Kleinen beginnen oder gleich das große Ganze schaffen, Strom und Wasser aus Sonnenlicht gewinnen oder lernen, Kaputtes zu reparieren. In diesem Buch zeigt Theresa Mai auf, wie Vision von einem unabhängigen, selbstbestimmteren Leben real werden können.

Großen Respekt habe ich für Wohnwagon-Projekt, dass sie mit großem Mut auf die Beine gestellt hat, wie sie die Finanzierung gestemmt hat und sich Partner mit ins Boot geholt hat. Mich fasziniert diese Form auf kleinen Raum zu leben. Der Vorteil zum Tiny-House ist, dass man sich für einen Wohnwagon keinen Bauantrag einholen muss.


Interessant finde ich den Ansatz der Permakultur, mit den 6 unterschiedlichen Zonen. Und die Frage: „Was hat das Mittagessen mit der Rettung der Welt zu tun? Sehr viel, meine Antwort. Ich liebe unsere gemeinsamen Essen. Sie schaffen Nähe. Es wird miteinander gesprochen. Der Gedankenaustausch baut den stressigen Alltagsdruck ab. Und gibt es was Schöneres als gemeinsam zu kochen. Gemüse aus dem eigenen Garten, hat nicht jeder, aber vor Ort gibt es bestimmt regionales Gemüse bzw Biogemüse zu kaufen, um ein schmackhaftes Essen zuzubereiten. Was für ein Erlebnis für Kinder die in der Küche mithelfen dürfen. Sie sind mit einer Begeisterung bei der Sache.

Wichtig sind auch die Pausen im Leben. Deshalb sollte man seine Freizeit wie einen Marathon bewältigen, von einem Event zum nächsten jagen. Sich einfach mal Zeit nehmen, für die Natur und unsere Hobbies ohne Stoppuhr im Hinterkopf. Das tut Leib und Seele gut.

Zur Autarkie gehört natürlich auch Geld. Vielleicht, nein ganz bestimmt, sollte man damit bewusster umgehen, weniger brauchen, Ausgaben überdenken, Ressourcen schonen und gebraucht kaufen, reparieren statt neu anschaffen und evtl. auch upcyceln.

Ich muss gestehen, die Autorin Theresa Mai ist mir super sympathisch. Man möchte sie zur Freundin haben. Sie schreibt mit so viel Herzblut. Man spürt die Leidenschaft, die dahintersteht. Und ihre Mama mag ich gleich mit. Was sie der Autorin mit auf den Weg gab, spricht mir aus der Seele: „..im Kleinen sicherstellen, dass die Welt in Ordnung ist. Dass in dieser kleinen Einheit, in der Familie, etwas Gutes entsteht, dass auch wieder in die Welt getragen werden kann. Dass „alles in Ordnung ist“, bedeutet nicht, dass immer nur die Sonne scheint, sondern zu wissen, dass jemand da ist, der mit dir auch mal durch den Regen läuft und der dir hinterher lachend das Handtuch reicht, um die Haare trocken zu rubbeln. „In Ordnung“ heißt nicht, dass man sich nie streitet, aber dass man immer weiß: Wir gehören zusammen, wir schaffen das gemeinsam.“ Was für ein toller Ratschlag.

Fazit: Ein Buch, dass Mut macht sein Leben autark, und selbstbestimmt zu leben. Es bietet eine bunte Mischung an den unterschiedlichsten Themen, es regt an sich Gedanken zu machen über eine sinnvolle Lebensgestaltung.








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Veröffentlicht am 19.06.2021

Träume und tu es!

Leb deinen Traum: Sei Freizeitpionier
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Ja, was ist eigentlich ein Freizeitpionier? Der Begriff ist eine Sprachschöpfung des Autors. Für ihn sind Freizeitpioniere, Menschen, die Erlebnissen sehr viel mehr an Bedeutung beimessen als Leistung ...

Ja, was ist eigentlich ein Freizeitpionier? Der Begriff ist eine Sprachschöpfung des Autors. Für ihn sind Freizeitpioniere, Menschen, die Erlebnissen sehr viel mehr an Bedeutung beimessen als Leistung und Anerkennung, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. „Freizeitpionier sein, schreibt der Autor, ist eine Absage an die Lebensrealität, in der das „Müssen“ ständig über das „Wollen“ dominiert, sie akzeptieren keine (dauerhafte) Lebensrealität, die nicht ihren Vorstellungen entspricht.

Viele Menschen sind auf der Jagd nach Anerkennung von außen, obwohl ihnen innerlich längst bewusst ist, dass es das nicht sein kann. Sie verschwenden ihre meine Energie an die Erwartungen anderer.

Im Grunde geht es darum, dass man im Leben alles erreichen kann, wenn man den Mut hat zu träumen. Natürlich wird ein Traum nicht wahr, wenn man nicht tätig wird. Der Traum muss die oberste Priorität im Leben einnehmen.

Aber zu allererst muss man anfangen damit, nicht nur davon träumen. Und ganz wichtig: Man darf sich von Rückschlägen nicht entmutigen lassen. Beharrlichkeit ist oberstes Gebot.

Für mich hat das Buch nicht viel Neues gebracht. Ich lebe bereits nach diesen Prinzipien.

Fazit: Ein Ratgeber für Menschen die Motivation suchen und an ihre Träume glauben.

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